47 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
Zu Beginn sehr vielversprechend und dann sehr viel Ernüchterung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kollegen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Vorgesetzten und die fehlende Kompetenz, die sich durch so viele Bereiche zieht.
Verbesserungsvorschläge
Es täte der Firma gut, sich professionelle und erfahrene Geschäftsführer*innen mit Plan und Strategie zu holen.
Arbeitsatmosphäre
Hier kommt es sehr auf den jeweiligen Kreis an. In unserem Kreis war bis zur 2. Kündigungswelle eine sehr gute Arbeitsatmosphäre, man hat sich gut verstanden und effizient zusammengearbeitet. Aus anderen Kreisen kamen hier aber ganz andere Stimmen und Geschichten.
Image
Es gibt viel Unzufriedenheit - und es wird auch wenig dafür getan, die Leute bei Laune zu halten und Wogen zu glätten. Viele halten den Mund, denn die Work-Life-Balance und Kollegen hält die meisten, auch wenn die anderen Bedingungen längst nicht mehr passen.
Work-Life-Balance
Flexible Arbeitszeiten und Remote Work schaffen eine gute Vereinbarkeit von Privatleben und Arbeit.
Karriere/Weiterbildung
Um Weiterbildung muss man sich selbst kümmern, aber nur, solange sie kostenlos ist. "Karriere" gibt es nur für ausgewählte Mitarbeiter, dann aber auch eher, damit der Lebenslauf auf LinkedIn regelmäßige Updates bekommst.
Gehalt/Benefits
NGO Branche ja, hat geringe Gehälter, aber es gäbe genügend gute Benefits, die man anstelle dessen bringen könnte. Aber es wird um jeden Euro gerungen, egal wie lächerlich und schlecht die Argumentation ist.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wird sporadisch als relevantes Thema betrachtet und verschwindet dann wieder in der Versenkung. Freie Tage um zB bei NGOs mitzuarbeiten werden wehement abgelehnt. Generell gilt hier oft, mehr Schein als Sein.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist vermutlich mit der stärkste Grund, warum die Leute bleiben. Die zwischenmenschliche Zusammenarbeit, zumindest mit den direkten Kollegen, ist einfach wunderbar. Darüber hinaus... naja.
Umgang mit älteren Kollegen
Wenige ältere Kollegen, deshalb hier keine wirkliche Einschätzung möglich.
Vorgesetztenverhalten
Keine Worte dafür, weder für die direkten Vorgesetzten (bei welchen man sich teilweise fragt, wie sie es überhaupt in eine Head of Position geschafft haben?) - ebenso die Geschäftsführung. Man merkt, dass wenig Leute betriebswirtschaftliche Erfahrung haben, insbesondere die CEOs. Es gibt keine strategische Planung, wenn was nicht in 5 Minuten funktioniert wird die Strategie wenn es sein muss auch alle 3 Monate über den Haufen geworden - und dann ist die Verwunderung groß, wenn etwas nicht funktioniert.
Es täte der Wikando / Fundraisingbox gut, einen erfahrenen Geschäftsführer bzw. eine erfahrene Geschäftsführerin einzustellen und in den oberen Positionen generell mal zu schauen, ob Stellen wirklich sinnvoll besetzt sind.
Arbeitsbedingungen
Technik ist weitestgehend modern, um das drum herum muss man sich selbst kümmern, da die Firma komplett remote ist.
Kommunikation
Nach außen hin wird viel Wert auf eine angeblich offene und ehrliche Kommunikation gelegt, im Innen sieht die Realität anders aus. Es wird regelmäßig nach Feedback gefragt, gibt man welches, wird es aber gezielt ignoriert.
Auch bekommt man, auch auf Nachfrage, keine ehrlichen Antworten, das enttäuscht mich bis Heute am meisten. 1to1s kann man sich zum Beispiel getrost sparen, gefühlt sind das nur Termine, die abgehakt aber nicht ernst genommen werden.
Gleichberechtigung
Beförderungen gehen häufig an männliche Kollegen über deren Kompetenz man diskutieren darf.
Interessante Aufgaben
Wenig Änderungen und Neuerungen, es kommt ziemlich schnell zum Alltagstrott.
Es hat geruckelt, aber nun (wieder) auf einem guten Weg.
Work-Life-Balance
Wirklich super individuell anpassbar. Von Stundenumfang bis zu den Zeiten.
