Niedergang eines ehemals guten Arbeitgebers
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es ist verständlich, dass aufgrund der schlechten finanziellen Lage der Uni harte Entscheidungen getroffen werden mussten. Dennoch war der Umgang mit einigen langjährigen Mitarbeitern teilweise katastrophal. Auch die Entscheidung den Bereich Kunst und Kultur nahezu vollständig zu streichen, wird der Uni, meiner Meinung nach, langfristig nicht guttun, da die Arbeit dieses Fachbereichs die ZU zu einem besonderen Ort gemacht hat. Nun besteht die Gefahr, dass man sich mehr und mehr in Richtung WHU entwickelt. Der gute alte "ZU Spirit" ist leider komplett verloren gegangen.
Arbeitsatmosphäre
Die Angst vor der Zukunft der ZU und um den eigenen Arbeitsplatz hat vieles kaputt gemacht
Image
War definitiv schonmal besser
Karriere/Weiterbildung
Es gibt kaum Aufstiegsmöglichkeiten (v.a. aufgrund der schwierigen finanziellen Lage)
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist mit dem des öffentlichen Dienstes nicht wirklich konkurrenzfähig
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Der Nachhaltigkeitsbeauftragte macht einen tollen Job und hat viel bewirkt.
Vorgesetztenverhalten
Schlechte Kommunikation in Zeiten des Aufruhrs. Anstatt Sicherheit zu vermitteln, wurde teilweise Panik geschürt. Das ist in so einer schwierigen Lage sehr unprofessionell und hat dazu geführt, dass viele hochqualifizierten Mitarbeiter das sinkende Schiff zuerst verlassen haben.
Arbeitsbedingungen
Aufgrund der ständigen Unsicherheit, der geringen Bezahlung und mangelnder Aufstiegsmöglichkeiten leider nicht mehr so gut wie früher. Viele nutzen die ZU mittlerweile nur noch als Zwischenstation bzw. Sprungbrett und sind wieder weg, sobald sie einen besser bezahlten Job finden.
Kommunikation
Gerade der Prozess um die Kündigung einiger langjähriger und verdienter Mitarbeiter hätte besser kommuniziert werden müssen. Viele Entscheidungen waren nicht nachvollziehbar.
Gleichberechtigung
Zu viel elitäres Denken und Klassismus