Ihr Unternehmen?

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Werbeagentur 
Aufwind 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Außen Hui innen eher Pfui. Hier werden gute Mitarbeiter „verbraucht“

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2016 im Bereich IT bei werbeagentur aufwind GmbH gearbeitet.

Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

Die Kollegen und relativ abwechslungsreichen Projekte.

Was macht dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation nicht gut?

Behandlung der Mitarbeiter. Hier ist jeder nur irgendwie Arbeiter, man erfährt keine Wertschätzung. Oft wird von ganz Oben über andere Mitarbeiter hergezogen, wenn diese nicht im Raum sind. Teilweise sogar beleidigend. Sehr unangenehm.

Wie kann dich dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation noch besser unterstützen?

Endlich mal auf die Mitarbeiter eingehen. Diese wertschätzen und nicht so behandeln wie es grade recht ist. Ich wurde glücklicherweise recht gut behandelt, aber die Umgangsweise schwankt je nach Mitarbeiter stark und das ohne Grund. Ich möchte hier Stimme geben für diejenigen die sich nicht trauen. Denn leider wird das Gespräch auf Augenhöhe mit den Mitarbeitern nur selten gesucht und noch seltener gefunden.

Arbeitsatmosphäre

Projekte sind leider meist verplant (was nicht an den Projektmanagern liegt, sondern an meist leeren Versprechungen und knappen, auf einmal auftauchenden Deadlines).
An den falschen Ecken wird versucht ein paar Euros zu sparen.

Image

Die Aussendarstellung ist glänzend. Hinter den Kullissen sieht es anders aus.
Das fängt an mit den angeblichen 40+ Mitarbeitern - da muss man dann aber Putzpersonal und Familienangehörige mitzählen. Die Mitarbeiter fluktuieren stark, nach ca. 2 Jahren meines Studiums wurden 16 Leute ausgetauscht - was mehr als die Hälfte waren.
Gerne wird hier mal mehr erzählt als gemacht. Ich schreibe diese Bewertung weil ich gerade Stellenausschreibungen von Aufwind sehe, die einfach nicht der Wahrheit entsprechen.

Work-Life-Balance

42h Woche mit dem Argument, dass das bei Agenturen nunmal so sei. Klar kann jeder selber aushandeln, aber sollte einem bewusst sein.
Über Weihnachten meldet man sich freiwillig auf Abruf bereit zu stehen (gegen Bezahlung) und muss dann monatelang seinem Geld hinterherlaufen (unangenehm).

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung wird leider nicht so ernst genommen. Für jedes Buch, Schulung und Event muss man kämpfen. Teilweise werden Weiterbildungsbudgets versprochen und dann unter den Tisch gekehrt.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen sind das was die Firma zusammenhält und etwas Spaß bringt. Wirklich gute Leute die leider „verbraucht“ werden.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt dort echt korrekte und gute Menschen. Das Problem ist, leider wird man von wichtigen Personen gerne gelogen und einem die schönsten Aussichten gegeben - die meist nicht gehalten werden.

Arbeitsbedingungen

Es gibt so gut wie keine Einweisung. Die Sicherheit der Software lässt zu wünschen übrig. Leider wird nicht sorgfältig gearbeitet sondern eben irgendwie hingebogen.
Die Mitarbeiter werden leider kaum gefördert oder wertgeschätzt. Man wird belogen und am Ende noch dafür verantwortlich gemacht.

Kommunikation

Die Kommunikation zwischen den Teams ist leider sehr schlecht. Grafik und Programmierung fühlen sich an wie zwei Unternehmen die nichts miteinander zu tun haben. Als Entwickler kennt man je nach Projekt leider nichtmal alle Details und entwickelt erstmal so drauf los.
Die Projektmanager haben alles versucht die Projekte an laufen zu halten. Leider wurden sie gleichzeitig als Support-Mitarbeiter und Menschen für alles verwendet und hatten so meist viel zu viel zu tun.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist gut. Aber bitte: Gehalt ist nicht alles. Das ist das Geld nicht wert.

