Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.10.2026
Die ITSV GmbH erhält ein negatives Gesamtbild. Im Zentrum der Kritik steht die Einführung einer 60-Prozent-Präsenzpflicht verbunden mit einem Wechsel zu Großraumbüros ohne feste Arbeitsplätze. Diese Maßnahmen wurden laut vielen Bewertungen ohne Einbindung der Belegschaft top-down kommuniziert, was Vertrauen und Arbeitsatmosphäre massiv beschädigt hat. Feedback-Instrumente wie Umfragen empfinden viele Mitarbeiter:innen als Farce, da Rückmeldungen vom Management ignoriert werden. Das Gehalt liegt nach Einschätzung zahlreicher Bewertender deutlich unter Marktniveau; frühere Vorteile wie flexibles Homeoffice galten als Ausgleich, fallen nun aber weg. Der Kollegenzusammenhalt auf Teamebene ist ein klar positiver Gegenpol – er gilt vielen als einziger verbleibender Anker. Direkte Vorgesetzte werden oft gelobt, während d...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei der ITSV GmbH wird von Mitarbeiter:innen als stark verbesserungswürdig bewertet. Besonders kritisch sehen viele den einseitigen Informationsfluss: Entscheidungen werden top-down durchgesetzt, ohne Mitarbeiter:innen einzubeziehen oder deren Feedback ernsthaft zu berücksichtigen. Feedback-Instrumente wie Umfragen oder das Echo-Tool gelten als wirkungslos, da Rückmeldungen nach Ansicht vieler Bewertenden ignoriert werden, sofern sie dem Management nicht gefallen. Auch die Qualität der Kommunikation selbst steht in der Kritik – einige beschreiben sie als unehrlich, verspätet oder durch KI-generierte Texte geprägt, die an der Belegschaft vorbeigehen.
Konkrete Maßnahmen wie die neue Homeoffice-Regelung wurden nach Meinung vieler Nutzer:innen unangekündigt und ohne Einbindung der Betroffenen eingeführt, was Unmut ausgelöst hat. Lediglich wenige Stimmen heben die Kommunikation auf operativer oder direkter Führungsebene positiv hervor, während die übergeordneten Ebenen durchgehend als intransparent wahrgenommen werden.
Die Arbeitsatmosphäre bei der ITSV GmbH wird von den Nutzer:innen als stark belastet beschrieben. Als zentraler Auslöser gilt die Einführung einer 60-Prozent-Präsenzpflicht: Viele Bewertungen schildern, wie eine ehemals gute Stimmung dadurch auf einen Tiefpunkt gefallen ist. Hinzu kommen die Umstellung auf Großraumbüros ohne feste Arbeitsplätze sowie mangelnde Parkplätze, was die Unzufriedenheit weiter verstärkt. Einige Bewertungen erwähnen außerdem, dass Entscheidungen am Betriebsrat vorbei und ohne Einbindung der Belegschaft getroffen wurden, was das Vertrauen in das obere Management zusätzlich beschädigt hat.
Auf Teamebene hingegen berichten einige Nutzer:innen von einem positiven Miteinander und schätzen ihre direkten Vorgesetzten. Dieser Kontrast zwischen gut funktionierender Zusammenarbeit im Team und schwacher Führungskommunikation zieht sich durch viele Bewertungen. Wenige Stimmen sehen die Situation differenzierter und loben das Unternehmen trotz aktueller Schwierigkeiten als guten Arbeitgeber, bleiben damit aber klar in der Minderheit.
Die Work-Life-Balance bei der ITSV GmbH wird von vielen Nutzer:innen kritisch bewertet. Im Mittelpunkt steht eine neue Dienstanweisung, die eine Präsenzpflicht von 60 Prozent pro Quartal vorschreibt und Homeoffice an Montagen sowie Freitagen einschränkt. Viele Bewertungen schildern, dass diese Regelung bestehende Betreuungspflichten und private Arrangements massiv erschwert, insbesondere für Pendler:innen und Eltern. Gleichzeitig berichten einige Nutzer:innen, dass die Work-Life-Balance früher als echter Vorteil des Unternehmens galt und nun als zerstört empfunden wird.
Demgegenüber heben einige Bewertungen positive Aspekte hervor: keine Kernarbeitszeit, Gleitzeitmodelle sowie verständnisvolle Führungskräfte, die Flexibilität im Alltag ermöglichen. Wenige Nutzer:innen sehen die neue 60-Prozent-Regelung als handhabbar an. Der vorherrschende Eindruck ist jedoch, dass sich die Bedingungen deutlich verschlechtert haben und das Unternehmen seinen Ruf als flexibler IT-Arbeitgeber eingebüßt hat.
Das Vorgesetztenverhalten bei der ITSV GmbH wird von Nutzer:innen kritisch bewertet. Ein wiederkehrendes Muster zieht sich durch viele Bewertungen: Direkte Vorgesetzte und Teamleitungen gelten als menschlich nahbar, unterstützend und engagiert. Ab der Abteilungsleiterebene aufwärts hingegen überwiegen negative Einschätzungen. Nutzer:innen beschreiben das höhere Management als strategielos, entscheidungsscheu und weit von der Basis entfernt. Entscheidungsprozesse verlaufen streng hierarchisch, ohne Einbindung der Mitarbeiter:innen.
Hinzu kommt, dass Teamleitungen zwar gute Arbeit leisten wollen, jedoch durch projektbedingte Überlastung und eingeschränkte Handlungsspielräume in ihrer Führungsrolle behindert werden. Einige Bewertungen schildern, dass Verantwortung zwischen den Ebenen weitergereicht wird, ohne dass jemand tatsächlich handelt. Kritik wird laut einigen Nutzer:innen kaum erwünscht, und das Management zeige sich vorwiegend bei positiven Neuigkeiten. Diese strukturelle Kluft zwischen den Führungsebenen prägt das Gesamtbild deutlich.
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