21 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
21 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
21 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
flexible Arbeitszeiten, viel Gestaltungsspielraum, empathische Führungskräfte, gute Work-Life-Balance, gute Lage des Büros im 7. Bezirk mit großer Terrasse, Office-Dogs ;)
oft sehr viele neue Projekte, die neben dem daily business Zeit finden müssen. Besser fokussieren bzw. nicht zu viele neue Projekte gleichzeitig starten. Innovation ist ja grundsätzlich gut, aber Kerngeschäft muss dazu stabil sein.
Wirklich super angenehme Arbeitsatmosphäre. Komme sehr gerne ins Büro und freue mich immer, meine Kolleg*innen zu sehen.
Sehr gut, da Arbeitszeit sehr flexibel einteilbar ist und auf private/familiäre Ereignisse viel Rücksicht genommen wird. Allerdings muss man schon sehr eigenständig darauf achten, die gebotene Work-Life-Balance auch wirklich zu wahren. Es wird zwar um langfristige Urlaubsplanung gebeten, aber auch kurzfristige Anfragen klappen meist.
Weiterbildungsbudget wurde dieses Jahr für ein Mental Health Angebot für das gesamte Unternehmen genutzt, zuvor eher fachlich/individuell. Weiß nicht wie das im nächsten Jahr sein wird.
Es gibt ein Gehaltsmodell, das jährliche Erhöhungen für alle vorsieht. Beim Gehalt an sich ist aber sicher noch Luft nach oben.
keine nennenswerten Bestrebungen in meinen Augen.
Sehr gut! Tolle Kolleg*innen, die einander immer unter die Arme greifen wenn irgendwo Hilfe gebraucht wird.
Nicht sehr viele ältere Kolleg*innen, aber keine Altersdiskriminierung o.ä. in meinen Augen.
Persönliche Meinung wird gehört und in Entscheidungen nach Möglichkeit einbezogen. Generell habe ich den Eindruck dass alle mit ihren Führungskräften recht zufrieden sind.
Neue Bürogestaltung ist gut gelungen, Nun auch endlich mehr Meetingflächen und ein großer Sozialraum. Vor allem jetzt auch endlich eine Klimaanlage!!
Gute Kommunikation - mit Luft nach oben. Es wird versucht sehr transparent zu kommunizieren. Gelingt nicht immer, bei manchen Themen vielleicht sogar zu viele/frühe Infos, die eher verunsichern. Aber deutlich besser als bei meinen früheren Arbeitgebern.
Diskriminierung ist absolut kein Thema, hatte noch keine schlechten Erfahrungen - weder selbst noch bei anderen mitbekommen.
Sehr viele interessante Aufgaben da immer wieder neue Projekte und Veränderungen anstehen. Aber jemand, der mit Veränderungen nicht gut klar kommt, wird wahrscheinlich nicht glücklich werden.
Das Freiheitsgefühl, das man sich hier trotz Vollzeit-Fixanstellung behält.
Cool wäre ein Kontingent an individuellen Coaching-Einheiten.
Durch die drei Büro-Stockwerke kann man immer das wählen, was man gerade braucht: Co-Working Atmosphäre und plaudern zwischendurch mit den Kolleg*innen, Kreatives Arbeiten im Studio oder Focus-Time im Konzentrationsbereich. Unsere gemeinsame Mittagspausen füllen mein Herzerl immer bis zum Rand voll. <3
Eine absolute Love-Brand, die auch nach außen (vor allem in der Wiener Bubble) sehr gemocht wird.
Alles ist machbar, man ist hier allerdings selbst stark gefordert seine persönliche Balance zu finden und auch zu leben.
Jährliches Budget zur individuellen Fortbildung & interne Workshops/Trainings um voneinander zu lernen.
Als Goodie ab dem ersten Dienstjahr gibts ein Wiener Linien Ticket, außerdem gibt's jährliche Team-Trips und Vision Days.
Die freie Redaktion versucht so gut es geht soziale Themen aufzugreifen und nutzt die Reichweite von 1000things zur Aufklärung/Service und Hilfe im Bezug auf gesellschaftspolitisch relevante Themen.
100% Support, Zusammenhalt und Hands-on Mentalität aller Kolleg*innen. Hab hier in einer langen Zeitspanne noch keine Ellbogenmentalität oder Feindseligkeiten erlebt.
Sehr, sehr offene Haltung allen Mitarbeiter*innen gegenüber, regelmäßige Gelegenheiten zum unverbindlichen und offenen Austausch mit der Geschäftsführung. Zugang und Austausch-Möglichkeit zum direkten Lead ist immer unkompliziert und jederzeit möglich.
