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3 von 20 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 2,2Weiterempfehlung: 0%
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehr Schein als Sein, eine Firma mit gravierenden strukturellen Problemen.

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Marketing / Produktmanagement bei weCreate Germany GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Zusammenhalt unter den Kolleg*innen ist wirklich bemerkenswert. Die meisten Menschen, die ich kennenlernen durfte – sei es im Büro oder remote – waren offen, herzlich und aufgeschlossen.

Es gab einzelne Bemühungen, Austausch zu fördern, wie zum Beispiel das „Coffee-Roulette“ für Remote-Kolleg*innen – eine gute Idee, die allerdings kaum das strukturelle Chaos und die mangelhafte Organisation ausgleichen konnte.

Zudem schätze ich, dass nicht allein ein spezifischer Studienabschluss im Fokus steht. Vielmehr zählt die eigene Motivation und die Fähigkeit, sich selbst gut zu präsentieren und einzubringen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wie auch in anderen Bewertungen erwähnt, sind viele der Führungskräfte sehr jung, unerfahren und schlecht bis gar nicht auf ihre Rolle vorbereitet. Es scheint keine ausreichende Unterstützung oder Schulung für neue Team Leads zu geben.

Die Einarbeitung variiert stark je nach Team. In meinem Fall gab es praktisch kein Onboarding, keine Vorstellung bei anderen Teams oder relevanten Schnittstellen – was einen effizienten Start erheblich erschwert hat, besonders dank des Remote-Konzepts.

Die Unternehmensführung wirkt desorganisiert und setzt Prioritäten falsch. Während alle Stellen mit einem Budget für Weiterbildung beworben werden, bleibt die tatsächliche Investition in Mitarbeitende weit hinter den Erwartungen zurück. Stattdessen scheint Geld in Prestigeprojekte wie eine Mitarbeiterwohnung mit Designer-Möbeln oder Konsolen im Office zu fließen. Wer tatsächlich Zugang zu Weiterbildung erhalten möchte, müsste wohl erst öffentlich Druck ausüben, z. B. über LinkedIn.

Wie viele andere auch habe ich die sogenannte „Hire-and-Fire“-Kultur als extrem intransparent erlebt. Stellen werden ohne Rücksprache mit den betroffenen Teams ausgeschrieben, Kündigungen oder freiwillige Abgänge werden möglichst unter Verschluss gehalten. Mitarbeitende werden gebeten, ihr Ausscheiden nicht offen zu kommunizieren – was entweder zu plötzlichen Übergaben in letzter Minute führt oder zu unangenehmen Konsequenzen, wenn man offen darüber spricht. Es scheint ein unausgesprochenes Tabu zu sein, seinen Abschied offen und respektvoll zu gestalten.

Auch die Workation- und Remote-Regelung ist nicht durchdacht und wirkt eher wie eine Grauzone, von der der Arbeitgeber profitiert. So müssen deutsche Feiertage, die am Arbeitsort nicht gelten, als Urlaubstage eingetragen werden – selbst wenn man sich im europäischen Ausland befindet. Das Prinzip wirkt inkonsequent und einseitig ausgelegt.

Was ich zusätzlich als sehr kritisch betrachte: Qualifikation scheint in diesem Unternehmen kaum eine Rolle zu spielen. Viele Mitarbeitende wirken unvorbereitet und überfordert, was in Kombination mit fehlender Einarbeitung zu erheblichem Qualitätsverlust und Frustration führt. Das wirkt sich nicht nur auf die Arbeitskultur, sondern auch auf die Ergebnisse aus.

Ich kann niemandem empfehlen, bei WeCreate zu arbeiten oder mit dem Unternehmen zusammenzuarbeiten – insbesondere nicht, wenn man Wert auf persönliche Entwicklung, Transparenz oder respektvollen Umgang legt.

Ich hätte mir diese Erfahrung – und das emotionale Gepäck, das sie mit sich brachte – gerne erspart.

