Good Luck AVL
Gut am Arbeitgeber finde ich
Was die Familie List aufgebaut hat und Prof. List persönlich als Führungsfigur.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Zu viele Manager haben mental nach wie vor nicht den Schritt in die heutige Zeit geschafft und man traut ihnen die Führung in die Welt von morgen nicht zu. Der Stolz der Vergangenheit hält sie fest.
Verbesserungsvorschläge
Management-Ebenen weiter reduzieren. Ein Teamleiter sollte nicht weniger als 5 Teammitglieder haben, um gerechtfertigt zu sein. ZB im Bereich der Messgeräte nach wie vor unnötig viele Ebenen.
Arbeitsatmosphäre
In letzter Zeit schlechte Stimmung aufgrund der wirtschaftlichen Lage und Trennung von vielen KollegInnen. Schwachen Führungskräften gelingt es nicht, Vertrauen und Team-Gefühl wieder herzustellen. Es fühlt sich an, als will jeder nur für sich das beste aus der Situation retten. Allgemeine Anspannung aus Sorge vor Job-Verlust.
Image
Nicht mehr so gut. Die Hoffnung liegt in wenigen guten Führungskräften. Viele kompetente und motivierte KollegInnen sind nicht mehr da.
Work-Life-Balance
Man kann sich die Zeit gut einteilen. Man muss sich in der aktuellen Phase der Belastung selbst schützen und darf sich nicht verbrennen.
Karriere/Weiterbildung
Wird momentan kaum finanziert.
Gehalt/Benefits
Gehälter sind allgemein hoch. Viele gut bezahlte Kollegen mit entspannten Aufgaben.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Vermutlich vergleichbar mit anderen großen Firmen.
Kollegenzusammenhalt
Allgemeine mentale Erschöpfung und Gespräche über die Zukunft gemeinsamer Projekte. Regelmäßige Abschiedsfeiern von KollegInnen.
Umgang mit älteren Kollegen
Keine Auffälligkeiten aus meiner Erfahrung. Langjährige Mitarbeiter leben im Luxus aufgrund der vielen Vorrückungen und Erhöhungen im Metaller-Kollektiv der letzten Jahrzehnte.
Vorgesetztenverhalten
Momentan sehr reserviert, weil niemand weiß, was in ein paar Wochen sein könnte. Wenig hilfreich, wenig echte Führungsqualitäten spürbar.
Arbeitsbedingungen
Hier kann man nicht klagen. Alles gut.
Kommunikation
Bemühungen finden statt, mehr Informationsmeetings zu machen. Manager loben und feiern sich dabei gegenseitig. Als Mitarbeiter fühlt man sich kaum noch als relevanter Teil der Sache.
Gleichberechtigung
Frauen spielen de facto keine Rolle in der AVL, abseits von Assistenz, Marketing, HR. By default werden sie für die Karriereleiter nicht wahrgenommen, man traut Frauen in der Technik nicht das selbe zu wie Männern. Daran ändern die humorvollen Bemerkungen bzgl. fehlender Frauen auf der Bühne bei Infoabenden rein gar nichts. Bei all dem netten Umgang mit den Damen im Alltag, wird am Ende trotzdem immer ein Mann gefördert.
Interessante Aufgaben
Kein Zweifel, die Aufgaben im globalen Unternehmen sind nach wie vor spannend und man kann viel lernen und sich weiterentwickeln. Läuft aber aktuell alles auf finanzieller Sparflamme.