5 von 9 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Es gibt einige Bereiche, in denen das Unternehmen definitiv an sich arbeiten könnte. Ein wichtiger Punkt wäre, mehr Empathie zu entwickeln und die Perspektiven anderer Mitarbeitender zu berücksichtigen. Ein Buch über die Erfahrungen von Frauen und deren Körper könnte helfen, die Sensibilität für Gleichberechtigung und Diversität zu fördern.
Außerdem sollte das Unternehmen offener für andere Meinungen und Ideen sein und nicht alles persönlich nehmen. Ein respektvoller Umgang mit Kritik und konstruktiven Vorschlägen würde das Arbeitsklima deutlich verbessern.
Die Atmosphäre schwankte stark und hing maßgeblich davon ab, wer gerade im Büro anwesend war. Wenn der Chef nicht vor Ort war, arbeiteten alle entspannter und dadurch oft auch effektiver. Die Anwesenheit des Chefs erzeugte hingegen einen sehr hohen Druck, der als toxisch empfunden wurde und die eigene Entfaltung stark einschränkte.
Zwar wurde regelmäßig betont, dass Fehler erlaubt und wichtig für die persönliche Entwicklung seien, in der Praxis wurden Fehler jedoch oft persönlich genommen und im großen Kreis des "Morning Meetings" thematisiert. Das sorgte regelmäßig für Spannungen im Team, die nicht offen angesprochen wurden, sondern von vielen mit sich selbst ausgemacht wurden, was die allgemeine Stimmung weiter verschlechterte.
Das Betriebsklima hing zudem stark von der Laune und persönlichen Haltung des Chefs gegenüber einzelnen Mitarbeitenden ab. War er gut gelaunt, versprach er einem gefühlt die Welt. War die Stimmung jedoch negativ, wurde man ignoriert, nicht gegrüßt und sogar im Flur gemieden.
Es wurde häufig von einer 4-Tage-Woche gesprochen. Teilweise wurde sie sogar aktiv versprochen. Am Ende stellte sich jedoch heraus, dass dies eher ein Mittel war, um die Belegschaft ruhigzustellen. Letztlich wurde die Einführung mit dem Verweis auf hohe Krankenstände und wirtschaftliche Bedenken abgelehnt. Das wirkt besonders widersprüchlich, wenn man bedenkt, dass zahlreiche Studien belegen, wie sehr eine bessere Work-Life-Balance das Wohlbefinden stärkt und Krankheitsausfälle reduziert.
Von den Mitarbeitenden wurde zudem erwartet, dass sie sich über die eigentliche Arbeitszeit hinaus mit der Firma identifizieren, als sei sie eine Familie. Diese Haltung führte nicht zu mehr Motivation, sondern vor allem zu mehr Druck und Stress, da eine klare Grenze zwischen Beruflichem und Privatem kaum noch möglich war.
Ein positiver Aspekt war das Umweltbewusstsein im Alltag: Es wurde auf Mülltrennung geachtet, und generell wurde darauf Wert gelegt, nicht verschwenderisch mit Ressourcen umzugehen. Das Thema Nachhaltigkeit war zwar nicht tief in der Unternehmensstrategie verankert, wurde aber im täglichen Betrieb durchaus berücksichtigt.
Trotz der vermeintlich flachen Hierarchien war eine wirkliche Karriere oder ein Aufstieg innerhalb der Firma nicht möglich. Zwar gab es die Möglichkeit, mehr Verantwortung zu übernehmen, aber das ging leider immer nur mit der gleichen Bezahlung einher. Es wurden keine klaren Perspektiven für eine berufliche Weiterentwicklung oder Gehaltserhöhungen geboten, was auf lange Sicht demotiviert hat.
In der Belegschaft gab es viele Kolleginnen und Kollegen, die echte Fachleute auf ihrem Gebiet waren und bei Fragen oder Problemen stets hilfsbereit und offen reagierten. Dafür möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich meinen Dank aussprechen. Einige dieser Kolleg:innen haben sich klar gegen problematische Strukturen gestellt und ihre fachliche Unabhängigkeit bewahrt. Auch gegenüber einer Führung, die sich häufig in Themen eingemischt hat, in denen weder Wissen noch Ausbildung vorhanden war.
