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AVL 
List 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Eine Ikone verschwindet. Leider

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei AVL List GmbH in Graz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Viele der Kollegen sind Kolleginnen sind echt toll, es werden halt immer weniger und viele der echt guten sind leider schon weg, freiwillig oder nicht.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Aus etwas Besonderem wurde ohne erkennbaren Vorteil eine Firma wie jede andere, aufgeblähte Verwaltung, zu viele Prozesse, zu wenige gute Führungskräfte und keine echte Orientierung für die Zukunft. Flickwerk hilft niemandem.

Verbesserungsvorschläge

Da gehört eigentlich alles frisch aufgestellt. Wenn fast alle Führungskräfte bleiben und sonst noch viele von denen, die lieber über die Lösung von Problemen oder Prozessen laut und lang reden, statt an echten Lösungen zu arbeiten, wirds eher schon bald recht eng.

Arbeitsatmosphäre

Im Allgemeinen (nicht nur in diesem Unternehmen) kommt in vielen Fällen die echte Anerkennung nicht von oben, also den Führungskräften.
Echte Anerkennung kommt von jenen denen man oft begegnet. Also den Kollegen und Kolleginnen rundherum, der internen Logistik, den Personen von der Hausmeisterei, den Reinigungskräften (kein Scherz),...
Von den Führungskräften gibt es außer hohlen Phrasen und so herbwürdigenden und unerträglichen Wirrheiten wie "... die extra Meile gehen ..." nichts irgendwie Erbauliches.

Image

Das Image des Unternehmens, speziell für Jobsuchende, ist echt schlecht. Das Image der Personen, die das Unterhemen verlassen ist ausgezeichnet. Das sollte echt zu denken geben.

Work-Life-Balance

War schon besser.
Es gibt leitende Personen im Unternehmen, die, unverständlicherweise ohne Widerstand, das Ende der "Familie AVL" propagieren. Warum auch immer.
Damit werden Kernwerte des Unternehmens, die es auch zu dem gemacht haben, was es bis vor kurzem noch war, aufgegeben. Wofür?
Als mit dem Beginn der Pandemie Homeoffice für viele unbedingt notwendig war, wurde mit der Nutzung privater Möglichkeiten und Ressourcen das Unternehmen in gemeinsamer Anstrengung am Existieren gehalten.
Aktuell zeigt sich eine völlig unverständliche Reduktion des Homeoffice/Teleworking-Anteiles. Es gibt es Führungskräfte mit hohem solchem Anteil, die sowas laut fordern. Gar nicht verständlich.

Karriere/Weiterbildung

In den letzten Jahren gabs kaum mehr Weiterbildung, "es muß gespart werden!" Eine Karriere ist von vielen Faktoren abhängig, vor allem vom Ansehen bei den Vorgesetzten. Eignung und Qualifikation scheinen nur mäßig wichtig zu sein.
HR reagiert auf interne Bewerbungen stark verspätet oder gar nicht. Vielleicht is es im höheren Management anders.

Gehalt/Benefits

Über etliche Jahre war das Gehalt in Ordnung, inzwischen baut man wieder mehr auf den (früher) legendären Ruf des Unternehmens und zahlt erschütternd wenig, wie in den 1990ern noch, im Vergleich zu anderen Unternehmen in der Gegend.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Da ist ganz viel Fassade dabei.
Der Verbrennungsmoto ist schon lang nicht mehr so wichtig im Unternehmen wie noch vor 10 Jahren, spült aber sicher immer noch ganz viel Geld in die Kassen, muss vermutet werden.
Da allein ist aber nicht alles. Das ist oft viel Darstellung nach außen dabei und intern ist es dann nicht ganz so schillernd und grün.
Bei den Kündigungen sind soziale Kriterien völlig egal. Es besteht der Eindruck, dass auch besonders geschützte Personen plötzlich auf Listen zu finden sind.

Kollegenzusammenhalt

Leider bröckelt es seit den ersten Schrumpfungwellen der letzten Jahre, beginnend in den sehr frühen 2020ern. War es früher in vielen Bereichen zumindest freundschaftlich oder gar familiär, wird es immer mehr zur völlig entbehrlichen Einzelkämpferei.
Man will sich ja nicht durch öffentliche Zustimmung zu irgendwem auf die Listen für die nächsten Kündigungswellen schreiben. Das geschieht nach vielen Berichten nämlich wirklich.
Eine unbedingt notwendige eigene Meinung wird hinuntergeschluckt.

