48 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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48 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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48 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Work-Life-Balance ist wirklich das Stärkste, was das Unternehmen zu bieten hat, volle Freiheit, ortsunabhängiges Arbeiten, keine Kernarbeitszeiten, weltweit möglich. Genau das ist auch der Hauptgrund, warum viele trotz aller Unzufriedenheit bleiben und durchhalten und weshalb auch ich bis zum Schluss durchgehalten habe. Dazu kommt der Kollegenzusammenhalt, der trotz des zunehmend angespannten Klimas noch trägt, man solidarisiert sich, weil man die gleichen Probleme teilt und hält zusammen, wo es geht. Positiv ist auch, dass man grundsätzlich vielseitige und fordernde Aufgaben übernehmen kann, wenn man etwas kann und es vor allem möchte, das Unternehmen traut einem hier durchaus etwas zu und schenkt viel vertrauen. Und rein auf der Hardware-Seite bekommt man neue Ausstattung sowie eine Internetpauschale, worüber man sich nicht beklagen kann.
Am schlimmsten ist das Management: Man entlässt Personal wegen angeblicher finanzieller Probleme, während sich der Geschäftsführer wenig später in der "Krisenzeit" eine mehrwöchige Auszeit gönnt, denke die Wirkung dieser Auszeit wurde nicht bedacht. Die Holakratie ist aus meiner Sicht nur eine Maske, Führung ohne echte Verantwortung, viele Regeln gelten für andere, nicht für sich selbst. Kommunikation und Strategie haben keinen roten Faden, Feedbackgespräche sind ein Witz. Kein gutes Informations- und Wissensmanagement.. Unklare Prozesse... Holakratie das sehr viel Zeit braucht..
Am schwersten wiegt die fehlende Verantwortung gegenüber dem eigenen Personal: eingestellt und entlassen, wie es gerade passt, ohne Investition in Weiterentwicklung und Aufbau des bestehenden Personal. Und das alles hinter einer Fassade aus "Werten" und Nachhaltigkeit, die nach innen keine Substanz hat. SEHR SCHADE... Ich fand das Unternehmen, bevor ich dort angefangen habe, sehr vielversprechend.
Entweder die Holakratie konsequent leben oder ehrlich zugeben, dass es faktisch Hierarchien gibt und die dann auch transparent so benennen, statt sie hinter Rollen zu verstecken. Der Geschäftsführer sollte sich dabei an die eigenen Regeln halten, die er von allen anderen einfordert, denn alles andere untergräbt jede Glaubwürdigkeit. Die Feedbackgespräche sollten komplett neu aufgesetzt werden, mit Leuten, die die eigene Arbeit auch wirklich beurteilen können und mit einem klaren, nachvollziehbaren Ergebnis am Ende, statt dass man ohne Fazit rausgeht (war meine persönliche Erfahrung, keine Ahnung wie es bei den anderen ablief). Strategien sollten nicht mehrmals mitten im Jahr über den Haufen geworfen werden, sodass Mitarbeitende monatelang für nichts arbeiten, ein roter Faden wäre schön. Dafür bräuchte es auch endlich ein funktionierendes, kreisübergreifendes Informations- und Wissensmanagement, statt dass jeder selbst rausfinden muss, wo welche Infos eigentlich liegen.
Vor allem aber sollte die Verantwortung gegenüber dem eigenen Personal ernst genommen werden, statt Skills einzukaufen und Leute zu entlassen, sobald sie nicht mehr gebraucht werden, das ist keine Personalstrategie, das ist reine Austauschmentalität. Stattdessen sollte bestehendes Personal gefördert und weiterentwickelt werden, statt ständig neues Wissen von außen einzukaufen und die eigenen Leute im Regen stehen zu lassen. Entlassungs- und Beförderungsentscheidungen sollten zudem ehrlich auf Gleichberechtigung geprüft werden, intern, nicht nur auf dem Papier und Nachhaltigkeit mit echten, nachprüfbaren Zahlen belegt werden statt mit PR-Floskeln und Baumpflanzprojekten, deren Wirkung niemand kennt.
Nicht zuletzt sollten Arbeitsverträge an die tatsächliche Arbeit angepasst werden, wenn sich das Aufgabenfeld über die Zeit verschiebt oder mehr dazu kommt, sonst schadet das am Ende der Karriere der eigenen Leute und Frust steigt. Und auch wenn die Work-Life-Balance super ist: Ohne klare Guardrails gegen ausufernde Überstunden wird aus Freiheit schnell Selbstausbeutung. Da sollte auch das Unternehmen mal hinschauen, nicht nur der Einzelne.
Hängt komplett davon ab, in welchen Kreisen (Abteilungen) man landet. Meetings wirken teilweise wie eine schlechte Religion. Seit 2024/2025 ist die Stimmung massiv gekippt: Entlassungen, Einstellungsstopps trotz zunehmender Arbeitsvolumen, eingefrorene Gehaltserhöhungen, etc. Das Vertrauen ist seitdem im Keller und das merkt man leider in jedem Gespräch mit den Kollegen.