Karriere/Weiterbildung
Noch schwierig, aber es bewegt sich was, so mein Gefühl.
Gehalt/Benefits
Stark an den NGO-Sektor gekoppelt, liegen wir hier deutlich unter anderen Wirtschaftsfirmen, arbeiten dafür aber für eine sehr gute Sache!
Kollegenzusammenhalt
Das Team ist das Herz-Stück!
Interessante Aufgaben
Man kann sich seinen eigenen Interessen hin einen Arbeitsfokus schaffen.
Arbeitsatmosphäre
Image
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umgang mit älteren Kollegen
Vorgesetztenverhalten
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Gleichberechtigung
Es ist und bleibt nur ein Job…
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Mitarbeitenden die die Firma am laufen halten und Mensch sind.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Alle Nacheile eines KMU, alle Nachteile eines Start-Up‘s, fehlendes Budget durch schlechte Kalkulation, unsichere Zukunft wegen intransparenter Entscheidungen, unfassbar lange Entscheidungswege.
Verbesserungsvorschläge
Eine klare und authentische Perspektive. Es sollte mit offenen Karten gespielt werden, wie die echte Zukunft aussieht und was Mitarbeitende erwarten können.
Die Benefits sollten auch wieder diese sein, damit sie nicht nur eine Entschädigung für schlechte Zeiten sind.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre hat sich nach 2025 zwar leicht erholt, aber es ist merklich, dass den verbleibenden Personen so langsam die Luft ausgeht. Es wurde sich sehr auf die Mitarbeitenden verlassen, diese haben geliefert, aber es kommt nichts mehr nach und alle Kreise laufen am Limit - dauerhaft. Die Geschäftsführung präsentiert in nächster Zeit sicher wieder „spannende Chancen der Restrukturierungen“.
Image
Die guten Zeiten sind vorbei und es ist eine Firma, wie jede andere.
Work-Life-Balance
Es gibt Freiheiten und Flexibiltät. Die Ziele und der Workload bleiben aber hoch! Es fällt schwer diese nicht zu verlieren, gerade weil man dafür zwar 100% selbst verantwortlich aber massiv abhängig von anderen in Teams und Kreisen ist! Es wir also nicht mehr so stark unterstützt und dieser Benefit steht auf der Kippe. Der hohe Krankenstand und vielen Ausfälle sprechen Bände…
Karriere/Weiterbildung
Fragen ist möglich, es liegt zu 100% bei den Mitarbeitenden. Das Budget ist aber so knapp berechnet, dass es nur wenigen vorbehalten ist, hier etwas abzubekommen. Es ist auch nicht sicher, dieses abzuschließen, weil die eigenen Rollen durch Umstrukturierung wegfallen können. Technisch muss eine wirkliche Wende stattfinden.
Gehalt/Benefits
Die Aufgaben und Verantwortung wachsen! Das wird nicht ausgeglichen und Mitarbeitende arbeiten immer mehr für immer weniger Geld!
Kollegenzusammenhalt
Die Werte sind stark durch die Mitarbeitenden vertreten und gelebt. Durch die anhaltenden Veränderungen und dauerhafte Belastung müssen alle stärker auf sich aufpassen.
Umgang mit älteren Kollegen
Nur wenige ältere Mitarbeitende
Vorgesetztenverhalten
Leider stinkt der Fisch immer vom Kopf her…und mittleres Management kann nicht kompensieren, was die Führung entscheidet oder als Vision vorgibt.
Kommunikation
Es kann nicht für alle Kreise gesprochen werden. Die Bewertung bezieht sich auf die Kommunikation „der Führungskräfte & Geschäftsführung. Hier ist nichts wirklich glaubhaft und nur wenige Mitarbeitende bemühen sich um Verständnis und das Leben der Unternehmenswerte. Ursprünglich waren alle immer sehr offen und mittlerweile passen alle auf, weil es gegen eine oder die eigene Person eingesetzt wird/werden kann.
Gleichberechtigung
Wer richtig spielt und mitläuft, kommt weit.
