Ich hätte früher gehen sollen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliche Zahlung, Benefits wie Leasing Rad etc., hohe Digitalausstattung, gute Fahrzeuge. Möglichkeit kurzfristig Urlaub einzusetzen, 30 Tage Urlaub, bei div. Führungskräften Umgang auf Augenhöhe.
Mitarbeiterevent's
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
*Es wird bei kununu nicht in WiBU PflegePlus, WiBU Service, WiBU Textil, WiBU Objekt, Illensser oder Zentrale in Ahrensburg mit Logistik unterschieden - daher trüben die Bewertungen.
*Für mich fehlendes Fachwissen in spezialisierten Bereichen, welche aber als Zugfahrzeug im Marketing genutzt werden.
*Versprechungen (u.a. wie z.b. im Einstellungsgespräch bzgl Arbeitszeiten, Gebiete etc) haben meiner Meinung nach nur Bestand, wenn diese in Schriftform vorliegen (z.b. Vertrag).
*Sehr langsame IT Abteilung.
*Festverträge geben keinerlei Sicherheit.
Verbesserungsvorschläge
*Für Bereiche mit Spezialisierungen sollte es auch Fachpersonal im Management geben. Eine Führungsebene, die nicht nachvollziehen kann, was seine Mitarbeiter am Kunden umsetzen (müssen), ist, m.E., nicht optimal. Dadurch kommt es immer wieder zu Kommunikations- und Umsetzungsproblemen (IN- und EXtern).
*On- und Offboarding sollte überarbeitet werden. Besonders das
*Onboarding sollte an dem zukünftigen Arbeitsbereich angepasst werden.
*KAM sollte mehr mit der Ebene Außendienst/Verkauf und/oder ausführenden Fachpersonal kommunizieren (z.b. was kann seitens der Gesetzgebung umgesetzt werden, was hält Zertifizierungen stand, Zeitmanagement beim Kunden)
Arbeitsatmosphäre
In seinem eigenen Team, mit dem man viel zusammenarbeitet kann man offen reden, Ziele setzen und jederzeit kurzfristig Hilfe bekommen.
Leider ist das ab gewissen Stufen nicht mehr möglich, da hier die Fachexpertise nicht vorhanden ist, was immer wieder zu Spannungen und/oder Kontrollen führt.
Die Zusammenarbeit mit den Kunden ist überwiegend sehr gut.
Image
Gutes Image.
Die Kunden verlassen sich auf die WiBU - nicht nur Produktbezogen, sondern in vielen Dingen auch auf Gesetzlicher Ebene (Schulungen, Kontrollen, Wartung etc.)
In einigen Gebieten fällt den Kunden auf, das die Fluktuation innerhalb der WiBU zunimmt, was nicht nur positiv aufgenommen wird.
Work-Life-Balance
Angegeben ist eine 38,5 Std Woche. Werbung bei Einstellung "4 Tage Woche und Freitag's Home-Office". Auch das ist nicht so korrekt. Home-Office wird immer mehr hinterfragt und sehr schnell kommt der Hinweis "das geht auch an anderen Tagen". Nur ist das im Vertrieb/Kundenbetreuung nicht planbar - da auch kurzfristig Termine ausfallen. Sofern man bis 18Uhr unterwegs ist, wird erwartet um 8Uhr am PC zu sitzen. Umgedreht: oftmals, Kundenbedingt, schon um 6Uhr unterwegs (Anfahrtswege bis zu 3Std.), trotzdem muss man an Meetings um 16Uhr teilnehmen (Kalender für jeden einsehbar).
Gebiete sehr unterschiedlich. Überwiegender Teil der Kolleg:innen sind Abends Zuhaue, andere Kolleg:innen führen ein hohes Hotelleben.
Mit der Dokumentation ist man dann schnell bei weit über 50 Wochenstd.
Da helfen auch keine Gespräche mit dem Vorgesetzten, auch wenn davon ausgegangen wird.
Der Druck kommt aus div. Kontrollmechanismen, die eine Zahlenaffinität/Umsatz als Ziel haben, jedoch nicht die Fachebene und deren Zeiten einbeziehen.
Karriere/Weiterbildung
In meinem Bereich KEINE.
*Informationen (Auffrischung) im Rahmen der Gesetzesgebung gab es oftmals zu Spät.
*Auf Führungsebene keine Kommunikation diesbezüglich.
*Man musste selbst nebenbei mit div Fachkreisen vernetzt sein, an Schulungen und/oder Kongressen teilnehmen (auch Kostenpflichtige), um den aktuellen Anforderungen (Berufspflicht) zu entsprechen (keine Freistellung/Kostenübernahme hierfür).
*Internes Coaching/Multiplikatoren im Segment Verkauf - NICHT auf Fachlicher Ebene.
Kollegenzusammenhalt
Solange man in seiner Ebene bleibt, gibt es keine Probleme.
Leider unterscheiden sich die einzelnen Gesellschaften am gleichen Kunden sehr in der Umsetzung. Was tatsächlich zu Spannungen führen kann.
Insofern das Hauptziel eines Bereichs nur der Umsatz und nicht die Fachlichkeit ist, vergisst man schnell, das alle für das gleiche Unternehmen arbeiten
Vorgesetztenverhalten
*Fachlichkeit, in spezialisierten Bereichen, nicht vorhanden
*viele Kontrollen
*Andere Vorgesetzter, anderes Team - völlig andere Vorgehens- und Kommunikationsebene. Obwohl gleicher Vertriebskanal.
Arbeitsbedingungen
Schlussendlich, was wirklich Schade ist, wird man, sofern es läuft, in Ruhe gelassen. Jedoch ist das nicht das, was man erwarten könnte oder sollte.
Wie oben schon beschrieben, sind die Anweisungen sehr unterschiedlich. 40-50tkm pro Jahr sind keine Seltenheit (gewisse Kollegen kommen entspannt auf 80tkm p.a.). Zudem kommen viele Listen, die aktualisiert werden müssen, Kunden wollen betreut werden, Umsatz generiert. Das alles läuft unter sehr hohen Druck.
Kommunikation
Durch die flachen Hierarchien geht man davon aus, das die Kommunikation stimmt. Allerdings merkt man, sobald man mit schwimmt, das in der Zentrale vieles gesteuert wird, was nicht ( oder oft sehr Spät) nach außen dringt und/oder sich unterschiedliche Arbeitsweisen herauskristallisieren, welche im Vertrieb so nicht umsetzbar sind.
Erhöhter E-Mail Verkehr mit Aufgaben, die danach mehrfach wieder geändert werden und/oder einen nicht betreffen.
Gehalt/Benefits
*Keine zusätzlichen Sozialleistungen (Lebensversicherung, Unfallversicherung etc.).
*Gehalt im guten Durchschnitt.
*Innerhalb der Teams teilweise großes Gehaltsgefälle - obwohl gleiche Ebene.
Interessante Aufgaben
*Seit Jahren Wiederholungen, immer gleiche Vorgehensweise.
*Aktualisierungen im Bereich der Gesetzgebung müssen selbst eruiert und umgesetzt werden.

