Altlasten werden stur beibehalten
Gut am Arbeitgeber finde ich
In privater Hand, teils ein familiäres Gefüge - es gibt echte Freundschaften unter den Mitarbeitenden.
Ein engagierter Betriebsrat.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Intransparenz top down. Die ständig gleichen Akteure im mittleren Management, die nach alten Mustern agieren und in ihren Fehlern nicht erreichbar/unreflektiert sind. Nach dem Motto - was immer gemacht wurde, wird auch beibehalten.
Verbesserungsvorschläge
Echte Veränderung. Angefangen vom mittleren Management. Altlasten müssen erkannt und adressiert werden. Mit den immer gleichen Ansprechpartnern und Verantwortlichen an der Spitze Veränderung anzukündigen ist realitätsfern.
Parallel dazu transparente und laufende Informationen zum Impact von KI. Es gibt bereits jetzt erste Rollen, die aufgrund von KI wegrationalisiert werden. Die Jobangst, die umgeht, ist sehr real.
Arbeitsatmosphäre
Vor allem im Headquarter ist die Arbeitsatmosphäre sehr gut. Es ist ein offenes Layout, aber ohne Großraumbüros, dh man kann immer noch rel. ungestört arbeiten.
Work-Life-Balance
Gut, sofern die aktuelle Arbeitslast es erlaubt. Wenn mehr anfällt, werdenauch mehr Anwesenheit und mehr Stunden erwartet. Ein Gehen pünktlich zum Ende der Kernzeit wird von manchen als negativ wahrgenommen.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung ist anfangs gut, dann vielfach zäh. Man bekommt das Gefühl vermittelt, dass man lieber keine Kosten verursachen soll, obwohl offiziell pro Mitarbeiter pro Jahr ein bestimmtes Budget für Trainings vorgesehen ist.
Gehalt/Benefits
Sozialleistungen werden über die Jahre immer weniger. Das Gehalt kommt stark darauf an, wie gut oder stur man verhandelt und zu welcher Personengruppe man gehört.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
In der Vergangenheit sehr gut. Mit der extrem starken Verwendung von KI sind Sorgen aufgetreten, wie das mit dem Green Image der Firma zusammenpasst.
Vorgesetztenverhalten
Das mittlere Management muss man auswarten, bis sie wegpensioniert sind. So hart muss man es leider ausdrücken. Zu 95% sind das Personen, die seit mehr als 20 Jahren in der Fimra sind, immer nach Schema F arbeiten und vor allem gut darin sind, die eigene Position zu halten und andere nicht "gefährlich" werden zu lassen.
Jeder Versuch diese Personen mit Gesprächen zu erreichen ist bislang fehlgeschlagen. Persönlich wie auch via Team Echo.
Kommunikation
Kommunikation "untereinander" ist gut bis ausbaufähig. Kommunikation von "top down" ist teils sehr schlecht, sehr zäh und intransparent.
Gleichberechtigung
Der einzige Grund, warum Gleichberechtigung auf Kununu und auch im firmeninternen Feedbacktool einen vorzeigbaren Wert hat ist, weil 3/4 der Beschäftigten Männer sind. Wer nichts anderes als Vorteile gewohnt ist, ist meist auch blind für die Diskriminierung anderer.
Fakt ist, als dialektsprechender Mann kann man in dieser Firma gut Karriere machen. Ist man das nicht, sieht das ganz anders aus.
Interessante Aufgaben
Teil teils. Es hängt zum Teil sehr stark davon ab, wie aktiv man sich diese Aufgaben selbst sucht.

