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Kulturkompass - traditionell oder modern?

Basierend auf Daten aus 95 Bewertungen schätzen Mitarbeiter:innen bei Diakonie de La Tour die Unternehmenskultur als modern ein, während der Branchendurchschnitt leicht in Richtung modern geht. Die Zufriedenheit mit der Unternehmenskultur beträgt 4,0 Punkte auf einer Skala von 1 bis 5 basierend auf 176 Bewertungen.

Traditionelle
Kultur
Moderne
Kultur
Diakonie de La Tour
Branchendurchschnitt: Gesundheit/Soziales/Pflege

Wie ist die Kultur bei deinem Arbeitgeber?

Nutze deine Stimme und verrate uns, wie die Unternehmenskultur deines Arbeitgebers wirklich aussieht.

Die vier Dimensionen von Unternehmenskultur

Die Unternehmenskultur kann in vier wichtige Dimensionen eingeteilt werden: Work-Life-Balance, Zusammenarbeit, Führung und strategische Ausrichtung. Jede dieser Dimensionen hat ihren eigenen Maßstab zwischen traditionell und modern.

Work-Life Balance
JobFür mich
Umgang miteinander
Resultate erzielenZusammenarbeiten
Führung
Richtung vorgebenMitarbeiter beteiligen
Strategische Richtung
Stabilität sichernVeränderungen antreiben
Diakonie de La Tour
Branchendurchschnitt: Gesundheit/Soziales/Pflege

Die meist gewählten Kulturfaktoren

95 User:innen haben eine Kulturbewertung abgegeben. Diese Faktoren wurden am häufigsten ausgewählt, um die Unternehmenskultur zu beschreiben.

  • Kollegen helfen

    Umgang miteinanderModern

    60%

  • Sich kollegial verhalten

    Umgang miteinanderModern

    49%

  • Mitarbeiter fördern

    FührungModern

    47%

  • Andere Meinungen respektieren

    Umgang miteinanderModern

    46%

  • Spaß und Freude haben

    Work-Life BalanceModern

    45%

Kommentare zur Unternehmenskultur aus unseren Bewertungen

Hast du gewusst, dass es 6 Fragen zur Unternehmenskultur gibt, wenn du einen Arbeitgeber auf kununu bewertest? Hier sind die neuesten dieser Kommentare.

1,0
ArbeitsatmosphäreEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Die Arbeitsatmosphäre ist aus meiner Sicht stark von Zeit-, Leistungs- und Kostendruck geprägt. Mitarbeitende werden regelmäßig dazu angehalten, möglichst effizient und wirtschaftlich zu arbeiten. Das führt häufig dazu, dass quantitative Vorgaben stärker im Vordergrund stehen als die Qualität der Betreuung und Beziehungsgestaltung.

Gerade im Sozialbereich entsteht dadurch ein Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichen Anforderungen und den professionellen Werten der sozialen Arbeit. Für die psychische Gesundheit der Mitarbeitenden bleibt oft wenig Raum, Belastungen werden als Teil des Arbeitsalltags vorausgesetzt. Gleichzeitig wird es schwieriger, jene Haltung von Wertschätzung, Zeit, Beziehung und individueller Unterstützung zu leben, die man Kundinnen und Kunden eigentlich vermitteln möchte.

Wer gut mit hohem Arbeitsdruck umgehen kann, wird sich möglicherweise leichter zurechtfinden. Für Personen, die großen Wert auf nachhaltige soziale Arbeit, Reflexion und ausreichend Zeit für die Begleitung von Menschen legen, kann die Arbeitsatmosphäre jedoch herausfordernd sein.

1,0
KommunikationEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Die interne Kommunikation habe ich als einen der größten Schwachpunkte des Unternehmens erlebt. Informationen wurden häufig nicht direkt mit den betroffenen Mitarbeitenden besprochen, sondern über mehrere Personen weitergegeben. Dadurch entstanden Missverständnisse, Unsicherheiten und teilweise eine Kultur des „Hinter-dem-Rücken-Redens“.

Kritik wurde nicht immer zeitnah oder im direkten Gespräch vermittelt. Stattdessen erhielt man Rückmeldungen oftmals über Dritte oder erst im Nachhinein. Teilweise wurden Mitarbeitende auch vor dem gesamten Team kritisiert, was aus meiner Sicht einer offenen und wertschätzenden Feedbackkultur entgegensteht.

Eine transparente Kommunikation auf Augenhöhe sowie ein konstruktiver Umgang mit Fehlern und Kritik wären wichtige Entwicklungsfelder. Direkte Gespräche, klare Zuständigkeiten und eine stärkere Feedbackkultur könnten wesentlich zu einem besseren Arbeitsklima beitragen.

