Oberbank Logo

Oberbank
Bewertung

Tolles Unternehmen, leider spart man bei den Miarbeitern

4,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Oberbank in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Durchaus auch die Mitarbeiteraktion, wenn man auch eine Barbonioption bekommt. Weiterbildung wird in diesem Konzern aktiv gelebt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es wird auf Kosten der Mitarbeiter gespart. So bekommt man nicht einmal als Mitarbeiter die Bankprodukte zur Gänze kostenlos (was bei der Konkurrenz üblich ist). Des Weiteren wird man indirekt sehr stark zum Kauf von Oberbankaktien genötigt. Boni in Form von Bargeld sind nie fix und im Vergleich sehr gering. Vorsorge gibt es auch erst nach 12 Monaten und Sodexo Gutschriften laufen ab, wenn sie nicht innerhalb von drei Monaten verbraucht werden. Man darf keine Kryptowährungen besitzen und darf auch kein Depot bei einer anderen Bank haben. In Summe wird zu viel am falschen Ort gespart und zentral zu viel Geld verschwendet. Das ist sehr schade, da dass Unternehmen wirklich viel Potential hat und auch gut ist. Aber unterm Strich muss man sich nicht nur als Kunde die Oberbank leisten können, sondern auch als Mitarbeiter. Definitiv wird man schlechter bezahlt als bei der Konkurrenz, Lohnerhöhungen gibt es danach nicht mehr und es gibt auch keine flexiblen Arbeitszeitmodelle. Es gibt nur Teilzeit und das war es. Eine vier Tage Woche ist mit 40 Stunden zum Beispiel nicht möglich (bei BAWAG, ERSTE und BANK AUSTRIA) zum Beispiel schon.

Verbesserungsvorschläge

Nicht mehr auf Kosten der Mitarbeiter sparen. Eventuell Vorstandsgehälter etwas kürzen, bevor man wieder bei den Mitarbeitern ansetzt. Es wäre schön, wenn man nicht alles nur aus Linzer Sicht sieht. Die Konzernmentalität ist sehr regional (ländlich),hier wäre es gut auch endlich anderen Regionen im Konzern mehr Autonomie zu gewähren. Denn Oberösterreich ist nicht der Nabel der Welt und Linz als Muster (bezogen auf die Marktverhältnisse) für den gesamten Rest zu sehen ist nicht gerade wirtschaftlich sinnvoll. Hier sollte man ein bisschen Stolz zurückstecken und einsehen, dass Städte wie Wien, Bratislava und Prag doch andere Bedienungen am Markt haben als Linz. Hier wäre eine Kompetenzabgabe aus der Zentrale dringend notwendig. Die meiste Zeit der Arbeit geht nämlich für die Prozesse mit der Zentrale drauf. So muss fast jeder Furz von der Zentrale frei gegeben werden. Nicht mal Bankomatkartenlimits darf man als Berater in einer Filiale selbst freischalten. Aber die betreffenden Stellen sind heillos überfordert und die Bearbeitung der Kundenanfragen werden somit massiv und sinnlos in die Länge gezogen. Hier könnte man auch viel Geld in Form von Arbeitsstunden sparen.

Arbeitsatmosphäre

Super Team, sehr gute Führungskraft. Zentrale Stellen sind leider sehr verstaubt und die Prozesse unnötig lang.

Gleichberechtigung

Frauen werden zwar gerne in den Präsentationen beworben und man sucht quasi nach weiblichen Kräften, jedoch handelt es sich sehr wohl um ein sehr männlich dominiertes Unternehmen und dementsprechend wird man auch bei der Bewerbung (von mehreren KollegInnen gehört) auch nach dem Familienwunsch gefragt....

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Erste Schritte wurden gesetzt, jedoch ist der Papierbedarf (sogar digitale Unterschriften müssen gedruckt werden) viel zu hoch und der Digitalisierungsgrad noch sehr gering. Das meiste muss manuell gemacht werden, wodurch sehr viel an Ressourcen verschwendet wird. Dennoch gibt es eine positive Entwicklung. Aber auch hier ist eher ländliches Denken dominierend. Zum Beispiel baut man keine Solaranlage auf dem Dach der Zentrale, weil man ja eh grünen Strom kauft. Dass wir aber die Produktion massiv ausbauen müssen, um die Ziele zu erreichen, bedenkt man nicht. Weil in erster Linie steht der Gewinn/Profit und dann erst kommen alle anderen Aspekte.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt liegt durchschnittlich um 30 % unter dem Durchschnitt, Sozialleistungen sind im Vergleich zur Konkurrenz auch deutlich geringer. Boni werden in Form von Oberbankaktien die man selbst kaufen muss, ausbezahlt (indirekter "freiwilliger" Verzicht) auf das Urlaubsgeld damit man Oberbank Aktien kauft, weil man bekommt bei der Mitarbeiteraktion bei 5 Aktien 2 Gratis. Gar keine kaufen wird aber nicht gerne gesehen. Für Junge Mitarbeiter also nicht sehr attraktiv, denn bei der Konkurrenz bekommt man fixe Barboni und gerade wenn man jung ist, braucht man Bares und nicht Aktien, die für 6 Jahre gesperrt sind. Und der einzige Barbonus ist sehr gering und nicht fix. Bei jeder Gelegenheit versucht man bei den Mitarbeitern einzusparen und sucht nach Ausreden, warum man kürzen muss. Die Dividende für die Aktionäre hat oberste Priorität (das bekommt man massiv zu spüren).


Kommunikation

Kollegenzusammenhalt

Work-Life-Balance

Vorgesetztenverhalten

Interessante Aufgaben

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Image

Karriere/Weiterbildung

Teilen

Arbeitgeber-Kommentar

HR-Management

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Ihr ausführliches Feedback.
Die Mitarbeiteraktion ist wirklich super. Hier bekommen wir Oberbank Aktien geschenkt – eine tolle Möglichkeit der Pensionsvorsorge.

Unsere Kostenstruktur ist uns sehr wichtig und auch eine wesentliche Kennzahl in der Bankenbranche. Auch deshalb ist die Oberbank einer der Top Player am österreichischen und europäischen Markt. Nichtdestotrotz haben unsere MitarbeiterInnen einen sehr hohen Stellenwert und werden mit zahlreichen Benefits wie Ermäßigungen/Zuschüssen, Ferienwohnungen zu günstigen Bedingungen und mehr für ihren Einsatz belohnt.
Die Oberbank wird von Linz aus gesteuert, die Zusammenarbeit zwischen der Zentrale und den Geschäftsbereichen in 5 Ländern funktioniert großteils sehr gut. Natürlich gibt es überall, wo Menschen zusammenarbeiten, Verbesserungsmöglichkeiten. Danke für Ihr Feedback dahingehend.

Unsere Aktivitäten im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit nehmen wir sehr ernst. Wir haben eine eigene Nachhaltigkeits-Struktur aufgebaut und eigene Verantwortliche für das Thema in allen Abteilungen. Selbstverständlich gibt es hier noch viel zu tun – das ist gut so und motiviert uns noch mehr in diese Richtung weiter zu arbeiten