Jegliche (gut argumentierte) Wünsche und Needs werden wenn machbar ohne jeglichen Bürokratieaufwand unkompliziert umgesetzt. Freie Zeiteinteilung, unbegrenzt Urlaub und das alles auf Vertrauensbasis, erzeugen großes Gefühl von Freiheit trotz Angestelltenverhältnis.
Guter und ausreichender Informationsfluss. Man macht sich viele Gedanken was, warum und wie es dem Team kommuniziert wird.
Side Projekte und neue Aufgabenbereiche sucht man sich hier selbst, somit ist mein Job so gut wie jedes Jahr ein Komplett anderer. Auch abteilungsübergreifende Mitarbeit und Mitgestaltung von Projekten ist möglich und erwünscht.
teilweise flexible Arbeitszeiten, Home-Office möglich, toller Zusammenhalt zwischen den Kolleg*innen, viele Firmenevents und Ausflüge, Lunch-Angebote mit Lokalen in der Nähe
Die GF schiebt Verantwortung für Probleme komplett an Teamleads oder Mitarbeiter*innen ab und sieht sich nicht in der Verantwortung, eigenständig für Lösungen zu sorgen. Es wird von jeder einzelnen Person erwartet, als Arbeitnehmer*in so zu arbeiten, als wäre es die eigene Firma. Erlebnisse und Wahrnehmung wird einem teilweise abgesprochen. Vertrauen wird meiner Meinung nach schamlos ausgenutzt. Kommunikation intern teilweise sehr toxisch. Arbeit und Privatleben werden miteinander verstrickt.
Ich kann den dort verbleibenden nur raten: hört auf euer Bauchgefühl, glaubt an eurer Wahrnehmung, lasst euch nicht den Mund verbieten und sprecht Missstände an. Ihr seid damit nicht alleine.
Wenn man gleiche und schlimmere ausbeutende Strukturen fördert, wie sie auch in der restlichen Branche bekannt sind, sollte man dringend aufhören, sich mit Begriffen wie "New Work" oder „Work-Life-Balance" zu schmücken. Wenn kein Budget und keine Ressourcen für weiteren Wachstum existieren wäre es gut, den Fokus nicht auf Wachstum zu legen sondern darauf, die bestehende Situation zu stabilisieren, bevor man weitere Projekte erfindet, für die es keine Ressourcen gibt.
Die "Unternehmenswerte" werden zwar bei jeder größeren Präsentation oder beim jährlichen Kickoff gepredigt, umgesetzt und gelebt werden sie aber kaum, auch nicht von der GF. Wer Missstände offen und auch unter den Kolleg*innen anspricht (auch um sich abzusichern, dass es sich um kein Missverständnis handelt) wird beschuldigt, "Gerüchte zu streuen" und "schlechte Stimmung zu verbreiten". Klassische Schuldumkehr, die auch in anderen Bereichen stattfindet. Vertrauen herrscht in diesem Unternehmen keines, da man sich weder darauf verlassen kann, dass bei klarer Ansprache von schlechten Bedingungen gehandelt wird noch, dass das Feedback überhaupt weitergegeben wird.
Das Image nach außen hat mit der Realität, die im Unternehmen herrscht, so gut wie nichts zu tun. Es gibt keine funktionierenden (!) Strukturen, die dafür Sorgen, dass die Werte im Arbeitsalltag umgesetzt werden. Zitat Website: "Gerade in der Medienbranche ist der Begriff New Work oftmals eine fesche Worthülse, die mehr Schein als Sein ist. Wir möchten das anders machen" - tun es aber nicht. Auch bei 1000things ist der Begriff New Work nichts als ein Aushängeschild um junge, ambitionierte Menschen zu ködern.
Work-Life-Balance ist einer der Punkte, mit denen sich das Unternehmen zwar auf Linkedin und nach außen hin schmückt, welches aber real wie beschrieben für Mitarbeiter*innen kaum umsetzbar ist. Freizeit und Arbeit verschwimmen sehr stark. Urlaub kann teilweise nicht sorgenfrei genommen werden, da es aufgrund der Unterbesetzung in vielen Teams keine Personen gibt, die übernehmen können. Urlaub bedeutet vor- und nacharbeiten und riskieren, dass Kolleg*innen den Workload zusätzlich zu ihrer eigenen Auslastung tragen müssen. Der Workload kann bei Normalbetrieb oft schon kaum bewältigt werden, vor allem in den sehr starken Auslastungsspitzen, die jedes Jahr erneut auftreten, der GF vollkommen bewusst sind und während denen trotzdem keine Maßnahmen ergriffen werden, um Mitarbeiter*innen zu entlasten. Der Mental Load, den man von der Arbeit nach Hause nimmt ist oft aufgrund fehlender Organisationsstrukturen so hoch, dass man auch die Freizeit die man hat nur selten genießen kann.
