137 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
137 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
137 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Gehalt wird pünktlich ausbezahlt.
Keine. Für die Mitglieder der Geschäftsleitung passt alles wunderbar.
Man präsentiert sich modern und menschenorientiert. Im Alltag selbst gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Atmosphäre dann doch kennenzulernen. Man muss eh nicht überall denselben Eindruck hinterlassen.
Karriereambitionen sollte man mit Gelassenheit verfolgen. Konkrete Ziele erwecken Erwartungen, und Erwartungen führen bekanntlich gelegentlich zu Enttäuschungen. Wer wissen möchte, wo die eigene berufliche Reise eigentlich hingehen soll, kann diese Frage langfristig als offen betrachten.
Man entwickelt ein gutes Gespür dafür, wann ein Thema angesprochen werden sollte und wann es schlauer ist, den Mund zu halten.
Wer gerne Ehrlichkeit, klare Informationen und eindeutigen Zuständigkeiten erwartet, bekommt die Gelegenheit, seine Anpassungsfähigkeit zu trainieren.
Der eigene Wert wird auf abrechenbare Stunden reduziert.
Bei den Führungskräften lernt man schnell, dass Kommunikation eine sensible Angelegenheit ist.
Der Tag hat bekanntlich 24 Stunden, aber mit der richtigen Einstellung lässt sich da einiges machen. Alle Achtung: All-in-Modell. Ziele scheinen sich im Laufe des Jahres zu verändern.
Gelebte Vielseitigkeit, aber der Mensch als Mietmodell. Aus diesem Grund steht er dann auch immer im Mittelpunkt.
Manchmal begegnet man einem Unternehmen, das einfach alles verändert. Eines, das einem die Tränen der Rührung in die Augen treibt, sobald man morgens den Laptop öffnet. Und dann gibt es dieses Unternehmen! Hier wird der Mensch nicht nur in den Mittelpunkt gestellt. Nein! Hier wird er liebevoll auf ein goldenes Podest gehoben, mit Wertschätzung überschüttet und unter sanftem Applaus in eine strahlende Zukunft begleitet. Man fühlt sich vom ersten Moment an gesehen, gehört, verstanden, gefördert und natürlich angemessen bewundert. Was für ein wunderschönes Gefühl!
Das Schönste aber ist die unglaubliche Menschlichkeit. Man vertraut einander. Man unterstützt sich. Man kümmert sich. Führungskräfte haben stets ein offenes Ohr, Kolleginnen und Kollegen stehen sich bei und jeder einzelne Mensch darf sich als unverzichtbarer Teil einer großen, glücklichen Unternehmensfamilie fühlen.
Persönliche Bemerkungen, Beleidigungen oder gar Mobbing? In einer derart vollkommenen Arbeitswelt schlicht unvorstellbar!! Hier begegnet man sich ausnahmslos mit Respekt, Empathie und Wertschätzung. Niemand wird jemals bloßgestellt, niemand persönlich angegriffen und jede noch so schwierige Situation wird mit einer bewundernswerten Reife und Souveränität gemeistert. Die emotionale Intelligenz scheint hier geradezu grenzenlos zu sein! Wer könnte bei so viel Herzlichkeit, Vertrauen und liebevoller Aufmerksamkeit überhaupt auf die Idee kommen, sich nach etwas anderem umzusehen?! Das wäre ja beinahe so, als würde man das Paradies verlassen, weil man neugierig auf die Außenwelt ist. Wer dieses Paradies freiwillig verlässt, hat vermutlich einfach noch nicht verstanden, welches berufliche Juwel er da gerade aufgibt!!
Und wie wunderschön, dass das Unternehmen seine Mitarbeitenden unbedingt halten möchte!! Mit Entwicklungsmöglichkeiten, attraktiven Gehältern, Wertschätzung, Transparenz und einer Kultur, in der jeder Mensch zählt. Ein wahres Feuerwerk moderner Personalführung!!