Umgang mit älteren Kollegen

Früher sehr gut, es wurden immer wieder auch ältere Menschen eingestellt. In den letzten Jahren wird das Alter zunehmend zu einem Kriterium für das Wandern auf die Listen für die nächsten Kündigungen.

Vorgesetztenverhalten

In vielen Fällen sind Personen in Führungspositionen, die stark dorthin wollen. Viele von denen, die geeignet wären gehen diesen Weg aber nicht, wegen der andern, die in solchen Position bereits sind.
Es gilt, für Jahre nicht geäußert, wieder das Credo: Viel im Büro ist gut, das ist fleißig, das bringt was.
Anwesenheit im Büro und Produktivität haben mit einander nicht viel zu tun. Sollte man wissen.
Es gibt die gelebte Praxis, das sehr gute Fachleute zu Führungskräften gemacht werden, die das in vielen Fällen gar nicht wollen und später ihren eigentlichen Führungsaufgaben auch kaum oder gar nicht nachkommen.
Grade die mit hohem Anteil an "alten" Aufgaben" werden hoch gelobt, das Chaos, das sie verursachen, wird negiert oder verheimlicht.
In den Wellen der vergangenen Jahre wurden nach häufiger Wahrnehmung immer wieder Personen aus dem Unternehmen verabschiedet, die sehr wichtig waren, sich aber Meinungen, die anders als die der Vorgesetzten waren, gleistet haben. Die Welle 2025 hat da nochmal den Level hoch gesetzt. Das sind nach Meinung vieler zu viele Kündigungen nicht mit mehr Notwendigkeit zu erklären, da wurden "Störer" bewusst entfernt.

Arbeitsbedingungen

In vielen Fällen sind die Arbeitsplätze echt in Ordnung. Vielen haben gute Möglichkeiten, das Raumklima und die Beleuchtung gut anzupassen.
Die weit verbreitete Containerbauweise der Gebäude ist halt auch nicht nur super.
In den letzten Jahren wurden im Winter Temperaturbeschränkungen für die Heizung zentral eingestellt. Das hat aber entgegen der Behauptungen nur selten gut funktioniert.
Auf Bitten um Hilfe wurde nur selten hilfreich reagiert.
Der Besuch der Kantine ist auch deutlich teurer geworden und kann leicht mit einer Rechnung über 10 Euro enden, selbst mit einem Glas Wasser. Das wird langsam schon echt sinnlos. Das Unternehmen hat die Unterstützung für die Mahlzeiten einfach gestrichen.

Kommunikation

Irgendwie schon traditionell in diesem Unternehmen ist die Weitergabe von Informationen völlig unterirdisch. Es geistern Gerüchte sonder Zahl über die vielen Flure und mit jeder Stufe der Weitergabe wirds irrer.
Es ist kein Grund erkennbar, der die Führungskräfte zusammen mit der Personalabteilung an einer echten transparenten Kommunikation wirklich hindert.
Es gibt natürlich reale Gründe. Das Unternehmen besteht schon seeehr lange im realen Arbeitsleben aus sehr vielen Fürstentümern. Diese Fürstentümer werden mit wirklich allen Mitteln, man staunt immer wieder, mit welchen, verteidigt.
Die Gründe sind vielleicht in den Persönlichkeiten der Führungskräfte zu finden, die in viel zu vielen Fällen sehr speziell sind.
Die von den Führungskräften, von der Unternehmensführung herab, vielbesprochene Transparenz gibt es ganz einfach überhaupt nicht.

Gleichberechtigung

Es ist ein sehr männliches Unternehmen mit einer männlichen Kultur. Für Männer hat das Vorteile. Das sollte als Information genügen.

Interessante Aufgaben

Gibt es, noch immer.
Durch die stetige Zunahme von Prozessen, deren Füllung immer mehr Zeit benötigt, werden auch früher interessante Aufgaben immer mehr mühsam.
Prozesse, die nur die Ersetzbarkeit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zum Ziel haben, reiten oft Unternehmen ins Nirwana, anstatt nützlich zu sein.
Das will aber niemand aus der Unternehmensführung erkennen.
Prozesse sollten auch von jenen gestalten werden, die sie im Alltag zu erfüllen haben und nicht von anderen Personen, die sich als (oft nicht passenden) Maßstab nehmen und dann bei Kritik nur verärgert reagieren und nichts anpassen.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.