Kollegenzusammenhalt

In meinem Team herrschte ein starker Zusammenhalt. Ich hatte das Glück, mit großartigen Kolleg*innen zusammenzuarbeiten, die jederzeit hilfsbereit, zuverlässig und kommunikativ waren – das hat den Arbeitsalltag sehr bereichert.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt keine Kolleg*innen, die älter als 40 sind.

Vorgesetztenverhalten

Führungskräfte arbeiten an zu vielen Projekten gleichzeitig und haben kaum Kapazitäten für ihre Teams. Erwartungshaltungen werden nicht klar kommuniziert, Kritik aber trotzdem scharf geäußert – oft mit Floskeln wie „Ich will dich nur challengen“.

Feedback wird nur akzeptiert, wenn es von oben kommt. Konstruktive Kritik an Strukturen oder Führungsverhalten wird schnell als „Lack of Ownership“ abgetan. Konflikte werden nicht gelöst, sondern ignoriert, Kündigungen oft spontan und ohne Gespräche ausgesprochen.

Statt strukturelle Probleme anzugehen, werden regelmäßig neue Mitarbeitende eingestellt – und bald wieder entlassen. Die Führung präsentiert sich nach außen stark, liefert intern aber kaum Substanz. Viele Versprechen, wenig Umsetzung.

Kommunikation

Die teamübergreifende Kommunikation auf Mitarbeiterebene funktioniert in vielen Fällen gut. Sobald aber Führungskräfte involviert sind, herrscht Chaos. Auch innerhalb der Führungsetage – selbst bei lokal ansässigen Führungskräften – gibt es keine klare Linie. Widersprüchliche Anweisungen kosten Zeit, verursachen Frustration und verunsichern Teams.

Gleichberechtigung

Zwar gibt es viele Frauen in der Firma, aber wenn man nicht in einer Führungsposition ist wird man weniger ernst genommen, weil die KI eh alles besser weißt.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Mittlerweile ein sehr unangenehmes und toxisches Umfeld

1,6
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei weCreate in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Remote Arbeit und flexible Arbeitszeiteneinteilung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich kann mich einem Vorgänger hier nur anschließen, was der Teil der Überschrift nach dem Komma angeht und insbesondere auch auf den Inhalt, der sich noch mal auf die Überschrift bezieht ("oft ohne nachvollziehbare oder ehrliche Begründungen"). Ich kann diesen Begriff leider nicht verwenden, da meine Bewertung sonst immer wieder gelöscht wird obwohl ich mich in diesem Satz lediglich einer Bewertung vor mir angeschlossen und denselben Begriff verwendet habe. Dieser Begriff aus besagten Bewertung ist nicht nur spürbar, sondern kann aus meiner Sicht auch absolut jeden treffen kann (unabhängig davon wie lange man dort arbeitet oder wie gut man arbeitet). Ich habe auch den Eindruck, dass wenn man nicht mehr gemocht wird oder zu allem Ja sagt, lebt man auf dünnem Eis. Manchmal ist sogar von heute auf morgen ein Slack Account deaktiviert. Aus meiner Sicht sind die Führungskräfte sind viel zu jung und unerfahren, was sich stark am schlechten Betriebsklima merkbar macht, aber es sind immer die anderen Schuld. Komisch finde ich nur, dass das Betriebsklima nicht besser wird nachdem die angeblichen Störenfriede gekündigt wurden. Meines Erachten nach gib es nicht nuur sehr viele Probleme sondern auch toxisches Verhalten wird unter den Teppich gekehrt und ignoriert obwohl es bekannt zu sein scheint.

Verbesserungsvorschläge

Missstände, auf die Mitarbeitende aufmerksam machen, ernst nehmen, ordentlich prüfen, aufarbeiten und die Ursache angehen, anstatt die Person, die darauf aufmerksam gemacht hat, loszuwerden. Man kann wirklich überhaupt nichts ansprechen ohne Angst zu haben jederzeit vor die Tür gesetzt zu werden. Leider ist das während meiner Zeit dort häufiger vorgekommen, wodurch man Angst bekommen hat. Wenn man so junge Leute in Führungspositionen steckt, dann sollten sie regelmäßig an Workshops teilnehmen darüber Teamleitung und Kommunikation absolvieren. Falls sie dies schon tun, merkt man meiner Meinung davon nichts. Außerdem sind verlässliche Informationen und gegenseitiger Respekt die Basis jeder vertrauensvollen Zusammenarbeit und ein wertschätzender Austausch basiert auf Fakten, nicht auf Annahmen. Wenn schon ständig Leute gekündigt werden, dann kündigt doch mal bitte die wirklichen Störenfriede.

