Österreichische Post AG als Arbeitgeber

Österreichische Post AG

Ales für die Aktionäre!

1,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Österreichische Post Aktiengesellschaft in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Postsozial und das wir Klo Pausen (noch) nicht buchen müssen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gehaltsschere ist gigantisch. Familien unfreundlich und kein Verständnis für Bedürfnisse

Verbesserungsvorschläge

Wo soll man da anfangen? Generell mehr Wertschätzung wäre wichtig. Das Gesicht der Post ist nämlich nicht der Vorstand sondern die Menschen die tagtäglich auf der Straße unterwegs sind. Informationen weiter geben. Ziele kommunizieren und zu schauen wie ich die Arbeit den Mitarbeitern erleichtern machen kann.

Arbeitsatmosphäre

Nette Kollegen machen den Alltag hier noch erträglich

Kommunikation

Ziele des Unternehmens sind Top Secret für die Mitarbeiter

Kollegenzusammenhalt

Klappt ziemlich gut trotz dem ständigen Druck auf sich selbst schauen zu müssen um nicht unterzugehen

Work-Life-Balance

10 oder mehr Arbeitsstunden sind für viele die Regel. Das unter großem Stress. Da bleibt kaum Energie

Vorgesetztenverhalten

Direkte Vorgesetzte halten das Rad noch am Laufen aber die darüber haben kein Mitgefühl

Interessante Aufgaben

Eintönige Arbeit die Jahr für Jahr mehr wird Und einem zugrunderichtet

Gleichberechtigung

Frauen verdienen gleich wenig wie Männer und werden ohne Rücksicht auf Kinderbetreuung geschunden

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt keine Rücksicht auf das Alter. Im Gegenteil will das Unternehmen „teure“ ältere Mitarbeiter los werden und gibt ihnen immer mehr Arbeit, damit sie wenn möglich das Unternehmen selbst verlassen bevor sie auf der Tour umkippen. Altersgerechte Arbeitsplätze gibt es zumindest bei uns Zustellern nicht

Arbeitsbedingungen

Die Lagerhalle ist im Winter kalt und im Sommer heiß. Es wird nichts dagegen gemacht. Computer oder unsere Handhelds funktionieren oft nicht. Die Wagerl halten kaum ein halbes Jahr durch und brechen unter der Last zusammen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Werbesendungen werden durch diverse Maßnahmen immer mehr. In Gemeindebauten werden Postkästen ausgetauscht, damit es keine „Pickerln“ mehr gibt. Zusteller bekommen täglich zu viel Werbung damit eine höhere Stückzahl den werdenden Firmen verrechnet werden kann und wir schmeißen dann tausende Stück weg und das in jedem Bezirk! Diese weggeworfene Material wird entsorgt und bringt der Post nochmal Geld pro Kilo!!! Umweltfreundlich sieht anders aus!

Gehalt/Sozialleistungen

Für 40 oder mehrere Stunden gehen wir mit 1500-1600 Euro heim. Ein Leben an der Armutsgrenze ist vorprogrammiert . Während in der Unternehmenszentrale Kaffee gratis ist müssen wir für Automatenkaffee bezahlen

Image

Das Image ist schlecht. Zu betonen ist jedoch, dass es kaum an den Zustellern liegt. Die Rayone werden mittlerweile im 9 Monats Rhythmus größer und 2000 abgabestellen sind keine Seltenheit mehr. Der Kunde ist hier nicht mehr König. Es geht nur noch um den Gewinn der Aktionäre!
Postämter Schließungen, Bankpartner Verlust oder Datenschutz Skandal sind dann nur noch das Sahnehäubchen.

Karriere/Weiterbildung

Möglicherweise gibt es Aufstiegschancen jedoch nicht bei den Zustellern. Diese werden weder gefragt noch wird nach geeigneten Personal für höhere Stellen innerhalb dieses Pools gesucht. Schade, denn somit entgeht dem Unternehmen sehr viel Potential.