Man spürt förmlich, wie viel Herzblut in jedes einzelne Konzept zur Mitarbeiterzufriedenheit fließt. Jeder Prozess scheint darauf ausgerichtet zu sein, die Mitarbeitenden noch glücklicher, motivierter und verbundener zu machen. Es ist beinahe rührend, wie konsequent hier daran gearbeitet wird, dass sich niemand jemals fragt, ob es anderswo vielleicht auch schön sein könnte.
Das Management – Führung in ihrer absolut vollkommenen Form! Sie sind schlichtweg ein Meisterwerk moderner Führungskunst. Fachlich brillant, menschlich unfehlbar und emotional so ausgereift, dass man sich fragt, ob sie ihre Führungskompetenzen nicht direkt bei der Erschaffung einer besseren Welt erworben haben. Jede Entscheidung ist wohlüberlegt, jede Reaktion professionell und jede Kommunikation ein Paradebeispiel für Respekt und Empathie. Jede Rückmeldung ist ein Geschenk, jede Kritik eine liebevolle Einladung zum Wachstum und jedes schwierige Gespräch eine Demonstration höchster emotionaler Intelligenz. Selbstreflexion wird selbstverständlich auf höchstem Niveau praktiziert, Verantwortung mit bewundernswerter Leichtigkeit übernommen und jede Meinungsverschiedenheit in eine wertvolle Lernerfahrung verwandelt. Hier wird niemand aufgrund seiner Position über andere gestellt. Niemand muss sich vor persönlichen Angriffen fürchten. Niemand wird herabgesetzt oder beleidigt. Führung bedeutet hier ausschließlich Vertrauen, Unterstützung und Förderung. Humanismus pur!! Man könnte beinahe meinen, die Führungsriege habe die perfekte Balance zwischen fachlicher Exzellenz, grenzenloser Bescheidenheit und absoluter menschlicher Unfehlbarkeit gefunden. Ein inspirierendes Vorbild für die gesamte Arbeitswelt!!
Und die Frauen? In einer derart fortschrittlichen Organisation ist Gleichberechtigung selbstverständlich längst Realität. Man könnte fast meinen, die gläserne Decke sei nicht nur durchbrochen, sondern anschließend in ein wunderschönes Kunstwerk verwandelt worden, das nun dekorativ im Foyer hängt!!
Wenn ich einen einzigen Verbesserungsvorschlag machen dürfte, dann wäre es dieser: Bitte veröffentlicht ein Handbuch für andere Unternehmen. Die Welt muss erfahren, wie man eine derart vollkommene Arbeitswelt erschafft! Wobei, vielleicht ist es besser, wenn dieses Geheimnis unter uns bleibt. Nicht, dass am Ende noch jemand auf die Idee kommt, dass all das tatsächlich der normale Standard sein sollte. Um Gottes willen!!!
Hier wird jede einzelne Facette der menschlichen Vielfalt mit offenen Armen empfangen. Englisch ist selbstverständlich die Sprache aller, denn Internationalität wird hier nicht nur großgeschrieben, sondern geradezu zelebriert. Diversität ist nicht einfach ein Unternehmenswert, sondern eine Herzensangelegenheit, die in jeder Präsentation, jedem Meeting und jedem sorgfältig formulierten Leitbild liebevoll zum Ausdruck kommt.
Unendlich viele Sterne! Ich bin einfach überwältigt. Ehrlich. So wie alles in diesem Unternehmen! Ein Ort, an dem Menschen nicht einfach arbeiten, sondern sich täglich auf eine neue Stufe ihrer persönlichen und beruflichen Vollkommenheit erheben dürfen. Einfach perfekt. Perfekter geht nicht. Und falls doch, wird es hier ganz bestimmt als nächstes Entwicklungsziel definiert.