Leider gab es aber auch einige Kolleg:innen, die bei kleinsten Fehlern oder Rückfragen sehr ungehalten reagierten und schnell den Eindruck vermittelten, man sei weniger intelligent oder unfähig. Insgesamt hatte man bei manchen das Gefühl, sie hätten den Dunning-Kruger-Effekt verinnerlicht. Das allerdings nicht in reflektierter, sondern in gelebter Form.
Ältere Kolleg:innen wurden grundsätzlich mit Respekt behandelt, was positiv hervorzuheben ist. Es gab keine besonderen Altersdiskriminierungen oder Benachteiligungen im täglichen Miteinander. Allerdings wurden auch keine spezifischen Benefits oder angepasste Arbeitsbedingungen (z. B. altersgerechte Pausenregelungen oder ergonomische Maßnahmen) angeboten. Insgesamt war der Umgang in Ordnung, wenn auch ohne besonderen Fokus auf die Bedürfnisse älterer Mitarbeitender.
Über das Vorgesetztenverhalten ließe sich ein ganzes Buch schreiben. Es erinnerte oft eher an das Verhalten eines jungen Menschen mit zu viel Macht und zu wenig Selbstreflexion: geprägt von stark narzisstischen Tendenzen und der Überzeugung, dass die ganze Welt gegen ihn sei. Entscheidungen wurden häufig impulsiv und stimmungsabhängig getroffen, selten auf Grundlage von Fachwissen oder objektiven Kriterien.
Kritik wurde persönlich genommen statt konstruktiv aufgenommen, was zu einem Klima der Angst und Einschüchterung führte. Wer Widerspruch äußerte oder Verbesserungsvorschläge machte, wurde fortan ignoriert, nicht mehr gegrüßt oder sozial isoliert, bis hin zur Kündigung.
Besonders frustrierend war die Doppelmoral: Nach außen wurde Bescheidenheit gepredigt („Wir sind ein Team“, „Fehler sind erlaubt“, „flache Hierarchie“), während intern das Gegenteil gelebt wurde. Während sich große Teile der Belegschaft mit Gehältern unter Branchendurchschnitt arrangieren mussten, wurden auf Firmenkosten Luxusfahrzeuge gefahren und eine Selbstdarstellung betrieben, die mit der Realität im Betrieb kaum etwas zu tun hatte.
Insgesamt wirkte vieles wie eine Inszenierung. Mehr Schein als Sein.
Die Arbeitsbedingungen waren insgesamt in Ordnung. Wenn man etwas Neues für den Arbeitsplatz benötigte, etwa Werkzeuge, Materialien oder zusätzlichen Schutz, wurde sich in der Regel schnell darum gekümmert. Auf Sicherheit und Ausstattung wurde geachtet, was den Arbeitsalltag erleichtert hat. In diesem Bereich gab es wenig zu beanstanden.
Die täglichen Morning Meetings waren grundsätzlich ein gutes Konzept und gaben theoretisch allen Mitarbeitenden die Möglichkeit, sich einzubringen und mitzuentscheiden. Leider wurde das Potenzial dieser Meetings kaum ausgeschöpft. Viel Zeit wurde mit der Diskussion über banale Themen vergeudet, die für die Mehrheit der Belegschaft irrelevant waren z. B. das Verschwinden oder das falsche Ablegen von Kisten. Teilweise hatte man das Gefühl, sich wie in der Schule ständig beweisen zu müssen und zu allem etwas sagen zu können, um dazuzugehören.
Die oft betonte flache Hierarchie und die Idee, dass jeder überall mit anpackt, entsprach nicht der Realität. Menschen haben unterschiedliche Stärken und Schwächen und sollten die Möglichkeit haben, diese sinnvoll einzusetzen, statt in Bereiche gedrängt zu werden, die ihnen nicht liegen.
Ein weiteres großes Problem war der Umgangston in den Meetings. Immer wieder kam es zu sexistischen Kommentaren oder unangebrachten Witzen. Für insbesondere jüngere oder aufgeklärte Mitarbeitende war der alltägliche Sexismus schwer zu ertragen. Wenn Mütter aufgrund ihrer Kinder einmal ausfielen, wurde das nicht mit Verständnis, sondern mit Vorwürfen behandelt.
