Mehr Schein als Sein
Arbeitsatmosphäre
Zu meiner Zeit war die Klima im Büro kaputt, was den Sommer unerträglich machte. Keine festen Sitzplätze, sodass es nicht selten vorkam, dass man getrennt von seinem Team, teilweise auf anderen Etagen saß. Dennoch wurde auf die Pflichttage im Office bestanden, auch wenn man keine Berührungspunkte hatte.
Image
Meiner Meinung nach mehr Schein als sein. Ja, die Firma ist weltweit vertreten und hat namenhafte Kunden. Dennoch läuft hinter den Kulissen nicht alles so rosig, wie es scheint. Auch über schlechte Presse wurde des Öfteren in Meetings gesprochen.
Work-Life-Balance
Es gibt einige coole Angebote, meist von Vermarktern, die vor Ort für ein Freizeitgefühl während der Arbeit gesorgt haben. Generell hatte ich bei der WPP die meisten Urlaubstage meiner bisherigen beruflichen Laufbahn.
Wenn man mal etwas außer der Reihe hatte, war es in Absprache mit dem GH auch möglich, dafür einen Tag im HO zu bleiben.
Karriere/Weiterbildung
Zu Anfang wurde man ziemlich gut geschult, leider hat das allerdings irgendwann stark nachgelassen und man musste sich seine Infos selbst zusammensuchen. Wehe, man hat dabei aber jemanden gefragt, der keinen Senior-Titel hatte
Kollegenzusammenhalt
Es steht und fällt mit dem Team. Ich hatte das Pech, in einem Team zu landen, in dem eher eine Ellbogenkultur herrschte. Es wurde nur auf Titel geachtet und als neuer Mitarbeiter hatte man absolut nichts zu melden.
Vorgeführt zu werden lag leider an der Tagesordnung.
Vorgesetztenverhalten
Mit meiner GH kam ich sehr gut klar, alles darüber lief nicht ganz so gut
Arbeitsbedingungen
Es geht besser und schlechter. Auch hier kommt es aufs Team an. Mein Highlight waren Vermarkter-Events
Kommunikation
Es gab mehrere Situationen, in denen ich mich nicht ernstgenommen gefühlt habe.
Gehalt/Benefits
Die Gehälter sind im Durchschnitt eher niedriger angesiedelt. Es gibt Benefits wie Bike-Leasing, die mittlerweile aber in jeder größeren Firma angeboten werden
Gleichberechtigung
Diversity wurde meiner Meinung nach geschätzt
Interessante Aufgaben
Ich hatte in der gesamten Zeit das Gefühl, immer nur die Aufgaben der mir „überlegenen“ Mitarbeitenden zu bekommen, auf die sie selbst keine Lust hatten.