Schöner als jede Beziehung! Offen, ehrlich, konstruktiv und selbstverständlich immer zur richtigen Zeit mit genau den richtigen Informationen. Türen stehen offen, Hierarchien fühlen sich wunderbar flach an und Transparenz wird so konsequent gelebt, dass selbst die geheimsten Geheimnisse vermutlich freiwillig eine Rundmail verfassen würden. Man weiß, was vor sich geht, warum Entscheidungen getroffen werden und welche spannenden Veränderungen bevorstehen. Informationen werden geteilt, Feedback wird gefeiert und unterschiedliche Meinungen sind eine willkommene Bereicherung. Missverständnisse? Sie erhalten hier vermutlich schon vor ihrer Entstehung ein liebevolles Coaching und verlassen das Unternehmen anschließend als bessere Version ihrer selbst! Niemand wird jemals allein gelassen.
Wer hier anfängt, darf sich auf eine unvergleichliche Reise der persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung freuen! Kaum hat man seinen ersten Kaffee getrunken, eröffnen sich bereits ungeahnte Perspektiven. Neue Verantwortungsbereiche, spannende Entwicklungsmöglichkeiten und selbstverständlich eine Gehaltsentwicklung, die einem vor lauter Dankbarkeit fast die Sprache verschlägt. Hier wird Talent erkannt, Potenzial entfaltet und Leistung so großzügig belohnt, dass man sich ernsthaft fragen muss, warum andere Unternehmen überhaupt noch Gehaltsverhandlungen führen. Schließlich weiß man hier ganz genau, was Menschen wert sind – und zwar offensichtlich sehr, sehr viel!! Wer einmal hier angefangen hat, wird vermutlich nie wieder einen Taschenrechner brauchen, um sich auszurechnen, ob sich seine Arbeit lohnt. Ist das nicht einfach traumhaft?!
Es sind halt nicht alle so jung, dass sie einfach sagen können, ich fang jetzt irgendwo neu an. Aber des ist dem Laden eigentlich eh wurscht. Servus!!
Du kannst nicht gleichzeitig beim Kunden Vollgas geben und dich nebenbei ständig um dein nächstes Projekt kümmern, ohne dass das irgendwann auf die Substanz geht. Wer einfach nur non stop hackeln, viele Stunden machen und sich ständig selber und die Mannschaft verkaufen will, für den kann das vielleicht passen. Wenn man aber auch Zeit haben will, sich fachlich weiterzuentwickeln oder einmal bissl Luft zu haben, wird’s meiner Meinung nach schwierig.
Jeder, der was kann, schaut halt mittlerweile, dass er selber was macht oder sich zumindest umschaut. Gefühlt verabschiedet sich jede Woche wieder wer. Das ist schon zach und irgendwann fragst dich halt auch, wo der Laden eigentlich hinfahren soll, gell. So schaut’s momentan aus, find ich schade, aber ich versteh’s auch.
Und dann hast noch das Management!! Na bumm, sind einige jetzt dazugekommen. Es kommen immer jetzt irgendwelche Leute von extern auf Führungspositionen, die vorher keiner unten kennt. Man weiß teilweise gar nicht, wer das ist, was die vorher gemacht haben oder was die jetzt eigentlich den ganzen Tag tun. Was ich auch nicht ganz versteh,von den eigenen Leuten steigt keiner auf, sogar umgekehrt, was ich so in den letzten Wochen gesehen hab. Da fragst dich halt schon, welche Chancen die eigenen Leute überhaupt haben. Und irgendwann wirkt das Ganze schon ziemlich nach Freindlwirtschaft. Und wennst dann fragst, was der eigentlich kann, welche Kunden er mitgebracht oder welche Projekte er aufgestellt hat, nix.
Manche nehmen halt lieber gleich Altersteilzeit, weil sie sich das Ganze nimmer antun wollen. Andere warten gefühlt eh schon drauf, dass sie rausfliegen.
Früher vieles...
Aktuelle Situation
Wieder verstehen lernen, warum die Leute vor 1,5 Jahren noch recht gerne hier waren.
Ständige Umorganisation. Bei schwierige Fragen verweist die Geschäftsleitung auf die Abteilungsleiter.
Wer kündigt wurde mit Gehaltserhöhung zum Bleiben bewegt oder mit toller Prämie verabschiedet. Wer bleibt fällt um die Gehaltserhöhung um und bekommt praktisch keine Prämie.
Wer hier bleibt fühlt sich zunehmend verschaukelt.