Interessante Aufgaben
Es ist interessant, viele Rollen oder Tätigkeiten kennenzulernen… nur nicht wenn diese aufgrund von Kündigungswellen, Personal-/Zeitmangel und Deadlines eigentlich von 3 Personen erledigt werden müssten! Und auch nicht angemessen bezahlt werden - verbale Wertschätzung ist nur ein Pflaster.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Arbeitsbedingungen
Ein modernes und familiäres Unternehmen zugleich
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kollegen/innen (Zusammenhalt), Arbeitszeiten (grade wenn man eine Familie hat mit kleinen Kindern! Aber auch so: super Arbeitszeiten), Arbeitsauslastung passt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Man kriegt zum Coffee-Date keinen Kaffee vom Unternehmen ;-) nein Spaß - ich habe nichts schlechtes!
Verbesserungsvorschläge
Verbessert bitte euer Offboarding. Das hat mit dem Onboarding leider nichts mehr zu tuen - sehr herzlos, kalt & distanziert. Ich war und bin diesbezüglich sehr enttäuscht.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist gut. Ich kann keine negative Einflüsse feststellen - das Verhältnis zu den anderen Kreisverantwortlichen ist ok. Es wird einem schnell geholfen und man ist nie alleine (obwohl man nicht physisch mit den anderen Mitarbeitenden im selben Raum arbeitet). Ich würde behaupten es herrscht eine familiäre Arbeitsatmosphäre - man ist mit jedem auf Augenhöhe. Jedoch sind es mitlerweile so viele Mitarbeitende - da kennt man nicht mehr jeden. Selbst die "Chefebene" ist auf eine Höhe mit einem selbst - braucht jedoch teilweise etwas Zeit zum antworten..
Verbesserungenvorschläge werden aufgenommen und auch dankend umgesetzt. Man sollte jedoch häufiger Feedback geben / erhalten.
Das Offboarding verläuft sehr kühl und distanziert. Es gibt zum Abschluss / letzten Tag nicht mal ein Abschied - man muss vielmehr sogar die Hardware auf eigene Kosten zurück schicken (ich habe es aufgrund des Wertes noch extra versichert). Das fühlte sich nicht mehr herzlich an, wie ich es zuvor kannte. Ich kenne es anders von meinen vorherigen Arbeitgeber, da war es schade das man ging und wurde ordentlich verabschiedet. Ich möchte nicht klagen / irgendwas erhalten zum Abschied aber sowas…
Work-Life-Balance
Man hat seine Kernarbeitszeiten. Jedoch: wenn z.B. ein Arzttermin ansteht oder das Kind spontan aus der Kita abgeholt werden muss (also etwas wichtiges!) kann man auch mal für diese Zeit los. Man arbeitet dann einfach etwas später nach bzw. vor. Natürlich ist sowas nicht die Regel - aber es ist möglich und sollte erwähnt werden. Ansonsten: entgegen der anderen bestehenden Bewertung: man wird nicht "mit Software überwacht". Ich wüsste wirklich gerne wie diese Personen darauf kommen. Jede installierte Software wird offen kommuniziert, darunter fällt keine Tracking-Software. Wenn sich jemand auf das Notebook zuschaltet wird zuvor gefragt und man kriegt es aktiv mit (wenn man z.B. Probleme hat oder etwas nicht funktioniert).
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen und Schulungen werden auf Wunsch gewährt (insofern es auch sinnvoll für die Entwicklung ist) - logisch. Man muss sich jedoch selbst um Weiterbildungen kümmern… es gibt keine Angebote von dem Unternehmen aus.
Gehalt/Benefits
Es gibt Wellpass & betriebliche Altersvorsorge…
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Man Hilft mit seiner Arbeit! Klasse! Selbst bei Katastrophen wird aktiv geholfen.
Kollegenzusammenhalt
Es sind teilweise (remote-) Freundschaften entstanden. Bei physischen Teamtreffen wird dies bestätigt. Die Mitarbeitenden sind nicht "verstellt" und sind 1:1 so wie man sie auch per remote wahrnimmt. Der Zusammenhalt ist über alle Ebenen im Unternehmen hervorragend. Es wird von Unternehmensseite auch etwas dafür getan (Coffee-Dates). Natürlich muss man auch selbst (als neue Person) etwas dafür tuen. Bei über 30 Mitarbeitende würde es sonst sehr lange dauern mit jedem einmal ins Gespräch zu kommen.
Update: über 50 MA, da kommt man nicht mehr mit jedem ins Gespräch..