Einer der kritischsten Punkte des Unternehmens waren definitiv die fehlenden Benefits. Es gab weder ein 13. Gehalt noch Prämien. Die Bezahlung lag weit unter dem Branchendurchschnitt, und es wurde einem das Gefühl vermittelt, man solle dankbar sein, überhaupt einen Job zu haben. Als ob man ohne diesen Job nichts erreicht hätte.
Darüber hinaus gab es zahlreiche Zweifel an der finanziellen Transparenz: Viele der privaten Ausgaben des Chefs wurden über die Firma abgewickelt, wie etwa Sanierungen an seinem Haus oder die Nutzung der Firmenwagen. Von denen alle bis auf eines als seine privaten Autos genutzt wurden.
Auf Nachfragen bezüglich einer Lohnerhöhung wurde man schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, und es wurde einem klargemacht, dass man keine großen Hoffnungen haben sollte. Einmal gab es eine Inflationszahlung, doch diese fiel je nach Sympathie des Chefs unterschiedlich aus. Ein Kollege ging rechtlich gegen diese Ungleichbehandlung vor und konnte das Geld nachfordern, da er weniger als andere erhalten hatte.
Als weibliche Mitarbeitende, insbesondere als Mutter, fühlt man sich bei Yellotools leider oft fehl am Platz. Die Unternehmenskultur wirkt in Teilen geprägt von veralteten Rollenbildern und Alltagssexismus. Wichtige gesellschaftliche Entwicklungen in Richtung Gleichstellung und Diversität scheinen bewusst ignoriert oder nicht ernst genommen zu werden.
Ein besonders bezeichnendes Beispiel ist das sogenannte "Wrap-Babe", ein Firmenmaskottchen in Form einer freizügig gekleideten, blond gezeichneten Dame mit überzeichneten weiblichen Attributen. Dieses Bild steht sinnbildlich für ein Frauenbild, das nicht mehr zeitgemäß ist und wirft Fragen auf, wie ernst Gleichberechtigung im Unternehmen tatsächlich genommen wird.
Durch den internationalen Handel sowie die regelmäßige Teilnahme an Messen waren die Aufgaben grundsätzlich abwechslungsreich und spannend. Es gab viele Berührungspunkte mit verschiedenen Märkten, Produkten und Kulturen, was den Arbeitsalltag interessant gestaltet hat.
Leider hatten nicht alle Mitarbeitenden die gleichen Möglichkeiten, sich einzubringen. Alternative Ideen oder neue Ansätze wurden oft nicht ernst genommen oder direkt abgewiesen, was auf Dauer demotivierend wirken konnte. Dabei hätte das Team viel Potenzial für kreative Lösungsansätze gehabt.
Positiv hervorzuheben ist die hochwertige Ausstattung: Werkzeuge, Maschinen und Materialien waren in der Regel auf einem sehr guten Niveau. Hier wurde nicht am falschen Ende gespart, was die Arbeit effizienter und angenehmer gemacht hat.
Moderne Maschinen
Kostenloses Obst und Kaffee
Autoritärer Führungsstil, Misstrauen, Vorliebe für Maulwürfe
Mitarbeiter wirklich wertschätzen und vor allem: Aufgaben abgeben.
Es wird allgemein vieles übertrieben und oft die Unwahrheit gesagt, wo es überhaupt nicht nötig wäre.
Die Trennung von privatem und beruflichem sollte nicht nur für die Mitarbeiter gelten!
Die Leute in Ruhe arbeiten lassen, aufhören die Welt zu verbessern und verstehen, dass die Mitarbeiter nach Feierabend sich nicht dauernd Gedanken um die Firma machen möchten.
Große Verantwortung bei niedriger Enscheidungsgewalt bei vielen Kollegen.
Gelobt werden immer nur die selben. Oberster sieht sich als Weltverbesserer. Kritik wird immer persönlich genommen und mit Missachtung über Monate quittiert.
Aussenwirkung und Image sind top. Yellotools gilt als Beispielbetrieb für LEAN-Management. Daher kommen oft Besuchergruppen, die immer sehr beeindruckt sind. Als Mitarbeiter stehen einem oft die Haare zu Berge wenn man hört was denen alles erzählt wird. Ab und zu wird bewusst übertrieben um das System noch besser dastehen zu lassen.
