2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das kollegiale Miteinander im direkten Team war in Ordnung. Die Zusammenarbeit unter den Mitarbeitenden funktionierte grundsätzlich gut, trotz der angespannten Gesamtsituation.
Die Fluktuation in der Abteilung war auffallend hoch – und das nicht ohne Grund. Persönlich gab es erhebliche Schwierigkeiten im Umgang mit dem Inhaber und der Geschäftsführerin. Trotz meiner Funktion als Abteilungsleiter wurden wesentliche fachliche Entscheidungen ohne Mitsprache getroffen. Darüber hinaus herrschte eine regelmäßige kapazitäre Überlastung, was zu enormem Druck im Arbeitsalltag führte.
Ein weiteres ernstzunehmendes Problem war der Hund des Inhabers, der nicht nur mich, sondern auch andere Mitarbeitende bereits gebissen hat – ein Zustand, der aus Sicht der Arbeitssicherheit völlig inakzeptabel ist.
Besonders belastend empfand ich außerdem den Umgangston seitens des Inhabers. Es kam vor, dass er durch die Büroräume lief und – für alle hörbar – damit drohte, bei weiteren Fehlern „alle rauszuwerfen“. Ein solches Verhalten sorgt für ein Klima der Angst, nicht für Motivation.
Zusätzlich problematisch: Krankengeld musste zum Schluss sogar gerichtlich eingefordert werden – ein deutliches Zeichen für den mangelhaften Umgang mit Mitarbeitenden und deren Rechten.
- Fachliche Führungskräfte ernst nehmen und in Entscheidungen einbeziehen
- Strukturen schaffen, die Überlastung vorbeugen
- Wertschätzender und respektvoller Umgang auf Augenhöhe – auch (und gerade) durch die Unternehmensleitung
- Klare und faire Prozesse im Personalbereich etablieren, insbesondere bei Krankheit und Abwesenheiten
- Maßnahmen zur Sicherstellung der Arbeitssicherheit ergreifen – insbesondere im Hinblick auf das Mitführen von Tieren in den Geschäftsräumen
- Führungsverhalten überdenken: Drohungen und Lautstärke sind kein Führungsinstrument