Umgang mit älteren Kollegen
Allg. ist es hier ein sehr junges Team vertreten. Aber selbst die (etwas) älteren Mitarbeitenden werden genauso behandelt wie alle anderen.
Vorgesetztenverhalten
"Es sind Menschen wie Du & ich" - Sie geben einem ein faires Feedback und sind erreichbar. Antworten dauern teilweise leider etwas, was die eigene Arbeit etwas verzögern kann.
Arbeitsbedingungen
Kann nicht klagen - alles gut soweit. Natürlich: man ist selbst dran seine Einrichtung für das eigene Büro zu besorgen. Etwas Hilfe wie bspw. mit einem Katalog an Vorschlägen für z. B. gesunde Bürostühle oder Tische wär klasse :-)
Kommunikation
Man fühlt sich mit den wichtigsten Informationen versorgt. Die Kommunikation erfolgt über zwei Kanäle (was sehr gut strukturiert ist). Meets werden immer pünktlich abgehalten - wenn es doch mal zu einer kleinen Verzögerung kommt wird einem rechtzeitig Bescheid gegeben - man wartet nicht unnötig ohne ein Input zu erhalten.
Gleichberechtigung
Niemand wird ausgegrenzt / diskriminiert.
Interessante Aufgaben
Passt alles! Die Einarbeitung neuer Mitarbeitende ist sehr gut strukturiert und man findet schnell rein.
Image
Für mich immer noch ein toller Job
Arbeitsatmosphäre
In meinem Team bin ich sehr zufrieden und fühle mich wohl. In anderen Kreisen oder Teams scheint es nicht immer so zu sein.
Work-Life-Balance
100% Homeoffice und relativ freie Zeiteinteilung, besser geht's fast nicht.
Kollegenzusammenhalt
In meinem Team fühle ich mich wohl und spüre durchaus Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft, Interesse und gemeinsame Begeisterung für die Projekte.
Vorgesetztenverhalten
In der Holakratie gehe ich jetzt mal von unserem Circle Lead aus und hier bin ich mehr als zufrieden: auf Augenhöhe, Meinungen werden gehört, auf Kritik eingegeangen und auch Lob ausgesprochen.
Kommunikation
Das könnte besser klappen. Es gehen immer wieder Infos verloren... Insgesamt erfahre ich aber respektvolle und freundliche Kommunikation.
Interessante Aufgaben
Mir ist immer noch nicht langweilig. Nach wie vor spannende und auch fordernde Aufgaben.
Gleichberechtigung
Unternehmen fühlt sich verloren an
Arbeitsatmosphäre
Die ist von Kreis zu Kreis sehr unterschiedlich. Wenn man dann über Kreise hinwegschaut, wird es deutlich dünner. Es ist nicht so, dass man sich nicht versteht, aber irgendwie kommt man dann nicht voran. Es geht viel Energie verloren.
Image
Viele Mitarbeitende stehen noch 100% hinter dem Unternehmen. Einige haben den Glauben aufgrund der Entwicklungen im letzten Jahr eher aufgegeben. Am Markt hat das Unternehmen noch ein gutes Image, das Produkt sicher auch viel Wert.
Work-Life-Balance
Da gibt es nichts zu bemängeln. Eigentlich ist alles möglich. Manchmal vielleicht auch etwas zu viel, da einige Teams so auch nicht so gut ins Arbeiten kommen.
Karriere/Weiterbildung
Man kann es schaffen, sich weiterzubilden, wenn man sich selber hinterklemmt und auch einiges selbst investiert. Im Arbeitsalltag ist Lernen eher weniger eingeplant. Weiterbildungen müssen sehr hart argumentiert werden. Für größere Weiterbildungen gibt es kein Budget. Typische Karrierepfade gibt es in Holakratie nicht. Rollenauswahl ist begrenzt
Gehalt/Benefits
Leider keine transparenten Gehälter, wie man es vielleicht in einem Unternehmen mit moderner Organisation erwarten würde. Mein Gehalt war gut, Gehaltsanpassungen waren aufgrund der Lage eher nicht in Sicht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Theoretisch gibt's dafür eine Rolle. Irgendwie werden auch CO2 Verbrauch ausgeglichen und Bäume gepflanzt. Aber alltägliche Maßnahmen gab es nicht wirklich. Zugreisen waren immer bevorzugt, aber zu den Hotels des Team Events brauchten wir dann oft doch Taxis, da sonst kaum erreichbar.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegin halten zusammen und unterstützen, wo und wie sie können. Zuletzt war es aber mehr so, dass man vor lauter Druck und Angst vor Kündigung eher auf seine eigene Arbeit schaut.
