34 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
34 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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34 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Unternehemen hat sich nach 20 Tagen mit einer Standartnachricht gemeldet und abgesagt.
Bewerbung & Kommunikation
Mein Bewerbungsprozess bei diesem Unternehmen hinterlässt gemischte Gefühle. Vor einigen Monaten hatte ich ein erstes Gespräch für eine technische Fachposition im Bereich der Anlagenbetreuung. Dieses lief absolut positiv: Der Austausch mit dem damaligen Auswahlteam war fachlich fundiert, respektvoll und auf Augenhöhe. Am Ende erhielt ich eine Absage, die mir sehr wertschätzend und transparent begründet wurde. Es war wohl eine knappe Entscheidung für einen anderen Kandidaten.
Da diese Stelle nun schon wiederholt und innerhalb von weniger als sechs Monaten erneut ausgeschrieben wurde – was anscheinend nicht zum ersten Mal vorkommt – und meine Fachlichkeit absolut zu dieser Stelle passt, entschied ich mich für einen zweiten Versuch. Aufgrund der positiven ersten Erfahrung ging ich mit guten Erwartungen in die neue Runde.
Die Atmosphäre beim Zweitgespräch
Der zweite Anlauf verlief leider ganz anders als das erste Kennenlernen. Das Gespräch fing schon unangenehm an: Wir hatten uns noch gar nicht richtig hingesetzt, da wurde ich direkt in einem entsprechenden Tonfall auf die vergangenen sechs Monate seit der ersten Bewerbung angesprochen mit dem Satz: „Wir sind mal gespannt, was Sie in letzter Zeit so gemacht haben.“ Da ich diesen Umstand (familiäre Unterstützung) bereits vorab ausführlich am Telefon erklärt hatte, war mir völlig unverständlich, warum das Thema in dieser Art noch einmal so intensiv aufgegriffen wurde.
Bereits durch diesen Einstieg war die Stimmung spürbar distanziert. Zudem war der Redeanteil im Gespräch sehr unausgeglichen: Ich kam zwar zu Wort, aber die Führungskraft der Abteilung redete den mit Abstand größten Teil der Zeit. Meine Fragen wurden zwar ausführlich beantwortet, ließen mir durch die Monologe jedoch wenig Raum. Die Vertretung der Personalabteilung brachte sich hingegen nur hier und da kurz ein. Stattdessen war sie permanent am Laptop am Tippen. Für die reine Menge an Notizen war das eigentlich viel zu viel – vom Sound her klang das für mich eher danach, als wären parallel E-Mails beantwortet oder andere Arbeiten erledigt worden, was dem Ganzen ein sehr unaufmerksames Gefühl gab.
Ein zentraler Kritikpunkt war für mich der Fokus des Gesprächs: Es wurde kaum auf meine fachlichen Stärken eingegangen – diese musste ich von mir aus einbringen –, sondern es wurde massiv auf Lücken im Lebenslauf oder vermeintlich kritische Punkte eingegangen. Dass solche Dinge geklärt werden müssen, verstehe ich vollkommen, allerdings war die Art und Weise der Fragestellung schwierig. Mir ist bewusst, dass die Formulierung bei kritischen Fragen im Bewerbungsgespräch nicht zu meinen absoluten Stärken gehört, wodurch ich in dieser Situation unsicher wurde. Nach bestimmten Gestiken der Personalvertretung hatte ich während des Gesprächs sogar mehrmals Phasen, in denen ich am liebsten von mir aus abgebrochen hätte. Ich habe mich dann jedoch zusammengerissen und entschieden, das Ganze zu Ende zu bringen.
Kritikpunkte & Fazit
Normalerweise ist eine Absage für mich keinerlei Problem – wenn es nicht passt, dann passt es eben nicht und man geht getrennte Wege. Dies ist jedoch das erste Mal, dass ich wirklich verärgert darüber bin, wie viel Zeit ich in ein Verfahren investiert habe. Wie das Gespräch in der zweiten Runde geführt wurde, habe ich als absolut respektlos empfunden.