Die Kollegen und das Team, das Miteinander
Weniger Umstrukturierung
Immer neue Projekte
Viele Nationalitäten, Sprachen, Deutsch Hauptsprache
Die Versprechen ("Mensch im Mittelpunkt") entsprechen nicht mehr dem vorgelebten Verhalten.
Besonders positiv fand ich die fachlich interessanten und abwechslungsreichen Aufgaben sowie die Möglichkeit, eigenverantwortlich an anspruchsvollen Kundenprojekten zu arbeiten.
Eine große Stärke war außerdem der sehr gute Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen. Der fachliche Austausch, die gegenseitige Unterstützung und das persönliche Miteinander haben den Arbeitsalltag wesentlich angenehmer gemacht.
Auch die flexiblen Arbeitszeiten, die Möglichkeit zum Homeoffice, die insgesamt gute Vergütung und Zusatzleistungen wie Firmenwagen, Diensthandy zur Privatnutzung und Gesundheitschecks waren positiv.
Negativ empfand ich vor allem die fehlende strategische Klarheit, häufige organisatorische Veränderungen ohne erkennbare nachhaltige Verbesserung und eine insgesamt wenig transparente Kommunikation.
Der Fokus lag aus meiner Sicht sehr stark auf Auslastung, gebuchten Stunden und Umsatz. Gleichzeitig wurde von Consultants erwartet, neben der Projektarbeit auch selbst neue Aufträge zu generieren, Angebote zu unterstützen, interne Themen voranzutreiben, neue Mitarbeitende einzuarbeiten und sich weiterzubilden. Für diese zusätzlichen Aufgaben fehlten jedoch realistische Zeitbudgets und klare Prioritäten.
Auch bei Führung, Wertschätzung, fairer Vergütung und Entwicklungsmöglichkeiten habe ich deutlichen Verbesserungsbedarf wahrgenommen. Besonders kritisch sehe ich die geringe Vielfalt in Führungspositionen sowie die Diskrepanz zwischen nach außen kommunizierten Werten und deren tatsächlicher Umsetzung im Arbeitsalltag.
Klare strategische Ziele definieren und diese nachvollziehbar, frühzeitig und einheitlich kommunizieren. Organisatorische Veränderungen sollten nicht nur Zuständigkeiten verschieben, sondern zu erkennbaren Verbesserungen im Arbeitsalltag führen.
Führungskräfte sollten stärker Verantwortung für Vertrieb, Priorisierung und Zielerreichung übernehmen. Consultants können den Vertrieb fachlich unterstützen, sollten aber nicht gleichzeitig nahezu vollständig ausgelastet sein und zusätzlich selbst für ihre Projektpipeline sorgen müssen.
Interne Aufgaben wie Angebotsarbeit, Weiterbildung, Einarbeitung neuer Mitarbeitender und fachliche Weiterentwicklung sollten mit realistischen Zeitbudgets berücksichtigt werden. Auslastung und gebuchte Stunden dürfen nicht das alleinige Steuerungsinstrument sein.
Mehr Transparenz wäre insbesondere bei Zielsystemen, variabler Vergütung, Gehaltsstrukturen und Entwicklungsmöglichkeiten notwendig. Leistung sollte fair, nachvollziehbar und unabhängig von Geschlecht oder persönlicher Nähe bewertet werden.
Darüber hinaus sollte Vielfalt auch auf Führungs- und Entscheidungsebene aktiv gefördert werden. Werte wie Inklusion, soziale Verantwortung und Digitaler Humanismus sollten nicht nur nach außen kommuniziert, sondern im Umgang mit Mitarbeitenden erkennbar gelebt werden.
Der starke Kollegenzusammenhalt und die fachlich interessanten Aufgaben bieten dafür eine sehr gute Basis.
Die Arbeitsatmosphäre war zunehmend von Unruhe, häufigen organisatorischen Veränderungen und einer aus meiner Sicht wenig klaren strategischen Ausrichtung geprägt. Verantwortlichkeiten und Strukturen wurden mehrfach verändert, ohne dass sich dadurch im Arbeitsalltag spürbare Verbesserungen ergeben hätten.