Umgang mit älteren Kollegen
Hierzu habe ich keine negativen Eindrücke gewonnen.
Vorgesetztenverhalten
Klassische Führungskräfte gibt es nach Holakratie angeblich nicht. Aber es ist auch nicht klar, wie die Führungsaufgaben vernünftig verteilt sind. Einige Circle Leads führen sich wie klassische Führungskräfte auf. Einige Führungsprozesse fühlen sich auch sehr klassisch an. Gerade in der GF fehlt oft die Stringenz, Klarheit und Anschlussfähigkeit. Das schwankt dann gerne von Mikromanagement bis hin zu völliger Abwesenheit. Ein gutes Mittelmaß wäre gut.
Arbeitsbedingungen
Technik war voll in Ordnung. Die Internetpauschale ist ein toller Benefit. Der Umgang mit Software war verwirrend: von maximal reguliert bis "macht was ihr wollt".
Kommunikation
Informationen schaffen es nicht zuverlässig von "oben" nach unten. Die Kommunikation ist unklar und wenig zielgerichtet. Oft weiß man gar nicht, was man mit so wagen Informationen anfangen soll und die Sender (oft die GF) weiß es gefühlt auch nicht. Am Ende werden die Mitarbeitenden als selber schuld dargestellt, wenn sie Informationen nicht richtig verstehen. Es gibt aber auch wenig Unterstützung bei der Einordnung. Große Projekte und Initiativen versanden so auch gerne.
Gleichberechtigung
Ich habe nicht den Eindruck, dass Frauen benachteiligt werden. Allerdings, wenn ich es richtig im Kopf habe, sind insbesondere in der Produktentwicklung mehr Männer als Frauen Circle Leads und bei den Kündigungswellen wurden mehr Frauen als Männer herausgeworfen.
Interessante Aufgaben
An sich könnten die Aufgaben interessant sein, aber das Arbeitsumfeld (Abläufe und Struktur) demotiviert sehr, sich in einzelne Aufgaben tiefer reinzuknien. Dafür ändert sich die Priorität viel zu oft.
Ich arbeite gerne hier und bin sehr zufrieden - weniger Emotion mehr Realität für alle anderen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Flexibilität, Menschen stehen im Vordergrund, das Produkt, der initiale Gedanke wofür wir arbeiten
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dass wir aktuell leider noch immer nicht ganz die Kündigungen verarbeitet haben und die Atmosphäre sich noch vorsichtig anfühlt.
Verbesserungsvorschläge
Vielleicht hier und dort noch etwas konkreter Dinge einfordern und umsetzen, sodass wirklich spürbar wird, was will das Unternehmen wirklich, was ist nicht verhandelbar, dass es sich nach einem Langzeitprogramm anfühlt
Arbeitsatmosphäre
Aufgrund der Restrukturierungen hat die Atmosphäre schon gelitten die letzten Monate. Das ist meines Erachtens nach aber normal. Ein wirtschaftlicher Betrieb, kann einfach nicht immer nur positive Phasen haben. Es ist ganz normal gesamtwirtschaftlich betrachtet, dass es auch mal zu einer Konsolidierungsphase und Stabilisierungsphase kommen muss.
Image
Für mich ist es eine tolle Sache die die Wikando mit seinem Produkt fördert
Work-Life-Balance
Für mich ideal. Ich habe schon unter ganz anderen Bedingungen gearbeitet. Flexibilität für Kinderbetreuung oder auch Verständnis für persönliche Umstände gibt es hier immer! Man teilt sich durch das Organisationskonstrukt seine Arbeit selbst ein bzw hat sehr großen Einfluss darauf
Karriere/Weiterbildung
Nimm es selbst in die Hand und dann klappt es auch. Nochmal, diese Form der Organisation verlangt pro-Aktivität
Gehalt/Benefits
Gehalt ist in dieser Branche vielleicht nicht der Hauptmotivator. Für mich okay, aber klar in anderen Branchen bekommt man sicher noch mehr, aber hier zählt das gesamte Paket. Deshalb für mich passend
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kann ich nicht viel dazu sagen. Bis auf das Team Treffen jährlich bei dem darauf geachtet wird, dass möglichst jeder mit der Bahn fährt und dem Angebot von einem JobRad glaube ich gibt es nichts ungewöhnliches.
