27 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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27 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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27 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich kann die jüngsten Kommentare hier leider nur unterstreichen. Verbindlichkeit – zumindest gegenüber Menschen, die sich die Zeit nehmen, sich bei diesem Unternehmen zu bewerben – scheint keinen besonders hohen Stellenwert zu genießen.
Nicht die Bewerbung war rückblickend mein Fehler, sondern dass ich mich vor meiner Bewerbung nicht über die Erfahrungen anderer informiert habe. Das hätte mir einiges erspart.
Besonders freue ich mich bereits auf den obligatorischen HR-Kommentar darunter: Man nehme Feedback „sehr ernst“, die geschilderte Erfahrung entspreche „keinesfalls dem Selbstverständnis des Unternehmens“ und man arbeite selbstverständlich laufend daran, die Prozesse zu verbessern. Dass sich die Realität der vergangenen Wochen offenbar trotzdem erstaunlich hartnäckig wiederholt, dürfte dann wohl ein bedauerlicher Einzelfall sein – wie auch die anderen jüngsten Kommentare.
Auch die noch so fancy Auftritte auf Facebook, in denen sich ein Unternehmen selbstverständlich von seiner besten Seite präsentiert, können eines nicht ersetzen: einen professionellen und wertschätzenden Umgang mit Bewerberinnen und Bewerbern.
Ich bin jedenfalls schon gespannt auf die nächste kommunikative Meisterleistung aus der HR-Abteilung. Vielleicht überrascht man mich ja diesmal tatsächlich.
Psychologische Spielchen haben im Recruiting nichts verloren – 3 Red Flags:
1. Lasst den Bewerber nicht warten!
Ein Termin ist eine verbindliche Zusage – nicht nur für den Bewerber, sondern auch für das Unternehmen!
2. Ein Überraschungsgast ist kein Zeichen von Agilität, sondern von Intransparenz!
Bewerber haben das Recht, im Vorfeld zu wissen, wer (Namen, Rollen) und wie viele Personen am Gespräch teilnehmen.
3. Bewerber mit dem Rücken zur Tür – ohne Wahlmöglichkeit!
Eine wertschätzende Gesprächsführung beginnt mit einer neutralen, einladenden Sitzordnung – nicht Machtdemonstrationen.
ad 1.) Keine Entschuldigung/Begründung für die Wartezeit (wenn auch nur 8 Minuten) – für mich ein klares Zeichen mangelnder Verbindlichkeit. Das Gespräch war damit mental bereits beendet, bevor es überhaupt begann.
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A: Das Ausbleiben einer positiven Anschlusskommunikation von Bewerberseite hätte als deutliches Signal gewertet werden können, dass der Bewerbungsprozess bereits innerlich beendet war – siehe oben.
B: Ein umfassendes Candidate Experience Audit erscheint dringend angebracht. In diesem Zusammenhang sollten auch HR-Strukturen, Verantwortlichkeiten und Führungsverständnis kritisch hinterfragt werden.
Ich hatte bereits vor rund einem Jahr Kontakt mit dem Unternehmen und habe ein damaliges Angebot aufgrund der Rahmenbedingungen abgelehnt. Beim erneuten Kontakt habe ich von Anfang an klar und transparent gesagt, was ich mir hinsichtlich Gehalt und Arbeitszeit vorstelle.
Trotzdem wurde ich eingeladen und im Bewerbungsgespräch wurde mir gesagt, dass meine Vorstellungen realistisch seien und passen. Auf dieser Basis habe ich mich auf einen mehrwöchigen Bewerbungsprozess eingelassen.
Bei der mündlichen Zusage wurden bestimmte Rahmenbedingungen in Aussicht gestellt, die kurze Zeit später schriftlich wieder relativiert wurden. Am Ende entsprach das finale Angebot wieder dem Niveau, das ich bereits ein Jahr zuvor bewusst abgelehnt hatte.
Die Kommunikation insgesamt war wenig verlässlich. Vereinbarte Rückmeldungen blieben teilweise aus, gleichzeitig erfolgten Kontaktaufnahmen zu sehr unüblichen Zeiten wie Freitag oder Samstagabend. Für Rückfragen war mein Ansprechpartner danach tagelang nicht erreichbar. Auch das erschwerte eine transparente und planbare Entscheidungsfindung.
Insgesamt habe ich den Prozess als sehr inkonsistent und extrem zeitaufwendig erlebt. Trotz klarer Ausgangslage und meiner transparenten Angaben wurde unnötig viel Zeit und Energie auf beiden Seiten gebunden. Positiv war der freundliche Ton in den Gesprächen und dass die Rolle inhaltlich interessant war.
Verbesserungsvorschläge:
- Klare interne Abstimmung der Rahmenbedingungen vor Einladung zu Gesprächen
- Konsistenz zwischen mündlichen Aussagen und schriftlichen Angeboten
- Verlässliche Rückmeldungen und respektvoller Umgang mit der Zeit von Bewerberinnen und Bewerbern
Respektlos
Aktives bzw. zeitnahes Feedback (auch bei Absage) wäre gewünscht
Wann haben Sie das letzte mal geweint.
Ich wurde sehr freundlich empfangen.
Sehr freundlicher Geschäftsführer.
Respektvolle Behandlung während des Bewerbungsgespräches
Kompetente und spontane - gut vorbereitete Fragestellungen
Perfekte Ausdrucksweise
Unglaubliche Weiterbildungschancen
Flexible Arbeitszeiten
einfach der HAMMER :)
Sehe optimistisch einem positiven Zweitgespräch entgegen - würde am liebsten jetzt schon anrufen um den Stand meiner "Modellierung" zu erfragen
2. Gespräch mit Geschäftsführer und Führungskräfte anhand eines Assessment-Centers.
War sehr informativ und eine tolle Erfahrung!
Total tolle Firma! Möchte gerne dort arbeiten!
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