IMS Nanofabrication GmbH Logo

IMS 
Nanofabrication 
GmbH
Bewertungen

134 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 2,7Weiterempfehlung: 53%
Score-Details

134 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Im großen und ganzen Top Arbeitgeber

4,3
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei IMS Nanofabrication GmbH in Brunn am Gebirge gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Grundstimmung aktuell etwas durchwachsen auf Grund der Restrukturierung letztes Jahr. Im Großen und Ganzen jedoch gute Stimmung innerhalb der Teams.

Gehalt/Benefits

Im Vergleich zum Österreichischen Markt gute Gehälter. Innerhalb der Branche eher im Mittelfeld.

Vorgesetztenverhalten

Mit meiner Führungskraft sehr zufrieden - motiviert mich und trägt zu meiner Zufriedenheit im Unternehmen stark bei.

Kommunikation

Könnte wie in jeder Firma besser sein, ich finde jedoch, dass die allgemeine Unternehmenskommunikation sehr gut ist. Jedoch nicht in jedem Bereich von allen Führungskräfte korrekt und transparent weiter kommuniziert wird.

Interessante Aufgaben

Total abwechslungsreiche Tätigkeiten. Hier wird einem nicht langweilig und man lernt jeden Tag etwas Neues.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

2Hilfreichfinden das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Precision engineering, imprecise management

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Forschung / Entwicklung bei IMS Nanofabrication AG in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

The technology is highly specialized and technically interesting.

Engineers can gain valuable experience in troubleshooting complex systems, working with customers, analyzing technical problems, and developing strong system-level understanding.

There are also opportunities to learn from colleagues with deep technical and theoretical knowledge.

Compensation and benefits are generally competitive, and the technical work itself can be very rewarding for engineers who enjoy difficult problem solving.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

The biggest issue for me was the gap between responsibility and authority.

Employees who handled significant customer support, troubleshooting, field work, and after-hours issues did not always receive corresponding recognition, authority, or career opportunities.

At the same time, supervisory authority was not always matched by strong practical experience, leadership ability, or operational contribution.

Communication was another weakness. Important decisions were not always transparent, and employee concerns did not consistently lead to meaningful corrective action.

Workload distribution could also become very uneven. When operational gaps appeared, additional responsibilities often went to the employees who were most responsive rather than being addressed through a structured staffing or ownership process.

Micromanagement was also a source of frustration, particularly when it came from supervisors with limited practical involvement in the work.

Overall, the company has very strong technology, but the quality of management, communication, accountability, and organizational design does not always match the quality of its engineering.

Verbesserungsvorschläge

Leadership roles should be assigned based on demonstrated leadership ability, operational experience, accountability, and team performance.

The company would also benefit from clearer workload allocation. Employees with similar titles can end up carrying very different levels of customer responsibility, field work, after-hours support, and escalation duties. Clear ownership rules, on-call rotations, and measurable workload distribution would make the organization fairer and more sustainable.

Management should take repeated employee concerns more seriously. Issues involving workload imbalance, unclear responsibilities, ineffective supervision, or poor communication should be treated as organizational problems rather than individual conflicts.

Career progression should also be more transparent and merit-based. Employees should be able to understand what is required to move into senior or leadership positions.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Im Blindflug steil nach unten

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei IMS Nanofabrication GmbH in Brunn am Gebirge gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

interessante Tätigkeit

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Langfristige strategische Ziele treten völlig in den Hintergrund, weil alles krampfhaft kurzfristigen Meilensteinen untergeordnet wird.

Verbesserungsvorschläge

Wie andere Bewerter bereits ausgeführt haben, braucht es einen tiefergreifenderen Wandel, als nur einzelne Personen auszutauschen. Es handelt sich um ein strukturelles Führungsproblem von oben herab. Hoher Druck und fehlende Wertschätzung sind fest verankert

Arbeitsatmosphäre

Hoher Druck, wenig Anerkennung. Projekte, die funktionieren, werden als selbstverständlich hin genommen und nicht hervorgehoben. Wenn jedoch etwas nicht funktioniert, wird sofort darauf herumgehackt – eine absolut ausgeprägte Schuld-Kultur. Daran ändern auch nett ausgeschmückte Trainings von People & Culture nichts, solange sich an der Mentalität der Führungsebene nichts ändert.