In der Umgebung hört man oft kritische Stimmen wegen dieser
seltsamen Regeln im Tagesablauf (z.B. Toiletten putzen, tägliche Meetings und Gebote, die man möglichst auswendig aufsagen kann).
Besonders wegen der Bezahlung und vieler ungelernter Mitarbeiter wird der Betrieb von außen oft misstrauisch betrachtet.
Stempeluhr mit strenger Kontrolle.
Wer kurz vor Feierabend zur Toilette geht, darf sich auch schon mal einen Spruch anhören.
28 Urlaubstage.
Relativ wenige Überstunden.
Zum Pizzabestellen oder Obst schälen/schneiden muss man sich ausstempeln.
Es gibt drei Raucherpausen am Tag, die von den 60 Minuten Pause abgezogen werden.
Es gibt kein Weihnachtsgeld, kein Urlaubsgeld und nicht jeder bekommt eine Bonuszahlung.
Für Überstunden soll möglichst frei genommen werden. Wenn man dann nach Zeitausgleich fragt bekommt man oft nur ein Augenrollen und ein Stöhnen als Antwort.
Bildungsfreistellung gab es nicht.
Auch für kostenlose Kurse wurden einige Mitarbeiter nicht freigestellt.
Bedingt durch strenges LEAN-Management kaum Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung.
Einigen Kollegen wird das gezahlt was das Gesetz als Minimum vorgibt.
Allgemein deutlich weniger als üblich. Hier verdienen einige nach zehn Jahren Zugehörigkeit weniger als so manch einer in der Umgebung, der gerade seine Ausbildung beendet hat.
Aushilfen verdienen zum Teil mehr als Festangestellte.
Umweltschutz wird nach außen groß geschrieben. Intern gibt es aber noch vieles zu verbessern...
Während Corona wurde Homeoffice nicht gestattet und es gab einige Räume, die wahrscheinlich zu voll waren. An vielen Stellen wurde nach Schlupflöchern gesucht um die Regeln zu umgehen.
Mangelndes Verständnis für Eltern, die wegen der Kinder krankgeschrieben werden. (Man ist zwar ausgsprochenener Familienmensch, hat es aber nicht hinbekommen eine eigene zu gründen)
Bei den betriebsärztlichen Untersuchungen haben nicht alle Kollegen eine Sprechstunde bekommen.
SEHR unterschiedlich!
Für mich sah es immer so aus als ob die älteren Kollegen geschätzt wurden.
Sarkastisch
Selbstverliebt
Sexistisch
Entscheidungen werden schnell gefällt und auch sehr schnell und mehrfach wieder geändert.
Es werden gerne über die Köpfe der Facharbeiter hinweg Arbeitsplätze und -abläufe abgeändert. Genau so, wie man es auf der "Dunning Kruger Schule des Lebens" lernen würde.
Verwinkelter Altbau. Ein paar Räume haben sehr schlechte Belüftung und es ist oft laut.
Es gibt jeden Tag ein Meeting mit allen Kollegen in dem allgemeine Dinge besprochen werden. Abteilungsmeetings enden eigentlich immer im Sinne der Vorgesetzten.
Sehr unterschiedlich.
Wer aus Elternzeit zurückkommt soll möglichst vollzeit arbeiten. Halbtagsstellen sind nicht erwünscht.
An vielen Plätzen immer wiederkehrende Tätigkeiten mit festgelegten Abläufen und Handgriffen.
Es gibt kostenlosen Kaffee und Obst, und am Freitag ist bereits um 14 Uhr Feierabend.
Die oben genannten Punkte sollten meinen Standpunkt deutlich machen.
In vielen Situationen lassen Ego und persönliche Empfindungen wichtige Entscheidungen beeinflussen. Es wäre wichtig, zuerst an die Mitarbeiter zu denken, bevor man es sich selbst gut gehen lässt.
Die allgemeine Atmosphäre ist in Ordnung. Doch leider laufen Vorgesetzte oft durch die Abteilungen, um zu überprüfen, was die einzelnen Mitarbeiter tun, und erstatten dann der Geschäftsleitung.
In dieser Branche, die wirklich eine Nische ist, genießt Yellotools ein hohes Ansehen.
