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kununu Prüfprozess
21 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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21 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Kollegen.
Die Vorgesetzten und die fehlende Kompetenz, die sich durch so viele Bereiche zieht.
Es täte der Firma gut, sich professionelle und erfahrene Geschäftsführer*innen mit Plan und Strategie zu holen.
Hier kommt es sehr auf den jeweiligen Kreis an. In unserem Kreis war bis zur 2. Kündigungswelle eine sehr gute Arbeitsatmosphäre, man hat sich gut verstanden und effizient zusammengearbeitet. Aus anderen Kreisen kamen hier aber ganz andere Stimmen und Geschichten.
Es gibt viel Unzufriedenheit - und es wird auch wenig dafür getan, die Leute bei Laune zu halten und Wogen zu glätten. Viele halten den Mund, denn die Work-Life-Balance und Kollegen hält die meisten, auch wenn die anderen Bedingungen längst nicht mehr passen.
Flexible Arbeitszeiten und Remote Work schaffen eine gute Vereinbarkeit von Privatleben und Arbeit.
Um Weiterbildung muss man sich selbst kümmern, aber nur, solange sie kostenlos ist. "Karriere" gibt es nur für ausgewählte Mitarbeiter, dann aber auch eher, damit der Lebenslauf auf LinkedIn regelmäßige Updates bekommst.
NGO Branche ja, hat geringe Gehälter, aber es gäbe genügend gute Benefits, die man anstelle dessen bringen könnte. Aber es wird um jeden Euro gerungen, egal wie lächerlich und schlecht die Argumentation ist.
Wird sporadisch als relevantes Thema betrachtet und verschwindet dann wieder in der Versenkung. Freie Tage um zB bei NGOs mitzuarbeiten werden wehement abgelehnt. Generell gilt hier oft, mehr Schein als Sein.
Der Kollegenzusammenhalt ist vermutlich mit der stärkste Grund, warum die Leute bleiben. Die zwischenmenschliche Zusammenarbeit, zumindest mit den direkten Kollegen, ist einfach wunderbar. Darüber hinaus... naja.
Wenige ältere Kollegen, deshalb hier keine wirkliche Einschätzung möglich.
Keine Worte dafür, weder für die direkten Vorgesetzten (bei welchen man sich teilweise fragt, wie sie es überhaupt in eine Head of Position geschafft haben?) - ebenso die Geschäftsführung. Man merkt, dass wenig Leute betriebswirtschaftliche Erfahrung haben, insbesondere die CEOs. Es gibt keine strategische Planung, wenn was nicht in 5 Minuten funktioniert wird die Strategie wenn es sein muss auch alle 3 Monate über den Haufen geworden - und dann ist die Verwunderung groß, wenn etwas nicht funktioniert.
Es täte der Wikando / Fundraisingbox gut, einen erfahrenen Geschäftsführer bzw. eine erfahrene Geschäftsführerin einzustellen und in den oberen Positionen generell mal zu schauen, ob Stellen wirklich sinnvoll besetzt sind.
Technik ist weitestgehend modern, um das drum herum muss man sich selbst kümmern, da die Firma komplett remote ist.
Nach außen hin wird viel Wert auf eine angeblich offene und ehrliche Kommunikation gelegt, im Innen sieht die Realität anders aus. Es wird regelmäßig nach Feedback gefragt, gibt man welches, wird es aber gezielt ignoriert.
Auch bekommt man, auch auf Nachfrage, keine ehrlichen Antworten, das enttäuscht mich bis Heute am meisten. 1to1s kann man sich zum Beispiel getrost sparen, gefühlt sind das nur Termine, die abgehakt aber nicht ernst genommen werden.
Beförderungen gehen häufig an männliche Kollegen über deren Kompetenz man diskutieren darf.
Wenig Änderungen und Neuerungen, es kommt ziemlich schnell zum Alltagstrott.
Die Mitarbeitenden die die Firma am laufen halten und Mensch sind.
Alle Nacheile eines KMU, alle Nachteile eines Start-Up‘s, fehlendes Budget durch schlechte Kalkulation, unsichere Zukunft wegen intransparenter Entscheidungen, unfassbar lange Entscheidungswege.
Eine klare und authentische Perspektive. Es sollte mit offenen Karten gespielt werden, wie die echte Zukunft aussieht und was Mitarbeitende erwarten können.
Die Benefits sollten auch wieder diese sein, damit sie nicht nur eine Entschädigung für schlechte Zeiten sind.
Die Atmosphäre hat sich nach 2025 zwar leicht erholt, aber es ist merklich, dass den verbleibenden Personen so langsam die Luft ausgeht. Es wurde sich sehr auf die Mitarbeitenden verlassen, diese haben geliefert, aber es kommt nichts mehr nach und alle Kreise laufen am Limit - dauerhaft. Die Geschäftsführung präsentiert in nächster Zeit sicher wieder „spannende Chancen der Restrukturierungen“.
