Wenn Inkompetenz eine Kernkompetenz wäre, hätte dieses Unternehmen längst Marktführerstatus.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Mit viel Fantasie vielleicht den Lerneffekt, wie man es nicht macht.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Praktisch alles auf Führungsebene: viel Gerede, wenig Substanz. Kollegialität war mal vorhanden – wurde aber erfolgreich wegorganisiert.
Verbesserungsvorschläge
Vielleicht einmal klären, was Führung eigentlich bedeutet – nicht nur googeln, sondern auch verstehen.
Weniger Kontrolle, mehr Vertrauen ( und vielleicht mal den richtigen…revolutionäres Konzept, ich weiß).
Versprechen nur noch machen, wenn man sie auch einhalten will – oder kann.
Arbeitsatmosphäre
Ein Klima zwischen Misstrauen und Frustration – von Motivation keine Spur.
Image
Nach außen wahrscheinlich geschniegelt, intern eher eine Parallelwelt.
Work-Life-Balance
„Balance“ existiert hier nur als Buzzword. Druck ist dafür reichlich vorhanden.
Karriere/Weiterbildung
Investitionen in Mitarbeiter? Lieber nicht – könnte ja Geld kosten.
Gehalt/Benefits
Minimalprinzip konsequent durchgezogen. Extras wirken wie ein Mythos. Bekommen auch nur die Lieblinge / Performer der besten Hinterlistigkeit
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Spielt offenbar keine Rolle.
Kollegenzusammenhalt
Früher vielleicht – heute eher ein Relikt aus besseren Zeiten.
Umgang mit älteren Kollegen
Wertschätzung scheint selektiv vergeben zu werden.
Vorgesetztenverhalten
Führung durch Weitergabe von Meinungen nach oben und unten – Eigenständigkeit optional. Verantwortung wird gerne weitergereicht.
Arbeitsbedingungen
Konstant unterdurchschnittlich, ohne erkennbare Verbesserung.
Kommunikation
Viel geredet, wenig gesagt – und noch weniger stimmt.
Gleichberechtigung
Wer oben ist, bleibt oben. Der Rest darf zuschauen.
Interessante Aufgaben
Wenn man Glück hat, findet man selbst etwas Interessantes – vorgegeben wird wenig.