Kollegenzusammenhalt
Perfekt. Ich liebe alle Kolleg*innen. Es macht Spaß zusammen zu arbeiten
Umgang mit älteren Kollegen
Ich glaube jeder wird gleich behandelt
Vorgesetztenverhalten
Es gibt keine direkten Vorgesetzten. Wer also autonom arbeitet und Verantwortung übernimmt, der wird es hier gut finden. Ich weiß, dass die Art der Zusammenarbeit auch Tücken mit sich bringt, hier muss glaube ich jeder selber ehrlich Entscheidungen treffen, ob diese Form zu einem passt oder nicht.
Arbeitsbedingungen
Für mich ideal. Ich teile meine Zeit frei ein und komme damit sehr gut zurecht. Home Office ist für mich die ideale Form zu arbeiten.
Kommunikation
Es gab sicher hier und da ein paar kommunikative Themen, die hätten in der breiten Masse transparenter gemacht werden dürfen, da stimme ich einigen Kommentaren zu. Jedoch glaube ich, dass jeder mit bestem Wissen und Gewissen bei der Wikando handelt. Und manchmal ist es ein schmaler Grad zwischen zu viel Informationsflut und zu wenig Mitteilung. Jeder der sich nicht gut informiert fühlt hat immer und jederzeit die Möglichkeit nachzufragen. Das finde ich gut. Man bekommt Antworten, man muss sie nur auch hören wollen.
Gleichberechtigung
Ich habe keine ungleichen Verhältnisse bisher gefunden. Die anderen Kommentare zu diskriminierendem Verhalten auch v.a. bei den Kündigungen sehe ich nicht.
Interessante Aufgaben
Für mich ein klares Ja. Ich habe gute Aufgaben die zu mir passen und wenn nicht, suche ich mir welche.
Bittere Enttäuschung
Arbeitsatmosphäre
Die Führung wirkt nicht sehr professionell, jedoch nett, und eine langfristige Planung ist nicht vorhanden. Wikando wirkt eher als ein "Planspiel" als ein echtes Unternehmen.
Work-Life-Balance
Jeder kann jederzeit die Arbeit ruhen lassen. Teilweise viel Abwesenheit. Führung ist teilweise nur unzureichend verfügbar.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kein Sozialbewusstsein beim raschen Einstellen und Entlassen.
Kollegenzusammenhalt
Empfand ich mehrheitlich als positiv solange es nicht um die Arbeit handelte. Durch konkurrierende Ziele und Prioritäten fehlte es oft an Unterstützung und es wurde oft "blockiert".
Umgang mit älteren Kollegen
Gibt es kaum.
Kommunikation
Es wird viel gesprochen, jedoch mit wenig Inhalt und Substanz.
Gleichberechtigung
Es wurden in den Kündigungswellen überwiegend Frauen entlassen, teilweise alleinerziehende Mütter oder Mütter mit kleinen Kindern. Soziale Gerechtigkeit sieht anders aus.
Interessante Aufgaben
Ich habe wenig hinzugelernt.
Image
Karriere/Weiterbildung
Gehalt/Benefits
Vorgesetztenverhalten
Arbeitsbedingungen
Die guten Zeiten sind vorbei
Gut am Arbeitgeber finde ich
Homeoffice ist problemlos möglich, die Arbeitszeiten sind flexibel gestaltbar und durch die vielen Feiertage ergibt sich zusätzlich eine gute Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Teilweise entsteht der Eindruck einer „Hire & Fire“-Mentalität, was zusätzlich zur Verunsicherung beiträgt. Wichtige Informationen erreichen Mitarbeitende oft zu spät oder gar nicht.
Auch das Verhalten einiger Führungskräfte trägt dazu bei: Entscheidungen wirken nicht immer transparent oder nachvollziehbar, und der Umgang mit Veränderungen könnte deutlich besser begleitet werden.
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeitende sollten stärker gefördert und gehalten werden, bevor sie gehen. Aktuell ist das Klima schwierig, und es braucht spürbare Maßnahmen – nicht nur kurzfristig, sondern dauerhaft.