Die guten Zeiten sind vorbei und es ist eine Firma, wie jede andere.
Es gibt Freiheiten und Flexibiltät. Die Ziele und der Workload bleiben aber hoch! Es fällt schwer diese nicht zu verlieren, gerade weil man dafür zwar 100% selbst verantwortlich aber massiv abhängig von anderen in Teams und Kreisen ist! Es wir also nicht mehr so stark unterstützt und dieser Benefit steht auf der Kippe. Der hohe Krankenstand und vielen Ausfälle sprechen Bände…
Fragen ist möglich, es liegt zu 100% bei den Mitarbeitenden. Das Budget ist aber so knapp berechnet, dass es nur wenigen vorbehalten ist, hier etwas abzubekommen. Es ist auch nicht sicher, dieses abzuschließen, weil die eigenen Rollen durch Umstrukturierung wegfallen können. Technisch muss eine wirkliche Wende stattfinden.
Die Aufgaben und Verantwortung wachsen! Das wird nicht ausgeglichen und Mitarbeitende arbeiten immer mehr für immer weniger Geld!
Die Werte sind stark durch die Mitarbeitenden vertreten und gelebt. Durch die anhaltenden Veränderungen und dauerhafte Belastung müssen alle stärker auf sich aufpassen.
Nur wenige ältere Mitarbeitende
Leider stinkt der Fisch immer vom Kopf her…und mittleres Management kann nicht kompensieren, was die Führung entscheidet oder als Vision vorgibt.
Es kann nicht für alle Kreise gesprochen werden. Die Bewertung bezieht sich auf die Kommunikation „der Führungskräfte & Geschäftsführung. Hier ist nichts wirklich glaubhaft und nur wenige Mitarbeitende bemühen sich um Verständnis und das Leben der Unternehmenswerte. Ursprünglich waren alle immer sehr offen und mittlerweile passen alle auf, weil es gegen eine oder die eigene Person eingesetzt wird/werden kann.
Wer richtig spielt und mitläuft, kommt weit.
Es ist interessant, viele Rollen oder Tätigkeiten kennenzulernen… nur nicht wenn diese aufgrund von Kündigungswellen, Personal-/Zeitmangel und Deadlines eigentlich von 3 Personen erledigt werden müssten! Und auch nicht angemessen bezahlt werden - verbale Wertschätzung ist nur ein Pflaster.
Kollegen/innen (Zusammenhalt), Arbeitszeiten (grade wenn man eine Familie hat mit kleinen Kindern! Aber auch so: super Arbeitszeiten), Arbeitsauslastung passt.
Man kriegt zum Coffee-Date keinen Kaffee vom Unternehmen ;-) nein Spaß - ich habe nichts schlechtes!
Verbessert bitte euer Offboarding. Das hat mit dem Onboarding leider nichts mehr zu tuen - sehr herzlos, kalt & distanziert. Ich war und bin diesbezüglich sehr enttäuscht.
Die Arbeitsatmosphäre ist gut. Ich kann keine negative Einflüsse feststellen - das Verhältnis zu den anderen Kreisverantwortlichen ist ok. Es wird einem schnell geholfen und man ist nie alleine (obwohl man nicht physisch mit den anderen Mitarbeitenden im selben Raum arbeitet). Ich würde behaupten es herrscht eine familiäre Arbeitsatmosphäre - man ist mit jedem auf Augenhöhe. Jedoch sind es mitlerweile so viele Mitarbeitende - da kennt man nicht mehr jeden. Selbst die "Chefebene" ist auf eine Höhe mit einem selbst - braucht jedoch teilweise etwas Zeit zum antworten..
Verbesserungenvorschläge werden aufgenommen und auch dankend umgesetzt. Man sollte jedoch häufiger Feedback geben / erhalten.
Das Offboarding verläuft sehr kühl und distanziert. Es gibt zum Abschluss / letzten Tag nicht mal ein Abschied - man muss vielmehr sogar die Hardware auf eigene Kosten zurück schicken (ich habe es aufgrund des Wertes noch extra versichert). Das fühlte sich nicht mehr herzlich an, wie ich es zuvor kannte. Ich kenne es anders von meinen vorherigen Arbeitgeber, da war es schade das man ging und wurde ordentlich verabschiedet. Ich möchte nicht klagen / irgendwas erhalten zum Abschied aber sowas…
Man hat seine Kernarbeitszeiten. Jedoch: wenn z.B. ein Arzttermin ansteht oder das Kind spontan aus der Kita abgeholt werden muss (also etwas wichtiges!) kann man auch mal für diese Zeit los. Man arbeitet dann einfach etwas später nach bzw. vor. Natürlich ist sowas nicht die Regel - aber es ist möglich und sollte erwähnt werden. Ansonsten: entgegen der anderen bestehenden Bewertung: man wird nicht "mit Software überwacht". Ich wüsste wirklich gerne wie diese Personen darauf kommen. Jede installierte Software wird offen kommuniziert, darunter fällt keine Tracking-Software. Wenn sich jemand auf das Notebook zuschaltet wird zuvor gefragt und man kriegt es aktiv mit (wenn man z.B. Probleme hat oder etwas nicht funktioniert).
