Das Unternehmen zählt vermutlich zu den besten seiner Branche und für mich die beste Firma in der ich je war
Gut am Arbeitgeber finde ich
Aufgrund eines Umzugs war ich leider gezwungen, das Unternehmen zu verlassen. Sehr gerne hätte ich meine Tätigkeit an einem anderen Standort fortgesetzt, was jedoch leider nicht möglich war da nichts passendes frei war. Was sehr schade für mich war weil ich gern geblieben wäre
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es gibt kein Unternehmen, das in allen Bereichen perfekt ist, jedoch zeigte sich die NTS in vielen Punkten als ausgesprochen positiv
Verbesserungsvorschläge
Nach einigen Jahren im Unternehmen habe ich viele tolle Kolleginnen und Kollegen kennengelernt ..Die Firma selbst ist in ihrer Struktur und Leistung außergewöhnlich stark. Natürlich gibt es, wie in jedem Unternehmen, auch Kritikpunkte, doch insgesamt waren es sehr schöne und spannende Jahre.
Arbeitsatmosphäre
Das Team bestand aus etwa zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,es gab natürlich auch stärkere Mitarbeiter die aktiv mitgearbeitet haben und es gab auch schwächere Leute .. Insgesamt herrschte jedoch ein sehr guter Zusammenhalt, und wenn man Unterstützung von anderen Kolleginnen oder Kollegen der Abteilung benötigte, war diese in der Regel jederzeit gegeben...In letzter Zeit gab es zahlreiche personelle Veränderungen. Ich habe sowohl Zu- als auch Abgänge in der Abteilung miterlebt
Image
Die Firma hat ein hervorragendes Image und überzeugt insbesondere in Bezug auf Mitarbeiterbenefits. Ob Firmen-Events, Gutscheine zu Weihnachten oder zum Geburtstag, kostenlose Getränke oder andere Vergünstigungen – in Österreich ist das Unternehmen in dieser Hinsicht kaum zu übertreffen.
Work-Life-Balance
Das Unternehmen war in dieser Hinsicht sehr offen: Die Arbeitszeiten wurden selbstständig im System eingetragen, Tatsächlich fielen kaum Überstunden an ... Wochenende war immer frei so konnte man immer gut planen
Karriere/Weiterbildung
Teilweise hatte man den Eindruck, dass die Vergabe von Positionen und Titeln gewürfelt wird und nicht einheitlich erfolgte. Es gab Mitarbeitende, deren Titel weniger verdient erschienen, während andere diesen meiner Meinung nach früher hätten erhalten sollen. Eine klare Linie in diesem Bereich war aus meiner Sicht kaum gegeben ....Bei einigen Mitarbeitenden, unabhängig von der Abteilung, bleibt offen, inwiefern die persönliche Beziehung zum Vorgesetzten eine Rolle bei der Besetzung ihrer Position gespielt haben könnte.
Gehalt/Sozialleistungen
Das Gehalt war angemessen und ermöglichte ein gutes Auskommen. Meines Erachtens lag es leicht über dem branchenüblichen Durchschnitt
Kollegenzusammenhalt
Es gab zwei bis drei Kolleginnen und Kollegen, bei denen ich sicher wusste, dass ich bei Bedarf noch am selben Tag Unterstützung erhalten würde. Grundsätzlich konnte man sich auf die meisten Mitarbeitenden in der Abteilung verlassen...An manchen Stellen waren die Aufgaben nicht optimal verteilt: Mitarbeitende, deren Arbeitsaufwand ohnehin hoch war, wurden zusätzlich belastet, während andere mit vergleichsweise entspannteren Tätigkeiten teilweise von Zusatzaufgaben verschont blieben
Umgang mit älteren Kollegen
Dazu kann ich keine Einschätzung geben, jedoch habe ich selbst nie Beschwerden wahrgenommen.
Vorgesetztenverhalten
Leider ist die zuständige Person inzwischen nicht mehr im Unternehmen tätig. Menschlich war er herausragend: Die Zusammenarbeit war immer offen und machte Freude, Gespräche konnten offen geführt werden, und bei privaten Fragen war er jederzeit hilfsbereit – eine Unterstützung, die heutzutage nicht mehr selbstverständlich ist. Er hat mir auch bezüglich der Zukunft viel weitergeholfen einfach ein TOP Mensch
Arbeitsbedingungen
Ein Schwachpunkt im Unternehmen war leider der Umgang mit einzelnen Mitarbeitenden und mit gewissen Abteilungen . Teilweise wurde man wie ein Mensch 2ter Klasse behandelt oder herabgesetzt, und es kam vor, dass Aggressionen an uns ausgelassen wurden, obwohl die tatsächlichen Hintergründe der Arbeit oft nicht bekannt waren. Viele Aufgaben wurden von außen unterschätzt, beispielsweise die organisatorischen Abläufe, die weit über das bloße „Pakete weiterreichen“ hinausgingen. Leider gab es auch einen Standort, dessen Umgang mit dem Team teilweise als unnötig erschwerend wahrgenommen wurde und teilweiße bis in die Respektlosigkeit erfolgte .. Ich glaube, dass sich dies langfristig nur schwer ändern lässt, da es leider immer Personen gibt, die sich als besonders wichtig im Unternehmen sehen. Gegen ein solches Verhalten wird bislang kaum konsequent vorgegangen, wodurch diese Mitarbeitenden weiterhin andere herabsetzen können
Kommunikation
Die Kommunikation verlief grundsätzlich sehr offen. Alles wurde nach Möglichkeit klar kommuniziert, und bei offenen Fragen konnte jederzeit unkompliziert nachgefragt werden.
Gleichberechtigung
In den Führungsebenen sind sowohl Männer als auch Frauen vertreten. Eine genauere Beurteilung ist jedoch schwierig, da man im Arbeitsalltag kaum direkten Kontakt zu höhergestellten Personen hatte.
Interessante Aufgaben
Die Tätigkeit entsprach nicht der klassischen Vorstellung von Logistik. Großteils wurden Aufgaben am PC erledigt, zudem gab es einige Tätigkeiten, die eigentlich nicht zur Logistik gehörten, die aber ebenfalls übernommen werden mussten und entsprechend sehr zeitaufwendig waren.
Als mit Abstand größter Standort des Unternehmens mussten wir teilweise deutlich mehr Einsatz zeigen als üblich...Teilweise hatten wir am Standort fast die gleiche Anzahl an aktiv Mitarbeitenden wie andere Standorte, obwohl unser Arbeitsaufwand gefühlt 10 mal so hoch wahr. Mit der Zeit wurde die ungleiche Aufgabenverteilung dadurch sehr frustrierend