Wenn im Vorfeld bereits solche Vorbehalte bestanden und man sich nur auf die kritischen Punkte fokussieren wollte, warum wurde ich dann überhaupt erneut eingeladen? Die Vorbereitungszeit hätte ich mir gerne gespart. Auch nonverbale Signale wie das "demonstrative Räuspern" oder die ständige Ablenkung am Laptop gaben mir das Gefühl, ohnehin schon durchgefallen zu sein. Wenn nach einigen Minuten feststeht, dass es von den Erwartungen oder der Chemie her nicht passt, wäre ein ehrlicher, vorzeitiger Abbruch des Gesprächs für beide Seiten sinnvoller gewesen.
Letztendlich muss die Firma intern für sich klären, ob sie diese Stelle weiterhin alle paar Monate neu ausschreiben möchte – denn irgendetwas scheint dort im Prozess ja ganz offensichtlich nicht wie gewünscht zu laufen. Ich bin mir jedenfalls zu 100 % sicher, dass ich fachlich definitiv für diese Position geeignet gewesen wäre. Vielleicht habe ich menschlich einfach nicht in deren vorgegebene Rahmenbedingungen gepasst. Schade, die eigentliche Aufgabe hätte mich sehr gereizt. Für mich geht es nun mit anderen Bewerbungen weiter, und ich bin überzeugt, dass sich ein passender Fit mit "echter Wertschätzung" finden wird.
Alles super.
Mein Bewerbungsprozess bei der ZEG war durchweg positiv. Die Kommunikation war klar, freundlich und zeitnah. Das Timing stimmte zu jeder Phase: von der ersten Bewerbung über die Einladung zum Vorstellungsgespräch bis hin zur finalen Rückmeldung. Besonders beeindruckt hat mich, dass die ZEG trotz meiner längeren Kündigungsfrist beim aktuellen Arbeitgeber flexibel blieb und darauf wartete, bis ich verfügbar war. Dadurch fühlte ich mich respektiert und gut betreut. Insgesamt lief der Prozess sehr professionell und angenehm ab. Vielen Dank an das gesamte Team.
Ich war auf der Suche nach einer neuen Perspektive
keine
Ergänzt: Noch mehr neugierig fragen und zuhören, noch weniger selbst reden oder sich gar rechtfertigen. Im Rheinland sollte wohl auch mal entspannter Raum für Esprit im Gespräch sein dürfen, der ja auch für die Position nötig war.
Zwischenstände besser durchgeben oder eben im Gespräch schon auf einen gestreckten Zeitplan verweisen (Ergänzt: Eher uninformative arg trockene Absage (schade) kam noch nach).
Wer nach rekordhaften 7,5 Wochen eine Rückmeldung gibt, kann es auch gleich lassen. Bewerber, die direkt aussortiert werden, einfach zeitnah(!) kontaktieren und nicht 2 Monate warten lassen - zumal man zu dem Zeitpunkt sowieso kein Interesse mehr hat.
Das Gespräch per Teams war für eine Stellenbesetzung für die Flyer AG. Der Kollege von Flyer wusste nicht, für welche Stelle ich mich beworben habe und für welche Position (waren wohl mehrere zeitgleich ausgeschrieben) dieses Gespräch überhaupt stattfand. Abgesehen von der extrem lustlosen Gesprächsführung und des Runterleierns der üblichen 0815 - Fragen klinkte er sich noch vor Ende des Gesprächs einfach aus und ward nimmer gesehen! So ein respektloses und nicht gerade wertschätzendes Verhalten habe ich so noch nicht erlebt. Das die Flyer AG mit solchem Personal am Abgrund steht, wundert mich nicht!
Sie sollten sich besser Gedanken machen, wen sie gerne einstellen möchten und transparenter mit den Bewerber*innen umgehen.
Ich habe eine Absage erhalten und nach einem Monat einen Anruf in dem gefragt wurde ob ich Interesse habe, da ich ziemlich gut im Gedächtnis geblieben bin und es wurde ein weiteres Gespräch ausgemacht. Die HR Dame hat mir auch gesagt, dass es jetzt alles ziemlich schnell gehen muss
Es hat sich dann beim zweiten Gespräch sich raus gestellt, dass diese noch weitere Bewerber haben.
Es hieß, dass ich am Freitag eine Rückmeldung bekomme (das Gespräch war am Dienstag)
Tatsächlich musste ich eine Woche später anrufen und nachfragen und da hieß es, ja es ist jemand erkrankt etc. Und sie ruft mich am Mittwoch an.
Der Anruf kam am Donnerstag mit einer Absage.
Ich habe selten so eine Respektlosigkeit mit Umgang von Bewerbern erlebt.
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