Es wird nach außen so getan, als seie einem Nachhaltigkeit ein Anliegen, intern wird das aber eher mal so mal so gelebt und auch gerne ganz über Bord geworfen (Achtung Wortwitz), wenn ein Unternehmen wie MSC Kreuzfahrten gerne eine Anzeige buchen würde. Kooperationen mit fragwürdigsten Konzernen sind auch kein Problem, solange das Geld stimmt, obwohl von Seite des Gründers immer wieder betont wird, wie wichtig es wäre, sich auf solche Geschäfte nicht einzulassen.
Es gibt offiziell keine Junior Positionen, aber wie auch in einer anderen Bewertung bereits geschrieben, Junior Gehälter. In manchen Fällen ist eine Beförderung/Aufstieg kaum möglich, weil die Kriterien im Entwicklungsmodell, die dafür erfüllt sein müssten bei dem Workload gar nicht erfüllt werden können bzw. überhaupt keine Zeit bleibt, um daran zu arbeiten oder auch einfach keine Gelegenheiten dafür existieren. Weiterbildung: Es gab früher 1000€ jährlich pro Mitarbeiter*in, die für Weiterbildung genutzt werden konnten, was grundsätzlich ein gutes Angebot war. Dieses wurde meines Wissens nach 2025 reduziert/eingestellt/auf Eis gelegt, weil kein Geld mehr dafür zur Verfügung stand. Stellen und Lead Positionen werden teilweise sehr willkürlich vergeben ohne dass objektiv überprüft wird, ob die Person irgendwelche Führungsqualitäten hat ein Team zu leiten. Die Leads wirken teilweise überfordert oder manche auch komplett vom Arbeitsalltag entkoppelt, da diese teilweise zusätzlich zu 100% Auslastung noch die Team Organisation zu stemmen haben.
Der Zusammenhalt zwischen den Kolleg*innen ist sehr stark, was auch für viele der einzige Grund ist, in der Firma zu bleiben. Teilweise mischt sich Privatleben und Arbeit so stark, dass eine Kündigung auch sozialen Verlust bedeutet, was diese Dynamik zu einer weiteren toxischen Struktur macht. Die Bewerber*innen werden vom Unternehmen extra so gecastet, dass sich die Teams untereinander sehr gut verstehen und man davon ausgehen kann, dass aufgrund von persönlicher Loyalität und Pflichtbewusstsein auch über die eigenen Grenzen gegangen wird, um den Workload zu bewältigen.
Auf Kritik wird zwar reagiert, tatsächliche Veränderung gibt es jedoch kaum. Im schlimmsten Fall wird man gegaslightet, dass man sich mit Problemen überhaupt nicht gemeldet hätte. Man wird vertröstet, es wird mit fehlendem Budget argumentiert (während in anderen Teams für neu erfundene Stellen 3 Personen eingestellt werden). Das suchen nach Lösungen wird nach unten hin abgewälzt, zusätzlich zum eh schon nicht bewältigbaren Workload. Anstatt sich auf aktuelle Probleme in der Firma zu fokussieren liegt der Hauptfokus der GF gefühlt darauf zu überlegen, was man denn als Unternehmen alles noch zusätzlich umsetzen könnte, ohne dass es dafür personelle Ressourcen gibt.
Die Arbeitsbedingungen sind so lala. Es herrscht eine open desk policy, trotzdem sind viele Teams immer am selben Ort anzutreffen. Oft fehlt es an Meeting-Räumen und wenn die ganze Firma vor Ort im Büro arbeiten würde gäbe es nicht genug Arbeitsplätze, was aber durch Homeoffice abgefangen werden kann. Sonderlich modern ist die Ausstattung nicht und auch eher auf das minimalste, was es zum Arbeiten braucht, reduziert.
