Viel Arbeit für wenig Lohn
Gut am Arbeitgeber finde ich
Teamevents, Geschäftsführung offen für Verschläge, ob diese umgesetzt werden ist jedoch fraglich.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Entlohnung, hier gibt es bessere Arbeitgeber die die gleichen Aufgabengebiete haben.
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeiter marktkonform entlohnen, die Mitarbeiterfluktuation ist hier sehr hoch!
Arbeitsatmosphäre
Dynamischer Alltag, jeder kann sich seinen Aufgabenpool in einem vernünftigen Bereich einigermaßen selbst organisieren der Alltag kann durchaus Spaß machen.
Teamevents und Massagen im Büro lockern das ganze auf.
Kommunikation
Mäßig. Manche Sachen können aufgrund von Stress nicht besprochen werden und sollen per Mail gemacht werden. Ein offenes Ohr hat man für einen jeden.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt ist groß und man hat für viele Situationen den richtigen Ansprechpartner im Unternehmen.
Work-Life-Balance
Es wird mit 4-Tage-Woche geworben, diese ist jedoch nur dann möglich wenn man das selbst stur durchsetzt. Manchmal wird so viel Arbeit fällig, dass das in vier Tagen nicht unterzubringen ist und dass das über Monate hinweg besser wird wird zwar versprochen, merkbare Veränderungen lassen jedoch auf sich warten.
Vorgesetztenverhalten
Kurzgesagt nur "ok". Die Geschäftsführung besteht aus fünf Personen. Das ist einfach zu viel und hier trifft der Spruch "zu viele Köche verderben den Brei" zu. relevante Sachen werden durchaus von der Geschäftsführung behandelt, jedoch kann es sein wenn sich drei der fünf dagegen stellen was allerdings nicht den Großteil der Belegschaft widerspiegelt, hat man Pech und es bleibt alles wie es ist.
Jeder Teamleiter ist für seine Teammitglieder da und man kann jedes Anliegen weitergeben.
Interessante Aufgaben
Klassisches Baumanagement, ÖBA, Planung und BauKG. Wenn es länger andauernde Projekte sind, kann die Tätigkeit durchaus eintönig werden. Ist individuell für jedes Projekt zu betrachten, wenn man sich an neuen Aufgaben probieren möchte wird es gefördert.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt auch Kollegen die mit fortgeschrittenem Alter eingestellt werden. Der Umgang miteinander war auch immer sehr freundlich.
Arbeitsbedingungen
Großraumbüro. Muss man mögen. Wenn viel telefoniert wird und der Besprechungsraum belegt ist ist es sehr unangenehm bis unmöglich dann noch in Ruhe einen Team-Termin abzuhalten, da man ihn an seinem Platz machen muss. Die Reservierung der Räume funktioniert nicht wirklich, es kam vor dass man durch höherrangige Mitarbeiter aus dem Raum verdrängt wurde.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Viele Elektroautos stehen zur Verfügung um auf Termine/Baustellen fahren zu können. Parkplatzsituation ist schwierig. Wem Elektroautos für die Umwelt wichtig sind kann diesem Aspekt evtl. etwas abgewinnen, ansonsten ist es nur eine Ersparnis der Firma aufgrund von Förderungen gegenüber von Verbrenner als Firmenautos.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt wird in anderen Bewertungen von aktuell Angestellten als "über-kollektiv" bezeichnet, was aber alles andere als erwähnenswerter positiver Aspekt ist. Da der Kollektiv "Information und Consulting" ohnehin nicht gerade als guter Kollektiv dasteht wird natürlich überbezahlt. Da gibt der Markt allerdings wesentlich bessere Angebote her.
Wenn junge Kollegen um eine Erhöhung verhandeln möchten bekommt man nur eine mickrige Brutto-Erhöhung angeboten. Da wird die Leistung nicht wirklich geschätzt. Ein Aufstieg in die nächste Personalstufe wird ebenfalls hinausgezögert obwohl der Aufgabenbereich bereits der nächsten Stufe entspricht, und zu einem Zeitpunkt in Aussicht gestellt, zu dem man lt. Personalmodell (Junior Expert, Expert, Senior Expert etc.) automatisch aufsteigen würde.
Mitarbeiter-Events schön und gut aber als Junger Erwachsener ist es schwierig mit weniger Gehalt für Leistungen die anderswo spürbar besser honoriert werden auszukommen, da eben am Ende des Monats das Gehalt die Rechnungen zahlt und nicht der lustige Zeit am Firmenausflug.
Die Gehälter niedrig halten, jedoch zig Elektroautos vor der Haustüre parken. Priorität der Investition ist fragwürdig.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung wird einem quasi "aufgezwungen". die ersten drei Freitage im Jänner müssen als Schulungstage berücksichtigt werden. Bei einer beworbenen 4-Tage-Woche äußerst fragwürdig, warum man hier plötzlich seine Freizeit hergeben muss.
Spezifische Weiterbildungen habe ich vor Verlassen des Unternehmens keine gehabt, das waren zuletzt Schulungen/Vorträge die jeder besuchen musste egal ob dadurch ein Mehrwert für die Tätigkeit entsteht oder nicht.