Gut für Einsteiger, aber aktuell werden nur Seniors gesucht
Arbeitsatmosphäre
Für Berufseinsteiger gut geeignet um die Branche kennen zu lernen. Je länger man im Unternehmen bleibt desto uninteressanter wird es. Auf Grund des Geschäftsmodells (Mitarbeiter werden für Projekte an Kunden vermittelt; keine eigene Entwicklung von Software), ist vieles vom Kunden abhängig.
z.B. 100% Homeoffice ist für Ebcont ok. Sollte beim Kunden Präsenz gefordert sein, gibt es kein Homeoffice mehr.
Daher ist die "Kultur" bei Ebcont eigentlich egal da man mit der Kundenkultur zurecht kommen muss.
Kommunikation
Es gibt eine Lounge bzw. Newsletter. Beide kann in der Freizeit besucht/konsumiert werden.
Kollegenzusammenhalt
Eigentlich sind alle sehr kooperativ und hilfsbereit.
Work-Life-Balance
Abhängig vom Kundenprojekt.
Vorgesetztenverhalten
2 Mitarbeitergespräche im Jahr was ich als positiv erachte. Allerdings hat man nicht den Eindruck dass sich die Vorgesetzten für die eigene Tätigkeit interessieren. Es müssen "nur" die verrechenbaren Stunden passen.
Interessante Aufgaben
Abhängig vom Kundenprojekt und daher komplett subjektiv.
Gleichberechtigung
Solange man "anders" ist, wird man überproportional unterstützt/gefördert. "Gewöhnlich" zu sein bedeutet in der Masse mitschwimmen zu dürfen/müssen.
Außerdem gibt es einen großen Unterschied zw. Mitarbeitern im Tower und denen die bei den Kunden hocken. Benefits gibt es größtenteils nur für die im Tower (viel Spaß bei Gesundenuntersuchungen, Massagen, ...).
Umgang mit älteren Kollegen
Die IT ist grundsätzlich eher jünger. Die wenigen "alten" Kollegen werden nach meinem Wissen normal behandelt. So gesehen ist mir nichts negatives bekannt.
Arbeitsbedingungen
Arbeitsbedingungen hängen vom Projekt/Arbeitsort ab.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt war mal wichtiger. Aktuell läuft da wenig. Öffi ticket gibt es im Regelfall nicht für Mitarbeiter.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist zu Beginn gut und wird dann ok. Große Gehaltssprünge darf man nicht erwarten.
Image
Das Image ist das eines Personalvermittlers... auch wenn man versucht hat eine familiäre StartUp Mentalität zu erhalten ist man mittlerweile ein Konzern geworden. Will sich das aber nicht eingestehen.
Karriere/Weiterbildung
Flache Hierarchie bedeutet es gibt kaum Karriere Möglichkeiten. Weiterbildung hängt vom Vorgesetzten ab. Wird häufig gerne so gewährt, dass die Prüfung bezahlt wird, die Vorbereitung aber in der Freizeit erfolgen soll. Bei Stehzeiten kann man versuchen sich auf Firmenzeit weiter zu bilden, man wird aber eher gedrängt Urlaub und Zeitausgleich zu nehmen (man kann sogar ins minus gehen, weil man das im nächsten Projekt eh durch Überstunden 1:1 wieder "einarbeiten" kann).