Die Kommunikation ist teilweise rhetorisch sehr stark und manipulativ, so dass man fast das Gefühl hat, man würde bei einer Pressekonferenz zuhören. Es wird mit Motivationssätzen und Worthülsen um sich geworfen, inhaltlich werden Probleme zwar ausführlich erklärt und benannt, Lösungen gibt es aber keine. Themen, die mehrfach besprochen wurden, werden beim nächsten Mal wieder gleich angegangen wie zuvor, so dass irgendwann das Gefühl entsteht, man würde gegen Wände reden. Themen werden oft nicht über die von der Firma eingerichteten Strukturen (Teamsleads, Vertrauenspersonen) weitergegeben. Wenn man sich irgendwann selbst an die GF wendet ist es nicht unwahrscheinlich, dass diese so tun, als hätten sie noch nie etwas von dem Problem gehört. Viele bereits besprochene Probleme treten immer wieder in den Vordergrund, weil keine tatsächliche Veränderung stattgefunden hat. In größeren Meetings und JFX werden manche Themen aber auch Erfolge kommuniziert. Es wird sehr viel gelobt und wertgeschätzt. Die Kommunikation in den JFX wirkt jedoch teilweise sehr konstruiert und oberflächlich, über die eigentlichen Ursachen vieler Missstände wird geschwiegen.
Der Gehalt ist unterdurchschnittlich und für das, was von einem erwartet wird, eine Frechheit. Nicht nur, dass man deutlich mehr Aufgaben übernimmt als in der Jobausschreibung, auch neue Jobs und To-Dos werden oft einfach Mitarbeiter*innen zusätzlich auferlegt, statt neues Personal dafür einzustellen, was ein absolutes Unding ist und sich langfristig negativ auf den Arbeitsmarkt auswirkt. 2025 wurde ein Gehaltsmodell eingeführt, das als Totschlag-Argument genutzt wird um jegliche Verhandlung über Gehalt im Keim zu ersticken. Viele im Unternehmen haben das Modell schon bei Einführung kritisiert, woraufhin von der GF so getan wurde, als hätten jene Mitarbeiter*innen das Modell einfach nicht verstanden. Die HR Abteilung wurde dazu angewiesen, ein verpflichtendes Meeting zu halten, in dem die Parameter des Modells erneut erklärt wurden, um das Narrativ aufrecht zu erhalten, dass die Kritik nur auf Missverständnissen fußt. Auch andere Sozialleistungen wie das flexible Urlaubsmodell über die 5 Wochen hinaus sind an Bedingungen geknüpft, die für 90% der Firma gar nicht erfüllbar sind.
Ungleichheit ist kein Thema. Alle werden gleich behandelt, unabhängig vom Geschlecht.
Die Aufgaben sind sehr vielseitig und geben einem Einblicke in viele verschiedene Bereiche, was durchaus positiv zu erwähnen ist. Die Projekte wiederholen sich jährlich und da das Unternehmen den Fokus nur auf Wachstum legt, ohne die dafür notwendigen Bedingungen zu schaffen, kommen jedes Jahr zusätzlich zu den bereits bestehenden Projekten welche oben drauf, bis es so viele Aufgaben sind, dass diese nicht mehr ordnungsgemäß erledigt werden können und der Spaß an den Aufgaben verloren geht.
An die Mitarbeiter*innen, die sich hier wiederfinden: Hört auf euer Bauchgefühl. Nehmt körperliche Signale ernst. Habt den Mut zu einer eigenen Meinung.
Dass ständig Kununu-Bewertungen gemeldet und gelöscht werden, obwohl es hier darum geht, Realitäten offen zu legen. Vielleicht sollte man mehr Energie in die Behebung der Probleme stecken, als in die Kontrolle dieser Plattform.
Runter vom Gas. Stabilisiert erst das, was ihr aufgebaut habt, bevor ihr euch in die nächsten tausend Projekte stürzt, auf Kosten aller. Außerdem: Weniger Bücher über gute Geschäftsführung lesen und wieder mehr Mensch sein.
Wertschätzung ist ein Fremdwort. Zwar werden zahlreiche positive Werte im Umgang miteinander gepredigt, von führenden Positionen kann man allerdings nur wenig erwarten (z.B. Transparenz). Lob wird ausgesprochen, dabei werden in großer Runde jedoch meist die selben Mitarbeitenden in den Fokus gerückt, während andere auf der Strecke bleiben. Gleichzeitig hängt man sich auf kleinteiligen Feedbackschleifen auf, die Zeit und Nerven kosten. Eine eigene, ehrliche Meinung im Sinne der gepredigten Transparenz kann einem zum Verhängnis werden.
Die vermeintliche Traumfirma. Wie häufig Jobs ausgeschrieben werden, weil Mitarbeitende ihren Job an den Nagel hängen, spricht allerdings für sich.
