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Leyton 
Deutschland
Bewertungen

58 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,0Weiterempfehlung: 57%
Score-Details

58 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Im Dschungel zwischen Cold Calls, Doktoren, zwielichtigen Persönlichkeiten und einem fantastischen Produkt.

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Heimweg

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Vom Teppichboden bis zur Stimme des ein oder anderen, sogut wie alles.
Immerhin kam das Gehalt Pünktlich und auch rückzahlbar fehlerhaft in dem ein oder anderen Monat.

Das Miteinander
Die Arbeitskultur
Die Art der Führung
Die vorheuchelte Art der ein oder anderen Kollegen die sich auf Kosten anderer bereichern möchten.
Das ausmerzen von kritischen Stimmen
….

Verbesserungsvorschläge

Mit dem Branding und dem Hintergrund ist die einzige logische Lösung für den Zirkus, ein kompletter Wechsel der Führungsebene.

Es werden Arbeitsrechtliche Entscheidungen umgegangen.
Das Ja-Sager Prinzip muss aufhören.
Anregungen Hinweise von Mitarbeiter/kollegen sollten ernst genommen werden.

Statt alle Bewertungen von Kununu zu beantworten, wäre ein freundliches Miteinander schön gewesen, auch mal ein guten Morgen oder Hallo schadet nicht.
Aber bei der Pace an Bewertungen fehlt die Zeit, denke ich.

Ich möchte offen sein es war eine exotische Zeit. Aber vergesst bitte nicht, dass Menschlichkeit und der Charakter, dass einzige ist was nicht im Lebenslauf steht und teurer als jeder nette Titel ist.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist abseits von den paar Kollegen mit denen sich der schreckliche Arbeitsalltag ertragen lässt, Inordnung.

Kontrollwahn, Egoprobleme, ungesunder Flurfunk, lgbtq Agenda und eine unstrukturierte, schnelllebige Unternehmenskultur mit wenig Substanz.

Image

Wenn die aktuelle Bundesregierung auf ein Unternehmen abgebildet werden kann.

- Leyton Deutschland

Work-Life-Balance

Nicht zutreffend.
Kein HO, keine Flexibilität. Ungesunde Balance.
Krankhafte Persönlichkeiten.

Kolonialzeit - Aufopferung und Hingabe gewünscht aber nur einseitig.

Karriere/Weiterbildung

Eine Weiterbildung oder Karriere - ist der verkürzte Weg in die Klinik.
Von Gesundheitlichen Problemen bis zum
burnout findet sich auf der Karriereleiter alles.

Gehalt/Benefits

Standard

Sonst Solides Gehalt mit viel Luft nach oben.

Benefits wären neben dem Müsli und die gelegentlichen Pizza Tage, auch feierliche Teamevents in denen Pringels und Obst angeboten werden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das alternativ zum Homeoffice angebotene Müsli ist Bio.

An Pizza-Tagen muss man auch kein Teller benutzen und spart sich den Abwasch.

Krümmel und Essensreste werden kollegial im Spülbecken gesammelt.

Und ich möchte nicht übertreiben aber die Bäder könnten an Tagen des Betriebs entweder einer Baustelle oder einem dixi Klo ähneln - SCHRECKLICH und bei Ansprache wird es ignoriert. Spricht eher die Sittenlosigkeit der ein oder anderen Kollegen an.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt lässt zu wünschen übrig.
Bis auf Vereinzelnte Personen, mit Rückgrat sollten alle neben dem tollen Lebenslauf doch mal ihr Wesen hinterfragen.

Gerüchte, Gossip und die Frage wer darf als Nächstes gehen. Ist der sogenannte Zusammenhalt in Leyton Deutschland.
Es hat weniger mit Kollegenzusammenhalt zutun, eher mit wie überstehe ich die nächste Freistellungswelle.

Umgang mit älteren Kollegen

Gibt es keine und die paar übrig gebliebenen schauen sich schon um.

Vorgesetztenverhalten

Brot und peitschte

falsche Versprechen
Ignorantes Auftreten
Rückgratlos
Kompetenzlosigkeit
…

Arbeitsbedingungen

Im Dschungel zwischen Computer, Headset, schweiß und einer echt dicken Luft, möchte man sich fragen ob das wirklich einem Arbeitsprinzip / Standard aus dem Jahr 2026 entspricht.

Unhygienische Bäder.
Hygiene Konzept, fraglich.
Künstlich erzeugter Arbeitsdruck
Willkürliche Entscheidungen
Jeder Tag neue Arbeitsbedingungen
Rückwirkend geltend machende Vereinbarungen, zum Nachteil der Arbeiter

Kommunikation

Kommunikation sollte helfen Probleme zu lösen und Lösungen gemeinsam auszuarbeiten.
Kommunikation kann auch helfen den Arbeitsalltag erträglicher zu machen.
Kommunikation kann auch helfen Mitarbeiter transparent auf Entscheidungen und neuen Möglichkeiten aufmerksam zu machen.

Kommunikation hilft nicht wenn es keine gibt.

stolzierende ignorante Persönlichkeiten - mit schönen Titel.

Gleichberechtigung

Ich zitiere gerne eine Bewertung:
Immerhin werden alle gleich schlecht behandelt.

Interessante Aufgaben

Das Netzwerken mit verschiedenen Unternehmen ist interessant. Wird jedoch auch nicht gewünscht.
Das Unternehmen verfolgt seit längerem einem Aldi Prinzip und jede interessante Möglichkeit wird im Keim erstickt - durch starrsinniges und stumpfes Umsatz Controlling.

3Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Bleib fern, wenn dir deine Psyche was wert ist. Komme wenn du Bock auf Hunger Games hast

1,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Aktuell nichts außer die Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das ist der schlechteste Arbeitgeber, den ich je gesehen und erlebt habe
Wie man die Leute so zermürben kann und fertig machen kann, ist mir ein Rätsel. Wo ist die Strategie? Ist das die Strategie - Destruktivität? Herzlichen Glückwunsch!

Verbesserungsvorschläge

CEO austauschen und zur Menschlichkeit zurückkommen und wieder echte Werte haben, sein Potenzial nutzen und sich an Gesetze und regeln halten

Image

Am brökeln durch diese "Führung" , Kunden springen vermehrt ab

Work-Life-Balance

Geht noch, wenn man wirklich sich an seine 8 Stunden hält und sich nicht unter Druck setzen lässt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man fliegt Inland im Management und von sozial brauchen wir gar nicht sprechen. Was hier läuft ist alles andere als sozial, wenn man sich den Krankenstand anschaut und die Stimmung, Kündigungen und die "Werte". Da hilft auch ein mental health Month, Frühstückstag und pizzaday nichts mehr, wenn man seine Mitarbeiter nicht gut behandelt.

Karriere/Weiterbildung

Gibt es nur für vereinzelte, ist intranspatent und auch wenn, ohne Weiterbildung oder Qualifikation. Die Leute die Ahnung und Qualifikation haben werden nicht ernst genommen und gehen.

Kollegenzusammenhalt

Das einzig positive, man leidet gemeinsam. Mitarbeiter, die bevorteilt werden, halten sich raus und schleimen weiter. Der Rest redet offen und fängt sich damit gegenseitig auf in diesem hochgradig toxischem Umfeld.. wie viele Leute nicht mehr schlafen können, am Ende sind, Ticks entwickeln oder ähnliches. So sollte es halt nicht sein, man bleibt halt noch, weil man keinen anderen Job findet bei der Wirtschaftslage. Ansonsten rettet sich wer kann

Umgang mit älteren Kollegen

Gibt keine älteren Kollegen mehr oder nur noch vereinzelt, die wahrscheinlich einfach da sind aus alternativlosigkeit. Umgang ist denke ich OK, man hat aber auch ältere, die nicht mehr da sind, nicht gut behandelt, aber eher seitens Managementebene

Vorgesetztenverhalten

Doppelmoral, Verantwortung von sich weißen und Druck ungefiltert nach unten geben. Und sich nicht für sein Team einsetzen.. genau das. Nur den eigenen Kopf retten das ist deren Motto und sich bereichern, innerhalb von 1 Jahr befördert werden und nichts gemacht zu haben außer nach oben ja zu sagen. Und seinen Mitarbeitern drohen, wenn sie kritische Fragen stellen... Oder anschreien. Mehr Professionalität geht nicht *Ironie Off*

Arbeitsbedingungen

Schlecht ausgestattete büros, Kabel hängen herum, die Meetingräume sind nicht schallisoliert, mobiles arbeiten abgeschafft (zumindest für den meisten Teil, die Leute die man behalten will, die bekommen ihre Ausnahmen unter der Hand). Bürokonzepte Fehlanzeige. Großraumbüro: alles laut und voll, absolut übel fürs Nervensystem und für Konzentration und die Arbeit an sich,.