Von Consultants wurde stark erwartet, neben der fachlichen Arbeit auch selbst für ihre Auslastung und neue Projekte zu sorgen. Gleichzeitig fehlten aus meiner Sicht ausreichende Unterstützung und eine klare Vertriebsstrategie. Das wirkte sich auch auf die Zielerreichung und die variable Vergütung aus, da Prämien aufgrund nicht erreichter Abteilungsziele teilweise nicht vollständig ausbezahlt wurden.
Insgesamt habe ich Wertschätzung, verlässliche Kommunikation und eine nachvollziehbare langfristige Ausrichtung vermisst.
Die Bekanntheit und Marktpräsenz des Unternehmens war aus meiner Wahrnehmung in Österreich eher gering. Bei vielen potenziellen Kunden musste das Unternehmen beziehungsweise das Leistungsangebot zunächst ausführlich erklärt werden.
Die fachliche Kompetenz einzelner Mitarbeitender wurde von bestehenden Kunden durchaus geschätzt. Eine starke, eigenständige Marke oder eine breite Wahrnehmung am österreichischen Markt konnte ich jedoch nur eingeschränkt erkennen.
Flexible Arbeitszeiten waren grundsätzlich möglich und haben die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben unterstützt.
Gleichzeitig wurde von Consultants eine sehr hohe Auslastung erwartet – faktisch möglichst 100 Prozent in Kundenprojekten. Zusätzlich sollten Angebote erstellt, organisatorische Aufgaben übernommen, interne Weiterentwicklungen vorangetrieben, neue Mitarbeitende eingeschult und Weiterbildungen absolviert werden. Diese zusätzlichen Leistungen waren zeitlich nur schwer mit der geforderten Projektauslastung vereinbar.
Auf Führungsebene lag der wahrnehmbare Fokus stark auf gebuchten Stunden und Auslastungsquoten. Für die zusätzlichen internen Aufgaben, die über das eigentliche Projektgeschäft hinausgingen, fehlten aus meiner Sicht realistische Zeitbudgets und eine ausgewogene Priorisierung.
Die Vergütung war insgesamt gut und wurde durch attraktive Zusatzleistungen ergänzt. Dazu zählten unter anderem die Möglichkeit eines Firmenwagens, ein Diensthandy zur privaten Nutzung sowie angebotene Gesundheitschecks.
Kritisch sehe ich jedoch Unterschiede in der Bezahlung von Frauen und Männern in vergleichbaren Positionen. Aus meiner Sicht fehlte hier ausreichende Transparenz und Nachvollziehbarkeit.
Insgesamt waren Gehalt und Benefits überdurchschnittlich, bei der fairen und einheitlichen Vergütung vergleichbarer Rollen besteht jedoch Verbesserungsbedarf.
Ansätze wie Mülltrennung waren grundsätzlich vorhanden, wurden aus meiner Wahrnehmung im Arbeitsalltag jedoch nur wenig aktiv gefördert oder sichtbar gelebt.
Auch Themen wie „Digitaler Humanismus“ wurden über längere Zeit prominent nach außen kommuniziert. Im tatsächlichen Unternehmensalltag habe ich die damit verbundenen Werte jedoch nur eingeschränkt wiedergefunden. Insbesondere bei Inklusion, unterschiedlichen persönlichen Bedürfnissen und nachhaltiger sozialer Verantwortung besteht aus meiner Sicht deutliches Verbesserungspotenzial.
Mein Eindruck war, dass Mitarbeitende vor allem dann Anerkennung erhielten, wenn sie dauerhaft leistungsfähig, verfügbar und wirtschaftlich erfolgreich waren. Für individuelle Belastungssituationen, unterschiedliche Arbeitsweisen oder besonderen Unterstützungsbedarf habe ich wenig Raum wahrgenommen.
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen war für mich eine der großen Stärken des Unternehmens. Die Zusammenarbeit war geprägt von gegenseitiger Unterstützung, fachlichem Austausch und einem sehr guten persönlichen Miteinander.