Stichwort: "unbegrenztes Urlaubsmodell". Klingt wahnsinnig toll und im Sinne der "New Work" auch fortschrittlich. Es fällt allerdings schon schwer, den normalen Urlaub zwischen Projekten unterzubekommen. Ganz zu schweigen von dem Workload, den man vorher ab- bzw. vorarbeiten muss. Es gibt über Weihnachten und Neujahr einen fixen Betriebsurlaub, den man nehmen muss, dafür auch Urlaubstage abgezogen bekommt, nur damit man dann je nach Team trotzdem für Community-Dienste auf den Sozialen Medien (Instagram, Facebook) eingeteilt wird.
Artikel zu Nachhaltigkeit veröffentlichen und Werbung für Coca Cola, Amazon Prime, KFC und MSC Kreuzfahrten machen. Spricht für sich.
Der "Bildungstausender" für Weiterbildung wurde kurzfristig gestrichen und im weiteren Verlauf verkleinert, da man das Geld anderweitig benötigt hat. Ein weiteres Beispiel dafür, wie Fehlkalkulation auf dem Rücken der Mitarbeitenden ausgetragen wird.
Der starke Zusammenhalt unter Kolleg*innen ist das Einzige, was dieses Schiff vor dem Untergang bewahrt. Darüber ist man sich bewusst und damit wird m.M.n. gepokert. Vieles wird ausgehalten, weil man sich gegenseitig nicht "im Stich lassen" will. Mit zunehmendem Wachstum der Firma wird allerdings auch diese Komponente kleiner, da der starke Wechsel von Mitarbeitenden keine enge Bindungen mehr zulässt.
Wenn es nicht gerade um das anonyme Postfach geht, sind die Reaktionen der Geschäftsführung mehr als emotional und oftmals unprofessionell (Enttäuschung bei Kündigung, Privates fließt in Argumentationen ein etc.). Transparenz wird gepredigt, aber nicht gelebt. Ziele wirken komplett willkürlich und spiegeln kaum die Realität wider, was natürlich zu noch mehr Stress unter den Mitarbeitenden führt, die zwar um ihre Einschätzung gebeten werden, am Ende fließt diese aber nicht in die Festlegung ein. Mit negativen Dingen wird sich ungern auseinandergesetzt, obwohl das im Sinne einer konstruktiven Feedbackkultur sogar wünschenswert wäre. Plus: Es gibt Lieblinge der Geschäftsführung, intern wie extern, und das merkt man extrem. So darf ein Externer immer wieder vor die Kamera, bekommt sogar eigene Formate, auf die eigentlich Mitarbeitende warten. Begründung: Man spare hier Ressourcen und es brauche einen Mann vor der Kamera. Hallo Mittelalter.
Es wird viel und endlos kommuniziert – Themen, die Mitarbeitenden auf der Seele brennen, werden dabei aber gerne unter den Teppich gekehrt. Ein anonymes Postfach soll der Kommunikation über die hierarchischen Ebenen hinweg helfen. Die Antworten der Geschäftsführung sind dabei stets so diplomatisch formuliert, dass man hinterher noch mehr Fragen hat.
Natürlich wird über dem Kollektivvertrag gezahlt, der ist in der Medienbranche nur leider eh ein Witz. Ein allgemeingültiges Gehaltsmodell hat jede Chance auf finanzielle Wertschätzung im Keim erstickt. Für logische Beförderungen muss man endlos kämpfen. In einigen Fällen brennt man dabei so aus, dass es durch die damit verbundene Lohnerhöhung niemals ausgleichen werden könnte.
Hier stimmt das Image der Firma wahrscheinlich noch am meisten mit der Realität überein. Die Aufgaben sind vielfältig, die Belastung ist allerdings nicht gerecht aufgeteilt. Außerdem ist es sehr stark abhängig vom Team, wie sehr man als Mitarbeiter*in in die Gestaltung der eigenen Aufgaben einbezogen wird. Trotzdem muss auch erwähnt werden, dass teilweise Menschen für einen gewissen Themenbereich eingestellt werden, der ihnen schnell wieder entzogen wird, weil man drauf kommt, dass es doch nicht funktioniert oder gewünscht ist. Das reine Chaos!
Vielseitige Aufgaben, unbegrenztes Homeoffice (teilweise auch im Ausland möglich, ohne großen Aufwand), Flexible Arbeitszeiten
Leider sehr viel.
- Viele geben 100% – und trotzdem scheint es nie genug zu sein
- Führungskräfte, die sich trotz Unzufriedenheit während regelmäßiger Feedbackgespräche nicht trauen, negatives Feedback zu geben
- Führungskräfte, die meiner Meinung nach offensichtlich nicht in Leading Rollen mit Personal sein sollten
- sozial meiner Meinung nach sehr Dynamiken, die von der Geschäftsführung ausgehen, wenn man Kritik äußert
- Kununu Bewertungen werden regelmäßig gelöscht.
