1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
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Das er mir ein weiteres mal gezeigt hat, wie es nicht geht und warum der Einzelhandel so große Probleme hat.
Siehe oben.
Führungskräfte komplett austauschen und durch neue, gut ausgebildete Fachkräfte ersetzen, die Ahnung von ihrem Metier haben und eine moderne Unternehmenskultur aufbauen. Das Vertriebskonzept komplett neu erabeiten. Dekoration, Kundenansprache und Sortiment auf den heutigen Stand des Niveaus heben. In moderne Standorte investieren und nicht versuchen ein totes Pferd zu reiten.
Die Arbeitsatmosphäre und Betriebsklima war höchst toxisch, hinterlistig und heuchlerisch. Als Fachkraft wird man wie ein ungezogenes Kind behandelt. Es gibt nur eine Richtung: Von oben nach unten. Man wird nicht gebeten XY zu tun, sondern es wird als Befehl verstanden. Wenn man sich mit Kollegen 2 Minuten unterhalten hat, kommt gleich die Führungskraft und schnauzte einen an, warum man nicht arbeitet und nur "rumsteht". Es gab eine Unterteilung in Lieblingskollegen und Kollegen.
Die Firma lebt von ihren Stammkunden. Sie hat zwar eine Insolvenz, durch Übernahme und Sanierung überstanden, aber ich sehe keine rosige Zukunft für das Unternehmen. Dafür läuft, nach meiner Erfahrung, zu viel falsch.
Ein weiteres Fremdwort in diesem Unternehmen. Man lebt um zu arbeiten und nicht anders rum.
Wie bitte? Was für Weiterbildungen...
Das Gehalt war für einen 40h Job, ohne Minijob nebenbei, nicht ausreichend. Sozialleistungen gab es keine.
Keine Mülltrennung. Die Ladentür stand offen, den ganzen Tag, sodass die Klimaanlage, wenn sie mal lief, für die Straße kühlte. Alte Beleuchtung, die massiv Hitze erzeugt und viel Energie braucht.
Einzelne Kollegen waren echt nett. Aber die meisten würden nicht eine Sekunde zögern, dir ein Messer in den Rücken zu stechen und dabei ganz freundlich dir ins Gesicht zu lügen. Hauptsache man verscherzt es sich nicht mit dem Chef.
Wenn man der Liebling des Chefs war, dann hatte man ein goldenes Ticket gefunden. Ansonsten kann ich dazu weiter nichts dazu sagen, da ich zu den jüngeren Kollegen gezählt hatte.
Wie in den oberen Punkten bereits ausgeführt, war das Vorgesetztenverhalten absolut toxisch. Eine Arbeitsmoral und Anschauung von vor 40 Jahren. Autoritärer Führungsstil durch und durch. Die Regionalleiter sind noch schlimmer. Gefühlt hat keiner einen Ahnung von dem was er tun soll. Es wird auch offen gelogen, um eine Situation so zu drehen, wie es einem gerade passt. Sowas ist mir noch nie untergekommen.
Im Sommer war es nahezu 40° im Geschäft. Keine richtig funktionierende Klimaanlage. Es wuchs Schimmel an der Decke, von einem alten Wasserschaden.
Kommunikation ist hier ein Fremdwort. Wichtige Informationen, wurden nur an einzelen Kollegen weitergegeben. Ich habe oft nur davon erfahren, ich dem ich Ohrenzeuge wurde, es von einem Kollegen über fünf Ecken erfuhr oder nachdem das Kind in den Brunnen gefallen war und ich die Führungskraft direkt konfrontierte. Arbeitsanweisungen ähneln eher einem Befehl, als einem respektvollen Umgang. Verbesserungsvorschläge, alternative Vorgehensweisen oder Korrekturen wurde ungerne gehört. Wenn man was gesagt hat, viel man sofort in Ungnade und war auf der Abschussliste der Filialleitung.
Da ich der einzigste Mann war im Geschäft, war eine deutliche Männerfeindlichkeit zu spüren. Nicht von allen. Aber bei einigen war es dennoch bemerkbar.
Wenn man auf Kleidung steht, dann kann man hier vielleicht was gewinnen. Für alle anderen, einfach: NEIN.