2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Personalabteilung etablieren: Bei über 100 Mitarbeitenden eine neutrale HR-Struktur schaffen, die als Ansprechpartner für Mitarbeiteranliegen und Konflikte dient.
Prozesse digitalisieren: In moderne, papierlose Arbeitsabläufe investieren, um Arbeitsschritte zu vereinfachen.
Fürsorge & Kapazitäten: Überlastungsanzeigen ernst nehmen, Führungskräfte im Umgang mit Teamkonflikten schulen und Ressourcen in stark belasteten Abteilungen aufstocken.
Nach außen und im direkten Oberflächenkontakt wird ein freundlicher Umgang gepflegt. Hinter den Kulissen herrscht jedoch eine ausgeprägte Grüppchenbildung und eine angespannte Stimmung, was die allgemeine Arbeitsatmosphäre spürbar belastet. Auf entstehende Spannungen oder Mobbing-Dynamiken im Team wird seitens der Führung nicht konstruktiv eingegangen.
Stark abhängig vom jeweiligen Bereich. Während in einigen Abteilungen pünktlich Feierabend gemacht werden kann, ist die Belastung in spezifischen Teams dauerhaft exzessiv. Die aufgelaufenen massiven Überstunden verdeutlichen ein strukturelles Kapazitätsproblem.
Aktive Personalentwicklung oder Angebote zur Weiterbildung gibt es seitens des Unternehmens kaum. Wenn Mitarbeitende von sich aus passende Fortbildungen heraussuchen, hängt eine Zusage stark vom Einzelfall ab. Oft verlaufen Anfragen trotz mehrfacher Nachfassversuche im Sande, da eine klare Betreuung oder Struktur für Entwicklungsmaßnahmen fehlt.
Das Gehaltsniveau bewegt sich im durchschnittlichen Branchenmittel. In einigen Positionen und angesichts der hohen Arbeitsbelastung ist die Vergütung jedoch ausbaufähig. Zusatzleistungen oder Benefits fallen überschaubar aus.
Der Zusammenhalt variiert stark und ist insgesamt durch die bestehende Grüppchenbildung beeinträchtigt. Eine verlässliche, abteilungsübergreifende Solidarität oder ein starkes WIR-Gefühl fehlen größtenteils, was in Phasen hoher Belastung besonders deutlich wird.
Die Wahrnehmung der Fürsorgepflicht ist ausbaufähig. Auffällig ist das Fehlen einer neutralen HR-/Personalabteilung (trotz einer Unternehmensgröße von über 100 Mitarbeitenden). Formelle Überlastungsanzeigen führen nicht zu einer Entlastung oder Prozessanpassung, sondern treffen auf Unverständnis und Druck.
In puncto Digitalisierung besteht immenser Nachholbedarf. Arbeitsabläufe basieren weitgehend auf manuellen, veralteten Prozessen. Vorhandene digitale Potenziale werden organisatorisch nicht genutzt, was den Arbeitsalltag unnötig erschwert und verzögert.
Die Kommunikation verläuft überwiegend einseitig von oben nach unten. Bei Engpässen, Ausfällen oder Hinweisen auf Überlastung fehlt der offene Dialog, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Das Arbeitsumfeld ist stark männlich geprägt. Führung und Entscheidungen liegen überwiegend in männlicher Hand, während Anliegen oder Beiträge von Mitarbeiterinnen im Alltag oft nicht auf Augenhöhe wahrgenommen werden. Der Umgang mit ausländischen Mitarbeitenden verläuft hingegen unaufgeregt und problemlos.