Interessante Aufgaben

Das muss man ihnen lassen. Durch die Vielfalt der Projekte sind diese durchaus abwechslungsreich. Auch eine Werkstatt mit CNC Maschine als Werbeagentur ist ungewöhnlich... vielleicht auch weil es enorm laut ist wenn Grafiker und Programmieren versuchen nebenan zu arbeiten.
Dennoch abwechslungsreich.


Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Sandra KönigGeschäftsführerin

Lieber ehemaliger Mitarbeiter,
Dein Eintrag verwirrt uns. Du erwähnst unsere CNC Fräse, schreibst aber, dass Du 2016 ausgeschieden bist. Wir sind in dem Jahr, in dem Du ausgeschieden bist, erst an unseren jetzigen Standort gezogen und haben die CNC Fräse später angeschafft. Wie kannst Du dann von ihrem Lärm gestört worden sein und damit verwirklichte Projekte als abwechslungsreich empfunden haben?

Auf jeden Fall ist es schade, dass Du während Deiner Beschäftigung hier nicht das Gespräch mit mir gesucht hast. Die anonyme Äußerung auf dieser Plattform, bietet uns nur wenig Möglichkeiten auf Deine Kritikpunkte zu reagieren. Meine Wertschätzung den Mitarbeitern gegenüber ist ausgesprochen hoch und ich hätte mich auf jeden Fall Deiner Belange angenommen. Wir hätten gemeinsam gute Lösungen gefunden. Höchstwahrscheinlich ist Dein Eindruck auch verfälscht durch die lange Zeit, die seit Deinem Ausscheiden verstrichen ist.

Natürlich sind wir sehr bemüht, dass Projekte gut und effizient laufen. Schon aus eigenem Interesse, denn von unseren zufriedenen Kunden leben wir. Manchmal gibt es leider Einflüsse, die man nicht steuern kann und die einem unvorhergesehen Steine in den Weg legen.

Unsere Mitarbeiterzahl lag in den letzten 5 Jahren tatsächlich bei mehr oder weniger 40 Arbeitnehmern. Ja, Putzpersonal ist hier auch dabei. Die gehören bei uns selbstverständlich zum Team und werden nicht auf einer niedrigeren Stufe angesiedelt. Von unentgeltlich arbeitenden Familienangehörigen sind wir weit entfernt. Jeder der hier arbeitet, wird für seine Arbeit vergütet. Eine gewisse Fluktuation hält ein Unternehmen außerdem lebendig und sorgt für frische Ideen und Einflüsse. Manchmal ist es traurig sich zu trennen, oft ist es ein großer Gewinn. Die Zahl der ausgetauschten „16 Leute“ kann ich auf keinen Fall nachvollziehen, obwohl alle Personalangelegenheiten über meinen Tisch laufen. Vielleicht bist Du hier mit Werkstudenten und Praktikanten durcheinander gekommen.

Wir geben Dir Recht, dass die Arbeitszeiten hoch sind. Leider können als kleines Unternehmen keine Konzern-Arbeitsbedingungen bieten. Wir bieten jedoch ein hohes Maß an Freiheit, Innovation, Kreativität und Flexibilität und wir sind bereit, den Arbeitseinsatz auch zu belohnen. Jeder muss selbst entscheiden, ob er seinen Weg in einer vorgefertigten Richtung gehen will oder seinen Platz eher in einem dynamischen Umfeld sieht, in dem er viele Dinge frei gestalten kann (aber auch muss).

Grundsätzlich: wir finden die Arbeit hier spannend, innovativ und interessant, denn wir arbeiten selbst sehr gerne hier! Aber man muss mit diesem Umfeld auch umgehen können. Manche sind besser in der Verwaltung oder in einem großen Unternehmen mit fest definierten Aufgaben aufgehoben. Wer hier arbeitet, soll Freude an dem haben, was wir tun und mit Leidenschaft dabei sein. Wenn das nicht so ist, ist es für beide Seiten besser, man geht getrennte Wege.

Wir hoffen, dass Du mittlerweile eine Arbeitsstelle gefunden hast, bei der es Dir gut gefällt!

Viele Grüße,
Sandra König, Geschäftsführung

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.