31 von 185 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
31 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
31 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich finde die Arbeitsatmosphäre in unserer Abteilung sehr gut.Bekomme aber mit, dass es nicht überall so ist.
Gut
Die Firma kommunitziert ganz klar. dass work-life-balance keine Prio hat. Damit muss man halt klarkommen.
Möglichkeiten sind gegeben.
Grundsätzlich gut mit etwas Luft nach oben
Top
Passt normal gut, außer es ist wer super gestresst.
Denke gut
Manchmal etwas schwummrig, könnte aber auch schlimmer sein.
Top Ausstattung - kann man nicht meckern.
Manchmal etwas schwierig, könnte aber auch schlimmer sein.
Hab das Gefühl, dass wird hier ernst genommen.
Beim Thema Vertrauen gibt es Aufholbedarf. Ein gewisses Misstrauen schwingt immer mit - das müsste nicht so sein und verhindert, dass jeder die Leistung zeigt, die er eigentlich abrufen könnte.
Es gibt das "alte" Image (aus Sicht des Arbeitnehmers) mit vielen Anekdoten, die ein negatives Bild zeichnen, aber ihren Ursprung in der mittlerweile überholten Vergangenheit haben. Dem gegenüber steht das "neue" Image, das im positiven Sinn sicherlich weitgehend zutrifft. Wie bei anderen Unternehmen wird nicht alles so gelebt, wie es nach außen präsentiert wird.
All-In-Vertrag oder Vertrag mit Zeitaufzeichnung. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Wenn man selbst auf die geleisteten Stunden achtet, hat man auch bei All-In keine ausufernden Arbeitszeiten. Urlaub kann jederzeit und kurzfristig ohne Diskussionen konsumiert werden. Home Office ist auf 4 Tage pro Monat limitiert. Im Vergleich zur Konkurrenz ist das wenig.
Der Weg ist durch allgemein bekannte Rollen im Unternehmen vorgezeichnet. Das ist positiv, bedeutet aber auch, das abseits dieser managementlastigen Rollen wenig Potenzial für eine Aufwertung besteht. Bei der Konkurrenz wurden teilweise mehr Rollen geschaffen, um auch abseits des Managements aufsteigen zu können und man auch finanziell davon profitiert. Interne und externe Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es. Weiterbildungskosten werden nach 3 Jahren vollständig vom Unternehmen getragen.
Natürlich ist das stark vom jeweiligen Fall abhängig. Es gibt Beispiele, wo Gehaltserhöhungen vom Management ausgehen und das praktisch automatisch passiert. Es gibt andere Beispiele, wo man selbst immer wieder aktiv werden muss und dann potenziell kein Gehör findet, obwohl die Fakten eine andere Sprache sprechen. Im Vergleich zur Konkurrenz fällt die Entlohnung eher moderat aus.
Auf Nachhaltigkeit wird geachtet. Firmenautos sind beispielsweise ausschließlich E-Autos (auch das Shuttle zum Bahnhof). Es gibt zentrale Wasserspender, anstatt Wasser in Flaschen bereitzustellen.
Im Großen und Ganzen ist es ein Miteinander. Wie überall steht am Ende des Tages die eigene Agenda trotzdem auf Platz 1. Verschlechtert wird das, wenn Bonusmodelle den Blick auf die eigenen Tasks weiter forcieren. Das gibt es hier nicht mehr.
Ich kann hier nur Positives berichten.
Wie die Schnittstelle zwischen Team und Management gestaltet wird, hängt stark vom jeweiligen Vorgesetzten ab. Es gibt positive und negative Beispiele im Unternehmen. Zieltermine sind durchgängig höhst ambitioniert, tendentiell zu ambitioniert und nicht immer hat man als Mitarbeiter einen Einfluss auf die zeitliche Zielsetzung. Eingebunden ist man bei der Detailplanung jedenfalls.
Modernes Equipment (höhenverstellbare Tische, Curved Monitore, Notebooks), ergonomische Sessel. Belüftung und Klimaanlage wurden überarbeitet und halten nun auch dem Hochsommer stand. Kollegen in angrenzenden Büros hört man praktisch nicht, obwohl Glaswände vorherrschen.