Nach außen wird ein Bild von "guten Werten", sozialer Verantwortung und einem "sinnstiftenden Job" gezeichnet, genau das war für mich damals der Grund, mich für das Unternehmen zu entscheiden, nicht das Gehalt. Rückblickend muss ich sagen: Das Versprechen wurde nicht gehalten. Nach innen bröckelt dieses Image massiv. Aussagen vom Management haben kaum noch einen Wert, auf den man sich verlassen kann, Strategien ändern sich mitten im Jahr, Zusagen von gestern gelten heute schon nicht mehr. Man verkauft sich als modernes, holakratisches Unternehmen mit flachen Hierarchien, tatsächlich gibt es Führung nur versteckt hinter hübschen Rollennamen, ohne echte Verantwortung zu übernehmen. Die eigenen Werte, die überall kommuniziert werden, spiegeln sich in der Praxis einfach nicht wider, weder bei Gleichberechtigung, noch bei sozialer Verantwortung gegenüber dem eigenen Personal, noch bei Nachhaltigkeit. Das Unternehmen wirkt zunehmend wie ein Schiff, das langsam sinkt, während die Außendarstellung weiterhin Kurs auf "alles im grünen Bereich" fährt. Wer von außen auf die Werbeversprechen reinfällt, wird intern schnell eines Besseren belehrt.
Das stärkste Argument fürs Unternehmen. Volle Freiheit, ortsunabhängig, keine Kernzeiten, weltweit möglich. Genau deswegen bleiben die meisten trotz aller Unzufriedenheit. Aber: ohne Disziplin und klare eigene Grenzen verliert man sich schnell in unkontrollierten Überstunden, kontrolliert das eh keiner. Das einzige worauf geachtet wird ist, dass in Personio bloß nicht zu viele Überstunden eingetragen werden....
Zu gezielter Weiterbildung oder Karriereförderung kann ich wenig Positives berichten. Stattdessen setzt man eher auf das Einkaufen von bereits vorhandenem Wissen am Arbeitsmarkt, statt bestehende Mitarbeitende gezielt zu entwickeln und zu fördern. Das Unternehmen ist daher mehr eine Zwischenstation, statt ein Arbeitgeber zum alt werden und Karriere machen.
Das Gehalt war für mich persönlich durchschnittlich, weder besonders schlecht noch besonders gut. Gehälter sind intern intransparent und wonach sich Erhöhungen richten, bleibt unklar, was in einem holakratischen Umfeld mit oft nicht mehr passenden Arbeitsverträgen zusätzlich erschwert wird. An Extras gibt es die Internetpauschale, zu weiteren Sozialleistungen kann ich wenig sagen.
Wirkt wie reines Greenwashing. Remote-Arbeit wird als Klimaschutz verkauft, während Mitarbeitende und der Geschäftsführer, das Gesicht des Unternehmens, selbst regelmäßig um die Welt reisen. Der CO2-Ausgleich läuft über externe Baumpflanzprojekte, deren tatsächliche Wirkung fraglich ist. Beim sozialen Bewusstsein sieht's noch düsterer aus und genau in schlechten Zeiten zeigt sich das am deutlichsten: Statt bestehendes Personal zu fördern und weiterzuentwickeln, wird eingestellt, wer gerade die passenden Skills mitbringt und entlassen, wessen Skills nicht mehr gebraucht werden, ganz wie es passt. Was ich persönlich noch schlimmer finde: Die Verantwortung gegenüber dem eigenen Personal wird vom Management nicht ernst genommen. Man geht Risiken ein und spielt mit der Zukunft der Mitarbeitenden. Von einem Unternehmen, das so viel Wert auf soziales Bewusstsein legt und mit NPOs zusammenarbeitet, hätte ich das nicht erwartet.
Das Einzige was hier wirklich trägt. Man solidarisiert sich über die gleichen Probleme. Seit den Kündungswellen 2025 aber spürbar mehr Vorsicht - man überlegt zweimal, mit wem man redet, aus Angst der Nächste zu sein. Ellenbogen statt Teamgeist nimmt zu. Zudem merkt man auch sehr, dass hintenrum über einen gesprochen wird.
Gibt's wenige, werden aber soweit ich weiß gleich behandelt. Schade nur, dass diese Vielfalt kaum existiert. Aus meiner Beobachtung wird auch wenig dafür getan, dass Kollegen im Unternehmen überhaupt alt werden können. Vertrauen hat man diesbezüglich keins, die Mentalität geht eher in Richtung Austauschen statt Weiterentwickeln: Werden die eigenen Skills nicht mehr gebraucht, ist man weg. In Weiterbildung und Weiterentwicklung wird kaum bis gar nicht investiert - daher wenig alte Kollegen. Es wurde/wird auch überwiegend junges personal eingestellt.
Vorgesetzte gibt es theoretisch nicht, insgeheim aber schon. Verwirrendes Konstrukt. Die Feedbackgespräche seit 2025 sind ein Witz, beurteilt von Leuten, die die eigene Arbeit nicht intensiv kennen. Bei mir gab's am Ende nicht mal ein Fazit, ich wusste nicht ob's gut oder schlecht war und was die Ziele fürs nächste Jahr sind. Kritik an die Führung wird ignoriert, während die Firma aus meiner Sicht ohne roten Faden gegen die Wand fährt. Insgesamt ist es leider eine demotivierende Situation, was zu Frust führt.
