6 von 8 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
selbstständig arbeiten lassen
nichts - machen alle nur ihren job
keine - alles ist gut wie es ist
arbeit im freien - täglich frische luft
bei schnee, regen und sturm müssen wir auch raus
zeitungswagen für die boten und regendichte kleidung
lässt mich in ruhe meine arbeit machen
bei wind und wetter draussen arbeiten
keine - ich kann eh nichts ändern
keine probleme mit dem chef - angenehme arbeit
nichts - paast alles - keine probleme
ich habe keine verbesserungsvorschläge
Selbstständige Arbeit an der frischen Luft.
Schlechte Bezahlung. Schlechte Kommunikation. Zusteller ist immer Schuld. Urlaub kann nicht Flexibel genommen werden. Wenns mal Kontakt zu den "Chefs" bzw. den "Büro" Leuten gibt immer Negativ behaftet.
Ehrliche Bewerbungsgespräche, eventuell mal selber eine Woche die Zeitungen verteilen eh man großmundige Versprechungen macht.
Selbstständiges Arbeiten im Freien.
Urlaub immer sehr Problematisch. Wenn man hier "Nett" ist und mal jemanden der Krank ist "Vertritt" hat man schon Verloren. Bezahlt wird gefühlt ca. die hälfte der Arbeitszeit.
Ganz normale 450€ "Abzocke" - beweifle das die jemals mehr Zahlen, bzw die Arbeit reduzieren.
2 Minuten "Bewerbungsgespräch" gefüllt mit ~20 Lügen. Angefangen beim Geld über die Arbeitszeit bis hin zum tollen "Gebiet". Urlaub 1-2 Wochen vorher sei kein Problem - die ersten 3-4 Urlaubsanträge wurden alle Abgelehent - "Da müssen Sie wie alle anderen auch den Urlaub am Anfang des Jahres einreichen". Eine Umhänge-Tasche und Morgens 1h "Spazieren" - die Realität sind dann 15-20 Zeitungs "Pakete" am Samstag Morgen.
Am Telefon immer ein sehr unfreundlich "Sie sind an allem Schuld Ton".
Völlig undurchsichtige Lohnabrechnung. Nachtzuschlag von 10% wenn überhaupt.
Gemessen ca. ~55h im Monat - wäre bei Mindestlohn ohne Zuschläge 505€. Bekommen tue ich wenn überhaupt um die 400€.
Ist auch nur ein 450€ Job, Bezahlung ist trotzdem ein Witz.
Routine - 6 Tage die Woche das gleiche.
+ die stets pünktliche Zahlung des Lohns, auch wenn erst zur Monatsmitte, wie es typisch im Niedriglohnsektor ist.
— den Arbeitsumständen (ausschließliche Nachtarbeit bei Wind und Wetter) nicht angemessene Bezahlung
— undurchsichtige Kommunikation, wenn es um Änderungen geht
— unübersichtliche und schlecht nachprüfbare Gehaltsabrechnungen
Wertschätzen Sie Ihre Angestellten nicht nur mit leeren Worten.
Das Unternehmen »ZVG Zeitungsvertriebs- und Servicegesellschaft mbH Paderborn« dürfte bei den meisten weitgehend unbekannt sein.
Man kann sich seine Arbeitszeit theoretisch selbst wählen; die Zeitungen müssen beim Kunden bis spätestens 6:00 Uhr geliefert werden (bei manchen auf eigenen Wunsch früher). Je nachdem, wie viele Kollegen krank sind oder wie viele Bezirke schlichtweg keinen eigenen Zusteller finden und dadurch vertreten werden müssen, können sich die Arbeitszeiten beliebig ausdehnen. Ob man ohne viel Schlaf seinen Alltag noch meistern kann, interessiert die Geschäftsführung nicht. Manche Mitarbeiter im Außendienst kennen das Medium »E-Mail« noch nicht und versuchen einen zu beliebigen Zeitpunkten tagsüber telefonisch zu erreichen. Dass ein Niedriglohnjob nicht zwingend mit einer ständigen telefonischen Erreichbarkeit gekoppelt sein kann und man auch ein Leben außerhalb seiner Dienste bei der ZVG hat, ist dort unbekannt.
Die Produktion und der Vertrieb von Wegwerfzeitungen (»Tageszeitungen«) verschlingt Unmengen von Energie und Ressourcen. Die Zeitungspakete werden in Kunststofffolie und mit Kunststoff-Packbändern angeliefert, die man als Zusteller selbst entsorgen muss. Die zweimal wöchentlich auszutragenden Werbezeitungen landen beim Kunden oft ungelesen direkt in der Mülltonne.
Die einzigen Aufstiegschancen bestehen darin, mehr und mehr Bezirke zu übernehmen.
Da man als Zeitungszusteller nachts überwiegend allein unterwegs ist, trifft man seine Kollegen höchstens an der Ablagestelle.
Der Außendienst agiert oberflächlich betrachtet zuvorkommend. Nach einiger Zeit merkt man, dass dieser von seinen Vorgesetzten ebenso unter Druck gesetzt wird, sodass der ganze Stress letztlich an den Zustellern hängen bleibt. Die Geschäftsführung scheint recht unorganisiert zu sein, sodass gerne mahnende Briefe verschickt werden, etwa weil man noch keine Urlaubszeiten eingetragen haben soll, was tatsächlich jedoch nicht der Fall ist.
Die Arbeit findet ausschließlich im Freien, nachts und bei jedem Wetter statt. Nur das Nötigste wird gestellt — eine Transporttasche fürs Fahrrad (ja nach Bezirk viel zu klein bemessen), eine Stirnlampe niedrigster Qualität und dünne, fingerlose Handschuhe aus dem 1-Euro-Laden (Stand: Frühjahr 2016). Weitere Arbeitskleidung und Hilfsmittel werden nicht gestellt. Für den Verschleiß an seinen Fahrzeugen und seiner Kleidung muss man selbst aufkommen.
Überwiegend per E-Mail, teils telefonisch. Einwegkommunikation ab und zu schriftlich.
Nicht mehr als Mindestlohn, eine niedrige Kilometerpauschale (reicht pro Monat für ein Paar neue Bremsklötze fürs Fahrrad) und einen geringen 10-prozentigen Nachtzuschlag.
Dank hervorragender Lobbyarbeit der Zeitungsbranche durfte der ohnehin niedrige Mindestlohn 2015 um 25 % und 2016 um 17 % gedrückt werden.
Reine Routineaufgaben, teils aufgelockert durch fluktuierende Abonnenten.