Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 22.7.2026
Die Fachhochschule Technikum Wien erhält von ihren Mitarbeiter:innen eine gemischte Gesamtbewertung. Besonders positiv stechen der Kollegenzusammenhalt und die Aufgabenvielfalt hervor: Die Zusammenarbeit in Teams wird als hilfsbereit und kooperativ beschrieben, und die Tätigkeiten gelten als abwechslungsreich, mit Spielraum für eigene Schwerpunkte in Lehre, Projekten und Weiterbildung. Auch die Work-Life-Balance schneidet gut ab – flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten und Familienfreundlichkeit werden gelobt.
Dagegen fallen Gehalt, Kommunikation und Vorgesetztenverhalten kritisch auf. Die Vergütung gilt vielen als unter Marktniveau, intransparent und ungleich verteilt, wobei Sozialleistungen wie das Klimaticket positiv erwähnt werden. Die Kommunikation seitens des Managements wird als unstrukturiert und ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Bewertungen zur Kategorie Gehalt/Sozialleistungen bei der Fachhochschule Technikum Wien fallen negativ aus. Kritisiert werden vor allem die im Vergleich zu anderen Hochschulen und der Industrie niedrigen Gehälter, fehlende Gehaltstransparenz sowie unzureichende Inflationsanpassungen. Neue Mitarbeiter:innen warten demnach lange auf ihre erste Gehaltsanpassung, und die Vergütung entspreche nicht immer den tatsächlichen Aufgaben. Einige Nutzer:innen berichten zudem von erheblichen Gehaltsunterschieden innerhalb der Belegschaft.
Auf der anderen Seite sehen einige Nutzer:innen die Situation differenzierter: Senior-Mitarbeiter:innen erhalten vergleichsweise marktgerechte Gehälter, und die Einstiegsgehälter sollen sich zuletzt verbessert haben. Positiv hervorgehoben werden zudem Sozialleistungen wie das Klimaticket und Essenszuschüsse. Die Meinungen sind somit gespalten, wobei die Gehaltssituation stark vom Dienstalter abzuhängen scheint.
Die Arbeitsatmosphäre an der Fachhochschule Technikum Wien wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Auf kollegialer Ebene beschreiben einige Bewertungen den Zusammenhalt als stark, die Hierarchien als flach und die Stimmung als konstruktiv und wertschätzend. Einzelne Nutzer:innen heben hervor, dass gute Ideen eingebracht und berücksichtigt werden.
Auf vertikaler Ebene fällt das Bild jedoch deutlich kritischer aus. Einige Bewertungen beschreiben ein Klima des Misstrauens gegenüber Vorgesetzten, denen vorgeworfen wird, Leistung nicht angemessen zu honorieren und Versprechen nicht einzuhalten. Darüber hinaus nennen einige Nutzer:innen unklare Strukturen, nicht nachbesetzte Stellen sowie intransparente und ungleiche Gehaltsregelungen als Belastungsfaktoren für die Gesamtatmosphäre. Die Stimmung innerhalb einzelner Teilteams wird dabei als besser eingeschätzt als das übergeordnete Arbeitsklima.
Das Vorgesetztenverhalten an der Fachhochschule Technikum Wien wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige loben die Führung als kollegial und sachlich, besonders auf Fakultätsebene, wo die Qualität der Leitung als sehr gut eingestuft wird. Allerdings betonen die Bewertungen, dass das Verhalten der Vorgesetzten stark von der jeweiligen Abteilung abhängt und nicht einheitlich ist.
Die kritischeren Stimmen bemängeln, dass Fragen und Anliegen der Mitarbeiter:innen ignoriert werden und Entscheidungen von oben diktiert werden, wenn Argumente ausbleiben. Zudem führe ein uneinheitlicher Umgang mit flachen Hierarchien zu einer ungerechten Arbeitsbelastung innerhalb der Teams. Einige Vorgesetzte werden als altmodisch beschrieben, auch wenn direkte Führungskräfte als engagiert und zugänglich gelten. Das Bild ist somit widersprüchlich: Positive Einzelerfahrungen stehen strukturellen Kritikpunkten gegenüber.
Die Work-Life-Balance an der Fachhochschule Technikum Wien wird von den Nutzer:innen insgesamt ausgeglichen bewertet. Die geschriebenen Bewertungen fallen dabei deutlich positiver aus und heben vor allem die hohe Flexibilität hervor. Konkret erwähnen einige Nutzer:innen die Möglichkeit, im Home Office zu arbeiten, Urlaub flexibel zu nehmen sowie Arbeitszeiten eigenverantwortlich zu gestalten. Auch die Familienfreundlichkeit wird positiv hervorgehoben.
Einige Nutzer:innen betonen, dass eine gute Work-Life-Balance vor allem dann gelingt, wenn man selbst klare Grenzen setzen kann. Wenige Bewertungen weisen darauf hin, dass manche Mitarbeiter:innen dazu neigen, übermäßig viel zu arbeiten, räumen jedoch ein, dass dem zunehmend mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Die Freiheiten, die das Arbeitsumfeld bietet, werden von den Nutzer:innen als große Stärke wahrgenommen.
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