Man kann eigentlich immer pünktlich um 17 Uhr Feierabend machen, und dann hat man auch wirklich Feierabend.
Wenn man ein gutes Verhältnis zur Geschäftsleitung pflegt, sind Weiterbildungen sicher möglich.
Viele Mitarbeiter erhalten ausschließlich Mindestlohn. Bei der Frage nach einer Gehaltserhöhung wird häufig fehlende Leistung oder ein mangelndes „Brennen“ für die Aufgaben als Grund angeführt nicht mehr zu zahlen.
Auch an die Umwelt wird hier gedacht, und alle giftigen Materialien werden fachgerecht entsorgt.
Unter den Mitarbeitern ist die Kommunikation weitgehend sehr gut. Untereinander gibt man sich bedingt Rückhalt gegen die Willkür der Geschäftsführung.
Ältere Kollegen werden von allen gemocht und akzeptiert.
Leider ist das Verhalten der Führungsetage oft unprofessionell und bevorzugt diejenigen Mitarbeiter, die sich „einschleimen“. Wenn man sich einmal unbeliebt macht, muss man damit rechnen, zunächst ignoriert zu werden und keine Möglichkeit auf ein klärendes Gespräch zu bekommen. Oft werden in solchen Fällen immer neue Termine vorgeschoben.
In den meisten Abteilungen herrscht eine entspannte und kollegiale Arbeitsatmosphäre. Für alle sicherheitsrelevanten Einrichtungen ist gesorgt.
Die Vorstellungen der Geschäftsleitung sind oft schwierig umzusetzen, und auf Nachfragen kommt meistens keine konstruktive Kritik, sondern völliges Unverständnis und der Vorwurf, noch einiges über sein Handwerk lernen zu müssen.
Es ist grundsätzlich jeder wilkommen.
Da es sich hier um ein sehr internationales Unternehmen handelt, gibt es oft die Möglichkeit, neue Dinge zu entdecken. Durch die Arbeitsphilosophie „Lean“ ist es teilweise möglich, sich seine personenspezifischen Aufgaben im eigenen Bereich selbst zu suchen.
Sich an das halten was man selber sagt (Ego rauslassen, kein Unsinn mehr, eigenen Regeln folgen etc.) oder sich aus dem operativen Geschäft zurückziehen, die Leitung fähigen Leuten überlassen, auch nicht denen die da gerade in den Startlöchern stehen.
Mit Unwissen und viel Ego wird hier von oben herab diktatorisch regiert. Eigene Ideen einbringen? Klar gerne. Werden die auch umgesetzt? Fehlanzeige. Was der Chef nicht kennt das frisst er nicht. Und das ist eine ganze Menge. Seien es Dinge wie die standhafte Weigerung eine Stellenanzeige auch an divers zu richten, weil man in seiner eigenen kleinen Blase eben stolz vom Dorfe kommt und sowas eben nicht "normal" sei (eine Beleidigung für jeden echten und gerechten Dörfler) oder ob man im täglichen Einerlei die Mitarbeiter nach Lust und Laune unterdrückt, ganz abhängig natürlich vom tagesaktuellen Beliebtheitsfaktor des jeweiligen Kollegen. Da wird auch gerne mal schnell das Gesicht verzogen wenn diese Person den Raum verlässt oder schlecht über ihn/sie/they/them geredet. Jeder kann sich hier frei entwickeln, solange es mit der Linie der Führung konform geht. Obacht: besser nicht mit Kollegen reden während der Arbeitszeit wenn man auf der schwarzen Liste steht, auch besser nur arbeitsrelevante Sachen auf dem PC recherchieren, sonst steht schnell der Spitzel aus dem Lager hinter dir und berichtet nach oben weiter.
Ein breit gefächertes Potpourri von so gehörten Zitaten Außenstehender: "Ich finde, dass ist doch schon so wie bei (Begriff durch Kununu gestrichen, Hinweis: Tom Cruise ist prominentes Mitglied) da oder?" zu "Ach bei dem? Ja der zahlt auch nicht so gut oder?" ist alles dabei. Die Selbstwahrnehmung und Außenwahrnehmung geht da natürlich selbstredend weit auseinander.