Gehalt/Benefits

Ganz gut für das was man hier macht als im Endeffekt Sachbearbeiter. Aber sehr ungleich unter den Mitarbeitern und die benefits sind halt auch absoluter Standard

Gleichberechtigung

Ungleichbehandlung, willkür und Diskriminierung sind teils offen aber überwiegend subtil an der Tagesordnung. An den Gleichbehandlungsgrundsatz oder Arbeitsrecht will man sich nicht halten bzw. Legt man es nur zu seinem Vorteil aus...

Interessante Aufgaben

Super repetitiv, immer das gleiche, keine Entwicklungsmöglichkeiten

10Hilfreichfinden das hilfreich11Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Nicht empfohlen.

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nette Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Micromanagent,
Fehlende Strategie,
Chaotische Kommunikation,
Fehlende Wertschätzung des einzelnen

Verbesserungsvorschläge

Fangt an die Mitarbeitenden als Menschen wahrzunehmen und eine echte Führungskultur zu etablieren.
Schafft Struktur und Klarheit in den Prozessen.

Arbeitsatmosphäre

Sehr viel Druck und Misstrauen von Seiten der Führung. Vergiftet leider die Atmosphäre. Es wird sehr viel gelästert.

Work-Life-Balance

Home Office ohne echte Begründung gestrichen. Starre Arbeitszeiten. Die Folgen für die Work Life Balance kann sich jeder denken.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nicht vorhanden. In dem Büros werden Ressourcen verschwendet. Das Management fliegt zw. Düsseldorf, München und Berlin munter hin und her.

Karriere/Weiterbildung

Eine Karriere so wie es dargestellt wird, gibt es nicht, außer du bist im Management da gehts immer weiter.
Weiterbildungen werden nicht angeboten.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb deines Teams gibt es einen gewissen Zusammenhalt, aber abteilungsübergreifend echt mies. Fragen an HR und IT Support bleiben auch gerne Mal eine Woche oder länger unbearbeitet.

Umgang mit älteren Kollegen

Gibt keine mehr, die haben alle das Unternehmen verlassen.

Vorgesetztenverhalten

Lauter unerfahrene Manager und Teamleads, die keine Ahnung von Management und Führung haben. Was allerdings alle sehr gut können ist Micomanagement und völlig unrealistische KPI defininieren. Feedback dazu, wenn wundert es, nicht erwünscht.

Arbeitsbedingungen

Schlechte IT und Arbeitsplatzausstattung, Großraum wie im Callcenter. Der Lärmpegel ist dementsprechend hoch.

Kommunikation

Ich habe noch nie so eine unorganisierte und intransparente Kommunikation erlebt, wie es zu letzt bei Leyton war.

Gleichberechtigung

Wer schleimt kommt weiter und wird befördert. Kompetenz etc. ist dabei irrelevant

Interessante Aufgaben

Mit spannenden Aufgaben wurde man gelockt. Es ist jedoch immer das gleiche, repetetive abarbeiten von Kunden. Hier steht die Quantität vor Qualität im Vordergrund.

18Hilfreichfinden das hilfreich18Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Lara Kieninger, Manager Talent Acquisition
Lara KieningerManager Talent Acquisition

Liebe:r ehemalige:r Kolleg:in,

vielen Dank für Dein ausführliches Feedback. Es tut uns leid zu lesen, dass Du Deine Zeit bei Leyton insgesamt so negativ erlebt hast, insbesondere in Bezug auf Führung, Kommunikation und fehlende Struktur.

Deine Hinweise zu Micromanagement, Kommunikation und auch zum Thema Mobile Work nehmen wir sehr ernst. Klare Strukturen und eine wertschätzende Führungskultur sind für uns ein zentraler Anspruch, und wenn Du das anders erlebt hast, ist das ein wichtiges Signal für uns. Als wachsendes Unternehmen arbeiten wir kontinuierlich daran, unsere Prozesse und internen Abläufe weiterzuentwickeln.

Gleichzeitig freuen wir uns, dass Du den Zusammenhalt innerhalb Deines Teams positiv hervorhebst. Ein starkes Miteinander ist für uns eine wichtige Grundlage.

Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen zu teilen. Für Deinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg wünschen wir Dir alles Gute.

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
Mehrfachbewertung

Vertrauen verspielt – Druck statt Wertschätzung

1,1
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Düsseldorf gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Respektlosen Führungsstil, den Druck bei der Änderung der Arbeitsbedingungen und die fehlende nachvollziehbare Entwicklungsperspektive.

Verbesserungsvorschläge

Respektvollen Umgang verbindlich einfordern und Beschwerden über Führungskräfte ernsthaft prüfen. Bestehende Vereinbarungen respektieren, Präsenzanforderungen sachlich begründen und Ausnahmen transparent handhaben. Leistung anerkennen und konkrete Entwicklungsperspektiven schaffen. Vertrauen entsteht durch verlässliches Verhalten – genau das fehlt bei Leyton

Arbeitsatmosphäre

Ich habe die Arbeitsatmosphäre als stark belastend erlebt. Trotz hoher Einsatzbereitschaft und sehr guter Ergebnisse hatte ich zunehmend das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen. Unter diesen Bedingungen sind Motivation und Vertrauen für mich verloren gegangen.

Image

Für mich besteht eine deutliche Lücke zwischen dem Arbeitgeberimage und meinem erlebten Arbeitsalltag. Ein moderner und attraktiver Arbeitgeber sollte sich durch respektvolle Führung, verlässliche Vereinbarungen und nachvollziehbare Entscheidungen auszeichnen. Der von mir erlebte Umgang und der Druck passen für mich nicht zu diesem Anspruch. Meine ursprünglich positive Wahrnehmung von Leyton hat sich dadurch erheblich verschlechtert. Aufgrund dieser Erfahrungen würde ich das Unternehmen als Arbeitgeber nicht weiterempfehlen.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance hat sich für deutlich verschlechtert. Die Forderung nach fünf Tagen Büropräsenz trotz einer Betreuung der Kunden online. Hinzu kommt der psychische Druck durch die Konflikte mit der Führung, der auch nach Feierabend belastet. Unter diesen Umständen empfinde ich die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben als unzureichend.

Karriere/Weiterbildung

Sehr gute Ergebnisse und die Übernahme von Führungsverantwortung führen nicht automatisch zu einer klaren Entwicklungsperspektive. Eine nachvollziehbare Perspektive für den nächsten Karriereschritt hat mir gefehlt.

Gehalt/Benefits

Die Vergütung ändert nichts an den erheblichen Problemen im Arbeitsalltag. Geld gleicht fehlendes Vertrauen und einen respektlosen Umgang nicht aus.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt durch den Umgang der Führung mit Konflikten erheblich belastet. Wenn persönliche Spannungen und Zweifel an einer Person in den Vordergrund rücken, erschwert das eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ich habe mich in meiner Situation zunehmend allein gelassen gefühlt. Mir fehlte ein Arbeitsumfeld, in dem Probleme sachlich angesprochen werden können und gegenseitige Unterstützung selbstverständlich ist.

Vorgesetztenverhalten

Für mich der größte Kritikpunkt. Statt sachlicher Gespräche und konstruktiver Rückmeldungen Druck und persönliche Spannungen. So stelle ich mir professionelle Führung nicht vor.