Grundsätzlich in Ordnung, aber uneinheitlich geregelt, manche Bereiche haben klare Regeln, andere nicht, es fehlt an übergreifender Klarheit. Der größte Pluspunkt ist die Work-Life-Balance (siehe oben).
Man bekommt aktuelle Hardware und eine Internetpauschale als Benefit. Home-Office-Ausstattung wie Tisch oder Stuhl muss man dagegen selbst organisieren. Die Softwarelandschaft ist durch die Vielfalt sehr verwirrend, weil klare, einheitliche Prozesse fehlen.
Eine echte Katastrophe. Kein funktionierendes Informationsmanagement, das alle Kreise erreicht, Abteilungen sind wie Inseln. Der Geschäftsführer selbst wirkt oft, als wüsste er selbst nicht so ganz was er möchte und wo das Unternehmen in den nächsten Jahren stehen soll. Strategien werden mehrmals im Jahr über den Haufen geworfen, angefangene Projekte einfach eingestampft, ohne genau zu reflektieren und zu besprechen Warum eigentlich und was können wir besser machen?
Wissen wird nicht Konsequenz dokumentiert, teils bewusst und teils einfach weil jeder mit seine eigenen Aufgaben überfordert ist, sodass wenig Zeit ist neues Wissen zu erfassen oder bestehendes aktuell zu halten.. Das interne Wiki spricht für sich, mit über 1000 Beiträge die ungeprüft sind.
Selbst schlechte Erfahrungen gemacht, weiß nicht ob es ein Einzelfall ist. Aus meiner Beobachtung: Viele Frauen im Unternehmen aber wenige in Führung in IT-nahen Bereichen. Selbstbewusste Männer werden eher gehört und gestärkt, Frauen die gute Arbeit machen eher nicht. Es trafen in den Entlassungswellen überwiegend Frauen, ob es Zufall war, keine Ahnung.
Aufgaben können vielseitig sein, wenn man was kann und Ideen hat. Problem: das eigentliche Aufgabenfeld verschiebt sich massiv über die Zeit, ohne dass der Vertrag angepasst wird oder andere Anerkennung gibt. Kann sich daher negativ auf die Karriere außerhalb des Unternehmens auswirken. Man macht viel aber am Ende zählt doch nur das was im Vertrag steht.
Die Kollegen.
Die Vorgesetzten und die fehlende Kompetenz, die sich durch so viele Bereiche zieht.
Es täte der Firma gut, sich professionelle und erfahrene Geschäftsführer*innen mit Plan und Strategie zu holen.
Hier kommt es sehr auf den jeweiligen Kreis an. In unserem Kreis war bis zur 2. Kündigungswelle eine sehr gute Arbeitsatmosphäre, man hat sich gut verstanden und effizient zusammengearbeitet. Aus anderen Kreisen kamen hier aber ganz andere Stimmen und Geschichten.
Es gibt viel Unzufriedenheit - und es wird auch wenig dafür getan, die Leute bei Laune zu halten und Wogen zu glätten. Viele halten den Mund, denn die Work-Life-Balance und Kollegen hält die meisten, auch wenn die anderen Bedingungen längst nicht mehr passen.
Flexible Arbeitszeiten und Remote Work schaffen eine gute Vereinbarkeit von Privatleben und Arbeit.
Um Weiterbildung muss man sich selbst kümmern, aber nur, solange sie kostenlos ist. "Karriere" gibt es nur für ausgewählte Mitarbeiter, dann aber auch eher, damit der Lebenslauf auf LinkedIn regelmäßige Updates bekommst.
NGO Branche ja, hat geringe Gehälter, aber es gäbe genügend gute Benefits, die man anstelle dessen bringen könnte. Aber es wird um jeden Euro gerungen, egal wie lächerlich und schlecht die Argumentation ist.
Wird sporadisch als relevantes Thema betrachtet und verschwindet dann wieder in der Versenkung. Freie Tage um zB bei NGOs mitzuarbeiten werden wehement abgelehnt. Generell gilt hier oft, mehr Schein als Sein.
Der Kollegenzusammenhalt ist vermutlich mit der stärkste Grund, warum die Leute bleiben. Die zwischenmenschliche Zusammenarbeit, zumindest mit den direkten Kollegen, ist einfach wunderbar. Darüber hinaus... naja.
Wenige ältere Kollegen, deshalb hier keine wirkliche Einschätzung möglich.
Keine Worte dafür, weder für die direkten Vorgesetzten (bei welchen man sich teilweise fragt, wie sie es überhaupt in eine Head of Position geschafft haben?) - ebenso die Geschäftsführung. Man merkt, dass wenig Leute betriebswirtschaftliche Erfahrung haben, insbesondere die CEOs. Es gibt keine strategische Planung, wenn was nicht in 5 Minuten funktioniert wird die Strategie wenn es sein muss auch alle 3 Monate über den Haufen geworden - und dann ist die Verwunderung groß, wenn etwas nicht funktioniert.