- Micromanaging, ua. was Arbeitszeiten betrifft.
- Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen extrem, ständiges Checken von Nachrichten (auch im Urlaub) wurde zumindest von meinem Team Lead vorgelebt und so gespiegelt, dass dieses Verhalten nicht unerwünscht sei
- Physische und mentale Gesundheit der Mitarbeitenden steht absolut nicht im Vordergrund.
- wenig monetärer Wertschätzung, dafür das Spielen „einer Familie“, die aber genauso schnell toxisch werden kann.
- Es ist Gang und Gebe zu Orten zu veröffentlichen, an denen man selbst noch nie war
Wo soll man anfangen? Es geht hier nicht nur um ein paar kleine Sachen, sondern um grundlegende große Themen.
Kritik wird regelmäßig auf sehr persönlicher Ebene vorgebracht, Micromanaging ist Thema. Ehrliches, konstruktives Feedback wird Mitarbeiter*innen oft zum Verhängnis – bis hin zur Kündigung.
Außen hui, innen Pfui. Junior Titel wurde abgeschafft, weil „es abwertend wirkt“, Junior Gehalt aber nicht. Somit gibt es interne Juniors, nach außen aber soll das nicht kommuniziert werden. Nach außen ist das Image viel positiver und New Work, als es tatsächlich ist. Auch auf Webseite und LinkedIn wird hart an dem Image gearbeitet,
nach Innen aber überhaupt nicht gelebt. Regelmäßig stellen sich die Geschäftsführer auf Bühnen, in Panels und in Podcasts und predige ihr „modernes“ New-Work-Modell.
Das „unbegrenzte“ Urlaubsmodell wird faktisch nicht gelebt. Wer es tut, sieht sich meiner Meinung nach mit unzähligen Nachfragen, Rechtfertigungen und einer hochgezogenen Augenbraue konfrontiert.
Außerdem ist Betriebsurlaub über die Weihnachtsferien verpflichtend – die Urlaubstage werden also vom Urlaub abgezogen, sie sind nicht etwa zusätzlich. Auch die Kommunikation dazu findet bei Einarbeitsungs-, oder etwa Bewerbungsprozess nicht statt. Regelungen und Abmachungen zu Urlaub werden häufig umgeändert. Es wird teilweise vorausgesetzt, dass man auch im Urlaub erreichbar ist, auch Kündigungen im Urlaub sind schon vorgekommen. Auch werden Aktivitäten aus dem Urlaub, die nichts mit dem Job zu tun haben, Mitarbeiter*innen bei Belieben negativ ausgelegt.
Nachrichten von Vorgesetzten kommen auch weit außerhalb derArbeitszeiten. Somit wird Stress und Gruppenzwang ausgelöst, wenn man die normalen Arbeitszeiten einhält. Wer nur 110% gibt, wird bestraft, 150 % und Überperformen wird vorausgesetzt.
Es gibt zwar ein persönliches „Entwicklungsmodell“, für einige Mitarbeiter*innen aber wurde selbst nach Jahren kein Modell erstellt. In der Firma gibt es das absolute Gegenteil von flachen Hierarchien, von denen aber ständig gepredigt wird. Schaut man sich die Ebenen der Redaktion an, fällt auf, dass man als Redakteurin zeitweise vier Vorgesetzte, aber nur zwei Kolleginnen auf der selben Ebene – der untersten, im Tagesgeschäft operativen, hatte.
Ein Bildungstausender (1000€ Weiterbildungsbudget pro Jahr pro Mitarbeiter*in) wird zwar plakatiert, dann aber kurzfristig doch für das gesamte Unternehmen gestrichen/drastisch reduziert, wie durch eine interne Mail aus Herbst 2025 belegbar ist. Außerdem werden sehr viele Vorschläge für Bildungstausender abgelehnt. Gehalt auf Produktionsebene für den Druck und die erwartete Arbeitsleistung sehr gering. Gehälter werden pünktlich ausbezahlt. Das gesamte Unternehmen ist gestützt von Social Media, in der Gehaltspyramide aber sind alle, die mit Social Media Produktion zu tun haben, ganz unten.
Es wird behauptet, dass Nachhaltigkeit ein Thema sei. Dennoch werden Advertorials zu MSC Kreuzfahrten, KFC, Amazon Prime und NFTs geschalten. Mehrmals mit den Gesichtern von Mitarbeiter*innen, die sich damit, Gesprächen nach zu urteilen, unwohl fühlen. Kritik dazu wird extrem ungern gesehen.