Kommunikation ist eine Schwäche des Unternehmens. Nicht immer hat man alle Informationen, um selbst die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Nicht immer sind Anforderungen so klar, wie sie sein müssten. Wie beim "Vorgesetztenverhalten" ist das allerdings auch stark von den konkret handelnden Personen abhängig.
Mir wäre nicht aufgefallen, dass es hier einen Verbesserungsbedarf gäbe.
Man hat einen unmittelbaren Einfluss auf das Produkt und vergleichsweise viel Handlungsspielraum bei der Umsetzung. Die Arbeitslast scheint grundsätzlich gut verteilt zu sein. Hotspots gibt es dennoch.
Beim Onboarding (und auch generell) konnte ich immer Feedback geben und wurde auch immer von den netten Personal-Ladies unterstützt :D
Welcome-Days für die Neuen sind sehr toll gestaltet. Man lernt viele Leute kennen, hat Spaß, und erfährt gleich am Anfang, welche Werte das Unternehmen vertritt, und was es alles gibt.
Es gibt immer Ansprechpersonen, wenn mir etwas nicht passt/falls ich irgendwo stecken bleibe. Es gibt viele (sehr gut organisierte) Events. Skiwoche, Sportevents, Teilnahme bei großen Lauf-Events, BOMBEN Weihnachtsfeier, Grillen im Sommer, Punsch auf der Terrasse im Advent, ...
Kollegen immer für einen Spaß zu haben.
Gleitzeit. Man kann es sich meistens einteilen, wie man will. Manche kommen spät, gehen dafür auch spät. Manche kommen sehr früh, und haben dann dafür den ganzen Nachmittag frei.
Weiterbildungen (extern und intern) werden willkommen geheißen. Ich habe dieses Jahr wahrscheinlich auch einige Weiterbildungen.
Als Neueinsteiger werde ich nach kurzer Probephase direkt über dem Kollektiv eingestuft. Es gibt auch Chancen auf Boni.
Zuschuss bei Klimaticket, ...
Sehr pünktliche und verlässliche Gehaltsauszahlung
Fast alles Bio, nur E-Autos, Öffis und Radfahren wird gestützt, ... Man merkt, dass der Führung die Umwelt wichtig ist.
Erfahrung wird geschätzt. Es werden auch immer wieder ältere Arbeitskräfte eingestellt.
Wahnsinns Frühstück :D Sehr gut gestaltete und ergonomisch eingerichtete Büros.
Diversität wird offen willkommen. Es gibt hierfür viele Beispiele, auch in Management-Ebene.
Es gibt je nach Abteilung oft neue Projekte, durch welche man immer neue Leute kennenlernt und neue Erfahrungen macht.
erhöhtes Home Office Kontingent, da 4 Tage pro Monat (speziell in der IT) doch ziemlich gering sind. Überstunden im Home Office zu erlauben wäre auch schon schön, da ich dann die 1-1.5 h die ich mir an solchen Tagen an Fahrzeit spare als Überstunden machen könnte.
Sympathische Kollegen, wertschätzender Chef
nur 4 Home Office Tage pro Monat und keine Überstunden im Home Office
kann ich nach so kurzer Zeit noch nicht vernünftig beurteilen
Kompletter Firmenfahrzeug-Fuhrpark besteht aus E-Autos
kann ich auch nicht wirklich beurteilen
mein Chef ist sehr sympathisch und sehr bemüht mir zu helfen wenn ich Fragen hab.
abgetrennte 4 Personen Büros, kein shared office sondern fix zugewiesene Plätze
Während des Bewerbungsprozesses und auch im nachhinein gut
kann ich nicht wirklich beurteilen
Bei mir ein spannendes, sich gerade entwickelndes, Aufgabengebiet bei welchem ich als neuer Mitarbeitet und Berufseinsteiger schon bei der Entstehung maßgeblich beteiligt bin.
Misstrauen und Kontrolle an der Tagesordnung
Nicht umsonst ist das Imange dort wo es ist…
Wichtig ist im Büro zu sein und dort am PC eingeloggt zu sein.