Es täte der Wikando / Fundraisingbox gut, einen erfahrenen Geschäftsführer bzw. eine erfahrene Geschäftsführerin einzustellen und in den oberen Positionen generell mal zu schauen, ob Stellen wirklich sinnvoll besetzt sind.
Technik ist weitestgehend modern, um das drum herum muss man sich selbst kümmern, da die Firma komplett remote ist.
Nach außen hin wird viel Wert auf eine angeblich offene und ehrliche Kommunikation gelegt, im Innen sieht die Realität anders aus. Es wird regelmäßig nach Feedback gefragt, gibt man welches, wird es aber gezielt ignoriert.
Auch bekommt man, auch auf Nachfrage, keine ehrlichen Antworten, das enttäuscht mich bis Heute am meisten. 1to1s kann man sich zum Beispiel getrost sparen, gefühlt sind das nur Termine, die abgehakt aber nicht ernst genommen werden.
Beförderungen gehen häufig an männliche Kollegen über deren Kompetenz man diskutieren darf.
Wenig Änderungen und Neuerungen, es kommt ziemlich schnell zum Alltagstrott.
Wirklich super individuell anpassbar. Von Stundenumfang bis zu den Zeiten.
Noch schwierig, aber es bewegt sich was, so mein Gefühl.
Stark an den NGO-Sektor gekoppelt, liegen wir hier deutlich unter anderen Wirtschaftsfirmen, arbeiten dafür aber für eine sehr gute Sache!
Das Team ist das Herz-Stück!
Man kann sich seinen eigenen Interessen hin einen Arbeitsfokus schaffen.
Die Mitarbeitenden die die Firma am laufen halten und Mensch sind.
Alle Nacheile eines KMU, alle Nachteile eines Start-Up‘s, fehlendes Budget durch schlechte Kalkulation, unsichere Zukunft wegen intransparenter Entscheidungen, unfassbar lange Entscheidungswege.
Eine klare und authentische Perspektive. Es sollte mit offenen Karten gespielt werden, wie die echte Zukunft aussieht und was Mitarbeitende erwarten können.
Die Benefits sollten auch wieder diese sein, damit sie nicht nur eine Entschädigung für schlechte Zeiten sind.
Die Atmosphäre hat sich nach 2025 zwar leicht erholt, aber es ist merklich, dass den verbleibenden Personen so langsam die Luft ausgeht. Es wurde sich sehr auf die Mitarbeitenden verlassen, diese haben geliefert, aber es kommt nichts mehr nach und alle Kreise laufen am Limit - dauerhaft. Die Geschäftsführung präsentiert in nächster Zeit sicher wieder „spannende Chancen der Restrukturierungen“.
Die guten Zeiten sind vorbei und es ist eine Firma, wie jede andere.
Es gibt Freiheiten und Flexibiltät. Die Ziele und der Workload bleiben aber hoch! Es fällt schwer diese nicht zu verlieren, gerade weil man dafür zwar 100% selbst verantwortlich aber massiv abhängig von anderen in Teams und Kreisen ist! Es wir also nicht mehr so stark unterstützt und dieser Benefit steht auf der Kippe. Der hohe Krankenstand und vielen Ausfälle sprechen Bände…
Fragen ist möglich, es liegt zu 100% bei den Mitarbeitenden. Das Budget ist aber so knapp berechnet, dass es nur wenigen vorbehalten ist, hier etwas abzubekommen. Es ist auch nicht sicher, dieses abzuschließen, weil die eigenen Rollen durch Umstrukturierung wegfallen können. Technisch muss eine wirkliche Wende stattfinden.
Die Aufgaben und Verantwortung wachsen! Das wird nicht ausgeglichen und Mitarbeitende arbeiten immer mehr für immer weniger Geld!
Die Werte sind stark durch die Mitarbeitenden vertreten und gelebt. Durch die anhaltenden Veränderungen und dauerhafte Belastung müssen alle stärker auf sich aufpassen.
Nur wenige ältere Mitarbeitende
Leider stinkt der Fisch immer vom Kopf her…und mittleres Management kann nicht kompensieren, was die Führung entscheidet oder als Vision vorgibt.
Es kann nicht für alle Kreise gesprochen werden. Die Bewertung bezieht sich auf die Kommunikation „der Führungskräfte & Geschäftsführung. Hier ist nichts wirklich glaubhaft und nur wenige Mitarbeitende bemühen sich um Verständnis und das Leben der Unternehmenswerte. Ursprünglich waren alle immer sehr offen und mittlerweile passen alle auf, weil es gegen eine oder die eigene Person eingesetzt wird/werden kann.
Wer richtig spielt und mitläuft, kommt weit.
Es ist interessant, viele Rollen oder Tätigkeiten kennenzulernen… nur nicht wenn diese aufgrund von Kündigungswellen, Personal-/Zeitmangel und Deadlines eigentlich von 3 Personen erledigt werden müssten! Und auch nicht angemessen bezahlt werden - verbale Wertschätzung ist nur ein Pflaster.