Image

Stark angekratzt. Management verspricht neue Features und zieht sie später aufgrund unrealistischer Zeitpläne wieder zurück.

Umgang mit älteren Kollegen

nach den Kündigungswellen 2025 sind leider nicht mehr viele übrig

Vorgesetztenverhalten

Direkte Vorgesetzte in Ordnung

Kommunikation

Prioritäten wechseln täglich, keine klare Strategie erkennbar.

Gehalt/Benefits

für Halbleiterindustrie eher am unteren Ende


Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Please bring back stability

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei IMS Nanofabrication GmbH in Brunn am Gebirge gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Highly technical equipment. For tech nerds it’s very exciting.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Communication from the leadership team.
A lot of work with reduced work force.

Verbesserungsvorschläge

Think about a different CEO. A lot of problems start there.

Arbeitsatmosphäre

Working until exhausted. Motivation very low. Frequent changes in leading positions.

Image

Changed dramatically in the past years. From global leader to another supplier.

Work-Life-Balance

Cleanroom work. Overhours. Unplanned problems almost weekly.

Karriere/Weiterbildung

Not really there unless you are good with the CEO.

Kollegenzusammenhalt

Used to be good, but now everyone is very isolated to not risk consequences when something critical is said.

Vorgesetztenverhalten

If being honest, not good.
Frequent changes of newly hired C levels or VPs.
Either the hiring is not good or they get overloaded or don’t get the responsibility from the CEO.
It seems strange that professionals with several years of experience capitulate after 1-2 years.

Kommunikation

Rare and if it feels only half truth is told.
Relying on communication on the hallway is better than waiting for official communication.

Interessante Aufgaben

Yes and no


Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

1Hilfreichfindet das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Keine Besserung in Sicht.

2,0
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei IMS Nanofabrication GmbH in Wien gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Aktuell leider wenig.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlechte Kommunikation.
Häufige Strategiewechsel und Zick-Zack Kurs.
Leistung der Geschäftsleitung.

Verbesserungsvorschläge

Sich überlegen ob man mit der aktuellen Führungsebene (C Level) wirklich gut aufgestellt ist.
In den letzten Jahren wurde Key Positionen mehrfach neu besetzt. Das führt nicht unbedingt zu Vertrauen unter den Mitarbeitern.
Die Lage ist angespannt und fast alle Key Positionen wurden mehrfach neu besetzt. Vielleicht liegts nicht an den Leuten die immer wieder neu geholt werden.

Arbeitsatmosphäre

Seit etwa einem Jahr sehr bescheiden. Motivation wurde mit Massefküdigungen und ständigen Strategiewechseln stark negativ beeinflusst.

Image

War mal gut. Mittlerweile hat sich herum gesprochen, dass es leider intern nicht gut läuft.

Work-Life-Balance

Ganz ok. Aber es gibt trotzdem immer wieder ungeplante Eskalationen, die Wochenendarbeit oder Überstunden erfordern. Spontane Dienstreisen kommen auch vor.

Karriere/Weiterbildung

Für manche gibt es tolle Aufstiege, wenn sie sich mit der Führungsebene gut verstehen Leistung eher zweitrangig, gibts aber auch.

Gehalt/Benefits

Gehalt bindet viele Mitarbeiter, die eigentlich frustriert sind und wechseln würden.

Kollegenzusammenhalt

Früher sehr gut. Aktuell habe ich das Gefühl, dass man eher auf sich selbst schaut um nicht zum Ziel eines Angriffs wird.

