Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 10.7.2026
Das Profil von FITINN weist ein negatives Gesamtbild auf. Besonders stark kritisieren Mitarbeiter:innen die Vergütung: Stundenlöhne von 7 € bis maximal 9 € nach sechs Monaten, ohne Zuschläge für Sonn- oder Feiertage, werden als inakzeptabel beschrieben. Auch die Aufgaben gelten als eintönig – Reinigung, Rezeption und lange Leerlaufphasen dominieren den Arbeitsalltag, während Vorschläge von Mitarbeiter:innen kaum Gehör finden. Karrieremöglichkeiten enden de facto auf Studioleitungsebene, Weiterbildung erfolgt oft auf eigene Kosten.
Das Verhalten der Führungskräfte wird widersprüchlich bewertet: Direkte Vorgesetzte auf Studioebene erhalten vereinzelt positive Rückmeldungen, während regionales Management und die Zentrale als hierarchisch, respektlos und wenig wertschätzend wahrgenommen werden. Die Kommunikation aus de...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Bewertungen zu Gehalt und Sozialleistungen bei FITINN fallen sehr negativ aus. Ein zentraler Kritikpunkt ist der Stundenlohn von 7 €, den viele Mitarbeiter:innen als völlig unangemessen für die geforderten Verantwortlichkeiten und Arbeitszeiten empfinden. Nach sechs Monaten steige der Lohn lediglich auf 9 €, was ebenfalls als unzureichend gilt. Hinzu kommt, dass Schicht-, Feiertags- oder Sonntagszuschläge sowie Sonderzahlungen offenbar nicht gewährt werden. Einige Bewertungen weisen auf regionale Unterschiede hin: Vorarlberg biete immerhin 10 € als Einstiegslohn, während andere Bundesländer bei 7 € beginnen. Wenige Nutzer:innen räumen ein, dass das Gehalt für Studierende als Nebenjob akzeptabel sein könne. Der Wunsch nach einer Gehaltserhöhung soll laut einigen Bewertungen mit Kündigungsandrohungen beantwortet worden sein, was die negative Stimmung in dieser Kategorie weiter verstärkt.
Die Arbeitsatmosphäre bei FITINN wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige das Arbeitsklima als angenehm und entspannt beschreiben und die Zusammenarbeit mit direkten Kolleg:innen sowie dem unmittelbaren Vorgesetzten positiv hervorheben, überwiegen kritische Stimmen zur Kommunikationsqualität am Arbeitsplatz.
Ein wiederkehrendes Thema ist das Verhältnis zwischen der Unternehmensführung und den Mitarbeiter:innen auf niedrigeren Ebenen. Einige Nutzer:innen bemängeln, dass höheres Management und regionale Führungskräfte wenig Rücksicht auf die Belegschaft nehmen, ein stark hierarchisches Denken pflegen und unangemessene Arbeitsbedingungen dulden – darunter das Verbot zu sitzen während langer Schichten. Zudem berichten wenige Nutzer:innen von respektlosem Verhalten seitens Vorgesetzter sowie unpassenden Kommentaren gegenüber weiblichen Mitarbeiter:innen durch Kund:innen. Das Betriebsklima leidet nach Ansicht einiger Bewertenden deutlich unter diesen Umständen.
Das Vorgesetztenverhalten bei FITINN wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Besonders kritisch äußern sie sich zum Führungsverhalten einzelner Studioleiter:innen: Fehlende Wertschätzung, mangelnde Einbindung der Mitarbeiter:innen in Entscheidungen sowie ein herablassendes Auftreten werden von einigen als problematisch beschrieben. In einzelnen Fällen berichten Mitarbeiter:innen von Führungskräften, die ihre Position missbraucht und Pflichten vernachlässigt haben sollen – sowohl in der Steiermark als auch in Westösterreich. Kritisiert wird zudem eine unzureichende Kommunikation seitens des Managements.
Dem gegenüber stehen einige positive Stimmen, die ihre Vorgesetzten als unterstützend, fair und mitarbeiterorientiert beschreiben. Auch die allgemeine Führungsqualität bewerten wenige Nutzer:innen als vorbildlich. Dieser Widerspruch verdeutlicht, dass die Erfahrungen stark vom jeweiligen Standort und der dort verantwortlichen Führungskraft abhängen, das negative Gesamtbild jedoch überwiegt.
Die Bewertungen zu den interessanten Aufgaben bei FITINN fallen sehr negativ aus. Viele Nutzer:innen beschreiben die täglichen Tätigkeiten als eintönig und wenig abwechslungsreich. Im Mittelpunkt stehen laut den Bewertungen hauptsächlich Empfangsaufgaben, Reinigungsarbeiten und das Einräumen von Gewichten – Aufgaben, die sich täglich wiederholen und kaum Raum für Eigeninitiative lassen.
Einige Nutzer:innen empfinden die Arbeit als stark unterfordernd, da lange Phasen der Inaktivität zum Alltag gehören. Hinzu kommt, dass Vorgesetzte neuen Vorschlägen gegenüber wenig aufgeschlossen sein sollen, was die Gestaltung des eigenen Verantwortungsbereichs zusätzlich einschränkt. Auch die wahrgenommene ungleiche Aufgabenverteilung zulasten der am schlechter bezahlten Mitarbeiter:innen wird kritisch erwähnt. Insgesamt vermitteln die Bewertungen das Bild eines Arbeitsumfelds mit geringer Aufgabenvielfalt und wenig Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung.
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