Kollegen/innen (Zusammenhalt), Arbeitszeiten (grade wenn man eine Familie hat mit kleinen Kindern! Aber auch so: super Arbeitszeiten), Arbeitsauslastung passt.
Man kriegt zum Coffee-Date keinen Kaffee vom Unternehmen ;-) nein Spaß - ich habe nichts schlechtes!
Verbessert bitte euer Offboarding. Das hat mit dem Onboarding leider nichts mehr zu tuen - sehr herzlos, kalt & distanziert. Ich war und bin diesbezüglich sehr enttäuscht.
Die Arbeitsatmosphäre ist gut. Ich kann keine negative Einflüsse feststellen - das Verhältnis zu den anderen Kreisverantwortlichen ist ok. Es wird einem schnell geholfen und man ist nie alleine (obwohl man nicht physisch mit den anderen Mitarbeitenden im selben Raum arbeitet). Ich würde behaupten es herrscht eine familiäre Arbeitsatmosphäre - man ist mit jedem auf Augenhöhe. Jedoch sind es mitlerweile so viele Mitarbeitende - da kennt man nicht mehr jeden. Selbst die "Chefebene" ist auf eine Höhe mit einem selbst - braucht jedoch teilweise etwas Zeit zum antworten..
Verbesserungenvorschläge werden aufgenommen und auch dankend umgesetzt. Man sollte jedoch häufiger Feedback geben / erhalten.
Das Offboarding verläuft sehr kühl und distanziert. Es gibt zum Abschluss / letzten Tag nicht mal ein Abschied - man muss vielmehr sogar die Hardware auf eigene Kosten zurück schicken (ich habe es aufgrund des Wertes noch extra versichert). Das fühlte sich nicht mehr herzlich an, wie ich es zuvor kannte. Ich kenne es anders von meinen vorherigen Arbeitgeber, da war es schade das man ging und wurde ordentlich verabschiedet. Ich möchte nicht klagen / irgendwas erhalten zum Abschied aber sowas…
Man hat seine Kernarbeitszeiten. Jedoch: wenn z.B. ein Arzttermin ansteht oder das Kind spontan aus der Kita abgeholt werden muss (also etwas wichtiges!) kann man auch mal für diese Zeit los. Man arbeitet dann einfach etwas später nach bzw. vor. Natürlich ist sowas nicht die Regel - aber es ist möglich und sollte erwähnt werden. Ansonsten: entgegen der anderen bestehenden Bewertung: man wird nicht "mit Software überwacht". Ich wüsste wirklich gerne wie diese Personen darauf kommen. Jede installierte Software wird offen kommuniziert, darunter fällt keine Tracking-Software. Wenn sich jemand auf das Notebook zuschaltet wird zuvor gefragt und man kriegt es aktiv mit (wenn man z.B. Probleme hat oder etwas nicht funktioniert).
Weiterbildungen und Schulungen werden auf Wunsch gewährt (insofern es auch sinnvoll für die Entwicklung ist) - logisch. Man muss sich jedoch selbst um Weiterbildungen kümmern… es gibt keine Angebote von dem Unternehmen aus.
Es gibt Wellpass & betriebliche Altersvorsorge…
Man Hilft mit seiner Arbeit! Klasse! Selbst bei Katastrophen wird aktiv geholfen.
Es sind teilweise (remote-) Freundschaften entstanden. Bei physischen Teamtreffen wird dies bestätigt. Die Mitarbeitenden sind nicht "verstellt" und sind 1:1 so wie man sie auch per remote wahrnimmt. Der Zusammenhalt ist über alle Ebenen im Unternehmen hervorragend. Es wird von Unternehmensseite auch etwas dafür getan (Coffee-Dates). Natürlich muss man auch selbst (als neue Person) etwas dafür tuen. Bei über 30 Mitarbeitende würde es sonst sehr lange dauern mit jedem einmal ins Gespräch zu kommen.
Update: über 50 MA, da kommt man nicht mehr mit jedem ins Gespräch..
Allg. ist es hier ein sehr junges Team vertreten. Aber selbst die (etwas) älteren Mitarbeitenden werden genauso behandelt wie alle anderen.
"Es sind Menschen wie Du & ich" - Sie geben einem ein faires Feedback und sind erreichbar. Antworten dauern teilweise leider etwas, was die eigene Arbeit etwas verzögern kann.
Kann nicht klagen - alles gut soweit. Natürlich: man ist selbst dran seine Einrichtung für das eigene Büro zu besorgen. Etwas Hilfe wie bspw. mit einem Katalog an Vorschlägen für z. B. gesunde Bürostühle oder Tische wär klasse :-)
Man fühlt sich mit den wichtigsten Informationen versorgt. Die Kommunikation erfolgt über zwei Kanäle (was sehr gut strukturiert ist). Meets werden immer pünktlich abgehalten - wenn es doch mal zu einer kleinen Verzögerung kommt wird einem rechtzeitig Bescheid gegeben - man wartet nicht unnötig ohne ein Input zu erhalten.
Niemand wird ausgegrenzt / diskriminiert.
Passt alles! Die Einarbeitung neuer Mitarbeitende ist sehr gut strukturiert und man findet schnell rein.
