Schöne Verpackung, hohler Inhalt, bitterer Nachgeschmack
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Onboarding ist gut strukturiert und vermittelt einen positiven Einstieg.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kontrolle im Gewand der Freiheit. Wer hinter die Kulissen blickt, erkennt: Selbstorganisation ist hier vor allem ein gut gepflegtes Narrativ.
Arbeitsatmosphäre
Man wird mit einem freundlichen Lächeln empfangen – solange man mit dem Strom schwimmt.
Image
Strahlend, sauber, werteorientiert und gleichzeitig schwer durchschaubar.
Work-Life-Balance
Insgesamt gut. Die Flexibilität ermöglicht eine gesunde Balance zwischen Berufs- und Privatleben.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen hin stark positioniert.
Intern werden Begriffe wie Holokratie verwendet, dienen in der Praxis jedoch als Instrument zur Steuerung und Kontrolle.
Karriere/Weiterbildung
Der Umgang mit Personal wirkt instabil, unprofessionell und respektlos:
Große Recruitings + Spontane Kündigungen.
Eine Rechtsschutzversicherung ist sehr zu empfehlen.
Kollegenzusammenhalt
Viele großartige Menschen – leider oft gefangen im System. In schwierigen Situationen verläuft Solidarität eher im Kreis als nach vorne.
Vorgesetztenverhalten
Die Führung gibt sich demokratisch und zugänglich, agiert in der Praxis autoritär – oft charmant verpackt mit Smileys.
Prioritäten ändern sich schneller als Slack-Kanäle – was als Agilität verkauft wird, wirkt oft planlos.
Kommunikation
Transparenz wird großgeschrieben, verschleiert aber oft mehr, als sie offenlegt. Entscheidungen scheinen wie aus dem Nebel zu kommen – unklar, woher sie stammen und wer sie getroffen hat.
Gehalt/Benefits
Kurzfristig angemessen. Langfristige Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten sind kaum vorhanden.