"Die wollen ja gar nicht mehr verdienen" "Da muss man auch mal dem Betrieb ein paar Überstunden schenken" um nur mal zwei der Greatest Hits gern bemühter Phrasen groben Unsinns zu zitieren. Prinzipiell ist die Arbeitszeit gut, aber man soll sich lieber für alles ausstempeln und bitte bloss nicht kurz vor Feierabend auf Toilette gehen (Immerhin wird von der Führungsetage Zeit nach dem Toilettengang jedweder Art durch nicht Händewaschen gespart, Pluspunkte an der Hygienefront)
Freitags ist durch frühes Anfangen die ganze Woche über um 14 Uhr Feierabend. Das ist nett. Aber dieses Konzept stößt seit Anfang der Umsetzung auf Nicht Verstehen auf Chef Seite, gerne auch in seinen beliebten Führungen durch den Betrieb immer vorgetragen "Ich kapiers nicht..."
Also man soll bitte viel Zeit investieren, möglichst kostenfrei und sich dann auch noch mit Leib und Leben mit der Firma identifizieren.
Nicht vorhanden. Flache Hierarchie, deshalb auch keine Aufstiegsmöglichkeit. Weiterbildung, klar Gerne, ach für dich? Nee dann doch lieber nicht. Hier geht es dann auch wieder um den inneren Kreis.
"Ich zahle immerhin Mindestlohn" Respekt, alles andere wäre ja auch illegal. Das Gehalt bleibt weit unter dem mittelständischen Durchschnitt der Region zurück. "Was ich hier alles mache um euch ein Auskommen und sicheren Arbeitsplatz zu bieten" Ja sicher, einiges, außer vernünftig zu bezahlen. "Schaut mal hier meine Angestellte so fleißig, geht nebenher noch Kellnern" Mit Sicherheit nicht, weil sie hier so viel verdient...!
Nicht vorhanden!
Der Zusammenhalt ist immer dann am Besten wenn der Chef nicht im Hause ist. Allerdings wird auch dann in drei Gruppen unterteilt: die linientreuen, eben jene Kollegen die zum inneren Kreis gehören und aus Opportunismus oder Angst oder welchen Gründen auch immer getreu dem Motto "ich wasche meine Hände in Unschuld" den Unfug vertreten der oben verzapft wird, dann die mit denen durchaus gut und entspannt arbeiten kann und auch mal ein Späßchen machen kann, zumindest solange "Ich-kann-es-am-besten" außerhäusig ist, die leider aber den Kopf senken sobald Mr. Wichtig wieder da ist und zuletzt jene Kollegen mit denen man immer und auch ausserhalb der Arbeit gut kann. Also der Zusammenhalt ist hier tagesformabhängig und auch davon, welches Gespenst in welcher Laune die Hallen heimsucht.
Gibt es ja kaum noch.
Ich denke, einen kleinen Einblick habe ich bereits vermitteln können in das Verhalten der Führungsriege. Aber was den einen aufgrund einer Nicht Zulassung zur Kunstakademie zu einem Weltkrieg verleitet hat schlägt sich hier in einer Persönlichkeit gleich dem Jüngling aus der griechischen Mythologie, der sich in seinem eigenen Spiegelbild verlor, mit den schönsten Auswüchsen wie aus dem Lehrbuch nieder. Emotionale Erpressung, Missachtung, Lügen, Manipulation, große Reden schwingen, sich selbst/die Firma in den Himmel loben ungeachtet ob das mit Tatsachen belegt werden kann und und und. Wenn man den Mund hält und nur an den richtigen Stellen ja sagt und sonst jede Spinnerei mitmacht, die hier verzapft wird hat man sicher ein gutes Leben.
Kopf Runter und Scheuklappen auf, dann gehts. Ansonsten husch husch ins Eckchen um schnell mal zwei Worte mit Kollegen wechseln, besser nicht wenn schlechte Laune das Tagesmotto ist und ansonsten muss man leider aufpassen wem man was sagt ohne sich sicher sein zu können, dass das direkt weitergetragen wird.
Gut, dass dieser Spitzel auch Vorsitzender des Betriebsrates ist und natürlich nur im Sinne der Kollegen handelt um die Wünsche und Rechte der Belegschaft durchzusetzen. Ach so, für die gesamte Belegschaft?! Natürlich nicht, hier geht es nur um einen kleinen Kreis ausgewählter Lieblingskollegen und linientreuer Ja Sager.