Weiterbildungen und Schulungen werden auf Wunsch gewährt (insofern es auch sinnvoll für die Entwicklung ist) - logisch. Man muss sich jedoch selbst um Weiterbildungen kümmern… es gibt keine Angebote von dem Unternehmen aus.
Es gibt Wellpass & betriebliche Altersvorsorge…
Man Hilft mit seiner Arbeit! Klasse! Selbst bei Katastrophen wird aktiv geholfen.
Es sind teilweise (remote-) Freundschaften entstanden. Bei physischen Teamtreffen wird dies bestätigt. Die Mitarbeitenden sind nicht "verstellt" und sind 1:1 so wie man sie auch per remote wahrnimmt. Der Zusammenhalt ist über alle Ebenen im Unternehmen hervorragend. Es wird von Unternehmensseite auch etwas dafür getan (Coffee-Dates). Natürlich muss man auch selbst (als neue Person) etwas dafür tuen. Bei über 30 Mitarbeitende würde es sonst sehr lange dauern mit jedem einmal ins Gespräch zu kommen.
Update: über 50 MA, da kommt man nicht mehr mit jedem ins Gespräch..
Allg. ist es hier ein sehr junges Team vertreten. Aber selbst die (etwas) älteren Mitarbeitenden werden genauso behandelt wie alle anderen.
"Es sind Menschen wie Du & ich" - Sie geben einem ein faires Feedback und sind erreichbar. Antworten dauern teilweise leider etwas, was die eigene Arbeit etwas verzögern kann.
Kann nicht klagen - alles gut soweit. Natürlich: man ist selbst dran seine Einrichtung für das eigene Büro zu besorgen. Etwas Hilfe wie bspw. mit einem Katalog an Vorschlägen für z. B. gesunde Bürostühle oder Tische wär klasse :-)
Man fühlt sich mit den wichtigsten Informationen versorgt. Die Kommunikation erfolgt über zwei Kanäle (was sehr gut strukturiert ist). Meets werden immer pünktlich abgehalten - wenn es doch mal zu einer kleinen Verzögerung kommt wird einem rechtzeitig Bescheid gegeben - man wartet nicht unnötig ohne ein Input zu erhalten.
Niemand wird ausgegrenzt / diskriminiert.
Passt alles! Die Einarbeitung neuer Mitarbeitende ist sehr gut strukturiert und man findet schnell rein.
Flexibilität, Menschen stehen im Vordergrund, das Produkt, der initiale Gedanke wofür wir arbeiten
Dass wir aktuell leider noch immer nicht ganz die Kündigungen verarbeitet haben und die Atmosphäre sich noch vorsichtig anfühlt.
Vielleicht hier und dort noch etwas konkreter Dinge einfordern und umsetzen, sodass wirklich spürbar wird, was will das Unternehmen wirklich, was ist nicht verhandelbar, dass es sich nach einem Langzeitprogramm anfühlt
Aufgrund der Restrukturierungen hat die Atmosphäre schon gelitten die letzten Monate. Das ist meines Erachtens nach aber normal. Ein wirtschaftlicher Betrieb, kann einfach nicht immer nur positive Phasen haben. Es ist ganz normal gesamtwirtschaftlich betrachtet, dass es auch mal zu einer Konsolidierungsphase und Stabilisierungsphase kommen muss.
Für mich ist es eine tolle Sache die die Wikando mit seinem Produkt fördert
Für mich ideal. Ich habe schon unter ganz anderen Bedingungen gearbeitet. Flexibilität für Kinderbetreuung oder auch Verständnis für persönliche Umstände gibt es hier immer! Man teilt sich durch das Organisationskonstrukt seine Arbeit selbst ein bzw hat sehr großen Einfluss darauf
Nimm es selbst in die Hand und dann klappt es auch. Nochmal, diese Form der Organisation verlangt pro-Aktivität
Gehalt ist in dieser Branche vielleicht nicht der Hauptmotivator. Für mich okay, aber klar in anderen Branchen bekommt man sicher noch mehr, aber hier zählt das gesamte Paket. Deshalb für mich passend
Kann ich nicht viel dazu sagen. Bis auf das Team Treffen jährlich bei dem darauf geachtet wird, dass möglichst jeder mit der Bahn fährt und dem Angebot von einem JobRad glaube ich gibt es nichts ungewöhnliches.