In meinem Team bin ich sehr zufrieden und fühle mich wohl. In anderen Kreisen oder Teams scheint es nicht immer so zu sein.
100% Homeoffice und relativ freie Zeiteinteilung, besser geht's fast nicht.
In meinem Team fühle ich mich wohl und spüre durchaus Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft, Interesse und gemeinsame Begeisterung für die Projekte.
In der Holakratie gehe ich jetzt mal von unserem Circle Lead aus und hier bin ich mehr als zufrieden: auf Augenhöhe, Meinungen werden gehört, auf Kritik eingegeangen und auch Lob ausgesprochen.
Das könnte besser klappen. Es gehen immer wieder Infos verloren... Insgesamt erfahre ich aber respektvolle und freundliche Kommunikation.
Mir ist immer noch nicht langweilig. Nach wie vor spannende und auch fordernde Aufgaben.
Die ist von Kreis zu Kreis sehr unterschiedlich. Wenn man dann über Kreise hinwegschaut, wird es deutlich dünner. Es ist nicht so, dass man sich nicht versteht, aber irgendwie kommt man dann nicht voran. Es geht viel Energie verloren.
Viele Mitarbeitende stehen noch 100% hinter dem Unternehmen. Einige haben den Glauben aufgrund der Entwicklungen im letzten Jahr eher aufgegeben. Am Markt hat das Unternehmen noch ein gutes Image, das Produkt sicher auch viel Wert.
Da gibt es nichts zu bemängeln. Eigentlich ist alles möglich. Manchmal vielleicht auch etwas zu viel, da einige Teams so auch nicht so gut ins Arbeiten kommen.
Man kann es schaffen, sich weiterzubilden, wenn man sich selber hinterklemmt und auch einiges selbst investiert. Im Arbeitsalltag ist Lernen eher weniger eingeplant. Weiterbildungen müssen sehr hart argumentiert werden. Für größere Weiterbildungen gibt es kein Budget. Typische Karrierepfade gibt es in Holakratie nicht. Rollenauswahl ist begrenzt
Leider keine transparenten Gehälter, wie man es vielleicht in einem Unternehmen mit moderner Organisation erwarten würde. Mein Gehalt war gut, Gehaltsanpassungen waren aufgrund der Lage eher nicht in Sicht.
Theoretisch gibt's dafür eine Rolle. Irgendwie werden auch CO2 Verbrauch ausgeglichen und Bäume gepflanzt. Aber alltägliche Maßnahmen gab es nicht wirklich. Zugreisen waren immer bevorzugt, aber zu den Hotels des Team Events brauchten wir dann oft doch Taxis, da sonst kaum erreichbar.
Die Kollegin halten zusammen und unterstützen, wo und wie sie können. Zuletzt war es aber mehr so, dass man vor lauter Druck und Angst vor Kündigung eher auf seine eigene Arbeit schaut.
Hierzu habe ich keine negativen Eindrücke gewonnen.
Klassische Führungskräfte gibt es nach Holakratie angeblich nicht. Aber es ist auch nicht klar, wie die Führungsaufgaben vernünftig verteilt sind. Einige Circle Leads führen sich wie klassische Führungskräfte auf. Einige Führungsprozesse fühlen sich auch sehr klassisch an. Gerade in der GF fehlt oft die Stringenz, Klarheit und Anschlussfähigkeit. Das schwankt dann gerne von Mikromanagement bis hin zu völliger Abwesenheit. Ein gutes Mittelmaß wäre gut.
Technik war voll in Ordnung. Die Internetpauschale ist ein toller Benefit. Der Umgang mit Software war verwirrend: von maximal reguliert bis "macht was ihr wollt".
Informationen schaffen es nicht zuverlässig von "oben" nach unten. Die Kommunikation ist unklar und wenig zielgerichtet. Oft weiß man gar nicht, was man mit so wagen Informationen anfangen soll und die Sender (oft die GF) weiß es gefühlt auch nicht. Am Ende werden die Mitarbeitenden als selber schuld dargestellt, wenn sie Informationen nicht richtig verstehen. Es gibt aber auch wenig Unterstützung bei der Einordnung. Große Projekte und Initiativen versanden so auch gerne.
Ich habe nicht den Eindruck, dass Frauen benachteiligt werden. Allerdings, wenn ich es richtig im Kopf habe, sind insbesondere in der Produktentwicklung mehr Männer als Frauen Circle Leads und bei den Kündigungswellen wurden mehr Frauen als Männer herausgeworfen.
An sich könnten die Aufgaben interessant sein, aber das Arbeitsumfeld (Abläufe und Struktur) demotiviert sehr, sich in einzelne Aufgaben tiefer reinzuknien. Dafür ändert sich die Priorität viel zu oft.
Flexibilität, Menschen stehen im Vordergrund, das Produkt, der initiale Gedanke wofür wir arbeiten
Dass wir aktuell leider noch immer nicht ganz die Kündigungen verarbeitet haben und die Atmosphäre sich noch vorsichtig anfühlt.