Kommuniziert wird in diesem Betrieb nur schlecht und wenn etwas gesagt wird, kann man sich sicher sein, dass sich daran alsbald schon nicht mehr erinnert wird. Gut, das wir zumindest eine Prokuristin haben, die sich um die Buchhaltung und Personalangelegenheiten kümmert. Erfahrung und Ausbildung in den Bereichen Personalführung, Buchhaltung und Geschäftsführung ist allerdings nicht vorhanden. Da hat ihr Grundsatz "das können wir so machen....also so denke ich mir das zumindest" natürlich Hand und Fuß und ist sicherlich auch fundiert und konform dem Arbeitsgesetz......nicht!
Hier bitte mittelalte weiße Männerwitze über Frauen / Diverse / oder sonst welche Themen über die gerne in saumseliger Laune am Stammtisch parliert wird einfügen und man weiß wie es um die Gleichberechtigung bestellt ist.
Es wird auch immer wieder gerne bei besagten Firmenführungen eine Kollegin rausgestellt, die angeblich gesagt haben soll "Wann es denn nun endlich losgehe mit der sexuellen Belästigung" oder eine andere ehemalige Kollegin auch gerne vorgestellt wurde mit "da ist das geile Teil und daneben ist unser großer UV Drucker"
Das sagt wohl alles...
Gibt es, kann man auch mal reinschnuppern, aber sollte man nicht wohlgelitten sein, kann man sich das ganz schnell aus dem Kopf schlagen, auch dauerhaft dort weiterarbeiten zu können/dürfen.
Der Betrieb ist unkonventionell. Wenn man sich für Kaizen interessiert ist der Betrieb sehenswert.
Die Beurteilungen der Mitarbeiter sind nicht Leistungsgerecht. Es ist offensichtlich, ob man gemocht wird oder nicht. Das kann psychischen Druck bedeuten.
Besser reflektieren und die Mitarbeiter offen anhören, auch wenn die Meinungen auseinander gehen.
Fairness ist nicht vorhanden. Man geht eher nach dem Nasenprinzip vor. Die Arbeit wird selten neutral bewertet.
Nach außen super hat aber weniger mit der Realität zutun.
Man hat gelegentlich gearbeitet ohne gestempelt zu haben. Ein kleiner Plausch mit den Kollegen, das Kaffeeholen und sogar das Verstauen der privaten Sachen vor dem Arbeitsbeginn wurden stets kritisch beäugt. Dort ging es um jede Sekunde die man irgendwie einsparen konnte.
Mit Umweltbewusstsein wird geworben allerdings verliert man sich in offensichtlichen Dingen wie Packmaterial usw anderes wie Reisen, Fahrzeuge und weite Lieferwege von Ware werden nicht hinterfragt.
Passt die Nase nicht, hat man auch keine Aufstiegschancen. Ansonsten steht einem die Welt offen.
Der Zusammenhalt leidet sehr unter dem vorhin schon erwähnten Nasenprinzip. Logischerweise ist sich somit jeder selbst am nächsten.
Generell ein junges Team. Man würde aber keine Unterschiede zu älteren Mitarbeitern machen.
Solang man der Meinung des Vorgesetzten nicht widerspricht entstehen keine Probleme. Sobald man dort aber abweicht hat man langfristig Schwierigkeiten. Dabei wird keinesfalls die Arbeitsweise neutral bewertet.
Es finden viele Meetings statt und man geht vermeintlich offen mit Kennzahlen um. Da man stets Sorge tragen muss durch eine falsche Äußerung nicht dem Ideal der Führungsebene zu entsprechen, wird auch selten die eigene Meinung vertreten um sicherzugehen gemocht zu werden.
Es wurde kein leistungsgerechtes Gehalt gezahlt. Weitere Sozialleistungen gab es auch nicht.
Es wird mit Gleichberechtigung geworben. Die Gehälter sprechen allerdings nicht dafür.
Man konnte in anderen Bereichen aushelfen. Auch wurde die Chance gegeben andere Länder für Messen zu bereisen. Allerdings wurde auch eine extreme Flexibilität verlangt. Der Vorteil wird dort also ganz schnell auch zum Nachteil.