Umgang mit älteren Kollegen

Nicht besonders gut, aber auch keine Katastrophe

Vorgesetztenverhalten

Direkte Vorgesetzte oft bemüht. Führungsebene wechselte im letzten Jahr sehr oft. Man hat das Gefühl es werden Industrieexperten geholt, aber diese können sich kaum entfalten. CEO entscheidet am Ende für alle Bereiche und wenn’s nicht passt ist nach 1-2 Jahren wieder Schluss.

Arbeitsbedingungen

Oft schlecht. Selten gut.

Kommunikation

Kaum Kommunikation zu globaler Strategie. Es wird versucht die Situation schön zu reden. Wenn kommuniziert wird dann in seltenen Townhall Meetings wo viele Zahlen sehr optimistisch dargestellt werden.

Gleichberechtigung

Denke in Ordnung. Man versucht mehr Frauen in Führungspositionen zu besetzen.

Interessante Aufgaben

Definitiv eine interessante Technologie. Potenzial war immer da, wurde aber in den letzten Jahren leichtfertig verspielt.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

1Hilfreichfindet das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Durchschnittlicher Arbeitgeber

3,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei IMS Nanofabrication GmbH in Brunn am Gebirge gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Mehr die Mitarbeiter intern weiterbilden statt extern nach Führungskräften zu suchen

Arbeitsatmosphäre

Abhängig von Abteilung gut oder schlecht

Image

Extern eher gut, intern eher schlecht

Work-Life-Balance

Gibt sehr stressige Jobs aber auch sehr entspannte(-;

Karriere/Weiterbildung

Kaum vorhanden

Gehalt/Benefits

Durchschnittlich, gibt auch einige die sehr gut verdienen

Vorgesetztenverhalten

Abhängig vom Vorgesetzten von sehr schlecht bis sehr gurt

Kommunikation

Kaum Kommunikation an Mitarbeiter


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Not recommended

1,2
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei IMS Nanofabrication GmbH in Brunn am Gebirge gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

dysfunctional workplace
high employee turnover
unclear and changing strategy
job insecurity


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

4Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Potenzial vorhanden, aber das Management bremst alles aus

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei IMS Nanofabrication GmbH in Brunn am Gebirge gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kantine: Keine preisliche Differenzierung zwischen vegetarischen Optionen und Fleischgerichten – für Veggie-Gerichte zahlt man genau denselben Preis

Verbesserungsvorschläge

Mehr auf die Erfahrung und das Fachwissen der Mitarbeiter hören – oft besitzen sie in der Praxis deutlich mehr Kompetenz als manche Führungskräfte

Arbeitsatmosphäre

je nach Abteilung unterschiedlich, aber meist von Extremen geprägt: entweder Überlastung oder Leerlauf

Image

Das Image, das das Unternehmen eigentlich verdient hätte, existiert schon lange nicht mehr – und das ist primär dem C-Level zu verdanken

Work-Life-Balance

Sehr oft wird verlangt, dass Auslandsaufenthalte ungeplant oder extrem kurzfristig verlängert werden.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung Fehlanzeige

Kollegenzusammenhalt

Unter den Kollegen war der Austausch zunächst akzeptabel, wandelte sich aber nach der Kündigungswelle in eine sehr toxische Atmosphäre.

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation findet nur nach Bedarf der Führungskräfte statt. Transparenz und konstruktives Feedback fehlen komplett – selbst bei Entscheidungen über Gehaltserhöhungen gibt es keinerlei Leistungsbeurteilung.

Berechtigte Beschwerden und reale Probleme werden ignoriert oder mit falscher Hoffnung abgespeist. Für Vorschläge der Mitarbeiter zur Verbesserung der Situation hat das Management kein Gehör.

