Ihr Unternehmen?

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Wüllhorst 
GmbH 
& 
Co. 
KG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Dieser Arbeitgeber ist nicht zu empfehlen. Finger Weg!!!! Nach fast 20 Jahren scheint sich nichts verändert zu haben.

1,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2005 für dieses Unternehmen in Selm gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts, außer froh zu sein, dass ich mich rechtzeitig für die Kündigung und einen anderen Weg, in dem ich mich auch finaziell wesentlich besser aufgestellt habe, entschieden habe (hätte ich ohne die Erfahrungen in dem Unternehmen vielleicht nicht gewagt, den Schritt zu gehen)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Menschlichkeit, die Bezahlung, die Arbeits- und Umweltbedingungen. Alles!

Verbesserungsvorschläge

Mehr Menschlichkeit und Dankbarkeit. Einführung eines Betriebsrates und Zahlung nach Tarif. Stellen von Arbeitskleidung. Mehr Work-Life-Balance usw. Sollte für ein derart großes Unternehmen selbstverständlich sein.

Arbeitsatmosphäre

Ich war von ca. 2005 für fast 5 Jahre in dem Unternehmen und kann mich den anderen Bewertungen nur anschließen. Das Arbeitsklima ist schlecht. Wertschätzung für Mitarbeitende ist nicht vorhanden. Die Firmeninhaber inkl. "Seniorchef" haben durch die Halle geschrien (egal, ob es um "Fehler", Überstunden inkl. Samstagsarbeit usw. ging)

Image

Schlecht. Auch nach Jahren erfahre ich über Bekannte oder auch die anderen Bewertungen hier, dass sich nicht wirklich etwas geändert hat.

Work-Life-Balance

Damals gab es Gleitzeit (heute vermutlich auch noch), die einem aber häufig nichts gebracht hat, da man, obwohl man z.B. einen privaten Termin hatte, eine Reparatur bis zum Ende durchführen musste. Demnach war ich manchmal von morgens bis abends in der Firma tätig.

Samstags zu arbeiten war fast eine Selbstverständlichkeit. Diese wurde immer erst am Freitag und teilweise lautstark durch den Firmeninhaber eingefordert. Man sollte hier schnell lernen, sich abzugrenzen und für sich einzustehen.

Bei jederm Urlaubsantrag musste man sich Gedanken machen, ob man diesen überhaupt erhält. Als Beispiel: Ich wollte eine Woche mit Freunden wegfahren (ok, es war in den Ferien, ging aber aufgrund der Freunde nicht anders). Dementsprechend wurde ich von dem Chef laut angesprochen "ob das denn sein müsse, es wäre so viel zu tun."

Karriere/Weiterbildung

Nicht möglich. Wurde nicht angeboten.

Gehalt/Benefits

Schlecht. Damals gab es noch keinen Mindestlohn (ob dieser jetzt angewendet wird, kann ich nicht beurteilen). Jedem Mitarbeitenden wurde das gezahlt "wie dem Chef die Nase passte". Ich habe als ausgelernter Industriemechaniker z.B. um die 8€ pro Stunde erhalten. Wenn man über das Gehalt mit Kollegen gesprochen hat, sollte es ein Kündigungsgrund sein. Idee: Einführung eines Betriebsrates und Zahlung nach Tarif. Sollte für ein derart großes Unternehmen selbstverständlich sein.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

LKW liefen ohne Absaugung in der Halle und man arbeite z.B. direkt daneben oder unten auf dem Boden (in den Jahren kam auf, wie ungesund der Feinstaub von Diesel ist). Diesel, Kühlmittel der LKW und andere Stoffe wurde auf dem "Waschplatz" in den Ölabscheider gekippt.

Kollegenzusammenhalt

Kaum vorhanden. Es gab ein paar Kollegen, die in Ordnung waren. Der Rest wird durch die Geschäftsführung manipuliert. "Lieblinge" werden besser bezahlt.

Umgang mit älteren Kollegen

Meiner Meinung wurde dort keine Rücksichtig auf ältere Mitarbeitende genommen.

Vorgesetztenverhalten

Schlecht. Schleimen sich bei der Geschäftsführung ein. Machen die "schönen Arbeiten" und lassen das Team den Rest machen. Setzten sich nicht für ihre Kollegen/das Team ein.

Arbeitsbedingungen

Schlecht. Spezialwerkzeug teilweise nicht vorhanden. Man musste sich z.B. aus Holz "Einschlagwerkzeug" "basteln". Anfangs hatte nichtmal jeder ein eigenes Rollbrett, um unter den LKW zu arbeiten. Arbeitsschutz ein Fremdwort. Gewerkschaft und Betriebsrat ein Fremdwort bzw. ein inoffizieller Kündigungsgrund. LKW liefen ohne Absaugung in der Halle und man arbeite z.B. direkt daneben oder unten auf dem Boden. Arbeitskleidung wurde nicht gestellt oder gewaschen. Man musste sich selber bemühen, obwohl es gerade bei Altfahrzeugen eine sehr dreckige Arbeit war. Auszubildene werden als "billige Arbeitskräfte" missbraucht und lernen in dem Betrieb nicht viel.

Kommunikation

Schlecht Kommunikation. Meist nicht auf Augenhöhe.

Gleichberechtigung

Ist nicht vorhanden. Jeder wurde so bezahlt, wie der Geschäftsführung "die Nase passte". Ähnliches gilt für die Art der Arbeit. Gut angesehen war man, wenn man von morgens bis abends in der Firma war und idealerweise noch am Wochenende arbeitet.

Interessante Aufgaben

In der Abteilung, in der ich war, gab es zum Glück ein wenig Abwechslung und ich habe auch ein paar Dinge lernen können. In anderen Abteilungen sieht das anders aus. Einige Mitarbeitende machen über Jahre die selben Handgriffe z.B. Böden in LKW legen.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.