Schlechte Bedingungen, toxische Atmosphäre
Arbeitsatmosphäre
Keine Fairness, wie andere schon beschrieben haben: Einige Mitarbeiter werden stark bevorzugt. Man arbeitet und gibt trotz des Hungerlohns sein Bestes, wird jedoch für die kleinsten Fehler vermahnt. Mit Anerkennung für die Mühe kann man nicht rechnen.
Work-Life-Balance
Die Home-Office-Regelungen und Kernzeiten werden häufig willkürlich geändert, ohne dass alle Mitarbeitenden darüber informiert werden.
Kollegenzusammenhalt
Das einzig positive an dieser Agentur.
Vorgesetztenverhalten
Lohnerhöhungen werden verweigert, weil man „mit mir nichts verdient“. Die unrealistische Budget-Einschätzung des Projekts durch den Vorgesetzten bleibt unerwähnt. Versprechungen, wie der Inflationsausgleich, werden regelmäßig monatsweise „versehentlich“ nicht ausgezahlt. Ganz zu schweigen von der Gehaltszahlung, die oft sehr verspätet erfolgt und nur nach mehrfacher Nachfrage nachgereicht wird.
Kommunikation
Statt offen über Probleme zu sprechen, werden unrechtmäßige Mahnungen ohne Vorwarnung verteilt. Dies habe ich auch bei anderen Kollegen beobachtet.
Arbeitnehmer und sogar Auszubildende werden im agenturweiten Teams-Chat wegen kleiner Fehler öffentlich kritisiert und bloßgestellt. Einen respektvollen Umgang gibt es hier nicht.
Gehalt/Benefits
Wie bereits erwähnt: Eine faire Belohnung gibt es hier nicht. Selbst nach drei Jahren wurde mir trotz mehrfacher Anfragen keine Gehaltserhöhung gewährt. Mein Einstieg in der Agentur lag etwas über dem Mindestlohn. Das reichte reichte damals im Raum Stuttgart kaum zum Überleben. Nach der ersten Gehaltserhöhung - nach Abschluss des sechsmonatigen „Trainee-Programms“ (obwohl ich bereits nach dem ersten Monat regulär arbeitete), reichte das Einkommen gerade so, um von Monat zu Monat zu leben.
Interessante Aufgaben
Versprochene Weiterbildungen und Einarbeitungen in neue Projekte werden komplett totgeschwiegen. Stattdessen muss man täglich selbst nach neuen Aufgaben suchen und Kollegen fragen, ob sie etwas abgeben können.