Perfekt. Ich liebe alle Kolleg*innen. Es macht Spaß zusammen zu arbeiten
Ich glaube jeder wird gleich behandelt
Es gibt keine direkten Vorgesetzten. Wer also autonom arbeitet und Verantwortung übernimmt, der wird es hier gut finden. Ich weiß, dass die Art der Zusammenarbeit auch Tücken mit sich bringt, hier muss glaube ich jeder selber ehrlich Entscheidungen treffen, ob diese Form zu einem passt oder nicht.
Für mich ideal. Ich teile meine Zeit frei ein und komme damit sehr gut zurecht. Home Office ist für mich die ideale Form zu arbeiten.
Es gab sicher hier und da ein paar kommunikative Themen, die hätten in der breiten Masse transparenter gemacht werden dürfen, da stimme ich einigen Kommentaren zu. Jedoch glaube ich, dass jeder mit bestem Wissen und Gewissen bei der Wikando handelt. Und manchmal ist es ein schmaler Grad zwischen zu viel Informationsflut und zu wenig Mitteilung. Jeder der sich nicht gut informiert fühlt hat immer und jederzeit die Möglichkeit nachzufragen. Das finde ich gut. Man bekommt Antworten, man muss sie nur auch hören wollen.
Ich habe keine ungleichen Verhältnisse bisher gefunden. Die anderen Kommentare zu diskriminierendem Verhalten auch v.a. bei den Kündigungen sehe ich nicht.
Für mich ein klares Ja. Ich habe gute Aufgaben die zu mir passen und wenn nicht, suche ich mir welche.
Homeoffice ist problemlos möglich, die Arbeitszeiten sind flexibel gestaltbar und durch die vielen Feiertage ergibt sich zusätzlich eine gute Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben.
Teilweise entsteht der Eindruck einer „Hire & Fire“-Mentalität, was zusätzlich zur Verunsicherung beiträgt. Wichtige Informationen erreichen Mitarbeitende oft zu spät oder gar nicht.
Auch das Verhalten einiger Führungskräfte trägt dazu bei: Entscheidungen wirken nicht immer transparent oder nachvollziehbar, und der Umgang mit Veränderungen könnte deutlich besser begleitet werden.
Mitarbeitende sollten stärker gefördert und gehalten werden, bevor sie gehen. Aktuell ist das Klima schwierig, und es braucht spürbare Maßnahmen – nicht nur kurzfristig, sondern dauerhaft.
Es müsste mehr getan werden, damit Wikando wieder ein wirklich guter Ort zum Arbeiten wird.
Seit den beiden Kündigungswellen hat sich die Stimmung im Unternehmen deutlich verschlechtert. Während früher eine motivierende und positive Arbeitsatmosphäre herrschte, wirkt das Arbeitsumfeld heute spürbar angespannter. Viele Mitarbeitende konzentrieren sich stark auf ihre eigenen Aufgaben und zeigen Zurückhaltung, was vermutlich auch mit der Unsicherheit über die eigene berufliche Zukunft zusammenhängt.
Nach einer Phase intensiver Neueinstellungen wurden im Zuge der nicht erreichten Internationalisierungsziele schrittweise wieder Stellen abgebaut. Diese Entwicklung hat das Sicherheitsgefühl im Team nachhaltig beeinträchtigt. Es herrscht keine Jobsicherheit.
nach außen hin gut, nach innen wird die Arbeitsathmosphäre immer unzumutbarer
Ein großer Pluspunkt ist weiterhin die Möglichkeit, remote zu arbeiten. Das funktioniert unkompliziert und wird im Alltag gelebt. Auch die Arbeitszeiten lassen sich flexibel einteilen, was vieles erleichtert.
Zum Umweltbewusstsein kann ich wenig sagen. Es gibt zwar Maßnahmen und Initiativen, inwieweit diese tatsächlich umgesetzt und gelebt werden, ist für mich schwer einzuschätzen.
Das Sozialbewusstsein wirkt dagegen eher gering. Im Zuge von Umstrukturierungen werden Mitarbeitende vergleichsweise schnell entlassen. Dass daran auch Existenzen hängen, scheint im Umgang damit nur eine untergeordnete Rolle zu spielen, und echte Verantwortung wird aus meiner Sicht zu wenig übernommen.