Arbeitsbedingungen

Kundenkontakte finden online statt. Dennoch wurde eine vollständige Büropräsenz verlangt. Die Anwesenheit steht stärker im Vordergrund als die tatsächlich erbrachte Leistung. Unflexibel und wenig zeitgemäß.

Kommunikation

Bei wesentlichen Veränderungen meiner Arbeitsbedingungen habe ich eine nachvollziehbare und konsistente Kommunikation vermisst. Auf meine Einwände erhielt ich aus meiner Sicht keine überzeugenden Antworten. Das hat meine Unsicherheit verstärkt und das Vertrauen in die Unternehmensführung erheblich beschädigt.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

12Hilfreichfinden das hilfreich12Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Lara Kieninger, Manager Talent Acquisition
Lara KieningerManager Talent Acquisition

Liebe:r ehemalige:r Kolleg:in,

vielen Dank für Dein ausführliches Feedback. Deine Erfahrungen mit Führungsverhalten, Kommunikation und den Veränderungen Deiner Arbeitsbedingungen nehmen wir ernst.

Verlässliche Vereinbarungen, nachvollziehbare Entscheidungen und ein respektvoller Umgang sind für uns zentrale Ansprüche an Führung. Wenn Du das anders erlebt hast, ist das ein wichtiges Signal für uns, das wir uns genau ansehen.

Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen zu teilen. Für Deinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg wünschen wir Dir alles Gute.

Zircus

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Düsseldorf gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leyton ist für mich der schlechteste Arbeitgeber, bei dem ich bisher gearbeitet habe. Meine Erfahrungen dort waren so belastend, dass ich heute ungern am Bürogebäude vorbeigehe.

Als ich das Unternehmen verließ, wurde ich gebeten, eine positive Bewertung auf kununu abzugeben. Das fand ich ziemlich absurd.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

14Hilfreichfinden das hilfreich14Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Lara Kieninger, Manager Talent Acquisition
Lara KieningerManager Talent Acquisition

Liebe:r ehemalige:r Kolleg:in,

vielen Dank für Dein Feedback. Es tut uns leid zu lesen, dass Du Deine Zeit bei Leyton so negativ erlebt hast und bis heute keine positiven Erinnerungen damit verbindest.

Da Dein Ausscheiden bereits im Jahr 2025 erfolgt ist, bedauern wir umso mehr, dass die damaligen Erfahrungen offenbar einen so nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben.

Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Perspektive zu teilen. Für Deinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg wünschen wir Dir alles Gute.

Guter Arbeitgeber mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten im Wachstum.

4,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Chancen die man hier hat, wenn man erfolgreich sind wirklich gut. Zusätzlich kann ich mir ein sehr gutes Netzwerk aufbauen, da wir nur mit C-Level sprechen. Die Projekte hier sind höchstspannend und man bekommt in sämtliche Industrien Einblicke :)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das letzte Jahr war strukturell "spannend" es ist viel passiert, das hat Unruhe reingebracht. Es scheint aber so, als käme die Konsistenz wieder :)

Verbesserungsvorschläge

Mehr coole Benefits für uns wären schön, mehr klare Entwicklungsmöglichkeiten die uns aufgezeigt werden.

Arbeitsatmosphäre

Ich empfinde die Arbeitsatmosphäre bei uns am Standort als durchaus sehr positiv. Jeder hat Lust etwas zu erreichen und Geld zu machen!

Image

Leider hat das Image aufgrund unseres Wachstums ein bisschen gelitten - Fakt ist aber: wer hier Gas gibt, kann einiges erreichen, grade weil wir im Aufbau sind.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt einige Möglichkeiten, man sieht es an unseren Vorgesetzten. Leistung zählt :)

Gehalt/Benefits

Für den Sals im Vergleich zu anderen Branchen relativ im Durchschnitt, dafür aber uncapped Bonus :)

Kollegenzusammenhalt

No comment needed. Mein Team ist super, es macht Spaß mit den Kollegen zu arbeiten und sich gegenseitig zu pushen, challangen & Ziele zu erreichen. Wir alle helfen uns gegenseitig :)

Umgang mit älteren Kollegen

Super :) Wir sind zwar ein sehr junges Team im Durchschnitt, aber jeder ist willkommen :)

Vorgesetztenverhalten

Immer positiv. Mein Team Lead ist sehr darauf aus, uns zu optimieren und hilft uns jeden Tag dabei das Maximum aus unseren Cases zu holen.

Arbeitsbedingungen

Die Ausstattung ist normal - es funktioniert alles. Wir haben Benefits, einiges ist noch angekündigt.

Kommunikation

Die Kommunikation von meinem Team Lead ist sehr gut und ich werde regelmäßig zu aktuellen Entwicklungen abgeholt. Ich bekomme regelmäßig Feedback zu meiner Leistung durch das ich mich bessern kann - Finde die Kommunikationskultur super!

Gleichberechtigung

100% gegeben.

Interessante Aufgaben

Das Produkt was wir verkaufen ist unglaublich spannend und bietet eine sehr gute Möglichkeit, spannende Kunden kennenzulernen. Grade für mich, der vorher noch nicht wirklich Sales Erfahrung hat sammeln können, gibt es enormes Sales Know How.


Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

HilfreichHilfreich?1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Lara Kieninger, Manager Talent Acquisition
Lara KieningerManager Talent Acquisition

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für Dein positives und gleichzeitig differenziertes Feedback. Es freut uns sehr, dass Du insbesondere die spannenden Projekte, die Entwicklungsmöglichkeiten sowie den engen Austausch mit C-Level-Ansprechpartnern als so bereichernd erlebst.

Besonders schön zu lesen ist auch, dass Du den Teamzusammenhalt und die Unterstützung durch Deinen Team Lead hervorhebst. Ein Umfeld, in dem Menschen voneinander lernen, sich gegenseitig fördern und gemeinsam Erfolge feiern, ist uns sehr wichtig.

Deine Hinweise zu klareren Entwicklungsperspektiven und zusätzlichen Benefits nehmen wir gerne mit. Ebenso freut es uns, dass Du wahrnimmst, dass nach einer sehr dynamischen Phase wieder mehr Konsistenz einkehrt.

Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen mit uns zu teilen. Wir freuen uns auf die weitere gemeinsame Entwicklung mit Dir!

Leyton Wonderland: Vollgas Richtung Wand -soziales Experiment mit Müsli, Skittles & als Hauptakt: McDonald’s Mitarbeiter

1,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen.

Viel mehr Positives fällt mir nach meiner Erfahrung leider nicht ein.

Die Mitarbeiter untereinander sind größtenteils hilfsbereit und unterstützen sich gegenseitig. Gerade wenn es schwierig wird, halten viele zusammen und versuchen, den Laden am Laufen zu halten.

Auch die eigentliche Tätigkeit kann interessant sein. Die Themen rund um Innovation, Forschung und Fördermittel sind fachlich spannend und bieten grundsätzlich Potenzial.

Das Problem ist nur: Ein interessantes Geschäftsfeld und gute Kollegen können eine aus meiner Sicht falsche strategische und personelle Ausrichtung irgendwann nicht mehr kompensieren.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wo soll man anfangen?

Teilweise habe ich den Eindruck, dass bei Leyton nicht die Frage lautet:

„Wie bauen wir langfristig ein stabiles Unternehmen auf?“

Sondern eher:

„Wie viele strategische Kehrtwenden schaffen wir noch, bevor niemand mehr weiß, was eigentlich der Plan ist?“

Neue Strategie? Chakalaka!
Neue KPI? Chakalaka!
Neue Kontrolle? Chakalaka!
Neue Provisionslogik? Chakalaka!
Neue Prozesse? Chakalaka!
Personalabbau? Chakalaka!

Kritische Frage eines Mitarbeiters?

