Engagement über Jahre – Verlässlichkeit im Ernstfall begrenzt
Gut am Arbeitgeber finde ich
… dass großer Wert auf ein einheitliches äußeres Erscheinungsbild gelegt wird, insbesondere in repräsentativen und kundenbezogenen Positionen.
Aus meiner persönlichen Wahrnehmung spielte bei Personalentscheidungen dabei das äußere Auftreten eine auffallend große Rolle, während fachliche Qualifikation und Erfahrung aus Mitarbeitendensicht nicht immer im gleichen Maß transparent gewichtet wurden.
Klar definierte, nachvollziehbare Auswahlkriterien könnten dazu beitragen, Chancengleichheit stärker zu fördern und den Fokus konsequent auf Kompetenz und Leistung zu legen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
… die mangelnde Professionalität im Umgang mit Konflikten und arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen.
Verbesserungsvorschläge
Nach drei Jahren Tätigkeit bei der Wellergruppe endete mein Arbeitsverhältnis während der Corona-Pandemie durch eine arbeitgeberseitige Kündigung. Die Entscheidung wurde von der zu diesem Zeitpunkt verantwortlichen Führungskraft kommuniziert.
Bemerkenswert erschien mir rückblickend, dass diese Rolle kurze Zeit später ebenfalls nicht mehr in gleicher Funktion bzw. im Unternehmen bestand. Eine Einordnung oder transparente Kommunikation erfolgte dazu nicht.
Unabhängig von internen Veränderungen hätte ich mir – insbesondere nach mehreren Jahren Engagement – einen wertschätzenderen, nachvollziehbareren Umgang gewünscht. Gerade in Krisenzeiten tragen Klarheit und Verlässlichkeit maßgeblich zur Glaubwürdigkeit einer Unternehmenskultur bei.