Arbeitsbedingungen

Großes Büro mit sehr vielen Personen – entspanntes und ruhiges Arbeiten ist hier oft unmöglich

Kommunikation

Kaum Kommunikation zwischen den Abteilungen; man muss ständig selbst hinterherlaufen. Oft bleiben Aufgaben zwischen den Abteilungen hängen, weil nicht klar definiert ist, wer wofür zuständig ist.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt unter dem Branchenschnitt. Gehaltserhöhungen gibt es praktisch nicht, und es wird auch absolut nicht begründet, warum keine Anpassung stattfindet

3Hilfreichfinden das hilfreich9Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Wo aus Physikern klassische Industriearbeiter werden

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Forschung / Entwicklung bei IMS Nanofabrication GmbH in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv war für mich vor allem das Gehalt von knapp ~100k im Jahr sowie die Möglichkeit, vollständig im Homeoffice zu arbeiten. Zusätzlich gab es einen soliden Sozialplan, der zumindest auf dem Papier Sicherheit bietet.
Ich hatte persönlich insgesamt eine vergleichsweise gute Situation, was auch daran lag, dass ich keine großen Erwartungen an das Unternehmen hatte. Ich habe den Job eher als reine Finanzierung meines Privatlebens gesehen – arbeiten, um zu leben, nicht umgekehrt. In diesem Rahmen war es gut machbar.
Ein Teil der Kritikpunkte hat mich daher im Alltag weniger direkt betroffen. Ich habe im Grunde einfach die Aufgaben erledigt, die mir von meinem Architect zugewiesen wurden, oft auch ohne den Anspruch, dass diese besonders sinnvoll oder langfristig wertstiftend sind.
Gleichzeitig ist mir bewusst, dass viele Kolleginnen und Kollegen – teilweise auch im engeren persönlichen Umfeld – deutlich weniger Glück mit ihrer Situation hatten und unter deutlich schwierigeren Bedingungen gearbeitet haben.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Aus meiner Sicht wird hier viel Potenzial verschwendet. Als ich bei IMS angefangen habe, war ich motiviert und bereit, wirklich etwas zu bewegen. Ich hatte auch das Gefühl, dass meine Erfahrung im Vergleich zu vielen anderen Neueinsteigern geschätzt wurde, zumindest von HR und dem oberen Management.
Relativ schnell bin ich jedoch in die typischen Hierarchie- und sozialen Dynamiken gefallen. Statt klarer fachlicher Orientierung wurde mir – auch von späteren Team Leads – vermittelt, ich solle langsamer machen und mich anpassen, da „in der Halbleiterindustrie alles Zeit braucht“. Rückblickend hatte ich den Eindruck, dass diese Botschaft weniger mit technischer Realität zu tun hatte, sondern eher mit internen Dynamiken und Positionierung.
Was ich unterschätzt habe: Viele interne Karrieren scheinen stark davon abzuhängen, wer sich am besten im sozialen und politischen System bewegt. Dadurch entsteht der Eindruck, dass nicht unbedingt die technisch stärksten oder motiviertesten Personen mehr Verantwortung bekommen, sondern diejenigen, die sich am besten in diesen Strukturen behaupten.
Ich finde es schade, dass dadurch viele sehr motivierte neue Mitarbeitende im Laufe der Zeit an Schwung verlieren. Viele kommen mit dem klaren Wunsch, wirklich etwas beizutragen, treffen dann aber auf komplexe interne Prozesse, historisch gewachsene und schwer wartbare Softwarestrukturen und eine Kultur, in der viel Wissen sehr stark bei einzelnen Personen konzentriert bleibt.
Für mich entsteht dadurch insgesamt der Eindruck, dass Potenzial nicht optimal genutzt wird und viele gute Leute sich im System eher anpassen oder zurückziehen, statt tatsächlich die Möglichkeit zu bekommen, Dinge grundlegend zu verbessern.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht wäre der wichtigste Schritt eine ehrliche Neubewertung der Führungsstruktur, insbesondere im mittleren Management und bei Team Lead/Softwarearchitekten (die meisten von ihnen haben keine vorherige Berufserfahrung, und falls doch, ist dies erst ihre zweite Stelle – Entwickler verfügen in der Regel über deutlich mehr Berufserfahrung als ihre Architekten).