Kann ich nicht beurteilen..
Fair und ok
Ist gut.
Wahrscheinlich kommt es auf die Abteilung an. Mal gut mal schlecht…
Ok
Schlecht
Gute IT Ausstattung. Closed Door Policy: man kommt sich von wir in einer Legebatterie. Wer sich was sagen traut kann gehn…
…ganz mies. Manchen in Management fallt sogar das “Guten Morgen” schwer…
Ok
Möglich…die meisten Developer müssen ihre Codes schreiben und sollen nicht viel links und rechts schauen sondern hackln..
Apple/Microsoft machens vor, man muss nicht immer erster sein, man kann auch lernen und aufholen
MEHR Homeoffice 40:60 Standard, ausser Kundenprojekte, da gehts natürlich nicht.
Auch auf Wien schauen
ja da gibts nichts zu beschweren
Zu hohe Fluktiution ist ein Schuss ins eigene Bein
ja da gibts nichts zu beschweren
Bei manchen super, bei anderen nicht
kommt drauf an, nicht bei jedem
ja da gibts nichts zu beschweren
ja da gibts nichts zu beschweren
gute Frage
Ok, aber keine Entwicklung teilweise möglich
ja da gibts nichts zu beschweren
ja da gibts nichts zu beschweren
ja da gibts nichts zu beschweren
wenns angeboten wird ja sicher
Es wurde generell immer viel für die Mitarbeiter Zufriedenheit getan. Im der Pandemie würde klar kommuniziert was Sache ist (Testing, Richtlinien, etc) was zu einem im Vergleich zu anderen Firmen stabilen Arbeitsklima geführt hat.
Auch die tollen Feste und Veranstaltungen waren immer klasse. Da gab es viel Zeit sich auch mit allen anderen Teams aus den anderen Niederlassungen auszutauschen.
Nichts was wirklich schlecht gewesen wäre, was nicht gelöst wurde.
Bessere Motivationsfindung für die Mitarbeiter.
Kommt auf das Team an. Meines war erstklassig!
Vieles wird schlecht geredet und weniger gut dargestellt als es ist und war. An sich sind alle bemüht positive und gute Arbeit zu leisten. Am Ende ist es immer Jammern auf hohem Niveau.
Weiterbildungen werden über Ausbildungsvereinbarungen geregelt. Der AG zahlt im Voraus. Dadurch kann man tolle Ausbildungen die auch abseits der Kerntätigkeiten sind absolvieren.
Über KV bezahlt und stets pünktlich. Es gab auch immer einen Gehaltsnachweis in dem man alles nachverfolgen kann.
ETaxi zum Bahnhof und Retour, Klimaticket Förderung zu fast 100% und im Haus stets auf Müll Trennung bedacht.
Auch in der Pandemie Zeit wurde sehr viel auf Hygiene und Kontrollen geachtet.
Nichts zu ergänzen.
Ältere Kollegen mit vielen Dienstjahren sind sehr geschätzt.
Es war sehr gut, gab natürlich auch Momente wo es die Ziele schwammig gesetzt waren.
Die Arbeitsplätze waren stets top ausgestattet (Neuste Hardware, große Bildschirme, höhenverstellbare Tische). Ab und zu gab es Probleme mit der Klimaanlage.
Im Team sehr gut. Zwischen Teams ist es abhängig von den konkreten Personen.
Nie ein Problem.
In meiner Abteilung gab es viel Abwechslung und ständig neues zu lernen.
Die Benefits für die MitarbeiterInnen wie das tägliche Frühstück, Grillereien und Events.
Leider zu viel, obwohl nicht alles schlecht war. Auch teilweise sehr nette KollegInnen.
MitarbeiterInnen schätzen und sich ihre Anliegen anhören. Weiterbildungen und Kompetenzen fördern und nicht nur fordern! Benefits für Mitarbeiterinnen sind einfach nicht alles... Mehr Wertschätzung gegenüber der MA und ihrer Leistungen seitens der Führungskraft!
