Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 21.10.2026
Frauscher Sensortechnik GmbH erhält ein gemischtes Gesamtbild. Die Übernahme durch den US-Konzern Wabtec prägt die Erfahrungen der Mitarbeiter:innen stark und zieht sich als roter Faden durch nahezu alle Bewertungsbereiche. Die Arbeitsatmosphäre befindet sich nach Meinung vieler Reviewender auf einem Tiefpunkt: Unsicherheit, gegenseitiges Misstrauen und der Verlust des früheren Unternehmensgeistes dominieren. Das Vorgesetztenverhalten wird scharf kritisiert – Entscheidungen sollen auf Sympathie statt Fachkompetenz beruhen, Konflikte werden vermieden und abweichende Meinungen sind unerwünscht. Die Kommunikation gilt ebenfalls als gravierender Schwachpunkt: Wichtige Informationen werden zurückgehalten, Gerüchte verbreiten sich statt klarer Ansagen, und Verantwortung wird kaum übernommen.
Der Kollegenzusammenhalt ist ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei Frauscher Sensortechnik GmbH wird von den Nutzer:innen als ausgesprochen problematisch bewertet. Wiederkehrende Kritikpunkte sind mangelnde Transparenz, das Verschweigen unangenehmer Informationen sowie eine Unternehmensführung, die schlechte Entscheidungen beschönigt oder Gerüchte verbreitet, anstatt offen zu kommunizieren. Einige Bewertungen bemängeln, dass zurückgehaltene Informationen die tägliche Arbeit erschweren und der Austausch nicht mehr auf Augenhöhe stattfindet.
Darüber hinaus kritisieren Nutzer:innen, dass zwar Meetings abgehalten werden, diesen jedoch keine konkreten Taten folgen, während globale und lokale Zusammenkünfte zu selten stattfinden, um ausreichend zu informieren. Konflikte werden laut einigen Bewertungen von Vorgesetzten eher vermieden als gelöst. Besonders in Phasen des Unternehmensverkaufs soll die Kommunikation nahezu vollständig gefehlt haben, was Unsicherheit unter den Mitarbeiter:innen hinterlassen hat.
Die Arbeitsatmosphäre bei Frauscher Sensortechnik GmbH wird von den Nutzer:innen als stark belastet beschrieben. Im Mittelpunkt der Kritik steht die Übernahme durch den US-Konzern Wabtec: Fehlende Kommunikation, mangelnde Orientierung sowie Unsicherheit über die Zukunft des Unternehmens prägen das Stimmungsbild deutlich negativ. Einige Bewertungen schildern, dass das früher geschätzte Unternehmensklima zunehmend verloren geht und gegenseitiges Misstrauen an die Stelle des einstigen Zusammenhalts getreten ist.
Wenige Nutzer:innen berichten zudem, dass Mitarbeiterideen ignoriert werden, kritische Stimmen das Unternehmen verlassen haben oder entlassen wurden und die Innovationsbereitschaft gesunken ist. Das Fehlen eines Betriebsrats sowie intransparente Personalentscheidungen verstärken die negativen Eindrücke. Der einstige „Frauscher-Geist", der das Unternehmen laut einigen Bewertungen erfolgreich gemacht hat, scheint durch die schrittweise Integration in den Wabtec-Konzern stark gelitten zu haben.
Das Vorgesetztenverhalten bei Frauscher Sensortechnik GmbH wird von den Nutzer:innen stark kritisiert. Die Bewertungen beschreiben Führungskräfte als fachlich überfordert, wobei Entscheidungen weniger auf Expertise als auf persönlicher Sympathie oder Bauchgefühl basieren sollen. Einige Nutzer:innen bemängeln zudem, dass Führungspositionen primär durch langjährige Betriebszugehörigkeit oder bedingungslose Gefolgschaft erreicht werden. Der Eigentümerwechsel soll die Situation verschärft haben: Entscheidungen werden verzögert oder gar nicht kommuniziert, was Unsicherheit und Druck im Unternehmen schüre.
Darüber hinaus beschreiben die Nutzer:innen ein Klima, in dem abweichende Meinungen wenig Raum finden und Günstlingswirtschaft den Zusammenhalt belastet. Überlastete Führungskräfte sollen Druck an ihre Teams weitergeben und Mitarbeiter:innen das Gefühl vermitteln, jederzeit ersetzbar zu sein. Einzelne Abteilungen sollen zudem weitgehend ohne Abstimmung untereinander agieren.
Der Kollegenzusammenhalt bei Frauscher Sensortechnik GmbH wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Innerhalb einzelner Teams funktioniert die Zusammenarbeit laut einigen Bewertungen noch gut, und Kolleg:innen halten bei gemeinsam erlebten Schwierigkeiten zusammen. Gleichzeitig beschreiben einige Nutzer:innen, dass langjährig gewachsene Strukturen zunehmend bröckeln.
Kritischer fällt das Bild auf der übergreifenden Ebene aus: Offene Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen haben laut mehreren Bewertungen deutlich abgenommen. Vetternwirtschaft und Eigeninteresse sollen offene Gespräche verdrängt haben, und einige Nutzer:innen berichten, dass die Angst um den eigenen Arbeitsplatz dazu führt, dass Ungerechtigkeiten nicht angesprochen werden. Das früher als stark empfundene Gemeinschaftsgefühl – oft mit dem Begriff „Frauscher Family" verbunden – gilt vielen als Geschichte. Auch das Management wird in diesem Zusammenhang kritisiert, da es den Zusammenhalt nach Meinung einiger Bewertungen eher schwächt als fördert.
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