Viele dieser Rollen wirken historisch gewachsen und nicht regelmäßig kritisch hinterfragt. Es sollte aktiv geprüft werden, ob aktuelle Team Leads tatsächlich die besten Besetzungen für diese Verantwortung sind – oder ob es sich um Entscheidungen handelt, die vor vielen Jahren einmal richtig waren, aber heute nicht mehr zur Realität und Komplexität des Unternehmens passen.
Gerade im Alltag entsteht häufig der Eindruck, dass Führung weniger durch Erfahrung, technische Tiefe oder echte Führungsqualität geprägt ist, sondern durch interne Positionierung und langjährige Netzwerke. Das führt zu einer Situation, in der Mitarbeitende teilweise deutlich weniger erfahrenen Personen unterstellt sind, die gleichzeitig stark zwischen Management und Team „vermitteln“, aber dabei oft beide Seiten bedienen müssen. Für viele Mitarbeitende ist das schwer nachvollziehbar und langfristig demotivierend.
Ein weiterer zentraler Punkt ist die stärkere Trennung von politischem Verhalten und tatsächlicher Führungsverantwortung. Aktuell entsteht häufig der Eindruck, dass nicht die besten fachlichen oder organisatorischen Entscheidungen getroffen werden, sondern diejenigen, die intern am besten anschlussfähig sind. Das schwächt Vertrauen in Führung und reduziert die Bereitschaft, Verantwortung oder Initiative zu übernehmen.
Sehr kritisch sehe ich außerdem die Auswirkungen auf Motivation und Leistungsbereitschaft im Alltag. Wenn Mitarbeitende erleben, dass Einsatz und Qualität nicht konsistent zu Anerkennung führen, während interne Positionierung entscheidend ist, entsteht schnell eine Kultur des Rückzugs. Ich habe persönlich noch nie in einem Umfeld gearbeitet, in dem es so leicht war, nach einem gewissen Punkt einfach „aufzugeben“ und trotzdem kaum Konsequenzen zu spüren – insbesondere dann, wenn man seine direkte Führungsebene zufriedenstellt, auch wenn diese selbst nicht immer technisch oder organisatorisch auf der Höhe ist.
Langfristig wäre es aus meiner Sicht entscheidend, Führungsrollen konsequent neu zu bewerten, echte externe Perspektiven stärker einzubinden und sicherzustellen, dass Kompetenz, Erfahrung und Führungsfähigkeit wieder stärker über Karrierewege entscheiden als interne Dynamiken oder historische Zufälle.

Arbeitsatmosphäre

Im Umgang mit persönlichen Lebensentscheidungen werden teilweise sehr direkte oder unangemessene Aussagen gemacht (z. B. zu Familienplanung oder Beziehungssituationen). Solche Kommentare wirken aus meiner Sicht nicht professionell und überschreiten klare Grenzen. Insgesamt ist wenig Sensibilität für individuelle Lebensrealitäten spürbar. Es entsteht schnell das Gefühl, dass Leistung allein nicht der wichtigste Faktor ist.

Image

Nach außen wirkt das Unternehmen strukturierter und technologisch stärker, als es im Alltag wahrgenommen wird. Intern dominiert eher ein System aus Hierarchien, politischen Dynamiken und historisch gewachsenen Strukturen.

Besonders ernüchternd ist die Situation für Wissenschaftler und Ingenieure. Die überwiegende Mehrheit der Mitarbeiter verfügt zwar über naturwissenschaftliche oder technische Hochschulabschlüsse, doch echte Forschung spielt im Alltag kaum eine Rolle. Auffällig ist außerdem, dass viele Mitarbeiter weder vor noch während ihrer Zeit im Unternehmen jemals wissenschaftlich publiziert oder an Forschung gearbeitet haben, die über gewöhnliche industrielle Entwicklungsarbeit hinausgeht. Wer mit der Vorstellung einsteigt, an wissenschaftlichen Durchbrüchen zu arbeiten oder Forschung aktiv mitzugestalten, wird meist schon nach wenigen Monaten feststellen, dass die Realität anders aussieht.