Auch in herausfordernden Phasen konnte man sich aufeinander verlassen. Viele Kolleginnen und Kollegen waren hilfsbereit, engagiert und bereit, Wissen zu teilen. Gerade dieser starke Zusammenhalt hat den Arbeitsalltag wesentlich angenehmer gemacht.
Das Vorgesetztenverhalten habe ich als einen der größten Schwachpunkte erlebt. Es fehlte aus meiner Sicht an einer klaren strategischen Ausrichtung, nachvollziehbaren Prioritäten und aktiver Unterstützung der Mitarbeitenden.
Der Fokus lag stark auf Auslastung, gebuchten Stunden und kurzfristigen Kennzahlen. Gleichzeitig wurde von Consultants erwartet, eigenständig neue Projekte zu generieren, Angebote zu unterstützen, interne Themen voranzutreiben und neue Mitarbeitende einzuarbeiten. Die dafür notwendige Führung, Vertriebsunterstützung und Priorisierung war aus meiner Sicht nicht ausreichend vorhanden.
Organisatorische Änderungen wurden häufig angestoßen, ohne dass daraus eine erkennbare Verbesserung oder nachhaltige Richtung entstand. Auch Wertschätzung, verlässliche Kommunikation und die Übernahme von Verantwortung bei nicht erreichten Abteilungszielen habe ich vermisst.
Insgesamt entstand bei mir der Eindruck, dass Anforderungen stark an die Mitarbeitenden weitergegeben wurden, während Orientierung, Unterstützung und eine klare Führungslinie fehlten.
Homeoffice war grundsätzlich möglich und stellte einen positiven Aspekt der Arbeitsbedingungen dar. Die Arbeit in den Großraumbüros empfand ich hingegen aufgrund der Lautstärke und der fehlenden Rückzugsmöglichkeiten häufig als wenig konzentriertes Arbeitsumfeld.
Zusätzlich bestand ein hoher Umsatz- und Auslastungsdruck. Von Consultants wurde erwartet, neben ihrer fachlichen Projektarbeit auch selbst aktiv neue Aufträge zu generieren und sich intern wie extern zu „verkaufen“. Dies war insbesondere deshalb schwer nachvollziehbar, weil gleichzeitig zentrale Vertriebsfunktionen vorhanden waren.
Insgesamt waren die Arbeitsbedingungen für mich stark von Kennzahlen, Umsatzanforderungen und Eigenvermarktung geprägt. Die Möglichkeit zum Homeoffice konnte diese Belastungen nur teilweise ausgleichen.
Die Kommunikation war aus meiner Sicht einer der größten Schwachpunkte. Strategische Entscheidungen, organisatorische Veränderungen und neue Zielbilder wurden häufig nicht nachvollziehbar erklärt oder erst sehr spät kommuniziert. Teilweise entstand der Eindruck, dass selbst auf Führungsebene keine klare Linie vorhanden war.
Informationen wurden nicht immer transparent oder einheitlich weitergegeben, wodurch Unsicherheit, Gerüchte und unnötige Unruhe entstanden. Auch bei Themen, die Mitarbeitende unmittelbar betrafen – etwa Zielerreichung, Prämien oder strukturelle Veränderungen – hätte ich mir eine frühzeitigere, offenere und verlässlichere Kommunikation gewünscht.
Gleichberechtigung war aus meiner Sicht auf Führungsebene kaum sichtbar. Die Geschäftsführung war ausschließlich männlich besetzt, und auch zentrale Führungs- und Bereichsleitungsfunktionen waren nahezu vollständig von Männern besetzt.
Weibliche Führungskräfte waren nur sehr vereinzelt vertreten. Dadurch entstand für mich nicht der Eindruck, dass Vielfalt und ausgewogene Repräsentanz bei der Besetzung von Schlüsselpositionen einen hohen Stellenwert hatten.
Auf Mitarbeiterebene habe ich die Zusammenarbeit grundsätzlich als respektvoll erlebt. Bei den tatsächlichen Aufstiegs- und Gestaltungsmöglichkeiten zeigte sich jedoch ein deutlich unausgewogenes Bild.
