Ein Unternehmen im Blindflug
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Technologie.
Die (Ex-)Kolleg/innen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Unternehmenskultur: Der Umgang mit Menschen wirkt instrumentell. Wertschätzung und Empathie fehlen.
Verbesserungsvorschläge
Führung mit Anstand, Ehrlichkeit und Respekt gegenüber den Mitarbeiter/innen.
Verantwortung übernehmen bedeutet auch die Konsequenzen zu tragen.
Arbeitsatmosphäre
Entscheidungen werden zentral getroffen, und Rückmeldungen aus den Teams werden nicht berücksichtigt. Andere Meinungen werden schnell als Angriff verstanden. Loyalität scheint wichtiger als Kompetenz und Leistung zu sein. Zudem ist mein Eindruck, daß neue Mitarbeiter/innen häufig hofiert, nach einiger Zeit aber oft fallen gelassen werden.
Image
Die Geschehnisse der letzten zwei Jahre (beispiellose Fehlplanung fernab der Realität, daraus resultierende Kündigungen, übertriebene Darstellungen, und nicht eingehaltene Versprechen) kratzen stark am Image.
Work-Life-Balance
Man erwartet sich von den Mitarbeiter/innen offenbar wieder mehr Überstunden, um den hohen Personalabbau des Jahres 2025 zu kompensieren.
Gehalt/Benefits
Kaffee und Obstkorb.
Umgang mit älteren Kollegen
Man hat zu funktionieren, unabhängig vom Alter.
Vorgesetztenverhalten
Die Geschäftsleitung trifft häufig Entscheidungen, die für Mitarbeiter/innen schwer nachvollziehbar sind. Strategische Richtungen ändern sich regelmäßig, ohne erkennbare Linie. Eigenverantwortung wird zwar gefordert, aber nicht ermöglicht. Kontrolle und Misstrauen dominieren. Kritik wird selten sachlich angenommen, und konstruktive Vorschläge verlaufen oft im Sande.
Arbeitsbedingungen
Man stellt sehr hohe Ansprüche an die Mitarbeiter/innen, hat aber selbst wenig zu bieten.
Kommunikation
Informationen kommen oft sehr spät und unvollständig. Aussagen können sich kurzfristig wieder ändern. Diskussionen werden von Monologen und Beschönigungen der zentralen Figuren geprägt.
Interessante Aufgaben
Das war einmal.

