Stark angefangen, in den letzen Jahren leider massiv abgebaut...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Mitarbeitenden, das Know-How und auch die Erfahrung innerhalb Branche.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die teils feudalen Zustände der letzen Jahre und das Vertrauen an die Mitarbeiter, die mich an stark an Hawthorne erinnern.
Verbesserungsvorschläge
Man sollte keine Vertrauensarbeitszeit anbieten, wenn man den Mitarbeitenden kein Vertrauen entgegenbringen möchte.
Arbeitsatmosphäre
Ich arbeite seid 5 Jahren bei wpd, die ersten drei Jahre waren super, wir hatten zwei Tage Homeoffice, die Stimmung war gut und man hatte das Gefühl trotz viel Arbeit an der Energiewende aktiv mitzugestalten. In den letzen zwei Jahren hat sich einiges geändert. Die Herausforderungen, die die Branche betreffen haben zur "Schnellschuß-Reaktionen" der Geschäftsführung geführt. Das Home-Office wurde massiv begrenzt: 40% der Wochenarbeitszeit, soll heißen, wenn wir einen Feiertag oder Urlaub haben, enfällt anteilig der Anaspruch auf HO. Weiterhin darf man nun nicht mehr direkt vor einen Feier- oder Urlaubstag HO nehmen. Der grund dafür ist, das 0,01% der Belegschaft hier scheinbar sehr dreißt die HO-Reglung ausgenutz haben. Dafür "bezahlen" dann die restlichen 99,99% der Belegschaft mit ihrem HO-Anspruch. Weiterhin sind jetzt fast alle Büros mit Glaswänden ausgestattet, somit kann jeder Vorgesetzte durch die Räume schauen. Es wurden teilweise gestandene Kollegen, die seid Jahren für das Unternehmen alles geben gerügt, weil sie miteinander quatschen oder weil sie nicht punk 9 den Rechner laufen haben. Die Kultur und Wertschätzung hat in den letzten Jahren echt nachgelassen.
Image
Das ist gut, wir machen ja auch nachhaltigen Kram.
Work-Life-Balance
Überstunden werden je nach Abteilung unterschiedlich gehandhabt. Manche können sich diese aufschreiben und anrechnen, andere haben gar keine Möglichkeit dieser zu kompensieren. Die willkürliche gestaltung der Überstunden zwischen den Mitarbeitern empfinde ich als unfair. Alle reißen sich für das Unternehmen auf, nur einige bekommen das honoriert.
Karriere/Weiterbildung
Man muss sich schon um Fortbildungen bemühen, diese sind diese werden aber schon auch angeboten.
Gehalt/Benefits
Die Gehälter bei wpd sind bekannterweise unter dem was man durchschnittlich auf dem Markt bekommt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ich denke der Unternehmenszweck ist schon umweltverträglich
Kollegenzusammenhalt
Bei mir in der Abteilung ist dieser serh gut ausgeprägt. Wir halten zusammen und unterstützen uns in schwierigen oder zeitintensiven Phasen.
Umgang mit älteren Kollegen
Dieser ist gut, habe nichts negatives erfahren.
Vorgesetztenverhalten
Grundsätzlich gut, etwas viel Kontrolle und Micromanagement aber der Wille und die Fährigkeiten sind da. Abteilungsleiter müssen aber die Vorgaben der Geschäftsführung durchsetzen und kommen hier in eine schlechte Situation, in der sie ihrem tapferen, motivierten und vielarbeitendem Team erklären müssen, warum es jetzt noch weniger Home Office oder andere Benefits geben wird.
Arbeitsbedingungen
Grundsätzlich gute Ausstattung und Büros, der Trend der letzten Jahre fühte aber zu 4er und 5er Büros, durchsichtigen Wänden und wenig Vertrauen.
Kommunikation
Uff, das funktionert teilweise echt schlecht. Entscheidungen der Geschäftfürhung werden mitgeteilt jedoch nicht erklärt. Die Kommunikation im letzten Jahr hörte sich für mich so an, als würde man die einfachen Mitarbeiter für die aktuelle Konjunktur und bedingt gute strategische Ausrichtung zur Rechenschaft ziehen. Im Flurfunk herrscht blankes Entsetzen, da jeder sich fragt "welche Verschärfung kommt als Nächstes?"
Gleichberechtigung
Ist gegeben, nur einige wenige Kollegen hauen manchmal etweas veraltete Sprüche raus
Interessante Aufgaben
Diese gibt es und man kann sie auch problemlos finden.