Kolleg*innen innerhalb einer Ebene haben einen tollen Zusammenhalt – das ist der Grund, warum so vieles so lange funktioniert. Die Fluktuation allerdings ist extrem hoch – sodass man sich noch fragt, wie man eine mittel- oder langfristige Bindung mit Kolleg*innen aufbauen soll.
Einer der Geschäftsführer beauftragt seinen besten Freund trotz Protest mehrerer Mitarbeiter*innen auf mehreren Ebenen wiedeholt als Freelancer. So werden unter dafür eingestellten Mitarbeiter*innenbegehrte Projekte von ihm übernommen. Zitat dazu, dass von mehreren Zeug*innen belegt werden kann: „Er ist ein Mann, wir haben schon so viele Frauen vor der Kamera“.
Stellen werden zu wenig nachbesetzt, Gaslighting und Vertrösten sind ein großes Thema in Bezug auf Gehalt und Aufstieg. Zitat „Der Workload wird besser werden“ fällt ständig. Mitarbeiter*innen wird beim Ausstieg gesagt, dass der Chef persönlich enttäuscht sei. In verschiedensten Teams wird von verschiedensten Führungskräften Mitarbeiter*innen über Monate hinweg gesagt, dass alles Bestens sei – dann aber werden sie gekündigt, und erfahren von Gesprächen, die darüber bereits über Monate hinweg hinter ihrem Rücken geführt wurden.
Wie von unzähligen Mitarbeiter*innen belegt werden kann, ist es die Norm, sich Tische zu teilen. Auch war es, zumindest bis zu meinem Ausscheiden, regelmäßig nötig, vom Sofa aus zu arbeiten, weil andere Arbeitsplätze fehlten – deswegen gehen Mitarbeiter*innnen häufig wieder ins Home Office. Aufzug im Büro nicht zuverlässig.
Erfolge werden geteilt, aber auch anderes unter den Teppich gekehrt. Hier gibt es ein Dissbalance. Auch haben einige Führungskräfte Angst vor schwierigen Gesprächen, teilen so über Monate hinweg keine Kritik – und kündigen Mitarbeiter*innen dann.
Männer-Frauen Ungleichheit ist kein Thema.
Ja. Das ist einer der Gründe, die Mitarbeiter*innen dort halten
bei allem innovationswillen auch mal eine extrarunde intern drehen, bevor die nächste und nächste initiative gelaunched wird
jegliche flexibilität, aber auch hohe auslastung
bildungsbudget war früher frei verteilbar und ist aktuell in einem großen mental health maßnahmenpaket gebündelt worden
marktübliches gehalt, es gibt jedes jahr (moderate) erhöhungen für alle, was in krisenzeiten positiv hervorzuheben ist
keine nennenswerten attribute
viele freundschaften am arbeitsplatz, was an sich sehr schön ist, aber eine herausforderung für die feedback-kultur
kommt auf das team an
büro ist in open spaces gegliedert, teilweise nicht state of the art von der ausstatung her, aber es gibt genügend platz und verschiedene arbeitszonen, wenn man das ganze haus nutzt
sehr transparent, inkl. unternehmenszahlen wie umsatz und gewinn, viele wege für feedback. für meinen geschmack wird teilweise zu lange über themen gesprochen, statt nach vorne zu schauen
man weiß, was einen erwartet, wenn einen diese themen nachhaltig interessieren, dann ist es perfekt
Viel Gestaltungsspielraum, spannende Projekte/Kunden.
Kritik wird vordergründig ernstgenommen, im Hintergrund allerdings gar nicht. Persönliche Freundschaften/Verbindungen mit der GF bringen teilweise Besserstellungen, unabhängig von der tatsächlichen Eignung.
GF sehen die Firma scheinbar oft als private Selbstdarstellungsplattform.
Verbindliches Management. Sich als Chef auch mal unbeliebt machen mit klaren Ansagen, man kann als Chef nicht everybody’s darling sein.
Es wird versucht agil zu bleiben. Es wird viel gemacht, aber nicht nach Dringlichkeit der Mitarbeitenden. Viele Side-Events.
Gehalt und teilweise die Zielvorstellungen. Man sollte Vorhandenes festigen und nicht immer höher und weiter wollen. Das zerstört leider vieles.
Mehr auf die Mitarbeitenden und ihre Probleme hören. Besseres Gehalt und nicht am unteren Ende des KV ansetzen. Essensgutscheine.