3,0
KollegenzusammenhaltEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist überwiegend gut bis sehr gut. Viele Mitarbeitende unterstützen sich gegenseitig und versuchen, die Herausforderungen des Arbeitsalltags gemeinsam zu bewältigen. Da viele mit ähnlichen Belastungen und Rahmenbedingungen konfrontiert sind, entsteht oft ein Gefühl, „im selben Boot zu sitzen“.

Kritisch sehe ich jedoch, dass einzelne Mitarbeitende aus meiner Wahrnehmung eine besondere Nähe zu Führungskräften pflegen. Dadurch entstand teilweise der Eindruck, dass Informationen gezielt weitergetragen werden und nicht alle Mitarbeitenden gleichermaßen behandelt werden. Dies kann das Vertrauen innerhalb von Teams beeinträchtigen und zu Unsicherheiten führen.

Trotzdem habe ich den Großteil meiner Kolleginnen und Kollegen als engagiert, hilfsbereit und solidarisch erlebt. Der kollegiale Zusammenhalt war für mich einer der positiven Aspekte der Tätigkeit.

2,0
Work-Life-BalanceEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Die Work-Life-Balance wird nach außen und im Bewerbungsprozess als großer Vorteil dargestellt. Flexible Arbeitszeiten, Gleitzeit und eine weitgehend eigenständige Dienstplangestaltung vermitteln zunächst den Eindruck einer hohen Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

In der praktischen Umsetzung habe ich dies jedoch nur eingeschränkt so erlebt. Es bestand häufig die Erwartung, auch außerhalb der regulären Arbeitszeit erreichbar zu sein. Rückmeldungen auf Anrufe oder Nachrichten wurden teilweise auch an Urlaubs-, Zeitausgleichs- oder freien Tagen erwartet. Dadurch verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeits- und Freizeit zunehmend.

Die vorhandenen flexiblen Arbeitszeitmodelle sind grundsätzlich positiv, können ihren Zweck jedoch nur erfüllen, wenn freie Zeit tatsächlich respektiert wird und Mitarbeitende nicht das Gefühl haben, ständig erreichbar sein zu müssen.

1,0
VorgesetztenverhaltenEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Das Vorgesetztenverhalten habe ich insgesamt als enttäuschend erlebt. Aus meiner Sicht fehlte es häufig an offener, transparenter und wertschätzender Kommunikation auf Augenhöhe. Statt eines konstruktiven Miteinanders entstand oftmals der Eindruck von Konkurrenzdenken, Lagerbildung und internen Spannungen.

Konflikte wurden nicht immer direkt angesprochen, sondern teilweise über Dritte kommuniziert. Dies führte zu Unsicherheiten und einem Vertrauensverlust innerhalb der Teams. Entscheidungen waren nicht immer nachvollziehbar und es entstand wiederholt der Eindruck, dass persönliche Interessen stärker berücksichtigt wurden als die Anliegen der Mitarbeitenden.

Gerade in einem sozialen Arbeitsfeld hätte ich mir mehr Vorbildwirkung, Authentizität, Fairness und einen respektvollen Umgang gewünscht. Menschlich und fachlich blieb das Führungsverhalten daher deutlich hinter meinen Erwartungen zurück.

3,0
Interessante AufgabenEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Der Aufgabenbereich in der mobilen sozialpsychiatrischen Betreuung ist grundsätzlich sehr spannend und abwechslungsreich. Durch die aufsuchende Arbeit erhält man tiefe Einblicke in die Lebenswelten der Kundinnen und Kunden und kann Menschen in sehr unterschiedlichen Lebenssituationen begleiten. Gerade diese Nähe zum Alltag der betreuten Personen macht die Tätigkeit fachlich interessant und sinnstiftend.

Einschränkend empfand ich jedoch den teilweise starken Einfluss von Führungskräften auf die konkrete Arbeitsgestaltung. Mitarbeitende mit entsprechender Ausbildung, Berufserfahrung und Fachkompetenz erhielten aus meiner Sicht nicht immer das notwendige Maß an Vertrauen und Handlungsspielraum. Teilweise wurde sehr detailliert vorgegeben, wie Gespräche zu führen oder bestimmte Situationen zu bearbeiten seien.

Dadurch entstand mitunter der Eindruck einer starken Kontrolle, die eigenverantwortliches und professionelles Arbeiten erschwert. Mehr Vertrauen in die Fachlichkeit und die Kompetenzen der Mitarbeitenden würde aus meiner Sicht sowohl die Arbeitszufriedenheit als auch die Qualität der Betreuung fördern.