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bet-at-home.com Entertainment 
GmbH
Bewertung

War einmal wirklich super

3,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich IT bei bet-at-home.com in Linz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gleitzeit, nun auch endlich eine Home-Office Möglichkeit

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Viel zu lange Vernachlässigung von Wünschen/Gedanken/Feedback
Unnahbarkeit

Verbesserungsvorschläge

Bitte hört's endlich mehr auf eure Mitarbeiter und schätzt's sie. Sie sind immer noch das Herzstück der Firma und essentiell.

Arbeitsatmosphäre

In meinen ersten ~2 Jahren war die Arbeitsatmosphäre 10 von 5 Sternen wert. Ich konnte mir nichts Besseres vorstellen.
Leider wurde beim agilisieren ordentlich umgeschaufelt und die alten Teams aufgelöst. Seitdem ist nie wirklich Ruhe eingekehrt, Kollegen sind gegangen, Teams mussten wieder umorgansiert werden.

Image

Erstmal Wettfirma, dann Entlassungen im Dezember - da ist ein gutes Image schwer

Work-Life-Balance

Urlaub und ZA kann jederzeit und spontan genommen werden, war schon immer so. Gleitzeit ohne Kernzeit ist auch ideal und es war üblich dass manche um 09:45 kommen während andere um 15:00 wieder gehen.

Karriere/Weiterbildung

Es gab jedes Jahr (auch 2020-2022) die Möglichkeit Wünsche für Weiterbildungen in eine Tabelle einzutragen.
Die Rückzahlungsbedingungen waren ein Witz und haben viele davon abgehalten, doch die dürften sich nun ändern

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt ist in Ordnung, durchaus abhängig davon wie man sich verkauft bzw fordert. .
Durch die fix 1x Jährliche Gehaltsbesprechung kann man meiner Meinung nach aber nicht klagen.
IT ist da sowieso durch KV nicht schlecht dabei

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt Mittlerweile ein Trennsystem für Müll und die Obstlieferungen sind afaik Bio, außerdem gibt es im Getränkekammerl Lieferungen in Pfand - ansonsten gibt's dazu nicht viel Interesse

Kollegenzusammenhalt

Bei Kollegen untereinander konnte ich mich nie beschweren, es gab viele Freundschaften und schöne Zeiten. Wenn man Hilfe brauchte, wusste man, man kann jederzeit jeden fragen.
Bei etwas, dass ich auch von vielen anderen Ex-Kollegen weiß, kann ich mir nur anschließen: das eigene Kündigen ist durch die wundervollen Kollegen sehr schwer gefallen
(Die Abteilungsessen früher waren was das angeht mega)

Umgang mit älteren Kollegen

Gibt es kaum

Vorgesetztenverhalten

Ganz großer Pluspunkt für mich, für meine Vorgesetzten war ich immer schon dankbar (von Abteilung bis Team bzw früher Gruppe)
Egal wie viel es zu jammern gab manchmal, ich habe immer ein offenes Ohr gefunden.
Sie waren immer bemüht, uns das Leben in der Firma so weit es geht zu erleichtern.
Wenn Probleme sich nicht gebessert haben, dann nicht wegen Vorgesetzten sondern wegen deren Vorgesetzten.

Die ehemals obersten Vorgesetzten sind bei den 5 Sternen ganz klar nicht gemeint, ich habe große Hoffnungen in den Neuen für meine ehemaligen Kollegen!

Arbeitsbedingungen

Die Luftfeuchtigkeit in den Büros ist seit Jahren ein Problem (oftmals unter 30% gemessen), Befeuchter dürfen nicht aufgestellt werden und gemacht wurde nie etwas
Beleuchtung wurde verbessert, über den Stand der Technik und der Programme lässt sich streiten

Kommunikation

Von früherer oberster Führungsebene gab es nie sonderlich viel Information oder Interesse.
Gerade bei wichtigen großen Projekten wie Lizenzen war die Kommunikation oft eine Katastrophe. Niemand wusste so wirklich Bescheid, jeder versuchte so gut es ging zu machen, wie er sich dachte und alles sollte theoretisch eh schon längst besprochen worden sein.
So kam man oft 2 Wochen später plötzlich an ein solches großes Projekt und sollte eigentlich schon fast fertig sein.
Der Versuch einer Mitarbeiterzeitung hat leider auch scheinbar mit dem Abgang einer sehr lieben HR-Dame geendet.
Der wöchentliche Update Blogpost der sich etabliert hat ist eine sehr wichtige und gute Informationsquelle neben dem Flurfunk

Gleichberechtigung

Ich könnte nichts anderes behaupten, soweit ich es mitbekommen habe

Interessante Aufgaben

Durch immer wieder viele Kündigungen kam mehr Workload auf weniger Mitarbeiter und speziell in letzter Zeit wurden die Aufgaben uninteressanter.