„Hakuna Matata!“

Besonders problematisch empfinde ich die ständigen Prozessänderungen. Kaum hat man sich an einen Ablauf gewöhnt, wird er angepasst, ersetzt oder komplett neu definiert. Dadurch entsteht nicht der Eindruck von Weiterentwicklung, sondern von permanenter Unruhe und fehlender Orientierung.

Mitarbeiter sollen zuverlässig Ergebnisse liefern, bekommen dafür aber ständig neue Regeln, Zuständigkeiten, Abläufe und Prioritäten. Unter solchen Bedingungen lässt sich nur schwer fair beurteilen, ob jemand tatsächlich schlecht gearbeitet hat oder ob die Rahmenbedingungen erneut nicht funktioniert haben.

Hinzu kommt der Umgang mit Vergütung, Kommunikation und Kritik.

Nach meiner Erfahrung wurden Provisionsbedingungen rückwirkend auf den Beginn des Geschäftsjahres angewendet beziehungsweise verändert, ohne dass ich dafür eine neue schriftliche Vereinbarung unterschrieben hätte. Dazu kommen aus meiner Sicht problematische Nachberechnungen, Rückforderungen und fehlerhafte Abrechnungen beziehungsweise Gehaltszahlungen.

Das schafft kein Vertrauen.

Wenn auf Kritik sinngemäß vermittelt wird, man solle froh sein, überhaupt etwas zu bekommen, ist für mich eine Grenze erreicht.

Nein. Ich möchte nicht dankbar dafür sein, dass ich für meine Arbeit fair behandelt werde.

Das ist keine Sonderleistung, sondern die Grundlage eines normalen Arbeitsverhältnisses.

Manchmal habe ich tatsächlich das Gefühl, als würde man bei Leyton versuchen, einen neuen Rekord aufzustellen:

„Wie schnell kann man ein Unternehmen eigentlich gegen die Wand fahren?“

Bei der aktuellen Geschwindigkeit könnte man fast meinen, man wolle die schnellste Insolvenz der Unternehmensgeschichte erreichen.

Natürlich ist das bewusst überspitzt formuliert. Wenn man jedoch strategische Kehrtwenden, wechselnde Prozesse, Kostendruck, Personalabbau, Vergütungsdiskussionen und den Umgang mit kritischem Feedback zusammen betrachtet, fällt es mir zunehmend schwer, darin eine langfristig überzeugende Perspektive zu erkennen.

Umgang mit Mitarbeitern / Betriebsrat und Mitbestimmung:

Hier liegt für mich eines der größten Probleme.

Mitarbeiter werden eingestellt, sollen Ziele erreichen, Verantwortung übernehmen und Ergebnisse liefern. Wenn es funktioniert, werden die Zahlen präsentiert. Wenn es nicht funktioniert, wird nach Gründen gesucht.

Wenn die strategische Richtung selbst Teil des Problems sein könnte, scheint diese Möglichkeit jedoch oft weit hinten auf der Liste zu stehen.

Es ist einfacher, Mitarbeiter auszutauschen, als sich zu fragen, ob die eigene Strategie funktioniert.

Besonders kritisch sehe ich den Umgang mit dem Betriebsrat.

Mein Eindruck ist, dass der Betriebsrat bei wichtigen Themen immer wieder darum kämpfen muss, tatsächlich Einfluss nehmen zu können. Teilweise wirkt es auf mich, als solle seine Rolle möglichst klein gehalten oder seine Mitwirkung ausgehebelt werden.

In jüngster Zeit entsteht dadurch fast der Eindruck, dass der Betriebsrat im Unternehmen nur noch Dekoration ist.

Er ist da.

Er sitzt da.

Er darf vermutlich auch mit am Tisch sitzen.

Wenn Entscheidungen jedoch bereits feststehen, stellt sich die Frage, welchen praktischen Wert diese Beteiligung noch hat.

Gerade bei Personalabbau, Arbeitsbedingungen, Vergütung, Prozessänderungen und anderen Themen, die Mitarbeiter unmittelbar betreffen, sollte eine Arbeitnehmervertretung ernst genommen werden.

Das gilt insbesondere für die jüngste Massenentlassung. Wenn eine Unit angeblich aus betriebsbedingten Gründen aufgelöst wird, gleichzeitig aber einzelne Personen behalten und befördert werden, während offenbar Top-Performer mit den höchsten Umsätzen gehen müssen, sollte der Betriebsrat eine nachvollziehbare Erklärung verlangen können.

Wenn anschließend zusätzlich kommuniziert wird, dass es sich nicht um ein Downsizing handelt, obwohl eine Unit aufgelöst und zahlreiche Mitarbeiter entlassen werden, bleiben erhebliche Zweifel an der tatsächlichen Begründung.

Mitbestimmung bedeutet für mich nicht:

„Wir informieren den Betriebsrat und machen anschließend trotzdem, was wir ohnehin vorhatten.“

Und Mitbestimmung bedeutet auch nicht:

„Du darfst deine Meinung sagen, solange sie unsere Entscheidung nicht verändert.“

Eine Arbeitnehmervertretung sollte kein Feigenblatt sein, sondern tatsächlich Einfluss nehmen können.

Sonst stellt sich die Frage, ob man einen Betriebsrat hat oder lediglich eine besonders aufwendig gestaltete Zimmerdekoration.

Dekoration kann man schließlich auch einfach
an die Wand hängen.

Verbesserungsvorschläge

Eine lange Liste von Verbesserungsvorschlägen wäre vermutlich Zeitverschwendung - nicht, weil es keine Verbesserungspotenziale gibt, sondern weil Vorschläge nur funktionieren, wenn auf der anderen Seite jemand zuhört.

Hören ist nicht dasselbe wie zuhören.

Zuhören ist nicht dasselbe wie verstehen.

Und verstehen ist nicht dasselbe wie handeln.

Strategische Ausrichtung:

Die strategische Ausrichtung überzeugt mich persönlich nicht.

Ich sehe derzeit keine überzeugende langfristige Perspektive in dieser Aufstellung.

Insbesondere die starke zentrale Steuerung aus Frankreich empfinde ich als problematisch. Dabei geht es ausdrücklich nicht um die Nationalität einzelner Führungskräfte. Ein französischer CEO kann selbstverständlich ein Unternehmen in Deutschland führen.

Aber Deutschland ist nicht Frankreich mit einer anderen Postleitzahl.

Ein internationaler Konzern muss lokale Gegebenheiten verstehen:

Arbeitskultur.

Markt.

Mitarbeitererwartungen.

Vergütungsstrukturen.

Rechtliche Rahmenbedingungen.

Kunden.

Wenn alles nach einem zentralen Schema funktionieren soll, darf man sich nicht wundern, wenn dieses Schema an der Realität scheitert.

Das gilt auch für Prozesse. Wenn Abläufe gefühlt jede Woche geändert werden, entsteht keine stabile Organisation. Mitarbeiter müssen ständig reagieren, anstatt planbar und effizient zu arbeiten.

Management:

Ich möchte bewusst keine persönlichen Diagnosen oder ähnlichen Unsinn verteilen.

Entscheidungen darf man allerdings kritisieren.

Einige Entscheidungen wirken auf mich, als hätte man vorher eine Präsentation erstellt und anschließend vergessen, dass außerhalb von PowerPoint echte Menschen arbeiten.

Die jüngste Massenentlassung ist dafür ein deutliches Beispiel.

Eine Unit soll angeblich aus betriebsbedingten Gründen aufgelöst werden. Gleichzeitig werden einzelne Personen aus dieser Unit behalten und sogar befördert, während offenbar gerade die Top-Performer mit den höchsten Umsätzen das Unternehmen verlassen müssen.

Darüber hinaus wird bei den verbliebenen Mitarbeitern kommuniziert, dass es sich nicht um ein Downsizing handelt.

Das wirft für mich eine einfache Frage auf:

Wie weit ist diese Maßnahme dann tatsächlich betriebsbedingt?

Wenn Geld fehlt, lässt man doch nicht die Mitarbeiter mit den höchsten Umsätzen gehen.

Zumindest wäre das wirtschaftlich schwer nachvollziehbar.

