Ihr Unternehmen?

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ZLT 
Zeppelin 
Luftschifftechnik 
GmbH 
& 
Co 
KG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Paradebeispiel für schlechte Organisation und Kommunkation; Mobbing, Stresskrankheiten und Burnout gratis dazu

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Friedrichshafen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Thema Luftschiff.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass massive Missstände bekannt sind, aber nichts unternommen wird.
Es nichtmal eine Gewerkschaft oder einen Betriebsrat gibt.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Arbeiter einstellen, damit nicht mehr in rechtlich fragwürdigen sowie physisch&psychisch zermürbenden Umständen gearbeitet werden muss.

Eklatantes Fehlverhalten und Mobbing ernst nehmen und personelle Konsequenzen ziehen - egal wie wichtig der Mobber für die Firma ist.

Wenn es dort nicht so toxisch wäre und es vernünftige Hierarchien gäbe mit funktionierenden Kontrollinstanzen, dann wäre diese Firma deutlich besser und hätte Potential.

Arbeitsatmosphäre

Es schwankt zwischen etwas ruhigeren Tagen und extrem viel zu tun. Dazu viel Galgenhumor um mit dem Chaos umzugehen. Sehr viel Stress, der urplötzlich hereinbrechen kann, weil sich die Pläne mal wieder geändert haben. Auch weil die Firma permanent (von oben gewollt) unterbesetzt ist um Geld zu sparen und dadurch meistens kein personeller Puffer existiert. Bestimmte wichtige Stellen werden nur von einer Person ausgefüllt. Viele Arbeiter laufen nur noch auf Verschleiß. Das drückt die Stimmung. Sätze wie "Es ändert sich ja sowieso nichts" und "Mal kucken, wie lange ich mir das hier noch antue" sind keine Seltenheit. Es wird in Lehrgängen und Meetings betont, dass Feedback ausdrücklich erwünscht ist. Wenn man allerdings konstruktive Kritik übt, wird man von der zuständigen Person niedergemacht. Der Stress, der die Summe des schlechten Managments ist, wird von oberster Ebene nach unten weitergereicht. Am Ende gibt es dann wieder Lobeshymnen, wie toll "wir" das alles machen. Die Firma implodiert allmählich, aber es wird von ganz oben alles schön geredet. Der Grund dafür ist, dass zwischen dem Mittleren Managment und der Chefetage keine ehrliche und konstruktive Kommunikation exisitiert.

Image

Kaum Mitarbeiter sprechen wohlgesonnen von der Firma. Die einzigen die die Firma positiv betrachten, sehen keine Alternative aufgrund persönlicher Umstände.

Work-Life-Balance

Die Arbeit schlaucht körperlich, aber vor allem so, dass man oft zuhause keine Energie mehr hat für den Haushalt oder Hobbies. Es wird oft über den gesetzlichen Rahmen hinweg gearbeitet weil etwas unbedingt fertig werden muss. Überstunden häufen sich schnell und können für manche Arbeiter mit Schlüsselkompetenzen nur schwer abgearbeitet werden, da sie immer gebraucht werden. Urlaube über eine Woche können außerhalb vom WInter eher selten genommen werden.

Karriere/Weiterbildung

Aufstieg ist nach vielen Jahren für manche Positionen möglich. Es gibt Lehrgänge, die für die Arbeit von Nöten sind, diese bekommt man auch.

Gehalt/Benefits

Für das Maß an Verantwortung wird einem nicht ansatzweise genug gezahlt. Wertschätzung - nicht vorhanden. Man bekommt Mindestlohn. Heißt, wenn die Firma es könnte, würden sie noch weniger geben. So wenig wie möglich. Aber immerhin pünktlich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Auf Umweltschutz wird oberflächlich dort geachtet, wo es der Gesetzesgeber merkt, aber selbst da ist es ausbaufähig.

Kollegenzusammenhalt

Auf horizontaler Ebene ist das Verhältnis gut. Gegenüber Vorgesetzten überlebt man einfach, spielt deren Spiele, studiert möglichst sichere Antworten auf herablassende Sprüche ein, etc.
Mobber werden gedeckt.

Umgang mit älteren Kollegen

An älteren Kollegen wird so sehr festgehangen, dass man sie mehrere Male aus der Rente wieder zurückholt.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten haben vor allem ihren eigenen Machterhalt im Sinn.
Z.B. weigern Dienstältere sich aktiv dagegen, bestimmte Fähigkeiten anderen Kollegen beizubringen und behüten das Wissen wie einen Schatz - aus Angst, ersetzbar zu sein. Sprüche wie "Das kannst du nicht. Überlass das mal den Profis. Am Ende machst du noch was kaputt, das wollen wir nicht" sind da die normale Reaktion auf Lernwilligkeit.
Damit herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Die Älteren, mit wesentlich attraktiveren "Uralt"-Verträgen... Und die später Eingestellten, welche systematisch klein gehalten und bei den Chefs angeschwärzt werden um die eigene Stellung zu stärken und zu rechtfertigen. Die direkten Vorgesetzten, welche eigentlich eine Vorbildsfunktion und Fürsorgepflicht erfüllen sollten, stoßen die Unterstellten, zu denen sie durchaus auch nett sein können, hinter den Kulissen in Feedback Gesprächen mit dem Chef das Messer in den Rücken. Es wird im Zweifel vor nichts zurückgeschreckt und keine niederträchtige und hinterhältige Tat ist zuwider, wenn es dem Vorgesetzten bei seiner Stellung beim Chef weiterhilft.
Der Personalabteilung und Bossen ist alles bekannt. Es wird aber nichts unternommen.

Arbeitsbedingungen

In der unzureichend belüfteten Halle ist die Luft ist immer oft voll mit bleihaltigen Abgasen durch die Luftschiffe und Diesel der Bodenfahrzeuge. Es ist häufig laut. Man bekommt wenig Sonnenlicht ab.

Kommunikation

Man ist in den wichtigen Meetings dabei, am Ende ändern sich aber sowieso ständig die Pläne. Die bekommt man dann entweder nach Flüsterpost-Prinzip gerade so früh genug mit oder wenn

Gleichberechtigung

Nicht mehr zeitgemäßer Sexismus liegt an der Tagesordnung. In Abwesenheit von Damen fallen oft derb sexistische, anzügliche und herablassende Sprüche, oft nicht mal mehr als Scherz getarnt.

Interessante Aufgaben

Die Arbeitslast wird vor allem danach verteilt, der bei der permanenten Unterbesetzung eben da ist. Wenn man für eine Aufgabe aus Sicherheitsgründen mehr Leute benötigt, diese aber wie meistens nicht verfügbar sind, dann stemmt man die Arbeit eben mit vollem Risiko alleine. Man kann die Tätigkeit dann auch verweigern, aber das würde wieder dazu führen, dass man als Arbeitsverweigerer angeschwärzt wird. Damit einher geht dann auch der immer größer werdende soziale Druck von oben, Mobbing, etc.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.