Mehr Verantwortung oder zusätzliche Aufgaben zu übernehmen ist grundsätzlich möglich. Wirklich nach oben entwickeln kann man sich jedoch kaum – auch durch die Holacracy-Struktur und die starke Abhängigkeit vom jeweiligen Circle Lead. Unterstützung habe ich dabei nur wenig erlebt.
Weiterbildungen werden nicht aktiv angeboten. Als ich eine machen wollte, musste ich mich zwischen einer Gehaltserhöhung und der Weiterbildung entscheiden – das fand ich persönlich sehr schade.
Der Großteil der Leute hält weiterhin gut zusammen und unterstützt sich gegenseitig. Trotzdem merkt man, dass sich das nach den finanziell schwierigen letzten Jahren langsam verändert. Viele gute Kolleginnen und Kollegen haben gekündigt oder wurden entlassen und offene Stellen werden oft nicht nachbesetzt.
Die Arbeit bleibt natürlich trotzdem liegen und verteilt sich auf weniger Schultern. Das sorgt spürbar für mehr Druck und macht die Situation zunehmend angespannt.
Es gibt nur vereinzelt Kollegen und Kolleginnen über 50, deswegen schwer zu sagen.
Der Umgang mit Kündigungen und die Kommunikation dazu laufen aus meiner Sicht schlecht. Vieles wirkt kurzfristig und wenig transparent, was zusätzlich verunsichert.
Seitdem hat sich auch das Verhalten spürbar verändert: mehr Kontrolle, mehr Einmischung und insgesamt weniger Vertrauen. Das macht die Zusammenarbeit schwieriger als früher und nimmt den Spaß an der Arbeit.
Zwei Kündigungswellen und weitere Entlassungen, bei denen insgesamt fast ein Drittel der Belegschaft gehen musste, haben deutliche Spurenn Viertelssen. Für viele kam das unerwartet, entsprechend groß ist die Verunsicherung. Die Stimmung hat sich seitdem merklich verändert.
Die Gründer sind im Alltag kaum sichtbar, und es macht wenig Unterschied, ob sie answesend sind oder nicht. Einige Führungskräfte bemühen sich zwar spürbar, insgesamt fehlt aber eine klare Orientierung.
Die Kommunikation im eigenen Bereich funktioniert gut und kollegial, in anderen Teams scheint sie deutlich holpriger zu laufen.
Das Gehalt ist in Ordnung, liegt aber eher im Mittelfeld. In den letzten Jahren wurde aufgrund der finanziellen Situation kein Weihnachtsgeld gezahlt. Gehaltserhöhungen sind zudem erst nach längerer Zeit möglich, in der Regel frühestens nach zwei Jahren.
Schwer pauschal zu beurteilen. Auffällig war jedoch, dass im Zuge der Kündigungswellen überwiegend Frauen betroffen waren
Die Aufgaben an sich sind interessant und können abwechslungsreich sein. Allerdings muss man aufpassen, dass sich der Tätigkeitsbereich schleichend verändert und man plötzlich ganz andere Dinge macht als ursprünglich vereinbart – oft mit dem Hinweis, man solle sich ja „weiterentwickeln“.
Durch viele und laufende Veränderungen in Strukturen, Teams und Zuständigkeiten kommen regelmäßig neue Aufgaben dazu. Wer möchte, kann sich aber auch proaktiv Themen suchen und Verantwortung übernehmen.
Die Vision des Unternehmens ist inspirierend und die Produkte leisten einen echten Beitrag. Es ist motivierend zu sehen, wie sie bedeutenden Organisationen bei ihrer wichtigen Arbeit helfen. Die Gründer erlebe ich – ungeachtet mancher schwieriger Entscheidungen – zusammen mit bestimmten Mitarbeitern als die aufrichtigsten und respektvollsten Personen im Unternehmen.
Sowohl Gründer und OE als auch Circle Leads/Projekt Manager betonen ständig Werte, Prinzipien und verbreiten Motivationssprüche. Themen wie psychologische Sicherheit, Kritikfähigkeit und echte Teambildung werden in Workshops und Meetings als "enorm wichtig" hervorgehoben, ebenso das Etablieren von "echtem" Socializing.
In der Praxis bleiben diese jedoch leere Worte: Unaufrichtiges und dominantes Verhalten einiger Mitarbeiter sowie mangelnde Inklusion stehen im klaren Gegensatz dazu. Die Initiativen wirken halbherzig seitens derer, die für die Umsetzung verantwortlich sind – wie ein Drehbuch, das abgespult wird, ohne gelebt zu werden.
Mitarbeiter in verantwortungsvollen Positionen müssen die propagierten Werte selbst vorleben. Unaufrichtiges und dominantes Verhalten und Wertschätzung, die sich aufgesetzt und taktisch motiviert anfühlt statt ehrlich gemeint, führen dazu, dass engagierte und sehr gute Kollegen das Unternehmen verlassen oder Quiet Quitting betreiben.