Manche Kollegen scherzen, dies sei der Ort, an dem Wissenschaftler ihre Träume begraben. Der Satz ist überspitzt, enthält aber einen wahren Kern.

Work-Life-Balance

Offiziell wird Work-Life-Balance betont, in der Realität hängt sie stark von Team und Vorgesetzten ab. Überstunden sind nicht ungewöhnlich, werden aber nicht immer gleich behandelt. Es gibt zudem widersprüchliche Erwartungen: Einerseits wird Effizienz erwartet, andererseits existieren strikte Regeln bei Kleinigkeiten wie kurzen Pausen, die inkonsistent angewendet werden.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung ist vorhanden, aber oft generisch und wenig auf technische Tiefe ausgerichtet. Häufige Angebote sind allgemeine Trainings wie Kommunikation oder Zeitmanagement, unabhängig von tatsächlichem Bedarf. Fachliche Weiterentwicklung wirkt begrenzt.

Gehalt/Benefits

Die Vergütung ist uneinheitlich und nicht immer nachvollziehbar. Es gibt deutliche Unterschiede zwischen Mitarbeitenden mit vergleichbarer oder sogar unterschiedlicher Arbeitslast. Leistung und Anerkennung wirken nicht konsequent an Vergütung gekoppelt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Im Umgang mit persönlichen Lebensentscheidungen werden aus meiner Sicht teilweise unpassende oder grenzüberschreitende Kommentare gemacht, insbesondere zu Themen wie Familienplanung oder Beziehung. Das wirkt wenig sensibel und nicht immer professionell.

Letztlich sollte man sich bewusst machen, was das Unternehmen heute ist. Es ist kein unabhängiges Forschungsinstitut, sondern ein Unternehmen im Besitz großer Investoren und Konzerne. Entsprechend stehen wirtschaftliche Kennzahlen, Hierarchien und politische Prozesse im Vordergrund.

Ich habe dort Menschen erlebt, die sichtbar mehr Begeisterung entwickelten, wenn ihr Name von der Unternehmensspitze erwähnt wurde, als wenn sie über ihr Privatleben oder ihre Familie sprachen. Das mag hart klingen, beschreibt aber recht treffend die Kultur, die ich wahrgenommen habe. Wer Anerkennung von oben, interne Politik, Hierarchien und die Nähe zu Machtstrukturen als Motivation empfindet, wird sich hier vermutlich sehr wohlfühlen. Wer dagegen auf wissenschaftliche Exzellenz, unabhängiges Denken, kritische Diskussionen und eine echte Forschungskultur hofft, sollte seine Erwartungen entsprechend anpassen.

Kollegenzusammenhalt

Außerhalb der direkten Teams ist der Zusammenhalt schwach. Es gibt kleine Cliquen, die hauptsächlich in der Küche sozialisieren und viel Zeit mit Nicht-Arbeit verbringen. Diese Gruppen sind gleichzeitig oft diejenigen, die sehr gut mit Management und Führungsebene vernetzt sind und dadurch Vorteile haben. Der Rest arbeitet eher isoliert.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere bzw. erfahrene Mitarbeitende sind selten im System vertreten, da viele früh gehen. Dadurch fehlt oft institutionelles Erfahrungswissen. Insgesamt wirkt das Umfeld stark auf junge Absolventen ausgelegt, wodurch langfristige Karriereperspektiven und Erfahrungstiefe begrenzt bleiben.

Als ich 2019 ins Unternehmen kam, gehörte ich zu einer größeren Gruppe neuer F&E-Mitarbeiter. Kurz zuvor hatte bereits eine Entlassungswelle stattgefunden, auf die zahlreiche weitere freiwillige Kündigungen folgten. 2026 wiederholt sich die Geschichte erneut mit einer weiteren größeren Entlassungsrunde. Rückblickend wirkt das weniger wie eine Ausnahme als vielmehr wie ein wiederkehrendes Muster.