Manchmal würden bereits ein BWL-Grundkurs, etwas Empathie und die Fähigkeit zuzuhören helfen.

Nicht jede Entscheidung braucht einen Workshop. Manchmal reicht es, einen Mitarbeiter zu fragen:

„Was passiert eigentlich, wenn wir das so machen?“

Und dann tatsächlich auf die Antwort zu warten.

Strategische Kurzsichtigkeit:

Teilweise wirkt das Management auf mich wie ein Auto mit 300 km/h.

Nur leider fehlt die Straße.

Und die Wand steht bereits vor einem.

Anstatt vom Gas zu gehen, wird die nächste KPI geändert.

300 km/h Richtung Wand.

KPI erreicht?

Chakalaka

Wand noch nicht erreicht?

Dann neue KPI.

Prozess funktioniert nicht?

Neuer Prozess.

Neuer Prozess funktioniert nicht?

Neue Erklärung.

Wenn man jedoch strategische Kehrtwenden, wechselnde Prozesse, Kostendruck, Personalabbau, Provisionsdiskussionen und den Umgang mit kritischem Feedback betrachtet, fällt es mir schwer, darin eine langfristig durchdachte Strategie zu erkennen.

Man kann nicht beliebig lange so tun, als wäre Bewegung automatisch Fortschritt.

Dann sind 300 km/h vor allem eins:

eine ziemlich effiziente Methode, schneller an der Wand anzukommen.

Fazit:

Ich sehe persönlich kein Potenzial und keine überzeugende Zukunft in der aktuellen Aufstellung.

Die Kollegen können etwas.

Die Themen können etwas.

Der Markt kann etwas.

Aber Potenzial allein reicht nicht aus. Man braucht eine klare Strategie, verlässliche Führung, transparente Kommunikation, stabile Prozesse und nachvollziehbare Personalentscheidungen.

Vielleicht wäre es irgendwann sinnvoll, vom Gas zu gehen.

Die Wand steht schließlich schon da.

Arbeitsatmosphäre

Willkommen bei Leyton Wonderland

Nach außen modern, international, offen und liberal.

Intern wirkt es auf mich teilweise eher wie ein soziales Experiment.

Kritik ist offenbar willkommen, solange sie angenehm bleibt. Sobald sie unangenehm wird, verändert sich die Atmosphäre. Dann wird aus „Feedbackkultur“ schnell die Frage, warum jemand überhaupt so kritisch ist.

Manchmal hat man den Eindruck, dass Mitarbeiter nicht gefragt werden sollen, was sie von einer Entscheidung halten, sondern nur noch dabei helfen sollen, sie umzusetzen.

Und wenn das Ganze dann nicht funktioniert?

Neue KPI.

Neuer Prozess.

Neue Erklärung.

Image

Das externe Bild und meine interne Wahrnehmung liegen teilweise weit auseinander.

Modern.

International.

Offen.

Liberal.

Innovativ.

Das klingt hervorragend.

Die entscheidende Frage ist jedoch:

Wie sieht es aus, wenn niemand von außen zuschaut?

Für mich entsteht dort ein anderes Bild. Diese Diskrepanz zwischen Außendarstellung und interner Erfahrung stört mich besonders.

Work-Life-Balance

Das Homeoffice wird zum Oktober hin komplett
gestrichen. Als Ersatz gibt es offenbar Müslispender im Büro. Und wenn man ganz gut dabei war, gibt es einmal im Monat noch eine Packung Skittles, damit man sich dann auch wirklich wertgeschätzt fühlt.

Die flexiblen Arbeitszeiten sind in der Praxis ebenfalls kaum existent. Viel Flexibilität bleibt damit nicht übrig.

Homeoffice gestrichen, flexible Arbeitszeiten kaum vorhanden, dafür Müsli und monatlich Skittles. So sieht moderne Mitarbeiterbindung aus.

Karriere/Weiterbildung

Entwicklungsmöglichkeiten werden grundsätzlich vermittelt. Für mich fehlt inzwischen jedoch die Grundlage für eine langfristige Karriereperspektive.

Karriere braucht Vertrauen.

Vertrauen braucht Verlässlichkeit.

Und Verlässlichkeit ist schwierig, wenn sich strategische und finanzielle Rahmenbedingungen ständig verändern.

Ich persönlich sehe in der aktuellen Aufstellung keine überzeugende Zukunftsperspektive für mich.

Nicht, weil die Mitarbeiter nichts können, sondern weil ich nicht davon überzeugt bin, dass die aktuelle Führung und strategische Ausrichtung langfristig in die richtige Richtung führen.

Gehalt/Benefits

Provision ist im Vertrieb kein
Überraschungsgeschenk, sondern Bestandteil
der Vergütung und damit des Arbeitsverhältnisses.

Wenn Mitarbeiter mit bestimmten Bedingungen starten und sich diese später verändern, entsteht Misstrauen.

Nach meiner Erfahrung wurden Provisionsbedingungen rückwirkend auf den Beginn des Geschäftsjahres angewendet beziehungsweise verändert. Dazu kommen aus meiner Sicht Rückforderungen, Nachberechnungen und fehlerhafte Abrechnungen beziehungsweise Gehaltszahlungen.

Besonders schwierig finde ich die Haltung, Mitarbeiter sollten dankbar sein, überhaupt etwas zu bekommen.

Nein.

Ich möchte keine Geschenke und keine Sonderbehandlung. Ich möchte die Vergütung, die für meine Leistung vereinbart beziehungsweise kommuniziert wurde.

Das ist keine überzogene Erwartung, sondern der Sinn eines Arbeitsverhältnisses.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Soziales Bewusstsein beginnt für mich nicht bei einer Präsentation über Nachhaltigkeit und einem Wasserfilter, sondern bei den eigenen Mitarbeitern.

Wie behandelt man Menschen, wenn es schwierig wird?

Wie kommuniziert man Personalabbau?

Wie geht man mit Kritik um?

Wie zuverlässig sind Vereinbarungen?

Wie respektvoll geht man mit Menschen um?

Wie transparent erklärt man eine Massenentlassung?

Für mich sind das die entscheidenden Fragen.

Kollegenzusammenhalt

Hier gibt es tatsächlich etwas Positives.

Die Kollegen untereinander sind größtenteils hilfsbereit und unterstützen sich gegenseitig. Gerade deshalb ist es schade, dass viele Probleme nicht aus dem Kollegenkreis entstehen, sondern aus Entscheidungen und Strukturen darüber.

Teilweise entsteht der Eindruck, dass die Mitarbeiter gemeinsam versuchen, die Auswirkungen von Entscheidungen der Führung abzufedern.

Gerade nach der Massenentlassung war dieser Zusammenhalt wichtig. Wenn Entscheidungen als willkürlich wahrgenommen werden und erfahrene sowie leistungsstarke Kollegen gehen müssen, bleibt bei den verbleibenden Mitarbeitern vor allem Unsicherheit zurück.

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrung sollte ein Wert sein und kein Kostenfaktor.

Erfahrene Mitarbeiter besitzen Wissen über Kunden, Prozesse, Fehlerquellen und interne Abläufe. Wenn dieses Wissen verloren geht, verschwindet nicht einfach eine Position aus einem Organigramm, sondern wertvolle Erfahrung.

Gerade wenn erfahrene und leistungsstarke Mitarbeiter gehen müssen, entsteht ein besonders bitterer Eindruck.

Vorgesetztenverhalten

Hier sehe ich einen der größten Kritikpunkte.

Führung bedeutet für mich nicht, möglichst viele Entscheidungen zu treffen und sie anschließend nach unten weiterzureichen.

Wenn ein Mitarbeiter sagt:

„Das funktioniert so nicht.“

sollte die erste Reaktion nicht sein:

„Warum bist du so negativ?“

Sondern:

„Warum funktioniert es deiner Meinung nach nicht?“

Von Vorgesetzten erwarte ich außerdem, dass sie ihre Entscheidungen nicht nur weitergeben, sondern auch dafür einstehen. Wer ständig neue Vorgaben, Prozesse und Ziele einführt, sollte auch erklären können, warum diese notwendig sind und wie ihre Umsetzung realistisch funktionieren soll.