Kommt darauf an, in welcher Abteilung man sich befindet.
Nicht sehr gut, aber aus guten Gründen.
Wenig bis gar kein Homeoffice und auch kein Entgegenkommen bzgl. Work-Life-Balance, da es diesbezüglich wenig bis gar kein Vertrauen seitens der Führungskraft in die MitarbeiterInnen gab.
Wird nicht wirklich gefördert, man muss für alles einen Ausbildungskostenrückersatz unterzeichnen, sogar wenn man auf Messen geht, welche nicht unter eine Ausbildung fallen. Man ist anschließend verpflichtet mindestens 3 Jahre im Unternehmen zu bleiben, ansonsten muss man die Kosten selbst tragen. Die Höhe der Kosten ergibt sich dann aus der Anzahl der Monate, die man im Unternehmen ausgehalten hat. Wirklich schade, dass ein Unternehmen wie die Fabasoft ihre MitarbeiterInnen diesbezüglich nicht weiterbilden möchte, obwohl es gerade im Software-Bereich unbedingt notwendig wäre!
Durchschnittlich
Keine Mülltrennung im gesamten Gebäude!
Kommt auf die Kollegen an.
Wenig Wertschätzung gegenüber den Bemühungen der MitarbeiterInnen etwas im Unternehmen zu verbessern. Neue Konzepte wurden buchstäblich für den Papierkorb produziert. Neue Ideen der MitarbeiterInnen möchten nicht gehört werden und Kompetenzen werden nicht erkannt, oder nicht gerade sehr geschätzt.
Equipment und Büros sehr gut.
Man bekam Informationen immer sehr spät oder gar nicht. Es ist zu überdenken, ob ein Softwareunternehmen wie die Fabasoft nicht ein passendes Wissensmanagementsystem einführen und das interne Kommunikationsmanagemet überdenken sollte.
Kommt darauf an, in welcher Position man sich befindet.
Man soll genau das machen, was einem gesagt bzw. aufgetragen wird. Eigeninitiative nicht wirklich erwünscht. Aufgaben werden mit der Zeit dadurch nur langweilig.
Das Produkt und der konsequente Einsatz des eigenen Produkts intern.
Die Firma gibt sich viel Mühe bei der Organisation von Mitarbeitereventswas die Teamdynamik und das Betriebsklima zumindest kurzzeitig fördert.
Zudem ist positiv zu erwähnen, dass jeder Arbeitsplatz mit einem Stehtisch, Dock und 27 Zoll Ultrawide Monitor ausgestattet wird und eine ergonimosche Tastatur/Maus auch angefragt werden kann.
Den Unwillen, auf Feedback der Mitarbeitenden zu hören. Die antiquierte Waterscrum-Arbeitsmethode. Der künstlich aufgebaute Druck auf Mitarbeitende. Keine klare Teamtopologie, es gibt Teams, die Enabler, Platform, Stream-Aligned und Complicated-Subsystem-Team in einem sind. Teams, die diese Constraints unbewusst einhalten, funktionieren auch bei Fabasoft besser.
Auf das Feedback der Mitarbeiter hören
Die antiquierte Waterscrum Methode überhohlen und eine Moderne Scrum Methode einführen wie SafeScrum und den Mitarbeitenden vertrauen, dass Tasks umgesetzt werden.
Den künstlichen druck auf die Mitarbeitenden reduzieren.
Klare Team Topologien definieren, Teams welche dies bereits unterbewusst tun funktionieren deutlich besser.
Die Atmosphäre im Büro ist insgesamt angespannt, gestresst und zum Teil hektisch. Künstliche und willkürliche Deadlines erhöhen den Druck und Stress. Diese Deadlines müssen oft um jeden Preis eingehalten werden, obwohl der Abnehmer das Produkt erst 3, 6 oder sogar 12 Monate später benötigt hätte.
Die meisten Reaktionen von Kollegen aus der Softwarebranche im Großraum Oberösterreich auf das Unternehmen sind entweder "Wer ist Fabasoft?" oder "Ouch".