Obwohl das Unternehmen seit 1985 existiert, sind von den ursprünglichen Mitarbeitern heute nur noch die beiden Gründer übrig. Das vermittelt den Eindruck, dass Mitarbeiter hier nur für einen begrenzten Zeitraum wirklich wertvoll sind. Irgendwann wird man entweder zu teuer oder entscheidet selbst, dass man nicht mehr bleiben möchte. Gleichzeitig setzt das Unternehmen seit Jahren stark auf Absolventen direkt von der Universität

Vorgesetztenverhalten

Viele Vorgesetzte haben kaum echte Führungserfahrung. Oft wurde man mit ein bis zwei vorherigen Stationen direkt in eine Führungsrolle gebracht. Loyalität ist deutlich wichtiger als Kompetenz, Integrität oder fachliche Exzellenz. Nach oben wird erzählt, was gehört werden soll, nach unten wird Druck weitergegeben. Kritik wird selten ehrlich nach oben getragen.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind widersprüchlich. Einerseits wird stark auf Regeln und Kontrolle geachtet (z. B. Pausen, Zeiterfassung für Kleinigkeiten), andererseits gibt es für bestimmte Personen oder Positionen sehr viel mehr Freiheiten. Diese Ungleichbehandlung ist im Alltag deutlich spürbar.

Kommunikation

Kommunikation funktioniert stark hierarchisch und gefiltert. Probleme werden nach oben häufig abgeschwächt oder umgedeutet, während nach unten wenig klare oder direkte Rückmeldung kommt. Viele wichtige Themen erreichen die oberste Ebene entweder gar nicht oder nur in stark geschönter Form.

Gleichberechtigung

Es gibt keine klaren formalen Unterschiede, aber im Alltag entsteht teilweise der Eindruck ungleicher Behandlung. Nähe zum Management oder die Fähigkeit, Erwartungen “richtig” zu bedienen, scheint wichtiger zu sein als objektive Leistung. Das führt zu subjektiv wahrgenommenen Ungleichheiten bei Anerkennung und Chancen.

Wenn du Teamleiter im Web-Team bist, kannst du jederzeit nach draußen gehen und rauchen, ohne dich auszustempeln. Alle anderen müssen jede einzelne Minute außerhalb des Gebäudes erfassen und ausstempeln – selbst wenn sie besser qualifiziert sind und mehr leisten.

Interessante Aufgaben

Die Arbeit ist häufig weniger anspruchsvoll als erwartet. Ein großer Teil besteht aus Debugging und Erweiterung intern entwickelter Systeme, die oft technisch simpel aufgebaut sind (z. B. Parsing-lastige Logik und inkrementelle Erweiterungen). Wenn man mit Hardware arbeitet, ist diese oft älter und weniger modern als in vergleichbaren Industrieumgebungen. Insgesamt entsteht der Eindruck eines historisch gewachsenen Systems, das stark fragmentiert ist.

4Hilfreichfinden das hilfreich9Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Dein People & Culture Team

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Erfahrungen so ausführlich zu schildern. Man merkt deiner Bewertung an, dass sie auf persönlichen Erlebnissen basiert und dass du dir viele Gedanken über das Unternehmen und seine Entwicklung gemacht hast.

Ein Punkt, den wir ausdrücklich teilen, ist deine Einschätzung zum Thema Wissensmanagement. Unsere Systeme und Technologien sind über Jahrzehnte gewachsen und hochkomplex. Gleichzeitig ist IMS in den vergangenen Jahren sehr schnell gewachsen. In einer solchen Phase bleibt strukturierter Wissenstransfer leider oft hinter dem operativen Tagesgeschäft zurück – nicht, weil er unwichtig wäre, sondern weil viele Teams zunächst damit beschäftigt waren, das starke Wachstum zu bewältigen. Genau deshalb ist der Ausbau von Dokumentation, technischem Wissensmanagement, Mentoring und strukturierten Trainings heute ein klarer Schwerpunkt für uns.