Mitarbeiter brauchen keine Führungskräfte, die jede Entscheidung als alternativlos darstellen. Sie brauchen Führungskräfte, die Verantwortung übernehmen, Widersprüche erklären und auch dann ansprechbar bleiben, wenn Entscheidungen kritisch hinterfragt werden.

Führung bedeutet nicht, immer recht zu haben.

Führung bedeutet, mit den Konsequenzen der eigenen Entscheidungen umzugehen.

Arbeitsbedingungen

Ein kleines persönliches Beispiel, das für mich inzwischen fast symbolischen Charakter hat:

Verdorbene Milch in der Kaffeemaschine.

Natürlich ist das allein kein Beweis für schlechte Arbeitsbedingungen. Aber manchmal braucht es keine 50-seitige Mitarbeiterbefragung.

Man schaut in die Kaffeemaschine und denkt:

„Ah. Das passt irgendwie.“

Willkommen im Jungle.

Die Milch ist schlecht.

Die Stimmung auch.

Die Prozesse ändern sich gefühlt jede Woche.

Aber immerhin gibt es Müsli.

Kommunikation

Die Kommunikation ist für mich einer der größten Schwachpunkte

Veränderungen werden kurzfristig kommuniziert und nicht immer ausreichend erklärt. Dabei ist eine Information nicht automatisch Kommunikation.

„Das ist jetzt so“ ist eine Information.

„Das ist jetzt so, weil …“ wäre Kommunikation.

Gerade bei Vergütung, Personalabbau, Zielvorgaben, Prozessänderungen und strategischen Entscheidungen erwarte ich Transparenz.

Mitarbeiter sind schließlich keine Empfänger einer internen Push-Benachrichtigung.

Gleichberechtigung

Mein Eindruck ist teilweise der einer Zwei-Klassen-Struktur.

Oben werden Entscheidungen getroffen.

Unten werden sie umgesetzt.

Wenn die Konsequenzen unangenehm werden, müssen diejenigen, die sie umgesetzt haben, teilweise erklären, warum die Zahlen nicht stimmen.

Gleichberechtigung bedeutet für mich auch, dass die Perspektive der Mitarbeiter ernst genommen wird - nicht nur dann, wenn sie angenehm ist.

Bei der jüngsten Massenentlassung ist außerdem der Eindruck entstanden, dass nicht transparent nach nachvollziehbaren Kriterien entschieden wurde. Wenn Top-Performer mit hohen Umsätzen gehen müssen, während andere Mitarbeiter aus derselben Unit behalten oder befördert werden, wirkt das zumindest nicht wie eine konsequente Auswahl nach Leistung oder wirtschaftlicher Notwendigkeit.

Interessante Aufgaben

Die eigentliche Arbeit kann durchaus interessant sein.

Innovation, Forschung, Technologie und Fördermittel sind spannende Themen. Man arbeitet mit unterschiedlichen Unternehmen und Projekten und kann fachlich einiges lernen.

Das macht die Rahmenbedingungen jedoch nicht automatisch gut. Ein interessantes Spielfeld bringt wenig, wenn während des Spiels permanent die Regeln geändert werden.

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Arbeitgeber-Kommentar

Lara Kieninger, Manager Talent Acquisition
Lara KieningerManager Talent Acquisition

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für Dein ausführliches Feedback. Es tut uns leid, dass Du insbesondere die Themen Führung, Kommunikation und die vielen Veränderungen im Unternehmen so negativ erlebst.

Deine Rückmeldungen zu diesen Punkten nehmen wir ernst. Gerade in einem dynamischen und wachsenden Umfeld ist es unser Anspruch, Orientierung zu geben, transparent zu kommunizieren und Veränderungen nachvollziehbar zu gestalten.

Positiv nehmen wir mit, dass Du den starken Zusammenhalt unter den Kolleg:innen sowie die spannenden Inhalte unserer Arbeit hervorhebst.

Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen zu teilen. Feedback wie Deines hilft uns dabei, uns kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Mikromanagement und Kontrolle statt Wertschätzung – starke Kollegen, schwache Führung

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gut am Arbeitgeber finde ich
Gute Benefits (Urban Sports Club, Busuu, Jobticket, Mobilfunk-Benefits), 30 Tage Urlaub, ein schönes und zentral gelegenes Büro sowie der wirklich gute Zusammenhalt unter den Kollegen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Fehlender Respekt und fehlende Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern, aus meiner Sicht arrogantes Auftreten der Geschäftsführung. Zusagen aus dem Bewerbungsprozess (Home-Office, Entwicklungsperspektive) wurden nicht eingehalten. Prozesse wurden immer wieder zum Nachteil der Mitarbeiter geändert, um Bonuszahlungen zu reduzieren – Bonusvereinbarungen wurden in meiner Erfahrung sogar rückwirkend angepasst. Das hat für mich nichts mit Ehrlichkeit und Wertschätzung zu tun. Dazu keine echte Einarbeitung, sehr hohe Fluktuation und eine Kultur, in der ausbleibender Erfolg beim Mitarbeiter abgeladen wird, statt die eigenen Strukturen zu hinterfragen.

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiter einbinden und ihnen bei Prozessänderungen ein echtes Mitspracherecht geben. Getroffene Vereinbarungen einhalten – insbesondere Bonusregelungen nicht nachträglich oder rückwirkend zum Nachteil der Mitarbeiter ändern. Respekt und Wertschätzung im täglichen Umgang. Weg vom Callcenter-Niveau, hin zu qualitativer, nachhaltiger Fördermittelberatung. Neuen Mitarbeitern Zeit geben, sie wirklich schulen und begleiten, statt ständig neue Leute einzustellen und wieder zu ersetzen. Die hohe Fluktuation ist ein deutliches Signal. Wer Mitarbeitern mehr Vertrauen und Flexibilität gibt, bekommt am Ende auch die besseren Zahlen.

Arbeitsatmosphäre

Gearbeitet wird in einem Großraumbüro mit vielen Mitarbeitern auf einer Fläche. Durch die Lautstärke wird man häufig gestört, Rückzugsmöglichkeiten und Telefonboxen sind kaum vorhanden. Konzentriertes Arbeiten war dadurch für mich nur eingeschränkt möglich.

Image

Nach außen wird ein deutlich besseres Bild gezeichnet, als es intern meiner Erfahrung nach der Realität entspricht.

Work-Life-Balance

Es wird erwartet, dass man regelmäßig die Extrameile geht und über die reguläre Arbeitszeit hinaus arbeitet, ohne dass das entsprechend honoriert wird. Vorab wurde mit Home-Office und Flexibilität geworben, das wurde dann für alle gestrichen.

Karriere/Weiterbildung

Eine strukturierte Einarbeitung oder echte Schulung habe ich nicht erlebt, man wird sehr schnell ins kalte Wasser geworfen. Zugesagte Entwicklungsschritte wurden in meinem Fall nicht umgesetzt.

Gehalt/Benefits

Die Benefits sind solide (Urban Sports, Busuu, Jobticket, 30 Tage Urlaub). Kritisch sehe ich das variable Modell: Prozesse und Bonusregelungen wurden aus meiner Erfahrung immer wieder zum Nachteil der Mitarbeiter geändert.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltthemen spielen im Unternehmen keine große Rolle. Beim Thema Soziales wird nach außen einiges aufgegriffen und intern darauf aufmerksam gemacht. Nur passt das für mich nicht zum Umgang mit den eigenen Mitarbeitern – nicht eingehaltene Zusagen, kurzfristig geänderte Regelungen und wenig Wertschätzung im Alltag. Soziales Engagement sollte im eigenen Haus anfangen.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist gut und für mich der klar positivste Punkt. Man hilft sich gegenseitig, mit den allermeisten kommt man wirklich gut klar. Wie überall gibt es Einzelne, die sich stärker an Vorgesetzten orientieren – das ist aber die Ausnahme.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Unternehmen ist insgesamt sehr jung aufgestellt, die meisten Mitarbeiter sind zwischen Mitte 20 und 40. Ältere Kollegen gibt es, aber nur wenige. Im Alltag werden sie aus meiner Sicht genauso behandelt wie alle anderen, da gibt es nichts zu beanstanden. Mein Eindruck war allerdings, dass bei ausbleibender Leistung von älteren Mitarbeitern schneller getrennt wurde.