Zwei Entlassungswellen in diesem Jahr haben deutliche Spuren in der Belegschaft hinterlassen. Trotz regelmäßiger Motivationsversuche bestimmter Personen ist eine zunehmend angespannte Stimmung spürbar, die sich negativ auf das allgemeine Arbeitsklima auswirkt.
In diesem Bereich gibt es wenig zu beanstanden. Das vollständig remote-basierte Arbeitsmodell bietet hohe Flexibilität und ermöglicht sogar das Arbeiten aus dem Ausland.
Klassische Aufstiegsmöglichkeiten existieren aufgrund der Holakratie nicht. Trotz formaler Gleichberechtigung strukturieren sich die Teams aber doch informell nach Rollen und Erfahrung. Weiterbildung erfolgt in Eigenregie – ob das als Freiheit oder fehlende Unterstützung empfunden wird, hängt von der persönlichen Einstellung ab.
Die Teams sind gemischt: Es gibt engagierte und verlässliche Kollegen, die für ein positives Miteinander sorgen. Gleichzeitig führt die angespannte Unternehmenssituation bei anderen zu verstärktem Einzelkämpfertum, negativem Verhalten gegenüber Kollegen und weniger Kooperationsbereitschaft.
Dieses Jahr hat leider gezeigt, dass Ziele über allem stehen. Die Ziele werden sehr schnell angepasst, je nachdem wie es gerade passt. Das führt dazu, dass es an langfristiger, durchdachter Planung fehlt. Mitarbeiter werden wie Schachfiguren bewegt und notfalls auch geopfert. Das erweckt den Eindruck, dass die Verantwortlichen hauptsächlich reaktiv agieren und trotz aller wohlmeinenden Worte und motivierenden Slogans keine echte emotionale Verbindung zu ihren Kollegen/Mitarbeitern aufbauen möchten.
Die interne Kommunikation weist Verbesserungspotenzial auf. Wie in vielen Unternehmen erschweren Informationssilos und abteilungsübergreifende Barrieren einen effektiven und transparenten Austausch, hier hat die Holakratie nichts verbessert.
Die Aufgaben sind interessant und vielseitig. Mit Projekten wie dem Donor Portal, dem Donor Portal Configurator und den neuen Formularen entstehen kontinuierlich innovative Produkte, die neue Impulse für Gespräche mit Leads und Bestandskunden setzen.
Das Produkt und die Non-Profit Kund*innen sind toll und erfüllend.
- Keine Jobsicherheit
- Keine Benefits
- Fehlende Kommunikation zwischen den Teams
- Wenig Vertrauen in die Entscheidungen der Vorgesetzten
- Niemand übernimmt Verantwortung
Gerade in der schwierigen Lage in der sich das Unternehmen aktuell befindet sollte sich um die Mitarbeiter*innen gekümmert werden. Stattdessen gibt es keiner Jobsicherheit und keine Benefits.
Die Atmosphäre ist durch die vielen Kündigungen, ökonomischer Schieflage und Fehlentscheidungen aktuell sehr angespannt. Es herrscht keinerlei Jobsicherheit.
Das Unternehmen hat generell ein gutes Image nach außen, aber ist seinen Werten intern immer weniger treu, was mir Sorgen bereitet.
Full Remote gibt einem viele Freiheiten inklusive Arbeiten aus dem Ausland.
Es wird eine Co2 Bilanz aufgestellt und kompensiert. Viele Reduktionsmaßnahmen gibt es nicht und der Bereich bekommt wenig Aufmerksamkeit. Corporate Volunteering Day wird immer wieder abgelehnt.
Durch holakratische Aufstellung (gleicht in Echt jedoch sehr einer Hierarchie) gibt es fast keine Aufstiegsmöglichkeiten. Um Weiterbildung muss sich komplett selbst gekümmert werden, gibt auch fast kein Budget dafür, obwohl viele nun Aufgaben übernehmen für die sie überhaupt nicht ausgebildet sind.
Grundsätzlich ist der Zusammenhalt zwischen den meisten Kolleg*innen sehr gut. Im Vergleich zu Beginn meiner Anstellung wird das Zusammenhaltsgefühl unternehmensweit jedoch immer weniger, da es auch fast keine Formate zur Förderung des sozialen Austausches gibt, was für ein Full Remote Unternehmen schwierig ist.
Die Vorgesetzten haben viele Fehlentscheidungen getroffen durch welche das Unternehmen in diese ökonomische und menschliche Schieflage gekommen ist. In diesem Jahr wurden 17 von 73 Mitarbeiter*innen gekündigt und die Kündigungen liefen sehr unmenschlich ab. Die Vorgesetzten übernehmen keine Verantwortung für Fehlentscheidungen und die damit verknüpften menschlichen Schicksale.