Mit den richtigen Nerven konnte man hier eine gute Linie ziehen. Meistens wurden die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit respektiert, man musste aber den Mut haben, diese Grenzen selbst zu setzen. Ansonsten konnte es duchaus passieren, dass man faktisch im Büro eingezogen ist.
Zum Umweltbewusstsein kann ich nicht viel sagen. Soziale Nachhaltigkeit wird nicht groß geschrieben, der Shareholder Value ist oft wichtiger.
Weiterbildungen sind nur über eine effektive Rückzahlung über 36 Monate möglich. Der Freibetrag ist relativ niedrig und reicht nicht für die meisten CNCF-Zertifikate. Weiterbildungen, außer für die internen Tools wie App.Ducx, werden nicht von den Vorgesetzten angesprochen oder gefördert. Karriere ist kaum möglich, außer man möchte ins Projektmanagement, da im eigentlichen Management einzelne Personen ungern Kontrolle abgeben.
Es fühlte sich an, als wären zwischen den Teams Mauern errichtet worden, die schwer zu durchbrechen waren. Informationen von anderen Teams zu erhalten war nahezu unmöglich, da der Auskunftgebende negative Konsequenzen fürchten musste, wenn er/sie nicht an den eigenen Aufgaben arbeitete. Es kann auch durchaus passieren, dass einem Kollegen in den Rücken fallen wenn man nicht selbst alles mitdokumentiert.
Das Verhalten der Vorgesetzten hing stark vom Einzelnen ab. Die Aufteilung der Verantwortungen zwischen Scrum Master, Product Owner und Lead Developer konnte zu seltsamen Situationen führen. Oft hatten Scrum Master oder Product Owner diese Rollen nur "nebenbei" und arbeiteten primär als Entwickler, QA oder in anderen Rollen. Dies führte dazu, dass man manchmal eine Woche auf eine Antwort warten musste. Dies hat sich im Laufe der Zeit etwas gebessert.
Eine teilweise verständliche Sicherheitsparanoia stand der Arbeitsweise im Weg. Code durfte nur auf einer VM ohne Internetzugang bearbeitet werden und der Laptop war ein überglorifizierter Thinclient mit Outlook und Browser. Dies machte die Konfiguration zeitaufwändig und schwierig. Es gab auch eine gewisse Aversion gegen Tools mit Lizenzgebühren.
Von Kommunikation kann kaum die Rede sein. Zwischen den R&D-Teams wurde eine eigene Ticketing-Lösung genutzt, die für einen anderen Use Case entwickelt wurde und für langfristige Tickets im besten Fall unübersichtlich war. Prozesse werden oft über Menschen gestellt. Die Kommunikation mit Teams an anderen Standorten war praktisch unmöglich, da überlastete Kontaktpersonen alles verzögerten.
Zum Umweltbewusstsein kann ich nicht viel sagen. Soziale Nachhaltigkeit wird nicht groß geschrieben, der Shareholder Value ist oft wichtiger.
Kollegen, welche länger im Unternehmen waren, konnten sich mehr leisten als neue Mitarbeiter. Zwischen den Geschlechtern gab es weniger Probleme, jedoch wurden Teilzeitkräfte bei Gehaltsverhandlungen oft benachteiligt.
Die Aufgaben waren sehr monoton. Oft wurden Bugfixes am Legacy-Produkt bevorzugt, obwohl ein Neubau deutlich schneller und effektiver gewesen wäre und bereits geplat war.
Es gibt auch positive Aspekte bei der Fabasoft AG, die besonders hervorzuheben sind. Einer davon ist das erkennbare Bemühen des Unternehmens, sich für den Umweltschutz und das Klima einzusetzen. Diese Verantwortung gegenüber der Umwelt und der Gesellschaft ist lobenswert. Darüber hinaus engagiert sich Fabasoft für Gleichberechtigung und Barrierefreiheit und gefällt mir (ausser die Frauenquote). Die Idee mit der Klimaticket bei den Mitarbeitern finde ich auch top! Ständige Events, Frühstück, all das ist super!