Vorgesetztenverhalten

Für mich der schwächste Punkt. Ich habe erlebt, dass Mitarbeiter von der Geschäftsführung nicht einmal gegrüßt wurden. Wenig Vertrauen und wenig Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern, gleichzeitig hohe Erwartungen, aber kaum echte Unterstützung. Bei einigen Führungskräften hatte ich den Eindruck, dass Erfahrung im Umgang mit Mitarbeitern schlicht fehlt.

Arbeitsbedingungen

Das Büro ist schön und zentral gelegen, die technische Ausstattung war in Ordnung. Abzüge gibt es für die Rahmenbedingungen: lautes Großraumbüro ohne Rückzugsmöglichkeiten, gestrichenes Home-Office und die zurückgenommene Gleitzeit. Dazu wurden interne Prozesse und Regelungen immer wieder geändert, was verlässliches Arbeiten erschwert hat.

Kommunikation

Aus meiner Sicht der größte Schwachpunkt. Die Kommunikation war weder transparent noch verlässlich. Entscheidungen wurden oft kurzfristig und ohne Vorankündigung getroffen und dann einfach verkündet. Auch die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat habe ich als nicht ausreichend eingebunden erlebt. Für Mitarbeiter bedeutet das: man erfährt Dinge spät und selten vollständig.

Gleichberechtigung

Sehr viele verschiedene Kulturen und Persönlichkeiten, das funktioniert im Team gut. Jeder bekommt grundsätzlich eine Chance. Es werden , aber manche bevorzugt behandelt.

Interessante Aufgaben

Inhaltlich sehr eintönig. Aus meiner Sicht bestand die Rolle zu rund 80 % aus reiner Akquise und war näher an einer Callcenter-Tätigkeit als an einer echten Fördermittelberatung. Strategische, nachhaltige Beratungsarbeit kam kaum vor.

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Arbeitgeber-Kommentar

Lara Kieninger, Manager Talent Acquisition
Lara KieningerManager Talent Acquisition

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für Dein ausführliches und differenziertes Feedback. Es freut uns sehr, dass Du den Zusammenhalt im Team, unsere Benefits und die Lage des Büros positiv hervorhebst.

Gleichzeitig nehmen wir Deine Kritik ernst, insbesondere zu Kommunikation, Führungsverhalten und den Rahmenbedingungen im Großraumbüro. Dass Du Dich in Bezug auf Wertschätzung und Einbindung nicht ausreichend abgeholt gefühlt hast, ist ein wichtiges Signal für uns, an dem wir weiterarbeiten müssen. Auch der Punkt zur strukturierten Einarbeitung ist uns wichtig; hier wollen wir uns kontinuierlich verbessern.

Gerne kannst Du Dich dazu direkt an unsere Personalabteilung wenden, wenn Du Deine Erfahrungen im persönlichen Austausch noch genauer schildern möchtest. Wir würden uns über das Gespräch freuen.

Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für dieses Feedback genommen hast.

FINGER WEG: Fassadenwirtschaft auf Kosten der Belegschaft.

1,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 für dieses Unternehmen in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die visuelle Identität des Unternehmens und das theoretische Marktpotenzial sind hervorragend ausgearbeitet. Man versteht es perfekt, sich auf LinkedIn und Messen als moderner, zukunftsorientierter Player zu inszenieren. Auch das Rahmenprogramm stimmt: Vergünstigungen und externe Mitarbeiter-Benefits sind gut ausgewählt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das größte Problem ist die massive Kluft zwischen Schein und Sein. Man hat hier eine Unternehmenskultur etabliert, die auf Misstrauen statt auf Entwicklung setzt. Das Management agiert wie eine Feuerwehr, die Brände löscht, die sie durch sprunghafte Konzeptlosigkeit selbst gelegt hat. Es gibt keine gelebte Fehlerkultur, stattdessen wird intern ein Sündenbock-System gepflegt, bei dem die Fachebene die strategische Konzeptlosigkeit der Führung ausbaden muss.
Besonders bitter ist die spürbare Resignation in den Gängen: Da die internen Kontrollinstanzen und Schutzsysteme für Mitarbeiter strukturell blockiert und personell mit dem Management verflochten sind, herrscht ein lähmendes Gefühl der Ohnmacht. Man investiert Unmengen in Rekrutierungswellen, schafft es aber mangels Wertschätzung, miserabler Workspace-Hygiene und einer eiskalten Verschleiß-Mentalität nicht, die gewonnenen Leistungsträger und das wertvolle interne Wissen im Haus zu halten. Man verbrennt hier systematisch das eigene Fundament.

Verbesserungsvorschläge

1. Es braucht eine lückenlose, von der Muttergesellschaft gesteuerte Untersuchung der internen Strukturen.

2. Solange kritische Schutzorgane für Mitarbeiter (Betriebsrat) nicht vollkommen unabhängig vom operativen Management agieren können, bleibt jeder Versuch eines Kulturwandels reine Kosmetik.

Arbeitsatmosphäre

Wer hier morgens das Büro betritt, spürt sofort die Lähmung durch permanente Kontrolle. Man steht wegen jeder Pipipause unter Rechtfertigungsdruck. Die historische Verflechtung zwischen Management und Betriebsratsspitze wirkt bis heute nach: Trotz personeller Veränderungen genießt der Betriebsrat keinerlei Vertrauen in der Belegschaft. Statt betroffene Mitarbeitende ernst zu nehmen oder eine neutrale Anlaufstelle zu bieten, agiert das Gremium wie eine Marionette der Geschäftsführung.

Image

Die Schere zwischen dem glänzenden Marketing nach außen und der internen Realität klafft maximal auseinander. Durch das ständige, unüberlegte Change Management hat die Arbeitgebermarke intern jede Glaubwürdigkeit verloren. Die schöne Fassade bricht angesichts der drastischen Kündigungswelle und der kollektiven Demotivation unaufhaltsam ein.

Work-Life-Balance

Am liebsten 0 Sterne. Gesunde Standards sucht man hier vergeblich. Überstunden sind zwar als selbstverständlich vorausgesetzt, wurden aber Jahre lang im System durch fehlende Zeiterfassung unsichtbar gemacht. Vertragliche Flexibilität existiert nur auf dem Papier; stattdessen wird starre Präsenz eingefordert und bewährte Homeoffice-Modelle werden unter erheblichem rechtlichen Risiko einfach einseitig gestrichen.

Karriere/Weiterbildung

Strukturierte Personalentwicklung oder echte Budgets für Weiterbildung existieren nicht. Vertikaler Aufstieg ist hier kein Resultat von erbrachter Leistung, sondern das Ergebnis von Anpassung und Nähe zur Führungsebene. Die Haltung von oben herab ist tief in der Kultur verankert.

Gehalt/Benefits

Das Grundgehalt kommt pünktlich, das ist das einzig Positive.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Reine PR-Doppelmoral für das gute Gewissen nach außen. Für das Image werden medienwirksam Bäume gepflanzt oder Tierpatenschaften übernommen. Die Realität im Büro sieht allerdings anders aus: das Licht brennt Tag und Nacht ununterbrochen, im Sommer wie Winter wird bei offenstehenden Fenstern geheizt oder gekühlt. Alles ist extrem papierlastig und das Management fliegt für jedes banale Meeting quer durch Deutschland.