Auch das Thema Führungskultur ist eines unserer wichtigsten Entwicklungsfelder. Gute Führung entsteht nicht von allein, sondern muss kontinuierlich weiterentwickelt werden. Deshalb investieren wir aktuell stark in Leadership Development – unter anderem mit unserer Leadership Academy, neuen Community-Formaten für Führungskräfte, Talent- und Excellence-Initiativen sowie der Verankerung unserer Leadership Principles im Arbeitsalltag. Gleichzeitig bauen wir unser People & Culture Team im Bereich People Development weiter aus, um die Entwicklung unserer Mitarbeitenden künftig noch strukturierter und nachhaltiger zu begleiten.

Dazu gehört auch der Ausbau unserer fachlichen und technischen Weiterbildungsangebote. Wir möchten unsere Führungskräfte und internen Wissensträger künftig noch stärker dabei unterstützen, ihr Know-how weiterzugeben und gezielte Entwicklungsmaßnahmen für ihre Teams umzusetzen. Gerade in einem technologiegetriebenen Unternehmen sehen wir hierin einen wichtigen Erfolgsfaktor.

Du sprichst außerdem einen wichtigen Punkt an: Leistung sollte sichtbar sein und sich lohnen. Dem stimmen wir ausdrücklich zu. Deshalb haben wir bereits strukturierte Performance- und Entwicklungsgespräche eingeführt, die eine wichtige Grundlage für individuelle Entwicklung und Feedback schaffen. Darauf aufbauend entwickeln wir aktuell ein transparentes Career Framework, das Karrierewege nachvollziehbarer macht und Entwicklungsmöglichkeiten noch klarer aufzeigt.

Besonders aufmerksam machen uns deine Schilderungen zu persönlichen Kommentaren über Familienplanung oder private Lebensentscheidungen. Ein respektvoller Umgang miteinander ist für uns selbstverständlich und solche Aussagen entsprechen nicht unserem Verständnis von Zusammenarbeit. Solltest du solche Situationen selbst erlebt haben, bedauern wir das sehr. Auch wenn wir nachvollziehen können, dass du anonym bleiben möchtest, würden wir uns freuen, wenn du das Gespräch mit uns suchst, damit wir solchen Hinweisen gezielt nachgehen können.

Nicht jede Wahrnehmung in deiner Bewertung teilen wir in dieser Allgemeingültigkeit. Sie beschreibt jedoch deine persönliche Erfahrung, und genau deshalb ist sie für uns wertvoll.
Vielen Dank für deine Offenheit und deinen Einsatz während deiner Zeit bei IMS. Für deinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg wünschen wir dir alles Gute.

Mehrfachbewertung

Absturz

1,2
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Forschung / Entwicklung bei IMS Nanofabrication AG in Wien gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Kollegenzusammenhalt

Der Umgang unter den Kollegen war bis zuletzt sehr gut. Leider hilft das irgendwann auch nicht mehr, wenn die vorgegebene Kultur von Seiten der Geschäftsführung überhaupt nicht mehr passt.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

4Hilfreichfinden das hilfreich8Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Dein People & Culture Team

Vielen Dank für dein Feedback. Es freut uns, dass du den Kollegenzusammenhalt bis zuletzt als positiv erlebt hast – denn genau das ist für viele Mitarbeitende ein wichtiger Bestandteil des Arbeitsalltags.

Für deinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg wünschen wir dir alles Gute.

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 134 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird IMS Nanofabrication durchschnittlich mit 2,7 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Industrie (3,4 Punkte). 35% der Bewertenden würden IMS Nanofabrication als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 134 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Interessante Aufgaben und Umgang mit älteren Kollegen den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 134 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich IMS Nanofabrication als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.