Aus den gesammelten Erfahrungen stelle ich heraus, dass die internen Kommunikationsflüsse und bürokratischen Strukturen eine wesentliche Hürde für Effizienz und Fortschritt darstellen. Ich stellte fest, dass Informationen innerhalb der Organisation nicht effektiv von höheren Ebenen zu den operativen Ebenen und umgekehrt fließen. Dies führt zu einem Umfeld, in dem Aufgaben unnötig vermehrt werden, was die Redundanz der Arbeitskräfte erhöht, ohne dass dies einen tatsächlichen Fortschritt für das Unternehmen mit sich bringt.
Die starren Strukturen (meiner Meinung nach) der Firma beeinflusst nicht nur die Skalierung der Mitarbeiterzahl und der Firmenstruktur negativ, sondern auch zahlreiche, ineffektive Prozesse beinhalten, die den Arbeitsalltag erschweren. Es entsteht der Eindruck, diese Firma mache eins auf à la Super-Modern und “hip” macht, aber die Mentalität und die Unternehmenskultur jedoch veraltet sind. Trotz der proklamierten Zukunftsorientierung verbleibt das tatsächliche Handeln im Bereich des Althergebrachten und Konventionellen. Es herrscht (meiner Meinung nach) eine Atmosphäre, in der individueller Erfolg oder der Wunsch nach Veränderung oft negativ konnotiert sind. Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen wollen, wirkt es, als werden die stigmatisiert, was zu einem toxischen Arbeitsklima beiträgt. Dies steht im Gegensatz zu den offiziellen Verlautbarungen des Unternehmens, man kümmere sich um die Bedürfnisse und das Wohl der Angestellten. Tatsächlich scheint eine große Diskrepanz zwischen den Bedürfnissen der Mitarbeiter und der Wahrnehmung sowie den Handlungen der Unternehmensführung zu bestehen. Gleichzeitg herrscht eine Atmosphäre des Misstrauens, Rivalität und der Feindseligkeit, die weit von einer gesunden und förderlichen Arbeitsumgebung entfernt ist. Verbesserungsversuche werden zwar unternommen, doch oft werden nur oberflächliche, weniger relevante Probleme adressiert, wenn es die Gesellschaft will, während grundlegende Herausforderungen (meiner Meinung nach) ignoriert oder nicht erkannt werden. Dies deutet auf eine Kluft zwischen den unterschiedlichen Realitäten innerhalb der Firma hin und spiegelt eine allgemeine Problematik wider, bei der die wahren Bedürfnisse und Herausforderungen des Unternehmens und seiner Mitarbeiter hinter einer Fassade von Modernität und Fürsorge verborgen bleiben.
Hinzu kommt, dass innerhalb der Organisation viel geredet und gelästert wird, was das Arbeitsklima zusätzlich belastet. Es sickern Informationen durch, dass die Schweizer das deutlich spüren. Es werden Informationen weitergegeben, die besagt, dass das einst als familiär, transparent und modern empfundene Verhältnis, welches vor allem für junge Generationen sehr attraktiv war, zunehmend erodiert (Downgrade). Diese Entwicklung erklärt möglicherweise, warum gerade aus den Reihen der Schweizer Mitarbeiter vermehrt Austritte zu verzeichnen sind. Ich habe gehört, dass die Schweizerkollegen mit ihren Chef auf Augenhöhe reden konnte. Das sollen sie unbedingt weiter erhalten! Eine Sensation.
Positiv finde ich, die empfindliche, diplomatische, gnadenlose und direkte Art, mit der die Schweizer Kollegen auf Probleme hinweisen. Sie scheinen ein hohes Maß an Qualität in den Mitarbeiterbeziehungen und Standards aufrechterhalten zu wollen, was bei Nichterfüllung dieser Erwartungen zu gekündigt. Das mag ich an den Schweizern bzw. Schweizer-Mentalität!
toxisch
Fassade
Home-Office steht im schlechten Licht
Klimaticket, Umweltschutz, EE wird (versucht) geachtet
Kann sein, aber
Geht im Prozess unter, sowohl von oben, als auch von unten.
Wird besonders geachtet!
subjektiv
So verdient kununu Geld.