Als Unternehmen in der Luftfahrtbranche unterliegt man besonders hohen Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist stark vom hohen Personalwechsel geprägt, der sich durch alle Ebenen zieht – vom operativen Bereich über Team- und Abteilungsleitungen bis hin zur oberen Führungsebene. Dies führt zu Unsicherheit, fehlender Kontinuität und zunehmenden Spannungen unter den Mitarbeitenden.
Image
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als moderner Arbeitgeber mit einem hochwertigen und verlässlichen Produkt, was durch Investitionen in Infrastruktur zusätzlich betont wird. Intern entsteht jedoch der Eindruck, dass notwendige Investitionen in qualifiziertes Fachpersonal, angemessene Vergütung sowie Arbeitsmittel und Werkzeuge dabei zu kurz kommen.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen finden statt, stehen jedoch überwiegend im Zusammenhang mit formalen Nachweisen gegenüber Behörden. Der tatsächliche Wissensaufbau und die nachhaltige Qualifizierung im Alltag bleiben dabei häufig auf der Strecke.
Vorgesetztenverhalten
Führungskräfte stehen unter hohem Druck und geben diesen teilweise direkt an Mitarbeitende weiter. Einheitliche Aussagen oder klare Linien fehlen oft, da verschiedene Führungsebenen unterschiedliche Vorgaben machen.
Arbeitsbedingungen
Die formalen Prozesse und Arbeitsplatzabläufe sind zwar auf dem aktuellen Stand, werden im Arbeitsalltag jedoch nicht konsequent umgesetzt. In der Praxis entsteht der Eindruck, dass diese Strukturen eher für externe Anforderungen (Kunden, Lieferanten, Behörden) bestehen als für den tatsächlichen Arbeitsalltag.
Kommunikation
Die interne Kommunikation funktioniert nur unzureichend. Wichtige Informationen kommen häufig nicht dort an, wo sie benötigt werden. Dadurch entstehen Missverständnisse, Fehler und Frust, was das Miteinander zusätzlich belastet.
Gehalt/Benefits
Gemachte Gehaltszusagen werden nicht eingehalten. Zudem verdienen Leiharbeitnehmer teilweise mehr als festangestellte Mitarbeitende.