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bet-at-home.com Entertainment 
GmbH
Bewertung

Gibt sicher schlechteres

3,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei bet-at-home.com Entertainment GmbH in Linz gearbeitet.

Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

Obwohl Arbeit in den Büros momentan wieder erlaubt ist, wird niemand geezwungen.

Was macht dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation nicht gut?

Der direkte Umgang wurde gut gehandelt, allerdings wurde ein anderes Problem sehr offensichtlich. Seit Jahren wurde von den Mitarbeitern um Home-Office (in zumindest irgend einer Art und Weise) gebeten, was von der Geschäftsleitung mit diversen Ausreden abgetan wurde (von Sicherheit bis Technik). Für Corona waren 300 Mitarbeiter innerhalb von 2 Tagen daheim, ohne spürbare abstriche in Produktivität. Zeigt "massives" Vertrauen in die Mitarbeiter (nicht).

Arbeitsatmosphäre

Nach außen wirkt bet-at-home sehr Mitarbeiterfreundlich, und es gibt auch viele Vorteile die einem die Arbeit im Büro vereinfachen; dem Individuum gegenüber jedoch kann man nicht viel erwarten. So wurde man z.B. Jahre lang vertröstet wenn es um das Thema "Home-Office" ging, mit "es ist technisch momentan nicht möglich", "es verstößt gegen unsere Sicherheitsauflagen" oder "es wird momentan daran gearbeitet" - kaum kam jedoch Corona um die Ecke, konnten 300 Mitarbeiter innerhalb von 2 Tagen von daheim arbeiten. Seitdem wurde auch (inoffiziell natürlich) zugegeben, dass der einzige Zweifel am Home-Office die Produktivität der Mitarbeiter war, und es deshalb nicht früher umgesetzt wurde.

Kommunikation

Grundsätzlich gut, wenn auch chaotisch, da sich die Firma Jahre lang nicht auf ein Kommunikations-Medium einigen konnte. Manche Mitarbeiter kommen sich auch zu gut vor um zeitgerecht zu antworten (was allerdings eher ein Problem mit jenen Mitarbeitern ist)

Kollegenzusammenhalt

Über-durchschnittlich gut in der Vergangenheit, hat in den letzten ~2 Jahren allerdings starke Rückschritte gemacht. Hauptsächlich durch "massen"-Austritt langjähriger Mitarbeiter.

Work-Life-Balance

Durch Gleitzeit und einige Veranstaltungen sehr gut, allerdings wird, wie erwähnt, nicht auf individuelle Mitarbeiter eingegangen.
Auch wird man nicht zu-Tode gearbeitet, sondern Arbeitsaufträge bleiben (meistens) in realistischem Rahmen (zumindest nach meiner Erfahrung)

Vorgesetztenverhalten

Die mittlere Schicht ist sehr gut, jedoch hat das micro-management dass von Oben kommt in letzter Zeit ein lächerliches Ausmaß angenommen. So wird eine Umstellung auf "Agile-Development" auf eine Art forciert, welche nicht Sinnvoll ist.

Interessante Aufgaben

Interne Interessen-veränderungen werden oft nicht wahrgenommen. So hätte (z.B.) ein Mitarbeiter gerne die Verantwortungen eines austretenden Mitarbeiters übernommen; dies wurde aber ignoriert, wodurch dieser Mitarbeiter mittlerweile auch an eine Kündigung denkt. Ein solches Verhalten ist nicht förderlich für den Erhalt der Mitarbeiter.

Gleichberechtigung

99% aller Firmen haben kein Problem mehr bei der Gleichberechtigung.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Quer-Einsteiger sind selten, haben aber die gleiche chance wie gleich-qualifizierte Jüngere. Ältere Kollegen sind eher selten, werden aber mit Respekt behandelt, insofern sie diesen Verdienen (durch soziales Verhalten, oder Professionelle Kompetenz)

Arbeitsbedingungen

Gratis Getränke/Kaffee; Neue Pausen-Räumlichkeiten; Modernste Technik (in den Bereichen wo es wichtig ist --> IT). Der Einzige Punkt bei dem man sich nicht beschweren kann.

Gehalt/Sozialleistungen

Reguläre Sozialleistungen sind eher selten, größere Veranstaltungen sind aber meist recht gut organisiert, und sehr locker.
Gehalt ist nur dann gut, wenn man sich in einer "Schlüssel"-Position befindet. Der durchschnittliche Mitarbeiter wird eher unterbezahlt.

Image

Ein Problem welches durch das Image als Wett-Anbieter kommt, sind die (Inter-)Nationalen Sanktionen die gegen Glückspiel verhängt werden. Dadurch wird das Einkommen der Firma gedroßelt, was auf kurz oder Lang Einfluss auf den Mitarbeiter hat.
Glücklicherweise ist dies weniger ein Problem mit der Firma, als der Branche in der die Firma aktiv ist. Wie die Firma damit umgeht ist eine andere Frage.
Dies sollte man auch bedenken, wenn man die Firma als langzeit-Arbeitgeber in erwägung zieht. Wird es sie in 10 Jahren überhaupt noch geben? Wer weiß welche Gesetze auf EU-Ebene verabschiedet werden...

Karriere/Weiterbildung

Offene Stellen werden zuerst intern Angeboten. Externe Weiterbildungen werden angeboten und finanziell von der Firma übernommen (mit Rückzahlungsvereinbarung). Manchmal wird dies allerdings von Mitarbeitern ausgenutzt die Dienst-Reisen als Sauf-Reisen verwenden (eine Abteilung im speziellen).