Kollegenzusammenhalt

Das ehemals produktive, partnerschaftliche Miteinander (mit dem man heute noch in Bewerbungsgesprächen wirbt) wurde vom Management gezielt atomisiert. Unter diesem unerträglichen Druck von oben ist eine reine Ellenbogen-Kultur entstanden, in der jeder nur noch versucht, die eigene Haut zu retten. Sogar die normale, direkte Kommunikation unter Kollegen wird von der Chefetage argwöhnisch überwacht und aktiv unterbunden.

Umgang mit älteren Kollegen

Die erfahrenen ‚alten Hasen‘ werden nicht als wertvolles Asset geschützt, sondern durch den permanenten Druck so lange systematisch zermürbt und isoliert, bis sie ausgebrannt gehen. Dieser bewusste Verlust an Know-how hinterlässt hilflose Teams ohne etablierte Ansprechpartner.

Vorgesetztenverhalten

Die Führungskultur wird durch starres Mikromanagement und erdrückenden, rein quantitativen KPI-Druck ersetzt. Strategische Vorgaben basieren selten auf validen Marktanalysen, sondern auf der volatilen Willkür einer unerfahrenen Führungsebene. Es zeigt sich eine eklatante Unfähigkeit zur Selbstreflexion: Fehlentscheidungen im Bereich der Personal- und Organisationsstruktur werden systematisch auf die Fachebene abgewälzt. Anstatt strukturelle Defizite im oberen Management zu korrigieren, werden bewährte Fachkräfte im Rahmen einer aggressiven Hire & Fire-Mentalität ausgetauscht. Dies führt regelmäßig dazu, dass qualifizierte Schlüsselpersonen die Organisation ernüchtert wieder verlassen.

Arbeitsbedingungen

Konzentriertes Arbeiten ist in diesen lauten Großraumbüros ohne Schallschutz unmöglich. Die Klimaanlage fällt regelmäßig aus, untermalt von üblem Geruch aus den Rohren. Weil am Reinigungspersonal gespart wird, verkommen Küchen und die ohnehin zu knappen Toiletten. Putzen sollen die Mitarbeiter im Dauerstress bestenfalls selbst. Gegessen wird mangels Plätze in den Pausenräumen am Platz. Nach einer unstrukturierten Einstellungswelle ist alles so vollgestopft, dass man sich wie auf einem Basar vorkommt, und dafür wurde nun das Homeoffice geopfert?!

Kommunikation

Informationen fließen nicht, sie versickern. Strategien werden hier nicht geplant, sondern ausgewürfelt. Die Halbwertszeit von Entscheidungen liegt bei wenigen Tagen, nach einer Woche Urlaub kommt man in eine völlig umgeworfene, fremde Struktur zurück. Statt professioneller Führung regieren künstlich erzeugte Panik und Dauerstress. Konstruktive Fragen werden als persönlicher Angriff gewertet und direkt sanktioniert.

Gleichberechtigung

Von echter Wertschätzung oder Diversität ist nichts übrig. Das Geschlechterverhältnis hat sich extrem ungesund verschoben; Frauen sucht man in den Büros mittlerweile fast vergeblich. Karriere macht man hier nicht durch Leistung, sondern nur als Notnagel bei plötzlichen Kündigungswellen. Zudem werden künstliche Führungsposten geschaffen, die keine Teams fördern, sondern als reine Aufpasser zur Verhaltensüberwachung dienen.

Interessante Aufgaben

Die tägliche Arbeit ist eine lähmende Monokultur aus monotonen, repetitiven Prozessen. Raum für fachliche oder qualitative Entwicklung gibt es nicht. Man schaut der aktuellen Führung im Grunde nur noch dabei zu, wie sie eine ehemals vielversprechende Firma direkt vor den Augen der Muttergesellschaft an die Wand fährt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Lara Kieninger, Manager Talent Acquisition
Lara KieningerManager Talent Acquisition

Liebe:r ehemalige:r Kolleg:in,

vielen Dank für Dein ausführliches Feedback. Es tut uns leid zu lesen, dass Du Deine Zeit bei Leyton insgesamt so negativ erlebt hast, insbesondere in Bezug auf Führung, Kommunikation und den Umgang mit Mitarbeitenden.

Deine Hinweise zu Führungsverhalten, Transparenz und internen Strukturen nehmen wir sehr ernst. Eine wertschätzende Zusammenarbeit auf Augenhöhe und eine offene Fehlerkultur sind für uns zentrale Ansprüche als Arbeitgeber, und wenn Du das anders erlebt hast, ist das ein wichtiges Signal für uns.

Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen zu teilen. Für Deinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg wünschen wir Dir alles Gute.

Schnelles Wachstums mit vielen Herausforderungen - einer fantastischen Dienstleistung und tollen Kollegen.

4,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf in Düsseldorf gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Büroeinheit in Düsseldorf darf gerne etwas mehr Farbe und Einrichtung ertragen. Ansonsten alles tipptopp.

Image

Reputation bei den Kunden wird als seriös wahrgenommen. Wertschätzende auf beiden Seiten.

Das Unternehmen hat im Jahr 2025 einige personelle Fehlentscheidung getroffen. Klima intern war teilweise im Team rüpelhaft und kindlich. Schlicht unprofessionell.

Mittlerweile macht es wieder richtig Spaß!

Work-Life-Balance

Es werden keine "Überstunden" erwartet. Die Frage ist - was ist deine Erwartungshaltung im Vertrieb, wie bekommst du deinen Workflow organisiert um dein volles Potenzial mit Leichtigkeit abzurufen?

Karriere/Weiterbildung

Aufstiegsmöglichkeiten gegeben

Gehalt/Benefits

Ungedeckelte Verdienstmöglichkeiten. Dein Jahresgehalt richtet sich nach monatlichen und jährlichen Boni. Das Fixgehalt meines Erachtens etwas zu hoch angesetzt für Sales.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nicht relevant für mich. Deutschlandticket wird kostenfrei ausgehändigt, Dienstwagen teils auf E-Mobilität angekommen.

Umgang mit älteren Kollegen

Stets respektvoll. Gerne hier mehr ältere Kollegen einstellen

Vorgesetztenverhalten

Auf einer Höhe. Feedback wird vorab eingefordert, dann gegeben. Klar, direkt und respektvoll.

Arbeitsbedingungen

Alles vorhanden

Kommunikation

Im Sales definitiv vorhanden. Die Erwartungshaltung und die Vision ist klar. Kommunikation entsteht aus senden und empfangen. Natürlich hat man seinen Teil dazu beizutragen.

Gleichberechtigung

Offene Kultur, respektvoll. Manche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen. Das wird direkt angesprochen und konsequent abgemahnt

Interessante Aufgaben

Der Gestaltungsspielraum und die Vielfältigkeit ist grenzenlos, sofern man sein Handwerk im Vertrieb stetig optimieren möchte.


Kollegenzusammenhalt

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Arbeitgeber-Kommentar

Lara Kieninger, Manager Talent Acquisition
Lara KieningerManager Talent Acquisition

Liebe:r Kolleg:in,

vielen Dank für Dein ausführliches und positives Feedback. Es freut uns sehr zu lesen, dass Du die Aufgabenvielfalt, den Gestaltungsspielraum und die Zusammenarbeit mit Deinen Vorgesetzten so positiv erlebst.

Besonders freut uns, dass Du das Vorgesetztenverhalten als klar, direkt und respektvoll beschreibst und die offene Kultur hervorhebst.

Deinen Hinweis zur Büroeinrichtung nehmen wir gerne mit. Auch Deine Rückmeldung zum vergangenen Jahr und den damaligen internen Herausforderungen ordnen wir ein – schön zu lesen, dass die Zusammenarbeit im Team mittlerweile wieder Spaß macht.

Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, Deine Erfahrungen mit uns zu teilen. Wir freuen uns auf die weitere gemeinsame Entwicklung!

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 58 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Leyton Deutschland durchschnittlich mit 3 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Beratung/Consulting (3,9 Punkte). 41% der Bewertenden würden Leyton Deutschland als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 58 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Gehalt/Benefits und Gleichberechtigung den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 58 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Leyton Deutschland als Arbeitgeber vor allem im Bereich Arbeitsbedingungen noch verbessern kann.