Gut am Arbeitgeber finde ich
Das man dort viel lernen kann, da es ein großes Unternehmen ist.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Siehe die anderen Punkte an.
Verbesserungsvorschläge
Anderes Arbeitszeitmodell, komplette Umstrukturierung, Renovierung der Unternehmenskultur, Verhaltensregeln (kein Geschrei), Überdenken der eigenen Produkte (insbesondere der Qualität), Renovierung und Modernisierung der Produktionshallen inkl. aller Anlagen, weniger Ausbildungfremde Aufgaben. Motivation schaffen, durch kleine Aufmerksamkeiten wie z.B. Essensgutscheine etc.
Arbeitsatmosphäre
Es ist meistens Laut, entweder durch Bauarbeiten oder weil man die Tiere quieken hört, beim Entladen. Denn der Stall ist nah an der Verwaltung. In bestimmten Abteilungen, muss man mit Ungeziefer rechnen, es gibt Büros ohne Fenster, mit künstlichem Licht und kaum Luftzug. In der Verwaltung ist es nicht so schlimm. Jedoch sind die Büros total altmodisch. Es gibt Teppiche, die stinken und zum arbeiten haben nur ausgewählte Personen zwei Bildschirme.
Karrierechancen
Berufsbegleitende Studien, werden nicht gern gesehen. Dementsprechend weder gefördert, noch gewürdigt. Man wird nur, in die Richtung gefördert, die die Firma für gut hält. Schulungen aus Münster werden nur durchgeführt, um es sich mit Münster nicht zu verscherzen. Karriere ist fast nur mit Vitamin B möglich und die Wahrscheinlichkeit in eine Richtung gedrängt zu werden, die man nicht will, sehr groß.
Arbeitszeiten
Grundsätzlich gut, wenn es nach Ausbildungsvertrag läuft. Tut es nur leider nicht immer. Mal muss man Überstunden scheffeln, weil mal wieder Personal fehlt und mal muss man die Früschicht von 3.00 Uhr nachts an über nehmen oder bis 1.00 Uhr nachts die Spätschicht machen, - natürlich nur wenn man „Pech“ hat. Die Stempeluhr ist so angelegt, dass wenn man um 8.01 erscheint, eine viertel Stunde Arbeitszeit abgezogen bekommt und wenn man um 15.59 Uhr geht bekommt, passiert dasselbe. In diesem Fall hat man zwar 7 Stunden und 58 min gearbeitet und die Stempeluhr zählt nur 7 Stunden und 30 min. Zudem ist die Stempeluhr (Je nach Abteilung) 10 min oder noch weiter vom eig. Arbeitsplatz entfernt.
Ausbildungsvergütung
Es gibt Ausbildungsbetriebe bei denen man weniger verdient. Allerdings ist das Gehalt, wenn man es zu der geforderten Leistung ins Verhältnis setzt, viel zu gering. Und vermutlich könnte selbst eine Erhöhung den Druck, der abverlangt wird, nicht annähernd ausgleichen.
Die Ausbilder
Das einzig Positive, was mir einfällt, ist dass die Schulbücher von der Firma bezahlt wurden am Anfang der Ausbildung und dass wir zum Ende der Ausbildung die Präsentation für die mündlichen Prüfungen üben durften.
Hier ein Negativ-Beispiel:
Ich wollte melden, dass ich mich in der Abteilung nicht wohl fühle und von meiner Abteilung gemobbt werde. Daraufhin kam die Frage, ob es um Leben oder Tod geht.
Spaßfaktor
Je nach Abteilung, mal mehr, mal weniger. Zusammenfassend lässt sich sagen, da oft alles drunter und drüber läuft, bekommt man die verschiedensten Aufgaben und kann viel Lernen. Darunter auch Aufgaben die gar nicht zur Ausbildung gehören, wie z.B. Weihnachtsfeiern oder Frügstück organisieren, in die Niederlande fahren, um Wurstprodukte zu kaufen oder Fotos von Produkten zu machen.
Aufgaben/Tätigkeiten
Es gibt viele kaufmännische Tätigkeiten, bei denen man viel lernen kann. Leider gehört ein Großteil der Aufgaben, nicht zur Ausbildung. Diese reichen von, Kaffee und Kuchen für Besucher zu besorgen, über die Wäsche-und Postfaht, zu der Aufgabe ins Ausland oder durch ganz Deutschland zu fahren, um Waren zu kaufen, Dokumente zum Tierarzt zu bringen, oder Schweinefutter besorgen, weil keiner damit rechnen konnte das es leer geht, und viele weitere ähnliche Aufgaben.
Variation
Man durchläuft während Ausbildung verschiedene Abteilungen. Einen Punkt, muss ich abziehen, da es auch Auszubildende gab bei denen es nicht so war, - Pech gehabt. Wünsche in welche Abteilung man will, werden generell nicht berücksichtigt. Und egal in welcher Abteilung man ist, wird man bedarfsorientiert eingesetzt. Das heißt wenn Not am Mann ist, musst du zur Stelle sein.
Respekt
Führungspersonen vergessen oft zu Grüßen und gehen erhobenen Hauptes, ohne die Mitarbeiter mit einem Blick zu würdigen vorbei. Wenn man mit dem Wagen der Geschäftsleitung fährt, muss man mit Beschwerden rechnen, dass das Radio verstellt ist und auch noch der Sitz, als auch die Spiegel. Es herrscht ein rauer Ton. Es gibt viele nette Mitarbeiter, aber auch einige schlechte. In manchen Abteilungen herrscht Böses Blut,Lästern ist an der Tagesordnung und man wird zum Blitzableiter für alle.