Die Aufgaben waren fachlich anspruchsvoll, abwechslungsreich und inhaltlich sehr interessant. Besonders positiv war die Möglichkeit, an komplexen regulatorischen und fachlichen Fragestellungen zu arbeiten und dabei unterschiedliche Kunden, Projekte und Themen kennenzulernen.
Wer gerne eigenverantwortlich arbeitet, sich fachlich tief einarbeitet und laufend neue Herausforderungen sucht, findet hier ein sehr spannendes Arbeitsumfeld. Die Aufgaben selbst waren für mich einer der stärksten Aspekte des Unternehmens.
Anpassungsfähigkeit
schwankungsbreite
neue Geschäftsfelder eröffnen - sehr gut m3
Sehr professionell
könnte besser sein
ausreichend
kann noch ausgebaut werden
in Ordnung
sehr hoch
gut
sehr respektvoll
respektvoll
flexibel sehr hoch geschätzt
ausreichend - professionell
gelebte Gleichberechtigung
immer etwas Neues
Rückgang an Kunden trotzdem positive Stimmung.
Ja, unser Image stimmt zum überwiegenden Teil mit der Realität überein
Kommt auf das Projekt an, nicht auf den Arbeitgeber. Wobei der Vorgesetzte darauf schaut, dass es nicht zu viel wird.
Ja, es gibt gute Angebot, eine eigenen Lernplattform und auch Förderungen
Gehalt ist fair und angemessen / Es könnte mehr Benefits geben
Digitaler Humanismus
Die Zusammenarbeit funktioniert einwandfrei
funktioniert einwandfrei
Vorbildlich, ehrlich, motivierend, freundschaftlich
Ist in Ordnung, wir sind aber eher beim Kunden oder im Homeoffice
Könnte besser sein, es werden aber viele Möglichkeiten angeboten.
Wird gelebt
Jedes neue Projekt bringt neue Aufgaben/Herausforderungen/Erfahrungen
Das ehrliche und direkte Auftreten. Kurze Kommunikationswege und klare Ziele erleichtern den Arbeitsalltag. Hier sind alle Menschen auf der selben Ebene, auch wenn sie organisatorisch 2-3 Level aufgestellt sind.
Die Arbeitsatmosphäre hat viel mit den eigenen Vorgesetzten und dem Teamgefüge zu tun. Alles in allem aber sehr gut und Verbesserungen werden rasch umgesetzt.
In der Branche ist das Image als Geschäftspartner aber auch als Arbeitgeber hoch angesehen. Außerhalb der Branche aber als Marke nicht bekannt
Sehr flexible Zeiteinteilung. Es gibt sicherlich auch mal stressige Tage aber die Familie hat immer Vorrang.
Weiterbildungskatalog ist gut gefüllt und wenn es die Auslastung zu lässt auch gut während der Arbeit zu erledigen. Viele Austauschformate innerhalb der gesamten Firmengruppe
Branchenübliches Gehalt über dem KV. Überpünktliche Auszahlung und flexible Gestaltung möglich.
In meinem Team einmalige gut! Allgemein kann man sich auf alle Kollegen verlassen und ist jederzeit willkommen.
Perfekt! Viel Gespür und Lob. Ausreichend Freiraum um sich zu verwirklichen aber auch Hilfe und Anleitung wenn es notwendig ist
Moderne Arbeitsbedingungen in einem schönen Büro. Die technische Ausstattung ist sehr gut und individuell.
Sehr um Transparenz bemüht und regelmäßige Updates der Führungskräfte. Ich sehe hier aber noch Verbesserung da Strukturen fehlen und man für relevante Infos die richtigen Leute kennen muss.
Im Team sind gleich viele Männer wie Frauen. Führungskräfte sind zwar noch etwas Männerlastig, es wirkt aber von unten so als ob jeder faire Chancen bekommt.
Sehr abwechslungsreiche und spannende Projekte über mehrere Branchen hinweg.
So verdient kununu Geld.