Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit April 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.4.2026
Bei Accenture Österreich herrscht insgesamt eine neutrale Stimmung unter den Mitarbeiter:innen. Die Arbeitsatmosphäre und der Kollegenzusammenhalt werden überwiegend positiv bewertet, wobei besonders die freundliche Stimmung im Team und die geringe Anzahl unerwünschter Kolleg:innen hervorgehoben werden. Auch die Work-Life-Balance schneidet im Vergleich zu anderen Beratungsunternehmen gut ab und wird als projektabhängig beschrieben, mit der Möglichkeit, die eigene Arbeitszeit flexibel zu gestalten. Kritisch gesehen werden hingegen die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten, die durch Budgetkürzungen eingeschränkt sind, sowie das als unzureichend empfundene Gehaltsniveau, das seit Jahren keine Anpassungen erfahren hat. Das Vorgesetztenverhalten wird unterschiedlich bewertet: Während das untere Management positiv ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Accenture Österreich wird überwiegend positiv bewertet. Mitarbeiter:innen schätzen besonders das freundschaftliche Klima unter Kolleg:innen, was als eine der Hauptstärken des Unternehmens hervorgehoben wird. Die allgemeine Atmosphäre wird als gut beschrieben, wobei angemerkt wird, dass diese stark vom jeweiligen Projekt und Team abhängt. Interessanterweise gibt es einen Unterschied zwischen der lokalen und globalen Ebene: Während die Atmosphäre vor Ort als sehr gut empfunden wird, wird sie auf globaler Ebene als mittelmäßig bis schlecht beschrieben. Das Management legt Wert auf wertschätzenden Umgang, was von den Mitarbeiter:innen durchaus wahrgenommen wird, obwohl respektvoller Umgang als Minimum gilt. Bei bestimmten Teams wie GRC und unter Innsbrucker Kolleg:innen wird die Arbeitsatmosphäre sogar als hervorragend beschrieben, auch wenn Budgetprobleme und unklare Kommunikation seitens der Führung manchmal negativ darauf einwirken können.
Die Aufgaben bei Accenture Österreich werden von den Mitarbeiter:innen insgesamt positiv bewertet, wobei die Bewertungen der konkreten Arbeitsinhalte differenziert ausfallen. Einige Mitarbeiter:innen berichten, dass sie wertvolles Fachwissen im Bereich Bankenregulierung erwerben konnten und von IT-Abteilungsaustauschen zu neuen Gesetzen profitierten. Allerdings wird die Aufgabenverteilung als stark projektabhängig beschrieben und hängt sowohl von der eigenen Proaktivität als auch von den individuellen Fähigkeiten ab. Ein kritischer Punkt, den einige Mitarbeiter:innen ansprechen, ist die zunehmende Auslagerung von Tätigkeiten ins Ausland, besonders nach Asien, wodurch interessante und wichtige Aufgaben intern wegfallen. Zudem wird erwähnt, dass die Projektzuweisung oft vom Glück abhängt und nicht immer die Stärken aller Teammitglieder optimal genutzt werden.
Die Kommunikation bei Accenture Österreich wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich bewertet. Während die Kommunikation auf Projektebene und innerhalb der Abteilungen als gut eingeschätzt wird, gibt es Kritik an der unternehmensweiten und abteilungsübergreifenden Kommunikation. Einige Nutzer:innen empfinden die Kommunikation "von oben" als mangelhaft und bemängeln, dass durch die Größe des Unternehmens die Pläne der Führungsebene für durchschnittliche Mitarbeiter:innen oft irrelevant erscheinen. Problematisch wird auch der hohe Zeitaufwand für Meetings gesehen, wobei beklagt wird, dass teilweise halbe Arbeitstage in unproduktiven Besprechungen verloren gehen. Es scheint jedoch Bemühungen zu geben, die Kommunikation transparenter zu gestalten.
Bei Accenture Österreich wird die Karriere- und Weiterbildungssituation von den Mitarbeiter:innen eher kritisch bewertet. Einige Beschäftigte berichten, dass optimale Entwicklungsmöglichkeiten nicht vorhanden seien und das Führungspersonal wenig Interesse an der beruflichen Weiterentwicklung zeige. Budgetprobleme, insbesondere im Bereich Tigital, scheinen die Weiterbildungsmöglichkeiten einzuschränken, und die internen Ressourcen werden als wenig hilfreich für bestimmte Positionen wie Compliance oder Regulatory empfunden. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Umstellung von Präsenztrainings auf Online-Formate zur Kostenreduktion, welche von Mitarbeiter:innen als ungeeignet für längere Schulungen und weniger wertvoll eingestuft werden. Insgesamt lässt sich eine gewisse Unzufriedenheit mit den Karriereperspektiven und dem Weiterbildungsangebot erkennen.
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