Man ist durch Full Remote selbst verantwortlich für seine Arbeitsumgebung.
In meinem direkten Team lief die Kommunikation bis zu den Kündigungswellen sehr freundlich und kompetent ab. Unternehmensweit gibt es seit Beginn meiner Anstellung immer wieder Missverständnisse und Unklarheiten aufgrund von fehlender Kommunikation zwischen den Teams.
Gehalt ist okay, aber es gibt durch die finanzielle Lage, wenn nur minimale Gehaltserhöhungen seit längerer Zeit.
Ich durfte immer mehr Aufgaben übernehmen und habe daher viel Abwechslung und persönliche Weiterentwicklung. Man muss jedoch aufpassen, dass man nicht zu viele Aufgaben außerhalb seines eigentlichen Arbeitsvertrages übernimmt.
- Flexibles Arbeiten
- Tolle Menschen mit viel Persönlichkeit und Empathie
Siehe unten
- Zähe Prozesse optimieren
- Langfristige und vorausschauende Planung und Handlungsweisen etablieren
- Die Entwicklung vom Start-up zu einem soliden Unternehmen vorantreiben
Die meisten Kolleginnen und Kollegen sind offen, freundlich und empathisch. Allerdings empfand ich, dass nicht alle offen für Neues und Veränderungen sind, was die Zusammenarbeit manchmal etwas mühsam gestaltet. Die Arbeitslast schien mir ungleich verteilt zu sein, so dass auf machen Teams mehr Druck lastet als auf anderen. Prinzipiell ist die Stimmung aber positiv.
Image stimmt nicht mit der Realität überein.
Hier gibt es nichts zu beanstanden. Es wird viel Wert auf Work-Life-Integration gelegt. Private Termine können während der Arbeitszeit wahrgenommen werden, man kann sich um Familie und Kinder kümmern und muss nicht an allen Meetings teilnehmen. Es gibt Vertrauensarbeitszeit, Workations, flexibles Arbeiten, Teilzeit – kurz gesagt: alle Modelle, die man sich vorstellen kann. Nachteil ist jedoch, dass es durch viel Abwesenheit zu Projektverzögerungen kommt. Dafür ein Punkt Abzug.
Wie bereits erwähnt, gibt es keine Zielvereinbarungen oder Aufgaben, die die persönliche Karriereentwicklung unterstützen würden. Möglicherweise mag dies für Berufsanfänger*innen zutreffen, jedoch ist es unvorteilhaft für Personen mit einer gefestigten Karriere, die ihre nächsten Karriereschritte planen.
Durch die Arbeit in der Non-Profit-Branche kann man hier natürlich nicht viel erwarten, jedoch arbeitet man sich auch nicht müde. Es gibt jedoch keine Zielvereinbarungen. Sozialleistungen sind ebenfalls vorhanden. Gehalt kann unpünktlich sein.
Sozialbewusstsein gering wenn es um die Zukunft der Mitarbeitenden geht. Es wird massenhaft eingestellt, große Ziele werden angepriesen, Druck aufgebaut ohne Strategien und Prioritäten anzupassen, nur um dann wenige Monate eine ganze Reihe an Mitarbeitenden spontan zu kündigen. Ohne Vorgespräche, ohne Alternativen, ohne Plan.
Mühsam wird es, wenn nicht alle am gleichen Strang ziehen und zu viel Druck auf einzelnen Teams oder Personen liegt.
Generell ein Unternehmen mit vielen jungen Mitarbeitenden, daher kann ich dazu nicht viel sagen.
Holakratie führt dazu, dass es keine klassischen "Vorgesetzten" gibt. Dies vereinfacht einiges, bringt aber auch Nachteile mit sich. Nicht jeder ist in der Lage oder bereit, Entscheidungen zu treffen. Im Allgemeinen orientiert sich vieles an der aktuellen Unternehmensstrategie, die sich jedoch rasch ändern kann. Was als Agilität verkauft wird ist jedoch eher Planlosigkeit. Die hohe Flexibilität geht mitunter mit einem gewissen Chaos einher (wenn alles Priorität hat, hat nichts Priorität). Obwohl die Gründer generell sehr nett und offen sind, mangelt es im Unternehmen an Führungsqualitäten, Entscheidungskompetenzen und einer langfristigen, strategischen Planung und Umsetzung. Hier habe ich mehr erwartet von einem Unternehmen, das bereits 15 Jahre etabliert ist.