Vielleicht hier und dort noch etwas konkreter Dinge einfordern und umsetzen, sodass wirklich spürbar wird, was will das Unternehmen wirklich, was ist nicht verhandelbar, dass es sich nach einem Langzeitprogramm anfühlt
Aufgrund der Restrukturierungen hat die Atmosphäre schon gelitten die letzten Monate. Das ist meines Erachtens nach aber normal. Ein wirtschaftlicher Betrieb, kann einfach nicht immer nur positive Phasen haben. Es ist ganz normal gesamtwirtschaftlich betrachtet, dass es auch mal zu einer Konsolidierungsphase und Stabilisierungsphase kommen muss.
Für mich ist es eine tolle Sache die die Wikando mit seinem Produkt fördert
Für mich ideal. Ich habe schon unter ganz anderen Bedingungen gearbeitet. Flexibilität für Kinderbetreuung oder auch Verständnis für persönliche Umstände gibt es hier immer! Man teilt sich durch das Organisationskonstrukt seine Arbeit selbst ein bzw hat sehr großen Einfluss darauf
Nimm es selbst in die Hand und dann klappt es auch. Nochmal, diese Form der Organisation verlangt pro-Aktivität
Gehalt ist in dieser Branche vielleicht nicht der Hauptmotivator. Für mich okay, aber klar in anderen Branchen bekommt man sicher noch mehr, aber hier zählt das gesamte Paket. Deshalb für mich passend
Kann ich nicht viel dazu sagen. Bis auf das Team Treffen jährlich bei dem darauf geachtet wird, dass möglichst jeder mit der Bahn fährt und dem Angebot von einem JobRad glaube ich gibt es nichts ungewöhnliches.
Perfekt. Ich liebe alle Kolleg*innen. Es macht Spaß zusammen zu arbeiten
Ich glaube jeder wird gleich behandelt
Es gibt keine direkten Vorgesetzten. Wer also autonom arbeitet und Verantwortung übernimmt, der wird es hier gut finden. Ich weiß, dass die Art der Zusammenarbeit auch Tücken mit sich bringt, hier muss glaube ich jeder selber ehrlich Entscheidungen treffen, ob diese Form zu einem passt oder nicht.
Für mich ideal. Ich teile meine Zeit frei ein und komme damit sehr gut zurecht. Home Office ist für mich die ideale Form zu arbeiten.
Es gab sicher hier und da ein paar kommunikative Themen, die hätten in der breiten Masse transparenter gemacht werden dürfen, da stimme ich einigen Kommentaren zu. Jedoch glaube ich, dass jeder mit bestem Wissen und Gewissen bei der Wikando handelt. Und manchmal ist es ein schmaler Grad zwischen zu viel Informationsflut und zu wenig Mitteilung. Jeder der sich nicht gut informiert fühlt hat immer und jederzeit die Möglichkeit nachzufragen. Das finde ich gut. Man bekommt Antworten, man muss sie nur auch hören wollen.
Ich habe keine ungleichen Verhältnisse bisher gefunden. Die anderen Kommentare zu diskriminierendem Verhalten auch v.a. bei den Kündigungen sehe ich nicht.
Für mich ein klares Ja. Ich habe gute Aufgaben die zu mir passen und wenn nicht, suche ich mir welche.
Die Führung wirkt nicht sehr professionell, jedoch nett, und eine langfristige Planung ist nicht vorhanden. Wikando wirkt eher als ein "Planspiel" als ein echtes Unternehmen.
Jeder kann jederzeit die Arbeit ruhen lassen. Teilweise viel Abwesenheit. Führung ist teilweise nur unzureichend verfügbar.
Kein Sozialbewusstsein beim raschen Einstellen und Entlassen.
Empfand ich mehrheitlich als positiv solange es nicht um die Arbeit handelte. Durch konkurrierende Ziele und Prioritäten fehlte es oft an Unterstützung und es wurde oft "blockiert".
Gibt es kaum.
Es wird viel gesprochen, jedoch mit wenig Inhalt und Substanz.
Es wurden in den Kündigungswellen überwiegend Frauen entlassen, teilweise alleinerziehende Mütter oder Mütter mit kleinen Kindern. Soziale Gerechtigkeit sieht anders aus.
Ich habe wenig hinzugelernt.
Homeoffice ist problemlos möglich, die Arbeitszeiten sind flexibel gestaltbar und durch die vielen Feiertage ergibt sich zusätzlich eine gute Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben.
Teilweise entsteht der Eindruck einer „Hire & Fire“-Mentalität, was zusätzlich zur Verunsicherung beiträgt. Wichtige Informationen erreichen Mitarbeitende oft zu spät oder gar nicht.
Auch das Verhalten einiger Führungskräfte trägt dazu bei: Entscheidungen wirken nicht immer transparent oder nachvollziehbar, und der Umgang mit Veränderungen könnte deutlich besser begleitet werden.
Mitarbeitende sollten stärker gefördert und gehalten werden, bevor sie gehen. Aktuell ist das Klima schwierig, und es braucht spürbare Maßnahmen – nicht nur kurzfristig, sondern dauerhaft.
Es müsste mehr getan werden, damit Wikando wieder ein wirklich guter Ort zum Arbeiten wird.
