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Bewertung

Ihr Unternehmen?

Angemessene Bezahlung aber unzufriedene Umgebung

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Finanzen / Controlling in Stuttgart gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gab oft Mitarbeiterangebote, wie Feste oder ähnliches, welche kostenlos angeboten wurden.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Keine einheitliche, für jeden Mitarbeiter gleiche Regelung zu Home-Office.
Nach mehrmaligem Erwähnen, dass Home-Office sehr erwünscht ist, wurde trotzdem nichts unternommen. Erst nach der Kündigung wurde mir Home-Office angeboten.

Verbesserungsvorschläge

Wenn eine Mitarbeiterin sich bei der Personalverwaltung wegen sexueller Belästigung meldet, wäre es angemessen, dementsprechend zu handeln und den Mitarbeiter über Unternehmungen zu informieren.
In der heutigen Zeit ist ein Arbeitgeber für Arbeitnehmer sehr uninteressant, der keine flexiblen Arbeitszeiten und Home-Office anbietet.

Arbeitsatmosphäre

Der Hauptteil der Kollegen war unzufrieden mit den Regelungen und dem Umgang der Vorgesetzten. Das hat auf einen selbst abgefärbt und man bekam weniger Lust ins Büro zu kommen.

Work-Life-Balance

Urlaub durfte nur in den letzten 2 Wochen im Monat genommen werden. Dadurch war man in der privaten Urlaubsplanung sehr eingeschränkt.
Durch die Kernarbeitszeit war es schwierig unter der Woche etwas privat zu unternehmen.
Gleittage durften nur einmal im Monat genommen werden, wobei man hier auch wieder auf die 2 letzten Wochen im Monat eingeschränkt war. Ganz abgesehen davon, ist 1 Tag im Monat zu wenig.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mitarbeiter müssen jeden Tag ins Büro kommen. Durch mehr Home-Office könnte sehr viel CO2 gespart werden.

Karriere/Weiterbildung

Ein möglicher Karriereweg oder Weiterbildung zur Aufstiegsmöglichkeit war bei mir nicht in Sicht.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war gut, da fast jeder unzufrieden war und man so immer eine Gemeinsamkeit hatte. Da aber jeder in seinem eigenen Büro sitzt, gab es generell wenig Unterhaltung zwischendurch.

Vorgesetztenverhalten

Mir selbst wurde sogar der eine Tag im Monat Home-Office nicht gewährt, welcher in der Betriebsverordnung geregelt war. Ich musste jeden Tag ins Büro fahren, obwohl ich keine Tätigkeiten vor Ort hatte, sondern alles online erledigt konnte.
In vier-Augen-Gesprächen mit dem Vorgesetzten wurde mir öfter auf unangemessene Körperteile geschaut. Das ist vermutlich auch ein Grund, weshalb ich kein Home-Office machen durfte.

Arbeitsbedingungen

Das Gebäude ist sehr alt. Keine Klimaanlage. Im Sommer unerträglich warm. Im Winter konnte der eigene Heizkörper selbständig geregelt werden.
Die erhaltene Technik (Laptop, Bildschirm etc.) war aber sehr gut.

Kommunikation

Leider fehlte ein regelmäßiges Jour Fixe im kaufmännischen Bereich. Das hatte ich auch öfters angemerkt, wurde aber dennoch nicht umgesetzt. Zum Glück gab es regelmäßige Jour Fixe mit den Bauleitern und Oberbauleitern.

Gehalt/Benefits

Die Höhe des Einstiegsgehalts war angemessen. Die anfangs versprochene Gehaltserhöhung nach einem Jahr konnte aber nicht ganz eingehalten werden. Erfolgsbeteiligungen gab es nie.

Gleichberechtigung

Ich hatte keine direkten Kollegen, mit denen ich das Vergleichen konnte. Kollegen in anderen Abteilungen durften allerdings Home-Office machen, was mir komplett untersagt wurde.

Interessante Aufgaben

Monatlich wiederkehrende große Aufgaben. Zwischendrin dann weniger zu tun.
Ab und zu gab es mal eine Zusatzaufgabe, die dann etwas Abwechslung hereingebracht hat.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.