Durch die vorhandene Work-Life-Integration ist es möglich, sich seine Arbeit selbst einzuteilen, wie man möchte. Dafür 5 Punkte. 1 Punkt Abzug für die Zähigkeit und langen Entscheidungsfindungen. Ein weiterer Punkt Abzug für den hohen Krankenstand, der sich durch alle Teams zieht. Hier scheint wenig proaktiv getan zu werden, damit es den Mitarbeitenden gesundheitlich gut geht und man den Krankenstand generell reduziert.
Viele verschiedene Tools sind im Einsatz und eröffnen kurze Kommunikationswege. Obwohl viel kommuniziert wird, bleibt oft etwas auf der Strecke. Vor allem bei wichtigen Entscheidungen herrscht hier Verbesserungsbedarf. Meistens ist der Ton freundlich.
Kununu fragt hier, ob Frauen die gleichen Chancen haben, daher beantworte ich nur diese Frage. In der vergangenen betrieblichen Kündigungswelle wurden fast ausschließlich Frauen entlassen. Hier kann sich jeder selbst seine Meinung bilden.
Aufgrund der genannten Probleme und holakratischen Strukturen kommt es häufig zu Verzögerungen, wodurch alles recht zäh wirkt. So stelle ich mir Arbeiten auf einem Amt vor. Zudem sind die Produkte wenig ansprechend. Bedauerlicherweise konnte ich meine beruflichen Fähigkeiten während meiner Anstellung nur geringfügig ausbauen.
Das Onboarding ist gut strukturiert und vermittelt einen positiven Einstieg.
Kontrolle im Gewand der Freiheit. Wer hinter die Kulissen blickt, erkennt: Selbstorganisation ist hier vor allem ein gut gepflegtes Narrativ.
Man wird mit einem freundlichen Lächeln empfangen – solange man mit dem Strom schwimmt.
Strahlend, sauber, werteorientiert und gleichzeitig schwer durchschaubar.
Insgesamt gut. Die Flexibilität ermöglicht eine gesunde Balance zwischen Berufs- und Privatleben.
Nach außen hin stark positioniert.
Intern werden Begriffe wie Holokratie verwendet, dienen in der Praxis jedoch als Instrument zur Steuerung und Kontrolle.
Der Umgang mit Personal wirkt instabil, unprofessionell und respektlos:
Große Recruitings + Spontane Kündigungen.
Eine Rechtsschutzversicherung ist sehr zu empfehlen.
Viele großartige Menschen – leider oft gefangen im System. In schwierigen Situationen verläuft Solidarität eher im Kreis als nach vorne.
Die Führung gibt sich demokratisch und zugänglich, agiert in der Praxis autoritär – oft charmant verpackt mit Smileys.
Prioritäten ändern sich schneller als Slack-Kanäle – was als Agilität verkauft wird, wirkt oft planlos.
Transparenz wird großgeschrieben, verschleiert aber oft mehr, als sie offenlegt. Entscheidungen scheinen wie aus dem Nebel zu kommen – unklar, woher sie stammen und wer sie getroffen hat.
Kurzfristig angemessen. Langfristige Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten sind kaum vorhanden.
Onboarding, liebenswürdige Mitarbeitende
Siehe unten und zu viele Mit-Entscheider ohne Fachwissen
Mehr in Weiterbildung investieren, Wissen über ideologische Ideen stellen, mehr Verantwortungsübernahme, weniger Traumdenken, Entscheidungen über Kleinigkeiten schneller treffen, mehr echte Zusammenarbeit
Mit den meisten Mitarbeitenden ist das Arbeiten sehr angenehm, fast jeder und jede ist hilfsbereit. Es herrscht eine warme Atmosphäre. Es gibt aber einen Unternehmensteil, der sehr um sich kreist, und ideologisch agiert. Das macht es schier unmöglich, Dinge gemeinsam anzupacken.
Wer hier etwas auszusetzen hat, erstaunt mich.
Ok für die Branche
Auf dem Papier groß.
Freundlichkeit wird vorgelebt
Fünf Sterne für Flexibilität, Abzüge für Zähigkeit.
Es gilt schon Gesagtes. Ein Teil des Unternehmens erschwert Kommunikation durch ideologische Vorgaben oder Verhaltensweisen bisweilen sehr. Es herrscht ein krasser Dogmatismus, nichts fließt. Ein bisschen Orwell. Daneben viel Freundlichkeit.
Manche sind scheinbar berechtigt, Dinge zu tun, die man in anderen Unternehmen nicht täte. Das ist kulturbedingt, und eine hohe Anpassung an die Kultur erlaubt mehr Berechtigung und Raum, egal, wie falsch das ein oder andere nach objektiven Kriterien ist.
Man versteht es schnell, es ist nicht komplex
So verdient kununu Geld.