Seit den beiden Kündigungswellen hat sich die Stimmung im Unternehmen deutlich verschlechtert. Während früher eine motivierende und positive Arbeitsatmosphäre herrschte, wirkt das Arbeitsumfeld heute spürbar angespannter. Viele Mitarbeitende konzentrieren sich stark auf ihre eigenen Aufgaben und zeigen Zurückhaltung, was vermutlich auch mit der Unsicherheit über die eigene berufliche Zukunft zusammenhängt.
Nach einer Phase intensiver Neueinstellungen wurden im Zuge der nicht erreichten Internationalisierungsziele schrittweise wieder Stellen abgebaut. Diese Entwicklung hat das Sicherheitsgefühl im Team nachhaltig beeinträchtigt. Es herrscht keine Jobsicherheit.
nach außen hin gut, nach innen wird die Arbeitsathmosphäre immer unzumutbarer
Ein großer Pluspunkt ist weiterhin die Möglichkeit, remote zu arbeiten. Das funktioniert unkompliziert und wird im Alltag gelebt. Auch die Arbeitszeiten lassen sich flexibel einteilen, was vieles erleichtert.
Zum Umweltbewusstsein kann ich wenig sagen. Es gibt zwar Maßnahmen und Initiativen, inwieweit diese tatsächlich umgesetzt und gelebt werden, ist für mich schwer einzuschätzen.
Das Sozialbewusstsein wirkt dagegen eher gering. Im Zuge von Umstrukturierungen werden Mitarbeitende vergleichsweise schnell entlassen. Dass daran auch Existenzen hängen, scheint im Umgang damit nur eine untergeordnete Rolle zu spielen, und echte Verantwortung wird aus meiner Sicht zu wenig übernommen.
Mehr Verantwortung oder zusätzliche Aufgaben zu übernehmen ist grundsätzlich möglich. Wirklich nach oben entwickeln kann man sich jedoch kaum – auch durch die Holacracy-Struktur und die starke Abhängigkeit vom jeweiligen Circle Lead. Unterstützung habe ich dabei nur wenig erlebt.
Weiterbildungen werden nicht aktiv angeboten. Als ich eine machen wollte, musste ich mich zwischen einer Gehaltserhöhung und der Weiterbildung entscheiden – das fand ich persönlich sehr schade.
Der Großteil der Leute hält weiterhin gut zusammen und unterstützt sich gegenseitig. Trotzdem merkt man, dass sich das nach den finanziell schwierigen letzten Jahren langsam verändert. Viele gute Kolleginnen und Kollegen haben gekündigt oder wurden entlassen und offene Stellen werden oft nicht nachbesetzt.
Die Arbeit bleibt natürlich trotzdem liegen und verteilt sich auf weniger Schultern. Das sorgt spürbar für mehr Druck und macht die Situation zunehmend angespannt.
Es gibt nur vereinzelt Kollegen und Kolleginnen über 50, deswegen schwer zu sagen.
Der Umgang mit Kündigungen und die Kommunikation dazu laufen aus meiner Sicht schlecht. Vieles wirkt kurzfristig und wenig transparent, was zusätzlich verunsichert.
Seitdem hat sich auch das Verhalten spürbar verändert: mehr Kontrolle, mehr Einmischung und insgesamt weniger Vertrauen. Das macht die Zusammenarbeit schwieriger als früher und nimmt den Spaß an der Arbeit.
Zwei Kündigungswellen und weitere Entlassungen, bei denen insgesamt fast ein Drittel der Belegschaft gehen musste, haben deutliche Spurenn Viertelssen. Für viele kam das unerwartet, entsprechend groß ist die Verunsicherung. Die Stimmung hat sich seitdem merklich verändert.
Die Gründer sind im Alltag kaum sichtbar, und es macht wenig Unterschied, ob sie answesend sind oder nicht. Einige Führungskräfte bemühen sich zwar spürbar, insgesamt fehlt aber eine klare Orientierung.
Die Kommunikation im eigenen Bereich funktioniert gut und kollegial, in anderen Teams scheint sie deutlich holpriger zu laufen.
Das Gehalt ist in Ordnung, liegt aber eher im Mittelfeld. In den letzten Jahren wurde aufgrund der finanziellen Situation kein Weihnachtsgeld gezahlt. Gehaltserhöhungen sind zudem erst nach längerer Zeit möglich, in der Regel frühestens nach zwei Jahren.
Schwer pauschal zu beurteilen. Auffällig war jedoch, dass im Zuge der Kündigungswellen überwiegend Frauen betroffen waren
Die Aufgaben an sich sind interessant und können abwechslungsreich sein. Allerdings muss man aufpassen, dass sich der Tätigkeitsbereich schleichend verändert und man plötzlich ganz andere Dinge macht als ursprünglich vereinbart – oft mit dem Hinweis, man solle sich ja „weiterentwickeln“.
Durch viele und laufende Veränderungen in Strukturen, Teams und Zuständigkeiten kommen regelmäßig neue Aufgaben dazu. Wer möchte, kann sich aber auch proaktiv Themen suchen und Verantwortung übernehmen.
So verdient kununu Geld.