Es müsste mehr getan werden, damit Wikando wieder ein wirklich guter Ort zum Arbeiten wird.
Arbeitsatmosphäre
Seit den beiden Kündigungswellen hat sich die Stimmung im Unternehmen deutlich verschlechtert. Während früher eine motivierende und positive Arbeitsatmosphäre herrschte, wirkt das Arbeitsumfeld heute spürbar angespannter. Viele Mitarbeitende konzentrieren sich stark auf ihre eigenen Aufgaben und zeigen Zurückhaltung, was vermutlich auch mit der Unsicherheit über die eigene berufliche Zukunft zusammenhängt.
Nach einer Phase intensiver Neueinstellungen wurden im Zuge der nicht erreichten Internationalisierungsziele schrittweise wieder Stellen abgebaut. Diese Entwicklung hat das Sicherheitsgefühl im Team nachhaltig beeinträchtigt. Es herrscht keine Jobsicherheit.
Image
nach außen hin gut, nach innen wird die Arbeitsathmosphäre immer unzumutbarer
Work-Life-Balance
Ein großer Pluspunkt ist weiterhin die Möglichkeit, remote zu arbeiten. Das funktioniert unkompliziert und wird im Alltag gelebt. Auch die Arbeitszeiten lassen sich flexibel einteilen, was vieles erleichtert.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Zum Umweltbewusstsein kann ich wenig sagen. Es gibt zwar Maßnahmen und Initiativen, inwieweit diese tatsächlich umgesetzt und gelebt werden, ist für mich schwer einzuschätzen.
Das Sozialbewusstsein wirkt dagegen eher gering. Im Zuge von Umstrukturierungen werden Mitarbeitende vergleichsweise schnell entlassen. Dass daran auch Existenzen hängen, scheint im Umgang damit nur eine untergeordnete Rolle zu spielen, und echte Verantwortung wird aus meiner Sicht zu wenig übernommen.
Karriere/Weiterbildung
Mehr Verantwortung oder zusätzliche Aufgaben zu übernehmen ist grundsätzlich möglich. Wirklich nach oben entwickeln kann man sich jedoch kaum – auch durch die Holacracy-Struktur und die starke Abhängigkeit vom jeweiligen Circle Lead. Unterstützung habe ich dabei nur wenig erlebt.
Weiterbildungen werden nicht aktiv angeboten. Als ich eine machen wollte, musste ich mich zwischen einer Gehaltserhöhung und der Weiterbildung entscheiden – das fand ich persönlich sehr schade.
Kollegenzusammenhalt
Der Großteil der Leute hält weiterhin gut zusammen und unterstützt sich gegenseitig. Trotzdem merkt man, dass sich das nach den finanziell schwierigen letzten Jahren langsam verändert. Viele gute Kolleginnen und Kollegen haben gekündigt oder wurden entlassen und offene Stellen werden oft nicht nachbesetzt.
Die Arbeit bleibt natürlich trotzdem liegen und verteilt sich auf weniger Schultern. Das sorgt spürbar für mehr Druck und macht die Situation zunehmend angespannt.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt nur vereinzelt Kollegen und Kolleginnen über 50, deswegen schwer zu sagen.
Vorgesetztenverhalten
Der Umgang mit Kündigungen und die Kommunikation dazu laufen aus meiner Sicht schlecht. Vieles wirkt kurzfristig und wenig transparent, was zusätzlich verunsichert.
Seitdem hat sich auch das Verhalten spürbar verändert: mehr Kontrolle, mehr Einmischung und insgesamt weniger Vertrauen. Das macht die Zusammenarbeit schwieriger als früher und nimmt den Spaß an der Arbeit.
Kommunikation
Zwei Kündigungswellen und weitere Entlassungen, bei denen insgesamt fast ein Drittel der Belegschaft gehen musste, haben deutliche Spurenn Viertelssen. Für viele kam das unerwartet, entsprechend groß ist die Verunsicherung. Die Stimmung hat sich seitdem merklich verändert.
Die Gründer sind im Alltag kaum sichtbar, und es macht wenig Unterschied, ob sie answesend sind oder nicht. Einige Führungskräfte bemühen sich zwar spürbar, insgesamt fehlt aber eine klare Orientierung.
