Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

1000things 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

"Traumjob" aka 1000things that drain you

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Wien gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass ständig Kununu-Bewertungen gemeldet und gelöscht werden, obwohl es hier darum geht, Realitäten offen zu legen. Vielleicht sollte man mehr Energie in die Behebung der Probleme stecken, als in die Kontrolle dieser Plattform.

Verbesserungsvorschläge

Runter vom Gas. Stabilisiert erst das, was ihr aufgebaut habt, bevor ihr euch in die nächsten tausend Projekte stürzt, auf Kosten aller. Außerdem: Weniger Bücher über gute Geschäftsführung lesen und wieder mehr Mensch sein.

Arbeitsatmosphäre

Wertschätzung ist ein Fremdwort. Zwar werden zahlreiche positive Werte im Umgang miteinander gepredigt, von führenden Positionen kann man allerdings nur wenig erwarten (z.B. Transparenz). Lob wird ausgesprochen, dabei werden in großer Runde jedoch meist die selben Mitarbeitenden in den Fokus gerückt, während andere auf der Strecke bleiben. Gleichzeitig hängt man sich auf kleinteiligen Feedbackschleifen auf, die Zeit und Nerven kosten. Eine eigene, ehrliche Meinung im Sinne der gepredigten Transparenz kann einem zum Verhängnis werden.

Kommunikation

Es wird viel und endlos kommuniziert – Themen, die Mitarbeitenden auf der Seele brennen, werden dabei aber gerne unter den Teppich gekehrt. Ein anonymes Postfach soll der Kommunikation über die hierarchischen Ebenen hinweg helfen. Die Antworten der Geschäftsführung sind dabei stets so diplomatisch formuliert, dass man hinterher noch mehr Fragen hat.

Kollegenzusammenhalt

Der starke Zusammenhalt unter Kolleg*innen ist das Einzige, was dieses Schiff vor dem Untergang bewahrt. Darüber ist man sich bewusst und damit wird m.M.n. gepokert. Vieles wird ausgehalten, weil man sich gegenseitig nicht "im Stich lassen" will. Mit zunehmendem Wachstum der Firma wird allerdings auch diese Komponente kleiner, da der starke Wechsel von Mitarbeitenden keine enge Bindungen mehr zulässt.

Work-Life-Balance

Stichwort: "unbegrenztes Urlaubsmodell". Klingt wahnsinnig toll und im Sinne der "New Work" auch fortschrittlich. Es fällt allerdings schon schwer, den normalen Urlaub zwischen Projekten unterzubekommen. Ganz zu schweigen von dem Workload, den man vorher ab- bzw. vorarbeiten muss. Es gibt über Weihnachten und Neujahr einen fixen Betriebsurlaub, den man nehmen muss, dafür auch Urlaubstage abgezogen bekommt, nur damit man dann je nach Team trotzdem für Community-Dienste auf den Sozialen Medien (Instagram, Facebook) eingeteilt wird.

Vorgesetztenverhalten

Wenn es nicht gerade um das anonyme Postfach geht, sind die Reaktionen der Geschäftsführung mehr als emotional und oftmals unprofessionell (Enttäuschung bei Kündigung, Privates fließt in Argumentationen ein etc.). Transparenz wird gepredigt, aber nicht gelebt. Ziele wirken komplett willkürlich und spiegeln kaum die Realität wider, was natürlich zu noch mehr Stress unter den Mitarbeitenden führt, die zwar um ihre Einschätzung gebeten werden, am Ende fließt diese aber nicht in die Festlegung ein. Mit negativen Dingen wird sich ungern auseinandergesetzt, obwohl das im Sinne einer konstruktiven Feedbackkultur sogar wünschenswert wäre. Plus: Es gibt Lieblinge der Geschäftsführung, intern wie extern, und das merkt man extrem. So darf ein Externer immer wieder vor die Kamera, bekommt sogar eigene Formate, auf die eigentlich Mitarbeitende warten. Begründung: Man spare hier Ressourcen und es brauche einen Mann vor der Kamera. Hallo Mittelalter.

Interessante Aufgaben

Hier stimmt das Image der Firma wahrscheinlich noch am meisten mit der Realität überein. Die Aufgaben sind vielfältig, die Belastung ist allerdings nicht gerecht aufgeteilt. Außerdem ist es sehr stark abhängig vom Team, wie sehr man als Mitarbeiter*in in die Gestaltung der eigenen Aufgaben einbezogen wird. Trotzdem muss auch erwähnt werden, dass teilweise Menschen für einen gewissen Themenbereich eingestellt werden, der ihnen schnell wieder entzogen wird, weil man drauf kommt, dass es doch nicht funktioniert oder gewünscht ist. Das reine Chaos!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Artikel zu Nachhaltigkeit veröffentlichen und Werbung für Coca Cola, Amazon Prime, KFC und MSC Kreuzfahrten machen. Spricht für sich.

Gehalt/Benefits

Natürlich wird über dem Kollektivvertrag gezahlt, der ist in der Medienbranche nur leider eh ein Witz. Ein allgemeingültiges Gehaltsmodell hat jede Chance auf finanzielle Wertschätzung im Keim erstickt. Für logische Beförderungen muss man endlos kämpfen. In einigen Fällen brennt man dabei so aus, dass es durch die damit verbundene Lohnerhöhung niemals ausgleichen werden könnte.

Image

Die vermeintliche Traumfirma. Wie häufig Jobs ausgeschrieben werden, weil Mitarbeitende ihren Job an den Nagel hängen, spricht allerdings für sich.

Karriere/Weiterbildung

Der "Bildungstausender" für Weiterbildung wurde kurzfristig gestrichen und im weiteren Verlauf verkleinert, da man das Geld anderweitig benötigt hat. Ein weiteres Beispiel dafür, wie Fehlkalkulation auf dem Rücken der Mitarbeitenden ausgetragen wird.


Gleichberechtigung

Arbeitsbedingungen

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Sabine Erhardt, Lead Finance & Operations
Sabine ErhardtLead Finance & Operations

Danke für deine Rückmeldung. Da uns hier nur wenige Zeichen zur Verfügung stehen: Wir löschen keine Bewertungen, sondern beanstanden nur Falschangaben. Community-Dienste werden selbstverständlich immer vergütet. Melde dich gerne zur vertraulichen Aufarbeitung unter people@1000thingsmagazine.com. Alles Gute!

Loading...
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.