Momentan nicht Empfehlenswert
Verbesserungsvorschläge
Die Kommunikation auf VP-Ebene sollte transparenter und respektvoller gestaltet werden. Entscheidungen wie die Homeoffice-Kürzung brauchen nachvollziehbare Begründungen und Raum für Feedback (vor allem wenn das einer der Top 5 Gründe ist (laut interner Umfrage),warum man überhaupt dort arbeitet). Eine offene Diskussionskultur ist essenziell, statt Kommentarfunktionen zu deaktivieren. Die positive Führung auf Teamebene zeigt, wie wertschätzender Umgang funktionieren kann – das sollte unternehmensweit gefördert werden. Auch die Arbeitsatmosphäre ist nicht überall gleich: Toxisches Verhalten einzelner sollte nicht länger toleriert werden. Die Einschränkung der Homeoffice-Regelung hat die Work-Life-Balance spürbar verschlechtert. Flexible Modelle und individuelle Lösungen sind notwendig, um Kündigungen und Unzufriedenheit zu vermeiden. Moderne Arbeitsmodelle sollen noch einmal angeschaut werden damit man nicht wieder in die Traditionelle Schiene abrutscht
Arbeitsatmosphäre
Ich war bereits in mehreren Abteilungen tätig – manche davon waren sehr herzlich, kollegial und familiär, während andere leider von einem toxischen Klima geprägt waren. In bestimmten Bereichen gibt es Personen mit langjähriger Betriebszugehörigkeit, die sich gegenüber Kolleg:innen respektlos oder unangemessen verhalten. Dennoch wird ihr Verhalten oft stillschweigend toleriert, da sie als „unantastbar“ gelten.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance war lange Zeit ein echter Pluspunkt bei KNAPP. Flexible Homeoffice-Möglichkeiten haben vielen Mitarbeitenden geholfen, Beruf und Privatleben gut zu vereinbaren.
Mit der neuen Regelung hat sich das jedoch spürbar verändert. Die Einschränkungen führen dazu, dass sich lange Anfahrtswege für einige nicht mehr lohnen – ich habe bereits von Kündigungen gehört, die direkt damit zusammenhängen.
Gehalt/Sozialleistungen
Gehalt ist, würde ich sagen, ein bisschen unter dem durchschnitt. Kommt immer darauf an, wie gut man bei der Bewerbung verhandelt -nachverhandeln ist fast unmöglich.
Kollegenzusammenhalt
Ist wie schon oben bei Arbeitsatmosphäre beschrieben Abteilungsabhängig wobei die Teams, die wirklich gut zusammenhalten Großteils überwiegen
Vorgesetztenverhalten
Die Kommunikation auf Teamleiterebene ist bei KNAPP vorbildlich. Ich hatte das große Glück, durch den Einsatz meiner Teamleiter:innen viel zu lernen und mich fachlich wie persönlich weiterzuentwickeln. Selbst bei meinem Abteilungswechsel wurde ich von ehemaligen Führungskräften großartig unterstützt – das zeigt, wie stark der Zusammenhalt und die Bereitschaft zur Förderung im direkten Arbeitsumfeld sind.
Leider steht die Kommunikation auf VP-Ebene im Kontrast dazu. Die jüngste Nachricht zur Homeoffice-Regelung war enttäuschend: Statt konstruktiven Austausch zu fördern, wurde eine einseitige Erwartungshaltung formuliert. Die Deaktivierung der Kommentarfunktion unterstreicht, dass kritisches Feedback offenbar nicht erwünscht ist.
Für eine moderne und zukunftsorientierte Unternehmenskultur wäre mehr Offenheit, Empathie und Dialogbereitschaft auf allen Führungsebenen wünschenswert.
Arbeitsbedingungen
Die Qualität der Dell-Laptops lässt leider zu wünschen übrig. Bei Headsets hängt es stark von der jeweiligen Abteilung ab, ob ein entsprechendes Budget für bessere Modelle vorgesehen ist. Die Standard-Headsets sind qualitativ schwach
Kommunikation
Ein Beispiel (von mehreren): Nach monatelangen Spekulationen wurde schließlich über SharePoint kommuniziert, dass das Homeoffice reduziert wird. Als daraufhin erwartungsgemäß Kritik laut wurde, hat man kurzerhand die Kommentarfunktion deaktiviert – mit dem Hinweis, man solle sich wieder auf die Arbeit konzentrieren.
In einigen Abteilungen folgte daraufhin ein wenig professioneller Text von den VPs, in dem sinngemäß stand, man solle sich nicht aufregen. Wer mehr Work-Life-Balance wolle, solle eben Stunden reduzieren – schließlich seien die Zeiten wegen der aktuellen Stahlpreise nun einmal anders.
Diese Art der Argumentation wirkt wenig nachvollziehbar und lässt wenig Raum für echte Beteiligung oder konstruktiven Dialog.