Die Kommunikation im eigenen Bereich funktioniert gut und kollegial, in anderen Teams scheint sie deutlich holpriger zu laufen.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist in Ordnung, liegt aber eher im Mittelfeld. In den letzten Jahren wurde aufgrund der finanziellen Situation kein Weihnachtsgeld gezahlt. Gehaltserhöhungen sind zudem erst nach längerer Zeit möglich, in der Regel frühestens nach zwei Jahren.
Gleichberechtigung
Schwer pauschal zu beurteilen. Auffällig war jedoch, dass im Zuge der Kündigungswellen überwiegend Frauen betroffen waren
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben an sich sind interessant und können abwechslungsreich sein. Allerdings muss man aufpassen, dass sich der Tätigkeitsbereich schleichend verändert und man plötzlich ganz andere Dinge macht als ursprünglich vereinbart – oft mit dem Hinweis, man solle sich ja „weiterentwickeln“.
Durch viele und laufende Veränderungen in Strukturen, Teams und Zuständigkeiten kommen regelmäßig neue Aufgaben dazu. Wer möchte, kann sich aber auch proaktiv Themen suchen und Verantwortung übernehmen.
Wie in einer Mine wird hier immer mehr abgebaut
Arbeitsatmosphäre
Anfangs total toll, aber die harten Zeiten sorgen für harte Maßnahmen und eine Arbeitsatmosphäre bei der nicht mal mehr intrinsische Motivation hilft. Ich mag mir nicht vorstellen, wie es für die Menschen ist, die jetzt noch dort arbeiten. Leider das Potenzial total verspielt.
Image
Nach Außen eine heile Welt, innen bröckelt es schon länger. Werte werden nicht mehr gelebt und vertreten
Work-Life-Balance
Wird von den meisten Kollegen absolut unterstützt.
Karriere/Weiterbildung
Wird nicht unterstützt, kein Budget. Lieber werden neue Mitarbeiter eingestellt, welche die Kompetenzen besitzen, statt die vorhandenen Mitarbeiter zu schulen.
Kollegenzusammenhalt
Der wichtigste und immernoch vorhandene Baustein, der das Schiff nicht sinken lässt, ist der sehr gute Zusammenhalt der meisten Kollegen. Unterstützung und ein offenes Ohr habe ich zu jeder Zeit erlebt. Leider entwickelt sich aber immer mehr ein toxisches Verhalten bei dem das Vertrauen ausgenutzt und Schwächen gezielt genutzt werden, um Kollegen loszuwerden. Das zeugt auch für vorhandensein von Hierachien und Machtgehabe.
Vorgesetztenverhalten
Anfangs sehr gut, hat aber stark nachgelassen seit der schwierigen Phase für das Unternehmen. Auch hier könnten gezielte Schulungen helfen.
Absolut unter der Gürtelline ist der Umgang der Zuständigen mit Mitarbeitern die entlassen werden sollen. Man wird symbolisch beim rausgehen noch mit Füßen getreten. Es gibt null Wertschätzung für die gemeinsame Zeit. Was hier einige Menschen mitmachen mussten dazu fehlen einem absolut die Worte, man kommt aus dem Unglauben gar nicht mehr raus.
Das Vertrauen der Mitarbeiter wurde nach und nach zerstört und versucht mit leeren schön geschmückten Worten wieder aufzubauen.
Arbeitsbedingungen
Anfangs sehr gut, aber wie bereits erwähnt steigt die Arbeitsbelastung seit den 2 Kündigungswellen, die nicht gut begleitet wurden.
Kommunikation
Hierzu wurde bei Bewertungen schon viel gesagt. Es wird einem der Himmel (mehrmals) versprochen und dann das Gegenteil gemacht. Wie soll man sich da auf die gesagten Worte verlassen können? Vielleicht würde eine professionelle Unterstützung für den Kommunikationsaufbau helfen.
Gehalt/Benefits
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Wir setzen auf Transparenz
So verdient kununu Geld.
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
- Basierend auf 72 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird FundraisingBox durchschnittlich mit 3,7 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Internet (4 Punkte). 39% der Bewertenden würden FundraisingBox als Arbeitgeber weiterempfehlen.
- Ausgehend von 72 Bewertungen gefallen die Faktoren Work-Life-Balance, Umgang mit älteren Kollegen und Kollegenzusammenhalt den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
- Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 72 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich FundraisingBox als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.