Arbeitsatmosphäre

Als ich dort angefangen habe zu arbeiten, war die Arbeitsatmosphäre noch in Ordnung aber durch Führungskräfte- und Teamwechsel ging es sehr bergab, was deutlich zu spüren ist.

Image

Ich persönlich kenne niemanden – weder intern noch extern –, der ein gutes Bild von der Firma hat.

Work-Life-Balance

Es gab Phasen, in denen ich sehr viel ohne Pause gearbeitet habe ohne angekündigte Hilfe. Auf der anderen Seite gab es auch Phasen, in denen ich aktiv nur zwei Stunden pro Tag gearbeitet habe.

Kollegenzusammenhalt

In der Abteilung, in der ich war, hat das aus meiner Sicht irgendwann nicht mehr existiert. Es wurden Gerüchte und Vorwürfe über Mitarbeitende verbreitet (vor allem um sich selbst zu schützen). Ich habe ein deutliches Konkurrenzverhalten gespürt, bei dem auch viel Neid mit schwebt, das manche Leute zu sehr fragwürdigen Aktionen verleitet.

Vorgesetztenverhalten

ich halte es kurz: aus meiner Sicht leider typisch toxisches Verhalten von zu jungen Leuten einer Machtposition, in der sie nicht nur fachlich sondern disziplinarisch überfordert zu sein scheinen.

Kommunikation

Kommunikation steht an letzter Stelle und es werden nur Lufstschlösser gebaut

Gehalt/Benefits

Branchen- und Start Up - üblich. Wer viel Geld viel, ist hier Fehl am Platz

Gleichberechtigung

Es gab einige Situationen, die bei mir den Eindruck erweckten, dass meine Erfahrungen und Skills möglicherweise nicht objektiv bewertet wurden. In Kombination mit dem Geschlecht anderer Mitarbeitende hat sich für mich der Eindruck einer geschlechtsbezogenen Benachteiligung ergeben.

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Anfangs sehr vielversprechend, aber sehr starke hire & fire Kultur

3,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Marketing / Produktmanagement bei weCreate Germany GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Freiraum und die Flexibilität sind echt super – man kann sich den Arbeitsalltag so einteilen, dass er perfekt zur eigenen Work-Life-Balance passt. Außerdem lernt man unglaublich viel in kurzer Zeit, was einem später in anderen Jobs richtig weiterhilft.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Hire-and-Fire-Kultur ist deutlich spürbar, oft ohne nachvollziehbare oder ehrliche Begründungen. Es wirkt manchmal, als würden Entscheidungen und Abläufe von einem Tag auf den anderen willkürlich geändert. Es wird immer sehr viel erzählt, aber Versprechungen werden häufig nicht eingehalten, was wirklich enttäuschend ist.

Verbesserungsvorschläge

Es wäre wünschenswert, mehr Transparenz innerhalb der Teams zu schaffen. Es wird vieles verschwiegen, und Mitarbeitende werden sogar aktiv dazu aufgefordert, bestimmte Themen – einschließlich Gehälter – nicht untereinander zu besprechen. Zudem sollten dringend mehr Benefits für Mitarbeitende angeboten werden, wenn keine Gehaltserhöhungen möglich sind. Remote-Arbeit sollte dabei nicht mehr als Benefit betrachtet werden, sondern als Standard in der heutigen Arbeitswelt.

Work-Life-Balance

Gute Work-Life-Balance und sehr viel Freiheiten

Kommunikation

Innerhalb des Teams ja, Führungspositionen eher weniger


Arbeitsatmosphäre

Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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