Ihr Unternehmen?

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Wilhelm 
Gienger 
KG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Enttäuschender Arbeitgeber ohne gelebte Familienunternehmenswerte - für mich der bisher schlechteste Betrieb.

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Wilhelm Gienger KG in Kornwestheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv hervorheben möchte ich den „großen“ Vertriebsleiter, den ich als sehr respektvollen, ehrlichen und zuvorkommenden Vorgesetzten erlebt habe. Mit Ihm hatte ich von Beginn an ein gutes, wertschätzendes Verhältnis auf Augenhöhe.
Positiv hervorzuheben sind die vorhandenen Parkplätze sowie die zeitgemäße technische Ausstattung . Zudem gab es eine Kantine, in der Mittags warmes Essen angeboten wurde.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Verhalten der Vorgesetzten habe ich als wenig empathisch und teilweise schwierig im Umgang erlebt. Die Arbeitszeiten empfand ich als ungünstig, zudem gab es keine Möglichkeit für Homeoffice und keinen Betriebsrat. Auch die Vergütung lag aus meiner Sicht unter dem, was ich im Verhältnis zur Tätigkeit erwartet hätte.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht sollte der Arbeitgeber die interne Kommunikation deutlich verbessern und transparenter gestalten Zudem wäre eine angemessenere Vergütung im Verhältnis zum Arbeitsbelastung und Verantwortung wünschenswert.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre habe ich insgesamt als belastend empfunden.
Der Arbeitsalltag war aus meiner Sicht stark vom Umsatzdruck geprägt, was sich in täglichen Meetings sowie zusätzlichen Verkaufsaktionen deutlich gezeigt hat. Als neuer Mitarbeiter habe ich dadurch einen konstanten Erwartungs- und Kontrolldruck erlebt, der die Einarbeitung und Konzentration auf die eigentlichen Aufgaben spürbar erschwert hat.
Durch meinen Arbeitsplatz direkt vor dem Vorgesetzten hatte ich häufig das Gefühl, permanent unter Beobachtung zu stehen, was bei mir zusätzlichen Druck erzeugt hat.
Zudem hätte ich mehr Unterstützung und Zusammenarbeit innerhalb des Teams gewünscht. Das tägliche Huddlen war sehr unangenehm, da wir nur positives berichten sollten, obwohl uns auf dem Herzen sehr viel negatives stand. Das wollte niemand hören.

Image

Nach außen wirkte das Unternehmen aus meiner Sicht deutlich positiver dargestellt, als ich es intern tatsächlich erlebt habe.

Work-Life-Balance

Die Work-Life Balance habe ich als unzureichend empfunden, da frühe Arbeitszeiten, regelmäßige Spätdienste, monatliche Teamtreffen bis in die Abendstunden sowie die fehlende Möglichkeit bzw. geringe Akzeptanz von Homeoffice die Freizeit stark eingeschränkt haben.
Positiv war lediglich, dass bei den längeren Terminen Essen gestellt wurde.

Karriere/Weiterbildung

Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten habe ich als eingeschränkt wahrgenommen. Aus meiner Sicht gibt es keine wirklich flachen Hierarchien und interne Entwicklungsmöglichkeiten oder gezielte Weiterbildungen waren nur begrenzt vorhanden. Aus meiner Skicht sollte de rArbeitgeber

Gehalt/Benefits

Das Gehalt empfand ich im Verhältnis zu den Anforderungen als wenig attraktiv . Auch bei späteren Gesprächen über Gehaltserhöhungen wurden diese mit Verweis auf die wirtschaftliche Lage grundsätzlich abgelehnt. Zudem lag die Vergütung nach der Ausbildung aus meiner Sicht auf einem sehr niedrigem Niveau.

Kollegenzusammenhalt

Mit einzelnen Kollegen war die Zusammenarbeit sehr gut und unterstützend. Im übrigen Team habe ich den Zusammenhalt jedoch als gering empfunden, da ich als neuer Mitarbeiter nur wenig Unterstzützung bei der Einarbeitung erhalten habe.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kollegen hat auf mich nicht immer wertschätzend gewirkt. Besonders negativ empfand ich eine Situation, in der auf die persönliche Belastung einer langjährigen Kollegin kein Verständnis und Empathie gezeigt wurde.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten habe ich insgesamt kritisch wahrgenommen. Besonders negativ blieb mir ein Vorfall mit dem Vorgesetzten des Außendienstes (Team Süd) in Erinnerung, bei dem er mich während eines Gesprächs an der Schulter packte und zugedrückt hat, was ich als unangemessen und grenzüberschreitend empfunden habe. Obwohl mich dieser Vorfall belastet hat, habe ich Ihn nicht weiter eskaliert oder rechtliche Schritte eingeleitet.
Darüber hinaus hätte ich mir von meinem direkten Vorgesetzten eine offenere Kommunikation und mehr Austausch mit dem Team gewünscht.

Arbeitsbedingungen

Die Einarbeitung empfand ich insgesamt als unstrukturiert und wenig organisiert.
Insbesondere im Lager fehlten aus meiner Sicht klare Abläufe und eine ausreichende Unterstützung, was den Einstieg unnötig erschwert hat.

Kommunikation

Die Kommunikation im Team war eher zurückhaltend und wenig offen.
Erwartungen wurden nicht immer klar ausgesprochen, so dass oft Unklarheit darüber bestand, was genau erwartet wurde.

Gleichberechtigung

Die Mitarbeiter im Innendienst wurden aus meiner Sicht gegenüber höheren Positionen teilweise unterschiedlich behandelt

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren überwiegend routinelastig und boten aus meiner Sicht nur wenig Abwechslung.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.