Früher einmal super!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Unsere Kunden. Ohne die wir alle nicht sein könnten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mitarbeitern wird nur noch mit Misstrauen begegnet, und sie werden zunehmend als austauschbare Nummern betrachtet. Es wird sogar versucht, die Betriebsratswahlen zu beeinflussen, indem man sich an hörige Mitarbeiter wendet, um sie dazu zu bewegen, sich aufstellen zu lassen. Anderen Mitarbeitern wird dann empfohlen diese zu wählen.
Unter den Mitarbeitern herrscht der starke Eindruck, dass die Bewertungen auf Onlineplattformen wie Kununu manipuliert sind. Besonders auffällig ist, dass auf jede schlechte Bewertung sofort mindestens zwei positive Bewertungen folgen.
Verbesserungsvorschläge
Es wäre wichtig, sich ernsthaft mit der Kritik der letzten Jahre auseinanderzusetzen. Mitarbeiter sollten nicht länger als Nummern, sondern als wertvolle Teammitglieder gesehen werden. Eine Rückkehr zu den alten Werten, in denen WiBU noch ein echtes Team war, wäre notwendig – eine Zeit, in der die Mitarbeiter motiviert und stolz waren, für ein solches Unternehmen arbeiten zu dürfen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist zunehmend von Kontrolle, Druck und einem Mangel an Vertrauen geprägt.
Image
Da im Innendienst viele der langjährigen Mitarbeiter gegangen sind, muss der Kunde nun mit zahlreichen neuen Ansprechpartnern zurechtkommen. Diese sind oft nicht fachkundig und schlecht eingearbeitet.
Work-Life-Balance
Gut
Karriere/Weiterbildung
Durchschnitt
Gehalt/Benefits
Früher waren die Bedingungen ausgezeichnet. Nahezu jeder Mitarbeiter wurde auf neue Verträge umgestellt. Es sind mir mehrere Fälle bekannt, in denen sich Mitarbeiter aktuell mit rechtlicher Unterstützung dagegen wehren. Seit dem Wechsel in der Vorstandsriege werden die Mitarbeiter zunehmend wie Nummern behandelt. Wertschätzungen wirken oft sehr geheuchelt, während die Praxis ein anderes Bild zeigt.
Die neuen Verträge enthalten klare Deckelungen nach oben, die es früher nicht gab. Im ersten Jahr der Vertragsumstellung wird der Mitarbeiter mit humanen Zielen zur Unterschrift bewegt. Im darauffolgenden Jahr wird plötzlich erwartet, dass er ein Vielfaches des Umsatzes des Vorjahres erzielt. Schafft er dies nicht, erreicht er seine Ziele nicht, was mit Gehaltseinbußen bestraft wird.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Auf einem guten Weg
Kollegenzusammenhalt
In Teilen herrscht immer noch ein starkes Klima, doch kaum noch jemand wagt es, seine Meinung offen zu äußern. Früherer Widerstand wurde entweder aus dem Unternehmen gedrängt oder mit besseren Posten "eingekauft".
Umgang mit älteren Kollegen
Nichts negatives Bekannt
Vorgesetztenverhalten
Bei kritischen Fragen in Videocall-Runden wird man vom Vorgesetzten häufig vor versammelter Mannschaft bloßgestellt, um einen Mundtod zu bewirken.
Arbeitsbedingungen
Teilweise ist die Arbeitsweise noch stark veraltet. Bereiche wie die Disposition arbeiten nach wie vor mit Excel-Tabellen, und der Innendienst ist oft auf Spickzettel angewiesen.
Kommunikation
Absprachen werden immer seltener getroffen, und oft wird man vor vollendete Tatsachen gestellt. Weicht man davon ab, wird versucht, Druck aufzubauen. Schnell wird man dann als "kein Teamplayer" abgestempelt.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern, Altersgruppen und anderen Diversitätsaspekten ist selbstverständlich und wird aktiv gelebt.
Interessante Aufgaben
Ursprünglich konnte man viel Freude an der Arbeit haben. Doch mit zunehmenden Aufgaben und immer weniger Unterstützung wird es zunehmend schwieriger, diese Freude aufrechtzuerhalten.