Die Atmosphäre ist grundsätzlich gut und es wird sich viel gegenseitig unterstützt.
Gutes Image. Vor allem nach Außen.
Kommt ein bisschen auf die Abteilung an, aber bessere Work-Life-Balance als in vielen anderen Unternehmen. Arbeitszeit ist sehr frei einzuteilen, viel Homeoffice möglich - solang man seine Aufgaben erledigt, gibt es keine Probleme. Man kann nach Absprache auch Nebentätigkeiten ausüben.
Aufstieg fast nur nach Abgängen möglich. Weiterbildung auch nicht mehr möglich, weil die Bildungsgutscheine gestrichen wurden. Sehr schade, dass man nicht mehr in die Mitarbeitenden investiert.
Gehalt ist leider wirklich schlecht. Das fängt beim KV an, in dem man eingeordnet wird und endet mit dem eigenen Gehaltsmodell. Es gibt kaum messbare Erhöhungen und diese sind weit unter Inflation. Hier muss dringend daran gearbeitet werden, weil sonst werden erfahrene Menschen immer gehen, weil sie für ihre Arbeit nicht wertschätzend bezahlt werden. Es wird viel versprochen und nicht umgesetzt. Man könnte auch mit Sodexo-Gutscheinen unterstützen, aber das passiert leider nicht.
Es wird versucht darauf zu achten.
Sehr gut - man versteht sich.
Gibt kaum welche. Team ist relativ jung.
Grundsätzlich sehr gut, weil wertschätzend und nicht von oben herab. Ziele sind teilweise einfach unrealistisch und es kommen Ideen aus dem Nichts, die in der aktuellen Besetzung nicht umsetzbar sind.
Büroräume sind eigentlich zu klein für das schnell gewachsene Team. Es herrscht freie Platzwahl und es hat nicht jeder einen Platz. Oft sitzen mehrere bei einem Tisch. Es könnte etwas mehr auf die Gesundheit geachtet werden - zum Beispiel mehr verstellbare Tische. Man bekommt ein MacBook und iPhone. Technik ist relativ neu.
Kommunikation ist immer schwierig in Unternehmen. Manchmal wird einfach zu viel kommuniziert, was dann mehr Unsicherheit schafft. Ansonsten gibt es regelmäßige Meetings in kleinen Teams und einmal im Monat ein großes Meeting, damit alle wissen, woran die andere Abteilung arbeitet.
Die Frauenquote ist sehr hoch. Würde daher die Gleichberechtigung als gut ansehen. Es gibt viele Karenz-Antritte, die eigentlich sehr gut aufgenommen werden. Hab schon anderes erlebt. Es wird sich wirklich gefreut, auch wenn es für das Team manchmal schwierig ist, wenn es keine Nachbesetzung gibt. Wiedereinstiege nach Karenz möglich, aber oft in anderen Jobs.
Auf jeden Fall. Das Aufgabengebiet ist sehr vielseitig und man kann sich auch in andere Projekte rein arbeiten.
1000things ist ein Arbeitgeber, der sehr auf das Wohl aller im Team schaut. Die Atmosphäre ist grundsätzlich top, Leute kommen mit sehr hohen Erwartungen ins Team, die meiner Meinung nach sehr stark erfüllt werden. Am Ende ist es aber natürlich ein Job, das übersieht man manchmal fast.
Alle arbeiten viel und intensiv, es gibt definitiv Stressphasen, aber grundsätzlich wird sehr aufeinander geachtet. 1000things hat eine 36-Stunden-Woche.
Jedes Jahr 1000 Euro für Fortbildung, teaminterne Workshops und Events, Teamtrip, ...
Transparentes Gehaltsmodell, in dem man ganz klar berechnen kann, wie sehr man Jahr für Jahr wächst. Dieses wurde im April 2024 neu eingeführt und gefällt mir sehr gut.
So wie hier hatte ich das bisher bei noch keinem Arbeitgeber
Ich fühle mich in meinem Team sehr wohl, mein Lead hört mir immer zu, auch Termine bei der unternehmensinternen Vertrauensperson oder auch der Geschäftsführung sind schnell zu haben.
Transparenz wird tatsächlich gelebt, Umsätze, Ziele, Gehaltswachstum wird transparent dargestellt und auch offen für alle erklärt, warum Dinge so sind, wie sie sind. Man wird nicht einfach vor vollendete Tatsachen gestellt.
Definitiv! In einem Medienhaus geht es immer sehr abwechselungsreich zu.
So verdient kununu Geld.